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Harzkursbuch Sommer 2018
mit Korrekturen HVB und Urlauberkarte vom 23.05.2018

 

 

Südharz / Göttingen: Bis Dezember umfangreiche Ersatzverkehre wegen Bauarbeiten und Personalmangel (Stand: 01.09.2018)
Vom 01.09.2018 bis zum 08.12.2018, also mehr als drei Monate lang, müssen Fahrgäste, die im Harz-Weser-Netz von DB Regio unterwegs sind, ganz tapfer sein – und auf der Hut. Denn aufgrund zahlreicher Baustellen und zur Bekämpfung personeller Probleme fallen Züge aus und werden durch Busse ersetzt. Allerdings werden in einigen wenigen Fällen auch zusätzliche Züge für Pendler eingesetzt.

Eingleisigkeit und Streckensperrung auf der Nord-Süd-Strecke
Die Nord-Süd-Strecke durch das Leinetal wird während dreier Monate zwischen Kreiensen und Göttingen ertüchtigt – nicht, um den Nahverkehr oder den Güterverkehr besser abwickeln zu können, sondern um für das zweite Halbjahr 2019 den ICE freie Bahn zu verschaffen, wenn auf der Schnellfahrstrecke sechs lange Monate gebaut wird – übrigens mit fast denselben fatalen Auswirkungen wie jetzt, nur eben drei Monate länger. Immerhin können wir darauf setzen, dass danach Weichen- und Schrankenstörungen auf dieser Schlagader der Vergangenheit angehören…

In dieser Zeit fällt die RB82 Göttingen – Bad Harzburg zwischen Göttingen und Kreiensen ersatzlos aus. Fahrgäste zwischen Göttingen und dem Nordharz müssen den „Metronom“ (RE2) nutzen und in Kreiensen umsteigen. Die RB82 verkehrt während dieser Zeit im Stundentakt, es gibt mithin jede Stunde eine Verbindung zwischen Göttingen und Goslar und zurück.

Bus statt Zug zwischen Göttingen und Nordhausen – aber auch zusätzliche Züge
Immerhin wird die RB80 Göttingen – Nordhausen während der Arbeiten ohne Einschränkungen verkehren, womit die durchgehenden Verbindungen in den Südharz gewahrt werden. Durch den Entfall der RB82 hängen die Züge der RB81 Bodenfelde – Northeim – Nordhausen in Northeim aber in der Luft. Für Anschlussreisende von und nach Göttingen verkehrt zwischen der Universitätsstadt und Northeim zu und von jeder RB81 ein Bus. Abfahrt in Göttingen ist um 8.20, 10.20 und so weiter alle 2 Stunden bis 20.20 Uhr, die Fahrzeit verlängert sich also um jeweils 28 Minuten. In der Gegenrichtung fahren die Busse nach Ankunft der RB81 aus dem Südharz am Northeimer Busbahnhof um 9.00, 11.00 und so weiter alle 2 Stunden bis 23.00 Uhr ab, um Göttingen jeweils 35 Minuten später zu erreichen. Die Umsteigezeit ist mit 10 Minuten in Northeim reichlich bemessen
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Süd-Niedersachsen: Tarifgutachten zum VSN-Tarif - Erste Ergebnisse liegen vor (Stand: 22.08.2018)
Der Verbandsausschuss des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) hat sich auf seiner letzten Sitzung am 14.08.2018 intensiv mit dem Tarifgutachten des ZVSN und des Landkreises Holzminden befasst. Nach einer ersten Phase der gutachterlichen Bewertung von beispielhaften Tarifangeboten verschiedener Verkehrsverbünde, dem Abgleich des VSN-Tarifs mit anderen Regionen sowie mit einer umfassenden Analyse der ÖPNV-Strukturen innerhalb der betroffenen Region in Südniedersachsen folgt nun die nächste, entscheidende Phase
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Südharz/Nordharz - Göttingen: Bauarbeiten im Harz-Weser-Netz bringen erneut SEV für den Nahverkehr (Stand: 06.08.2018)
Reisende in der Relation Südharz/Nordharz - Göttingen müssen auch in diesem Jahr mit Einschränkungen rechnen. Aufgrund von Bauarbeiten im Harz-Weser-Netz müssen einige Züge des Nahverkehrs von Samstag, 1. September bis Samstag,
8. Dezember ausfallen. Für diese Reisenden wird ein SEV mit längeren Reisezeiten eingerichtet.
Quelle:
https://www.bahn.de/regional/view/regionen/niedersa/info/bauvorschau_2016.shtml
https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen,8

Harz: Rolle rückwärts im Kreis Harz: Alte Busfahrpläne weitgehend wieder in Kraft gesetzt (Stand: 06.08.2018)
Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres vollzieht der Kreis Harz eine komplette Rolle rückwärts. Nachdem im Dezember die bereits publizierten Fahrpläne quasi über Nacht ausgesetzt und weiter nach den alten Plänen gefahren wurde, traten am 15.4.2018 nach Überarbeitung dann die neuen Pläne in Kraft. Alles gut, sollte man meinen, doch weit gefehlt. Nach massiven Beschwerden wird nun zum 9.8. abermals eine Kehrtwende durchgeführt, und allen Beteuerungen zum Trotz werden die alten, vor dem 15.4. geltenden Pläne, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nun wieder in Kraft gesetzt.

Da in der Zwischenzeit einige andere Pläne an die neuen Pläne des Kreises Harz angepasst worden sind, stimmt nun leider hinten und vorne nichts mehr. Der ZVSN in Göttingen hatte sich unendlich Mühe gegeben, um auch am Wochenende alle Anschlüsse in Braunlage passend zu machen – vergebens, denn ab dem 9.8. klappt es weder an Werktagen noch an Wochenenden, da die HVB-Busse an Samstagen und Sonntagen zwar stündlich bis und ab Braunlage verkehren, dies aber nicht mehr zu den Zeiten, die zum Zeitpunkt der Umstellung der Linien 470 und 472 gegolten haben.

Nur sehr wenige Elemente des „neuen“, nun in die Tonne getretenen Fahrplankonzepts haben überlebt, und diese – siehe Braunlage – auch noch in veränderter Form. Die neuen Taktknoten sind hinfällig, auch die Anbindung an die Schiene funktioniert nicht mehr so wie gedacht. Der vom Kreistag des Kreises Harz einst beschlossene Nahverkehrsplan ist hinfällig. Eine Abstimmung mit den benachbarten, teilweise erheblich betroffenen Verkehrsbetrieben hat möglicherweise stattgefunden, in den Fahrplänen niedergeschlagen hat sie sich nicht weiter

Südharz / Göttingen: Arbeiten in Göttingen, Wohnen auf dem Land: Für mehr Züge und niedrigere Fahrpreise kämpfen (Stand: 02.08.2018)
Der Kommentar von Torsten Berthold im Harz-Kurier zu den zwischen dem Oberzentrum Göttingen und dem Südharz dramatisch auseinanderklaffenden Grundstücks- und Hauspreisen – man kann ergänzen: Mieten – geht grundsätzlich in die richtige Richtung. Man muss das Oberzentrum gut und schnell erreichen können. Erstaunlich ist allerdings, dass reflexhaft sofort der Ausbau von Straßen als das Allheilmittel angesehen wird. Dies zeigt, dass es noch eine Menge zu tun gibt, um das „andere“ Verkehrsmittel, welches mindestens genau so viel zur Lösung des Pendlerproblems beitragen kann, ins Bewusstsein zu bringen.

Die Rede ist von der Bahn. Zwar gibt es gerade in jüngster Zeit berechtigte und notwendige Kritik an den Leistungen von Netzbetreiber und Verkehrsunternehmen. Doch diese Probleme sind einerseits hausgemacht und damit nicht grundsätzlicher Natur und andererseits auf dem Weg zu einer Lösung. Es werden Triebfahrzeugführer ausgebildet, und die Umstellung auf neue Stellwerkstechnik wird die Probleme beim Netz deutlich verringern. Und: Auch auf der Straße gibt es Baustellen, Staus und Umleitungen.
Walkenried – Göttingen in 65 Minuten und für 7,50 € pro Tag
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Walkenried: Walkenrieder verteilen Samstag und Sonntag weiterhin Wasser für gestrandete Reisende - Busersatzverkehr klappt nicht (Stand: 29.07.2018)

Die Lageberichte:
Samstag, 28.07.2018:
Als der Sprecher unserer Initiative Michael Reinboth aus Walkenried heute um 15 Uhr am Bahnhof vorbeikam,  sah er keine Fahrgäste am Bussteig und dachte vergnügt: Klappt ja!
Um 16.30 zurückkommend, war es mit der guten Laune leider schlagartig vorbei, denn ca. 15-20 Personen waren wieder gestrandet. Wieder fährt nur ein einziger Bus!!
Das kann doch langsam nicht mehr wahr sein, was den Kunden hier zugemutet wird!!!
Wenn es bestellt wird, muss es doch auch kontrolliert werden! Und wenn es nicht bestellt wurde, muss man es doch nachholen - was von gestern auf heute gut möglich gewesen wäre.

Die zwei Fahrer von Sahr (es war gerade Ablösung) riefen extra noch mal bei ihrer Chefin an: Es sei heute nur ein Bus bestellt worden.
Also wieder: Mineralwasser verteilen, Leute beraten... Um 16.55 Uhr kam dann der Bus (pünktlich) von Nordhausen an, jede Menge Umsteiger nach Northeim (kein Wunder, die hatten in Nordhausen ja auch zum Teil 1-2 Stunden gewartet), zugleich jede Menge Leute aus Richtung Northeim in Richtung Nordhausen zusätzlich zu denen, welche schon warteten.
Die waren natürlich ganz vergnügt, denn in ihren Augen klappte ja alles.
Bei aller Wut hat man ja doch immer noch den Blick fürs Fahrgastaufkommen: Wenigstens 50 Leute weiter nach Nordhausen... Wird aber nicht mehr lange so sein.
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Sonntag, 29.07.2018:
Der mit dem vorletzten Zug gestern in Walkenried gestrandete Fahrgast wurde von Sahr, damit er nicht sinnlos über eine Stunde auf dem Bahnhof herumsteht, im Bus auf eine Ehrenrunde nach Herzberg mitgenommen und dann mit der Anschlussfahrt des allerletzten Zuges doch noch in Nordhausen abgeliefert.

Heute läuft es - wenn man von der unschönen Tatsache des SEV an sich absieht - bislang rund. Von 13 bis 18 Uhr ist zu jedem Zug auch ein Bus da gewesen, der Fahrgastwechsel hat geklappt. Der Reisebus von Sahr und ein ehemaliger Göttinger Stadtbus ohne Klima, aber mit Niederflur und sehr jovialem Fahrer haben sich jeweils abgelöst. Es wird auch um 19 Uhr klappen, da Sahr aktuell noch fährt. Für 20 Uhr werden die Leute von Nordhausen auch noch rangebracht, aber dann fährt das Unternehmen Tadrowska aus Göttingen nicht mehr und macht Schluss. Es fehlt also die Fahrt um 20 Uhr in Richtung Nordhausen, ebenso die Fahrt um 21.10 Uhr von Nordhausen retour zum Zug 22.03 nach Northeim. Den 21-Uhr-Knoten deckt hingegen Sahr noch ab. weiter

Südharzstrecke: Kein Personal für die Stellwerke – Züge zwischen Walkenried und Nordhausen fallen 3 Tage fast komplett aus (Stand: 27.07.2018)
Die Hiobsbotschaften für die Kunden der Bahn im Südharz reißen nicht ab. Nachdem seit Wochen immer wieder einzelne Züge aufgrund von fehlenden Lokführern oder technischer Störungen ausfallen, trifft es nun gleich einen ganzen Streckenabschnitt, und das über jeweils mehrere Stunden und an gleich drei Tagen. Wie es weitergeht, ist ungewiss.

Grund für den jeweils nachmittäglichen Ausfall aller Züge zwischen Walkenried und Nordhausen am Freitag, Samstag und Sonntag ist fehlendes Personal für die Stellwerke – zu viele Kranke mitten in der Urlaubszeit. Die drei Vormittagsschichten können besetzt werden, am Nachmittag klappt es nicht mehr. Immerhin kann der Zugverkehr zwischen Göttingen und Walkenried durchgeführt werden, und nach den Meldungen der Deutschen Bahn wird es zu jedem ausfallenden Zug auch einen Ersatzverkehr mit Bus geben. Dieser braucht allerdings deutlich länger, weswegen er in Nordhausen ca. 20 Minuten später ankommt und dort ca. 30 Minuten früher als die Züge abfährt. Reisende nach oder von Erfurt oder Halle müssen in Nordhausen auf den nächsten Takt warten. Die Reisekette Göttingen – Walkenried – Nordhausen und zurück soll jedoch klappen. Dafür sind freilich zwei Busse erforderlich, die hin- und her pendeln.

Ob im Abschnitt Göttingen – Walkenried alles reibungslos läuft, hängt natürlich auf davon ab, ob DB Regio alle benötigten Lokführer an Bord hat.

„Die Situation ist so desolat wie noch nie. Verlässliches Reisen mit der Bahn ist kaum mehr möglich. Schuld sind jedoch weder einzelne Lokführer oder Mitarbeiter vom Stellwerk. Schuld ist eine seit Jahren vollkommen verfehlte Personalpolitik des Konzerns Deutsche Bahn weiter

Walkenried: Walkenrieder verteilen Wasser für gestrandete Reisende - Busersatzverkehr mit Problemen (Stand: 27.07.2018)
Status von Freitagnachmittag 15.34 Uhr:
Es funktioniert natürlich NICHT wie geplant. Statt zweier SEV-Busse, die angeblich auch bestellt seien, fährt nur einer, und der kann nur einen 2-Stunden-Takt bieten (12.10, 14.10, 16.10, 18.10 und 20.10 ab Nordhausen, 13.00, 15.00, 17.00, 19.00 und 21.00 ab Walkenried).
Der Rest, besonders also die Spätfahrten, wären nicht abgedeckt, die Leute werden vermutlich ratlos an den Bahnhöfen Nordhausen und Herzberg stranden.
Es sei denn, jemand organisiert noch Sammeltaxen.
Die Infos - so la la. In Walkenried ganz ok, in Ellrich praktisch nicht vorhanden.
Es ist mal wieder eine Katastrophe. Die armen Leute, die abends noch unterwegs sind, können einem leidtun.

2h später:
... bisher gefahren sind die Kurse um 13.00, 15.00 und eben 17.00 Uhr.
Der Fahrer dieses Kurses der Firma Sahr teilte mit, dass ab jetzt "für einige Stunden" jede Stunde ein Bus fahren würde.
Also hat sich das Insistieren und Nachhaken doch gelohnt.
Die gestrandeten Kunden des Zuges um 15.52 an Walkenried, die wieder bei deutlich mehr als 30 Grad eine Stunde warten mussten, habe ich zusammen mit dem Fdl Walkenried von DB Netz mit Mineralwasser aus meinem Keller und Verbindungen aus dem Automaten versorgt (Jena West, Naumburg, Eisenach, Merseburg, teilweise dann 2-3 Stunden später als geplant).
Für alle Fälle ist noch Wasser unten am Bahnhof.
Fdl Walkenried von DB Netz war auch so nett und hat die DB Netz-Toilette für die Fahrgäste geöffnet. Von daher war die Stimmung zwar gedämpft, aber jedenfalls Walkenried behalten die Leute in ganz guter Erinnerung.
Jetzt hoffen wir, dass der Rest des Tages gut läuft und es auch Samstag und Sonntag keine Störungen gibt. Der Wettergott jedenfalls hat ein Einsehen und schickt gerade einen richtigen Wolkenbruch vorbei.
 

Harz-Weser-Netz: Erneut alle 2 h Zugausfälle ohne vorherige Fahrgastinformation - Initiative fordert endlich verlässlichen Ersatzfahrplan (Stand: 20.07.2018)
Auch heute mussten sich die Fahrgäste -ähnlich wie in den letzten Wochen- erneut mit "plötzlichen" Zugausfällen abfinden. Am Freitagnachmittag starteten keine durchgehenden Züge von Göttingen in den Südharz. Während bei den ersten Zugausfällen vor einigen Monaten noch Lügen durch den Bahnpressesprecher bezüglich der Ursachen der Zugausfälle verbreitet wurden, zeigte sich DB Regio Niedersachsen in den vergangenen Wochen bei Twitter etwas wahrheitsliebender und wies auf die angespannte Lokführersituation hin. Aber auch diese Informationsquelle ist mittlerweile versiegt. Von den heutigen Zugausfällen wurde nichts erwähnt. Allerdings wurden im Südharz bei 30 Grad Hitze mindestens 30 Jahre alte SEV Busse in Richtung Nordhauen gesichtet. Der Sprecher der Initiative Burkhard Breme fordert endlich einen verlässlichen Ersatzfahrplan und fragt sich, warum dies beim Lokführerstreik von einen auf den anderen Tag möglich war und jetzt abgelehnt wird.

Südharzstrecke: Fahrplanänderung gerät zum Schildbürgerstreich (Stand: 20.07.2018)
Unsere Initiative hat die Fahrplanentwürfe 2019 studiert und traute ihren Augen nicht (siehe Bericht in der Nordhäuser Allgemeinen vom 19.07.2018):

Harz-Weser-Netz: „Höchste Eisenbahn“ über weitere Zugausfälle in der vergangenen Woche beunruhigt - Ihre Rechte zur Fahrpreiserstattung (Stand: 02.07.2018)
Es läuft derzeit alles andere als rund im „Harz-Weser-Netz“ der DB Regio. Das bislang Jahr für Jahr von der Landesnahverkehrsgesellschaft als pünktlichstes Netz in Niedersachsen präsentierte Streckennetz zwischen Heide und Harz steckt in einer veritablen Krise, die in den vergangenen Wochen für Pendler, Schüler und andere Reisende offensichtlich zu Tage trat.

Die Züge sind immer noch sehr pünktlich – wenn sie denn fahren. Aber seit 3 Wochen fallen täglich mal mehr, mal weniger Züge ganz oder teilweise aus und werden nur im Einzelfall durch Busse ersetzt, die zudem deutlich länger unterwegs sind. „Wir beobachten die Entwicklung mit großer Sorge. Zwischen 5 und 10 % der vorgesehenen Züge sind bislang entfallen. Eine Besserung ist nicht in Sicht – die Personaldecke des Betriebs ist viel zu dünn, um größere Ausfälle verkraften zu können“ meint Sprecher Michael Reinboth, der wegen der Ausfälle mehrfach Kontakt sowohl zur LNVG in Hannover als auch zur DB Regio hatte. „Wir haben die Zustände massiv kritisiert, zugleich aber auch Vorschläge gemacht, wie man die Situation im Sinne der Kunden verändern kann.“

Notfahrplan statt täglichem Gewurschtel

Inzwischen wird wieder Personal ausgebildet, aber bis die neuen Triebfahrzeugführer einsatzbereit sind, wird einige Zeit vergehen. Zudem müssen sie erst eine Prüfung bestehen. Auch Aushilfe von woanders ist kaum möglich, denn auch die anderen Betriebe der Deutschen Bahn pfeifen aus dem letzten Loch.
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Harz-Weser-Netz: Zugausfälle - Ihre Rechte zur Fahrpreiserstattung (Stand: 02.07.2018)
Bei Leistungsstörungen der Eisenbahn-Verkehrsunternehmen stehen den Reisenden gem. der EU-Verordnung 1371/2007 verschiedene Entschädigungen zu.
Die DB AG hat eigens hierfür eine Info-Seite geschaltet:
https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrechte/entschaedigung.shtml
Auszug der Beförderungsbedingen des VSN: https://www.vsninfo.de/magic/show_image.php?id=204623&download=1
EU-Verordnung: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32007R1371&from=de
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Harz-Weser-Netz: PRO BAHN beunruhigt über Zugausfälle im Harz-Weser-Netz (Stand: 22.06.2018)
Pressemitteilung von PRO BAHN vom 22.06.2018:
Bei PRO BAHN in Südniedersachsen ist man in hohem Maß beunruhigt über laufende Zugausfälle im Harz-Weser-Netz der DB Regio. In den letzten Tagen sind eine ganze Reihe von Zügen ausgefallen, ohne dass dies für die Fahrgäste vorher bekannt war. Grund ist offensichtlich ein aktueller Mangel an Triebfahrzeugführern.

Regionalvorsitzender Michael Reinboth: "Das Züge ausfallen, ist schlimm genug und wirft ein schlechtes Licht auf den Zustand des ÖPNV bei uns. Wie sie aber ausfallen, ist viel schlimmer, nämlich mal heute so und morgen so. Die Kunden können sich auf nichts einstellen und auf nichts mehr verlassen. Dieser Zustand muss umgehend beendet und durch einen vorübergehend zu akzeptierenden "Notfahrplan" mit klar erkennbaren Ausfällen umgestellt werden, damit man seine Reisen wieder sinnvoll planen kann."

Diesbezüglich hat sich PRO BAHN auch an DB Regio gewandt und konkret angeregt, den ab September vorgesehenen Baufahrplan der RB82, der einen Stundentakt zwischen Kreiensen und Bad Harzburg und den Ausfall zwischen Kreiensen und Göttingen vorsieht, schon ab kommender Woche in Kraft zu setzen. Ergänzend könnten Halbstundentakte zwischen Braunschweig und Salzgitter-Lebenstedt gestrichen werden. An Sonntagen kann ggf. auch zwischen Braunschweig und Seesen ausgedünnt gefahren werden.

Reinboth: "Uns ist auch jede andere Lösung recht, aber die obige Variante böte den Vorteil, dass es überall zeitnahe Alternativen gäbe und die Fahrgäste eine klare Perspektive erhalten. Nicht schön, aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Mit dieser Variante ließen sich auch aufgelaufene Rückstände bei Urlaub, Freischichten usw. abbauen, ohne die Fahrgäste über Gebühr zu treffen.

PRO BAHN erwartet schon am Wochenende eine klare und rechtzeitige Kommunikation und eine Lösung im obigen Sinne ab Beginn der nächsten Woche.

Harz-Weser-Netz: Kostenfreier Internetzugang im Harz-Weser-Netz - DB Regio und Aufgabenträger investieren rund 900.000 Euro (Stand: 14.06.2018)
Pressemitteilung der LNVG vom 14.06.2018
Bahnreisende im Harz-Weser-Netz dürfen sich freuen. Ab sofort sind sie auf allen Strecken des Netzes kostenfrei online unterwegs und können ihre Reisezeit noch besser nutzen. Bislang stand den Fahrgästen allein in den Zügen zwischen Braunschweig und Salzgitter-Lebenstedt (RB 48) kostenfreies WLAN zur Verfügung, nun sind alle VT-648 Regionalbahnen mit der erforderlichen WLAN-Technik ausgestattet.

Rund 900.000 Euro haben der Regionalverband Großraum Braunschweig, die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachen (LNVG) und die DB Regio in die neue Technik investiert.
Den Einbau der Hardware hat die DB Regio zu rd. 20 Prozent aus Eigenmitteln finanziert. Den Löwenanteil von rd. 80 Prozent haben die für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) verantwortlichen Aufgabenträger übernommen, die auch die für den Datenverbrauch anfallenden Kosten tragen.

Um die bestmögliche Verfügbarkeit und Bandbreite zu gewährleisten, greift die WLAN-Technik auf ein „Multi-Provider System“ zurück, das parallel die Mobilfunknetze unterschiedlicher Mobilfunkanbieter sowie der beiden
Netzwerktechniken 3G und 4G verwendet. Dieses System wurde von der DB Fahrzeuginstandhaltung und DB Regio entwickelt. Welche Bandbreite im Zug tatsächlich genutzt werden kann, ist abhängig von der Leistungsfähigkeit der Mobilfunknetze entlang der Strecken.

Den Nutzern stehen pro Tag bis zu 100 MB Datenvolumen pro Endgerät zur Verfügung. Unabhängig von der Mobilfunkversorgung können Fahrgäste entlang der Strecke ein neues Portal für Information auch offline nutzen. Das
Portal bietet unter anderem aktuelle Informationen zur Reise, touristische Informationen, Nachrichten sowie Spiele und Rätsel für Kinder.

Das Harz-Weser-Netz umfasst die Strecken:
RB 44/48 Braunschweig – Salzgitter-Lebenstedt
RB 45 Braunschweig – Wolfenbüttel - Schöppenstedt
RB 46 Braunschweig – Salzgitter-Bad – Seesen - Herzberg
RB 82 Bad Harzburg - Goslar - Göttingen
RB 80 Göttingen – Northeim – Herzberg – Nordhausen
RB 81 Bodenfelde – Northeim – Herzberg – Nordhausen

Harz-Weser-Netz: Kostenfreier Internetzugang im Harz-Weser-Netz - Initiative begrüßt WLAN Verfügbarkeit (Stand: 22.06.2018)
Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" begrüßt die WLAN-Verfügbarkeit in den Zügen. Bei 20 Arbeitstagen im Monat sind das immerhin 2 GB Daten die kostenfrei heruntergeladen werden dürfen. Für Reisende die nur das O2 Netz benutzen wird sich dies vor allem im Südharz deutlich bemerkbar machen, da zwischen ungefähr Bad Lauterberg-Barbis und Nordhausen bis auf wenige Stellen die O2 freie Zone angesagt ist, was UMTS bzw. LTE betrifft. Das Vodafone Netz ist etwas besser, aber immer weit von den Aussagen der Netzabdeckungskarten entfernt.
"Aus eigener Erfahrung verfügt das LTE-Netz der Telekom über die beste Netzabdeckung im Südharz, wenn gleich die Netzabdeckungskarte auch eher einer Wunschvorstellung des Netzbetreibers entspricht, aber von allen drei Netzbetreibern die Situation am besten widerspiegelt." fasst der Sprecher der Initiative Burkhard Breme die Netzverfügbarkeiten zusammen.
Die folgenden Karten der Netzverfügbarkeiten zeigen, dass es im Harzgebiet noch viel zu tun gibt
weiter zu den Netzverfügbarkeitskarten

  Harz: Das neue Harzkursbuch geht online (Stand: 23.05.2018)
Ab sofort steht das neue Harzkursbuch Sommer/Herbst 2018 zum Download bereit. Auch diesmal lohnt sich wieder der Download des 184 Seiten starken Kursbuches mit diesen Inhalten:

  • Zug- und Busverblndungen für die Reise in den Harz und zurück von allen großen Städten rings um den Harz mit Anschlüssen aus Berlin, Hamburg, Bremen, Leipzig, Frankfurt, Wolfsburg, Bielefeld, Paderborn, Düsseldorf, Wuppertal und dem Ruhrgebiet

  • Fahrplanauszüge aller Bus- und Bahnlinien im gesamten Harz

  • Informationen zu allen Bahnhöfen und wichtigen Bushaltestellen

  • Übersichtskarten zu allen Bahn- und Buslinien am und im Harz

  • Tarifinformationen

  • Wander- und Ausflugstipps für Touren mit Bus und Bahn im Harz

  • Mit Bahn und Bus zu den Harzer UNESCO-Weltkulturerbestätten

  • Tipps für den Besuch von Städten, Kirchen, Burgen, Schlössern, Bergwerken und Museen im und am Harz mit Bahn und Bus

  • Adressen und Telefonnummern von Verkehrsbetrieben, Museen, Ausflugslokalen und anderen touristischen Einrichtungen im Harz

Die Datenschutzgrundverordnung macht auch bei uns nicht halt (Stand: 23.05.2018)
In der DSGVO werden wir verpflichtet, transparent mit den personenbezogenen Daten, die verarbeitet werden, umzugehen. Aus diesem Grund möchten wir Sie darüber informieren, dass wir folgende Daten zum Bezug unseres Newsletters von Ihnen in unserer Datenbank erfasst haben:

  • Vorname
  • Nachname
  • Anschrift (Firma und/oder Privat)
  • E-Mail-Adresse

Mit diesen Daten informieren wir Sie 1-2 mal im Monat mit Informationen rund um die Südharzstrecke.
Bitte antworten Sie auf diese E-Mail im Betreff einfach mit: »Bitte löschen Sie mich aus dem Verteiler«, wenn sie keine weiteren Infos von uns erhalten möchten. Sie erhalten dann künftig weder E-Mails noch ggf. Post von uns.

Erhalten wir keine Rückmeldung von Ihnen, gehen wir davon aus, dass wir Sie auch weiterhin informieren dürfen.

Ihnen stehen die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerruf und Widerspruch zu. Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung der Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder datenschutzrechtlichen Ansprüche verletzt worden sind, können Sie sich bei einer Aufsichtsbehörde für Datenschutz beschweren. Ihre Kontaktdaten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Göttingen: Der ZVSN setzt seine Informationsreihe am 29.05.2018 mit der Veranstaltung „Flexible Angebotsformen im ÖPNV“ fort (Stand: 21.05.2018)
Pressemitteilung des ZVSN:

Öffentliche Veranstaltung vom Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) „Flexible Angebotsformen im ÖPNV“

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagieren sich im Verbandsgebiet des Zweckverbands Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) in den Landkreisen Göttingen und Northeim für neue Mobilitätsangebote wie Bürgerbusse und Dorfbusse.

Gerade im ländlichen Raum und aufgrund des demografischen Wandels wird nach alternativen Mobilitätsformen gesucht. Bürgerbusse ergänzen den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) räumlich oder auch zeitlich. Sie befahren eine Buslinie, die sich in der Regel auf eine bürgerschaftliche Initiative gründet.

Angesichts der zunehmenden Zahl an fachlichen Fragen lädt der ZVSN ein zu einer Informationsveranstaltung am 29. Mai 2018 in der Zeit von 14 - 18 Uhr in die „Alte Mensa“ im Hannah-Vogt-Saal, Wilhelmsplatz 3, Göttingen.

Ein spannendes Programm steht auf der Tagesordnung, das von Michael Neugebauer, Geschäftsführer der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB), moderiert wird. weiter

Braunschweig: "Tag des ÖPNV" - Info-Veranstaltung am Hauptbahnhof in Braunschweig am 05.05.2018 (Stand: 01.05.2018)
Der Regionalverband und der Verkehrsverbund Region Braunschweig informieren von 11 bis 17 Uhr über Angebote, Tarife, Anschlussmobilität und beantworten Fragen zum ÖPNV.
Ein besonderes Highlight an diesem Tag ist das neue Branding eines DB-Zuges im Look von Eintracht Braunschweig, der künftig als Botschafterzug im Harz-Weser-Netz unterwegs sein wird. 
https://www.regionalverband-braunschweig.de/aktuelles/die-region-faehrt-auf/

Südniedersachsen: Zahlreiche Zugausfälle im Harz-Weser-Netz sorgen für Unmut bei Reisenden – Initiative fordert verlässlichen Fahrplan (Stand: 23.04.2018)
Seit Donnerstag kommt es im Harz-Weser-Netz immer wieder zu einzelnen "plötzlichen" Zugausfällen. Auf Nachfrage bei DB Regio wurde unserer Initiative mitgeteilt, dass es DB Regio seit mehreren Tagen nicht gelänge alle vorgesehenen Schichten mit Triebfahrzeugführern zu besetzen. Die Ursachen hierfür seien vielschichtig, aber zuletzt auf einen hohen Krankenstand der Triebfahrzeugführer zurückzuführen.
Wir fragen uns deshalb, ob es nicht besser wäre, einen um gewisse Leistungen gekürzten, dafür aber verlässlichen Ersatzfahrplan mit einigen SEV-Leistungen anzubieten.
"Die Reisenden können doch nicht auf Verdacht zum Bahnhof gehen! So war es aber in den vergangenen Tagen! Auch Reisende haben Termine!", fasste Michael Reinboth als Sprecher unserer Initiative die Situation zusammen.

Südharzstrecke: Frühzug von Walkenried nach Göttingen ab Dezember 2018 geplant (16.04.2018)
Der lang gehegte und von vielen Seiten unterstützte Wunsch nach einer frühen Zugverbindung von Walkenried nach Göttingen könnte doch noch in Erfüllung gehen. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) jedenfalls sieht diesen Zug in ihrer Bestellung ab Dezember 2018 vor. Demnach würde er um 5.03 in Walkenried, um 5.08 in Bad Sachsa und um 5.19 in Bad Lauterberg-Barbis abfahren und ab Herzberg um 5.26 in der Fahrlage des heute schon bestehenden Zuges nach Göttingen verkehren, wo er um 6.10 Uhr ankommt. In Herzberg bestünde um 5.34 ein guter Anschluss nach Osterode – Seesen – Braunschweig (Ankunft 6.50) und in Northeim ein Anschluss um 6.00 Uhr an den ersten IC nach Hannover (Ankunft 7.00) und Hamburg.

„Wir freuen uns, dass die LNVG auf die auch von uns seit Jahren erhobene Forderung eingeht und den Zug bestellt. Freilich ist es in hohem Maße bedauerlich, dass sich der Aufgabenträger NVS in Thüringen weiter beharrlich weigert, Verbesserungen zwischen Nordhausen und Ellrich umzusetzen. So kommen erst die Fahrgäste ab Walkenried in den Genuss der frühen Verbindung, obwohl dies natürlich auch für Nordhausen, Niedersachswerfen, Woffleben und Ellrich möglich wäre.“ Sprecher Michael Reinboth von der „Höchsten Eisenbahn“ ist mit „seinem“ Aufgabenträger in Hannover zufrieden. Er sieht im Frühzug eine dringend notwendige Stärkung des ländlichen Raumes. „Ab Dezember wäre es, wenn nichts mehr dazwischen kommt, für Pendler mit Wohnsitz im östlichsten Zipfel des Kreises Göttingen möglich, ihre Arbeits- oder Ausbildungsplätze rechtzeitig zu erreichen. Auch für Geschäftsreisende eröffnen sich hierdurch neue Perspektiven. Jedenfalls gibt es einen Grund weniger, seinen Wohnort in Walkenried oder Bad Sachsa aufzugeben.“ Schon seit Februar haben Osterode und Bad Lauterberg dank des Engagements des Zweckverbandes in Göttingen mittels Bus eine Anbindung an den Frühzug in Herzberg. Nun kommen weitere Orte hinzu. „Langsam werden die P&R-Parkplätze für Pendler in Walkenried und Bad Sachsa knapp. In Walkenried kann man durchaus darüber nachsinnen, ob man nicht einige Stellplätze auf der anderen Seite im Bereich der früheren Güterrampe anlegt…“ weiter

Göttingen/Northeim: Schritt für Schritt für mehr Busse in Süd-Niedersachsen - ZVSN weitet das Fahrtenangebot weiter aus (16.04.2018)
Pressemitteilung des ZVSN:
Der Ausbau des umweltfreundlichen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in den beiden Landkreisen Göttingen und Northeim schreitet voran. Der für den ÖPNV zuständige Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) hat jetzt auf seiner Website http://www.zvsn.de/de/infothek/nahverkehrsplan für alle Interessierten eine Übersicht veröffentlicht, in der sowohl bereits umgesetzte als auch geplante Fahrplan-Maßnahmen dargestellt werden.

Neben ersten Aufwertungen des Busangebots im Landkreis Göttingen für Fahrten in den sogenannten Tagesrandlagen im Südharz und der Einführung der „Einbecker Nachteule“ im Landkreis Northeim folgen zum 10. Juni weitere Angebotsverbesserungen  weiter

Braunlage: Beim ÖPNV immer besser angebunden – doch Interesse an HATIX fehlt weiter (Stand: 15.04.2018)
Bessere Busverbindungen
Seit dem 15. April sind die auch zuvor schon nicht schlechten Busverbindungen nach und von Braunlage nochmals deutlich besser. Die Linie 264 der Harzer Verkehrsbetriebe (HVB) verbindet seither den zentral im Harz gelegenen Ort stündlich mit Elend, Schierke, Drei Annen Hohne und Wernigerode, und dies nicht nur unter der Woche, sondern auch am Wochenende. Damit wurde auch die Erreichbarkeit der Harzer Schmalspurbahnen über die Umsteigepunkte Elend Kirche, Schierke Stern und Drei Annen Hohne deutlich verbessert. Über Wernigerode bestehen am Wochenende stündlich gute Anschlüsse von den und an die Züge des HEX nach Magdeburg Hbf. Da die HVB eine weitere neue Linie von Schierke über Rübeland nach Blankenburg eingerichtet haben, bestehen von Braunlage aus unter der Woche auch gute Verbindungen mit diesen Orten und ihren Attraktionen.
Wenn nicht alles täuscht, werden ZVSN und Regionalverband Braunschweig im Juni nachziehen. Dann soll auf den Hahne-Linien 470 und 472 ein deutlich erweiterter Fahrplan mit nahezu stündlichem Angebot zwischen Braunlage, Walkenried und Bad Sachsa in Kraft treten. Über die beiden Bahnhöfe in Walkenried und Bad Sachsa gäbe es dann ausgezeichnete Verbindungen mit Herzberg, Northeim und Göttingen einerseits und Nordhausen andererseits. Hier muss man sicher noch abwarten, aber die Signale gehen in die richtige Richtung. 
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Entscheidung gegen HATIX bei völliger Ignoranz gegenüber den Fakten
Was aber tun die Braunlager Ratsherren und Ratsfrauen? Sie betonen verbal, doch gar nicht gegen HATIX zu sein, um diesem im nächsten Moment mit einer von keinerlei Faktenkenntnis getrübten Entscheidung den vorläufigen Garaus zu machen. Bleibt es dabei, fällt der Westharz gegenüber anderen Urlaubsregionen endgültig in die verkehrspolitische Steinzeit zurück.

Die meisten Gäste kämen ja doch mit dem Auto – korrekt. Hat aber mit HATIX nichts zu tun. Denn auch die Gäste im Ostharz tun es und nutzen dann vor Ort in Scharen das Angebot, mit dem Bus kostenlos ihre Wander- und Ausflugsziele zu erreichen.
Es gibt zu wenig nutzbare Linien in Braunlage – eine völlig falsche Wahrnehmung, die nur jemand von sich geben kann, der sich auch nicht im Entferntesten die Mühe gemacht hat, sich über das heutige und geplante Angebot zu informieren. Denn, wie gesagt, es geht stündlich in alle Richtungen und zu allen relevanten Ausflugs- und Wanderzielen.
Es wird für Braunlage zu teuer – falsch. Denn HATIX finanziert sich über den Kurbeitrag, der dazu um 0,25 € je Gast und Tag angehoben werden muss. Die Stadt Braunlage muss nichts zuzahlen. HATIX finanziert sich selbst, siehe Ostharz. Dieser liegt vor der Tür – ein einziger Anruf hätte genügt, um sich über die Fakten zu informieren.
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Göttingen: Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) lädt ein - Öffentliche Veranstaltung zum Thema Bürgerbus (13.04.2018)
Pressemitteilung des ZVSN:
Immer mehr Menschen im Verbandsgebiet des Zweckverband Verkehrsverbund Süd- Niedersachsen (ZVSN) engagieren sich in den Landkreisen Göttingen und Northeim für neue Mobilitätsangebote. 
Hierzu zählen Bürgerbusse und Dorfbusse. Gerade im ländlichen Raum und aufgrund des demografischen Wandels wird nach alternativen Mobilitätsformen gesucht. 
Bürgerbusse ergänzen den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) räumlich oder auch zeitlich. 
Sie befahren eine Buslinie, die sich in der Regel auf eine bürgerschaftliche Initiative gründet. 
Angesichts der zunehmenden Zahl an fachlichen Fragen, die bei der Entwicklung eines Bürgerbus-Projekts anfallen, 
lädt der ZVSN alle engagierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein. 
Diese findet am Dienstag, 29. Mai 2018 in der Zeit von 14 - 18 Uhr im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa im Hannah-Vogt-Saal in Göttingen statt. 
Ein spannendes Programm steht auf der Tagesordnung, dass nach dem Grußwort von Christel Wemheuer, 
der Vorsitzenden der ZVSN-Verbandsversammlung, von Michael Neugebauer, 
dem Geschäftsführer der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB), moderiert wird. 
Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) ist vertreten durch Jürgen Römer, um über die Finanzierung und Fördermöglichkeiten von Bürgerbus-Projekten zu informieren  weiter
 
Göttingen: Bürger- und Verbändebeteiligung beim Tarifgutachten des ZVSN (Stand: 19.03.2018)
Pressemitteilung des ZVSN:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie angekündigt, erhalten Sie heute weitere Informationen zur Bürger- und Verbändebeteiligung beim Tarifgutachten des ZVSN und des Landkreises Holzminden am 21. März 2018 in der Stadthalle Northeim:
Die beiden Aufgabenträger ZVSN und Landkreis Holzminden möchten den VSN-Tarif in den drei Landkreisen detailliert untersuchen, 
ihn mit anderen deutschen Verbundtarifen vergleichen und unter anderem auf dieser Basis Konzepte für eine Überarbeitung des VSN-Tarifs entwickeln; ein Prozess, der gerade begonnen hat. 
Die beiden Aufgabenträger haben sich zu diesem Zweck Unterstützung durch das auf den ÖPNV spezialisierte Beratungsunternehmen civity aus Hamburg geholt. weiter

Südharz: Sonderfahrt macht am 11.03.2018 Stopp in Ellrich und Walkenried  (Stand: 07.03.2018)
Am Sonntag passiert eine Sonderfahrt gegen 12.10 Uhr den Bahnhof Walkenried in Richtung Ellrich. Der Triebwagen vom Typ VT640 -der sonst im Südharz nicht fährt- lädt in Ellrich Gäste aus und fährt leer wieder zurück nach Walkenried. Dort wartet er die Begegnung mit den Regelzügen ab. Anschließend fährt er wieder nach Ellrich, um dort um 13.30 die Gäste wieder einzusammeln und über Walkenried nach Northeim zurückzufahren.

Grund der Fahrt ist der Bundesverbandstag des Fahrgastverbandes Pro Bahn e.V. in Einbeck. Mit der Sonderfahrt wird nicht nur unsere Südharzstrecke vorgestellt, sondern es werden zwei Ereignisse gewürdigt:
1. Das Jubiläum des Walkenrieder Tunnels (150 Jahre) und
2. die Grenzöffnung durch die Eisenbahner im November 1989. Zwei der damaligen Protagonisten der Bundesbahn erhalten aus diesem Anlass den Bundespreis des Fahrgastverbandes verliehen
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Südharz: Schienenersatzverkehr an Ostern  (Stand: 07.03.2018)
Von Freitag, 30. März, 6.30 Uhr bis Sonntag, 1. April, 23.30 Uhr finden Brückenbauarbeiten zwischen Herzberg (Harz) und Ellrich statt. Betroffen sind die Linien RB 80/81 Göttingen/Bodenfelde – Northeim – Herzberg – Nordhausen mit SEV zwischen Herzberg – Ellrich/Nordhausen.
Quelle: https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen

Walkenried: Die nächste Veranstaltung des Geschichtsvereins: Vor 150 Jahren wurde die Himmelreichhöhle entdeckt (Stand: 08.02.2018)
Quasi als Auftakt zu den geplanten umfangreichen Jubiläumsfeierlichkeiten aus Anlass des 150jährigen Bestehens der Eisenbahnstrecke Northeim – Nordhausen im Jahr 2019 widmet sich der Verein für Heimatgeschichte der Geschichte des Walkenrieder Tunnels und der Himmelreichhöhle, die beim Bau des Tunnels im Jahre 1868 entdeckt wurde. Am Mittwoch, den 28.02.18 ab 18.30 Uhr wird Michael Reinboth hierzu einen bebilderten Rückblick auf die Entdeckung, die anfangs geplante Schauhöhle, das Unglück beim Tunnelbau und die danach über Jahrzehnte währende Geschichte der Entwässerung des Höhlen- und Tunnelbereichs mittels Stollenbau geben.
Die Veranstaltung findet im KlosterHotel in Walkenried statt.
Bis heute stellt die Himmelreichhöhle einen der größten Höhlenräume in Deutschland dar. Nicht nur wegen des hindurchführenden Tunnels, sondern auch wegen der nach wie vor stattfindenden Umwandlung von Anhydrit in Gips und der damit verbundenen gelegentlichen Ablösung tonnenschwerer Gesteinsplatten von der Decke der Höhle ist sie aber praktisch unzugänglich – jedenfalls sei vor ihrem Betreten nachdrücklich gewarnt. Dennoch ist es faszinierend, dem Kampf der Eisenbahn gegen eindringende Gewässer unbekannter Herkunft und den Meinungen diverser Experten hierzu nachzugehen. Noch heute funktioniert das System Itelteich – unterirdischer Bachlauf – Pontelteich ohne Einschränkung, jedoch wird anstelle der Höhle nunmehr einer der Stollen durchflossen, die deswegen immer noch der laufenden Kontrolle durch die Eisenbahn unterliegen müssten. Jedoch scheint sich das Wissen um die im Untergrund des idyllischen Bergmassivs lauernden Risiken nach und nach zu verflüchtigen – mit möglichweise fatalen Folgen für die Stabilität des Tunnels. Der Zustand des Mundlochs des Hauptstollens jedenfalls lässt nichts Gutes erahnen.
Mit Höhle und Tunnel verfügt die Walkenrieder Landschaft über ein faszinierendes Beispiel für die Vielfalt und Besonderheit des Südharzer Gipskarstes.
Eintritt wird nicht erhoben, Gäste sind wie immer willkommen.

Göttingen: Verkehrsgesellschaft Südniedersachsen übernimmt Rizor-Fahrleistungen in Osterode und Bad Grund - ZVSN freut sich über reibungslosen Ablauf (Stand: 08.02.2018)
Die Verkehrsgesellschaft Südniedersachsen (VGS) hat als Rizor-Nachfolger den Fahrbetrieb am 1. Februar aufgenommen. Der Start verlief reibungslos! weiter ...

Südharz: Am 04.02.2018 starten neue Busverbindungen (zum Fahrplan-Download)- Initiative: Neue Busverbindungen sind gut, aber kein Ersatz für Früh- und Spätzüge im Südharz (Stand: 04.02.2018)
 „Wir freuen uns sehr über die neuen frühen und späten Busverbindungen zwischen Herzberg und Bad Lauterberg. Ebenso begrüßen wir die Verbesserungen zwischen Duderstadt, Rhumspringe und Herzberg, da sie trotz noch vorhandener Schwachstellen geeignet sind, den Knoten Herzberg weiter aufzuwerten, und die Orte im Landkreis Göttingen besser miteinander verbinden.“ So Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“.

Bei dieser sieht man jedoch schon die Verbesserungen für Osterode „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ und ist vollends enttäuscht darüber, dass der Ostteil des Altkreises Osterode vollkommen leer ausgeht. Warum lachend und weinend? „Natürlich ist es gut, wenn es zum Frühzug ab Herzberg einen Zubringer von und von den späten Zügen aus Göttingen einen Abbringer nach Osterode gibt  weiter

Harz / Deutschland: Aktualisierung des SIMPLEX-Fernbusfahrplans mit Fernbussen durch den Harz (Stand: 18.01.2018) 
Als Download
stellen wir Ihnen den über 800 Seiten starken aktuellen Fahrplan aller Fernbusse mit vielen Tipps bereit.

Südharz: VSN bringt Angebotsverbesserungen in Teilen des Südharzes - PRO BAHN: Mehr Busse am Südharz sind ein richtiger Schritt Richtung Frühzug (Stand: 18.01.2018)
Pressemitteilung des VSN:
Gute Nachrichten für Pendlerinnen und Pendler sowie für Touristen in Herzberg, Bad Lauterberg, Ruhmspringe und Osterode hat der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) zu vermelden: Das Busliniennetz im Bereich des "Teilnetzes 21" wird ab dem 4. Februar um zahlreiche Fahrten auf den Strecken
Herzberg – Bad Lauterberg (Linie 450),
Herzberg – Rhumspringe (Linie 454) und
Herzberg - Osterode (Linie 457) erweitert.

Fahrgäste der Buslinie 450 können sich über zusätzliche Angebote von Herzberg über Scharzfeld, Barbis nach Bad Lauterberg freuen.
An sieben Tagen in der Woche, somit auch an den Wochenenden, werden zusätzliche Linienfahrten in den Abendstunden ab 21.35 Uhr im Stundentakt bis 23.35 Uhr angeboten, die Regionalbahnanschlüsse aus Göttingen und Northeim aufnehmen.
Ab Bad Lauterberg in Richtung Herzberg wird das Angebot der Linie 450 in den Morgenstunden um 4.57 Uhr in der Woche (Mo – Fr), Samstag um 5.57 Uhr und an Sonn- und Feiertagen um 6.57 Uhr und 7.57 Uhr ergänzt. Weitere Fahrten von Bad Lauterberg über Barbis und Scharzfeld nach Herzberg werden um 22.00 Uhr und um 23.00 Uhr angeboten.
Alle diese Fahrten bieten wiederum Bahnanschlüsse nach Northeim und Göttingen. "Nicht nur Fahrgäste auf dem Weg zur Arbeit profitieren von den neuen Angeboten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), sondern auch Touristen im Südharz", so ZVSN-Geschäftsführer Michael Frömming   
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Pressemitteilung von PRO BAHN
PRO BAHN: Mehr Busse am Südharz sind ein richtiger Schritt Richtung Frühzug
Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert erneut die Einrichtung von Frühverbindungen auf den Bahnstrecke von Walkenried sowie von Seesen und Osterode nach Northeim und Göttingen. Die ehrenamtlich arbeitende Fahrgastvertretung kritisiert die Ablehnung der entsprechenden Kreistagsresolution durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) als „wenig überzeugend“. Wir sind aber sehr erfreut, dass der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen nach einem entsprechenden Kreistagsbeschluss die Gelegenheit nutzt, den Bahnknoten Herzberg spürbar besser an den Regionalbusverkehr am Südharz anzubinden“, erklärte der Sprecher des PRO BAHN-Regionalverbandes Südniedersachsen, Gerd Aschoff  
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Pressemitteilung Landkreis Göttingen: Insolvenz des Unternehmens Rizor Linien-Busverkehr durch Nachfolger gesichert (Stand: 05.01.2018)
Für die bisher von der Firma Rizor bedienten Fahrten im Teilnetz 11 (Osterode – Bad Grund – Clausthal-Zellerfeld) haben der Landkreis Göttingen und der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) einen neuen Partner gefunden. Die Verkehrsgesellschaft Osterode/ Harz mbH wird zum 01.02.2018 die Fahrten übernehmen.

Das Teilnetz umfasst die Linien
440 (Osterode – Clausthal-Zellerfeld),
460 (Osterode – Gittelde – Bad Grund – Clausthal-Zellerfeld),
462 (Osterode – Riefensbeek-Kamschlacken),
463 (Förste – Eisdorf – Badenhausen) und
465 (Osterode – Förste – Dorste – Katlenburg).

Der Landkreis Göttingen und der ZVSN freuen sich, dass nach der Schülersonderbeförderung nun auch der Linienverkehr bis zur Übergabe an einen neuen Betreiber reibungslos gewährleistet ist.
Quelle: https://www.landkreisgoettingen.de/pics/medien/1_1515145704/2018_01_05_PM_Rizor.pdf

Walkenried: Ausgabe des Harz-Kursbuchs Winter 2017/2018 verschiebt sich - Struktur des Buchs wird überdacht (Stand: 05.12.2017)
Aufgrund der äußerst kurzfristigen Entscheidung des Harzkreises, den Fahrplanwechsel im gesamten Busverkehr, der für den 10.12. geplant war, zurückzunehmen und vorerst bis Februar zu vertagen, sind weite Teile des Harz-Kursbuchs, welches bereits im Druck war, nicht mehr aktuell. Oder besser: Sie eilen ihrer Zeit voraus, denn sie enthalten die neuen Pläne mitsamt neuer Linienstruktur und angepassten Karten, Ortsverzeichnissen und so weiter. Zugleich konnte die last minute-Entscheidung der DB Netz AG, die Umsetzung der fest geplanten Früh- und Spätzüge im Nordharz wegen nötiger Sperrpausen zu stoppen, nur in Form eines Berichtigungsblattes berücksichtigt werden. Für den Februar sind wiederum Änderungen in den Südharzer Linien 440, 450, 460 und 470 angekündigt worden.

Unter diesen Umständen macht die Herausgabe einer gedruckten Version des Harz-Kursbuchs keinen Sinn. Wir werden die Auflage daher schweren Herzens weitgehend einstampfen. Aber auch eine elektronische Version möchten wir derzeit nicht anbieten, da auch hier die Dinge im Kreis Harz nicht zusammengehen würden. Deswegen bleibt uns aktuell nur das Abwarten, was wann rund um Wernigerode und Quedlinburg passiert. Eine Ausgabe Winter 2017/2018 wäre mithin frühestens im Februar machbar. Im April wechseln jedoch die HSB schon wieder vom Winter- auf den Sommerfahrplan, so dass eine wie auch immer gestaltete Winterausgabe nur rund 2 Monate gelten würde.

Es erscheint daher sinnvoller, für 2018 nur eine Sommerausgabe vorzusehen, die dann hoffentlich alle Änderungen auch enthalten wird. Wer trotz der Mängel im Kreis Harz eine Winterausgabe haben möchte (der Fernverkehr, die Schienentabellen, die HSB und die Bustabellen der Kreise Goslar, Göttingen und Nordhausen sind ja korrekt), kann dies gern per Bestellung bei Michael Reinboth erledigen und bekommt das Buch dann zugesandt.

Für die Sommerausgabe überlegen wir eine Straffung und Konzentration auf die für Urlauber, Touristen und Wanderer wichtigen Dinge, also
Klärung der Fragen:

  • wie komme ich in den Harz und zurück?
  • wie kann ich den Harz umrunden?
  • wie kann ich den Harz überqueren?

Darstellung der Inhalte zu:

  • allen Schienentabellen
  • gestrafften Bustabellen für die von den Harzrand-Knoten ausgehenden Linien
  • Angaben zu Busverbindungen zu wichtigen Ausflugszielen
  • Übersichtskarten
  • Orts- und Ausflugszielverzeichnisse

Fahrplanwechsel: „Höchste Eisenbahn“ ist mit dem neuen Fahrplan nicht zufrieden (Stand: 05.12.2017)
Am 10.12.2017 tritt der neue Fahrplan für 2018 in Kraft. Er wird von der Deutschen Bahn im Vorfeld als „größter Fahrplanwechsel der DB AG“ gepriesen, wobei auf die vielen Verbesserungen im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Strecke Nürnberg – Erfurt verwiesen wird. Wesentlich nüchterner fällt das Urteil der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ aus: Sie ist mit dem Fahrplanwechsel überhaupt nicht zufrieden.

„Auf den Strecken Göttingen – Herzberg – Nordhausen und Braunschweig – Herzberg wird, sieht man einmal von den zwei Spätzügen zwischen Göttingen und Herzberg ab, lediglich der status quo gewahrt. Das kann man als Erfolg betrachten, es ist jedoch in Anbetracht der dynamischen Entwicklung des Nahverkehrsmarktes in Deutschland und in Teilen Niedersachsens und angesichts des Bedarfs im Südharz viel zu wenig“ fasst Sprecher Michael Reinboth zusammen und ergänzt: „Wir treten seit Jahren nur noch auf der Stelle. Alle Verbesserungen, die anderen Regionen zuteilwerden, gehen an uns vorbei. Es gibt keine Verbesserungen für Pendler und Auszubildende, insbesondere keine Frühzüge. Und auch die Anschlüsse in Northeim in Richtung Hannover und Hamburg bleiben so schlecht wie eh und je.“

Spätzug verbessert die Reisemöglichkeiten – aber nur bis Herzberg

Natürlich freut man sich bei „Höchste Eisenbahn“ über den neuen Spätzug um 22.49 von Göttingen nach Herzberg. Damit verbessern sich nicht nur die Reisemöglichkeiten aus dem Oberzentrum in den Südharz, sondern auch aus Richtung Frankfurt und – mit der üblichen Wartezeit in Northeim – auch aus Richtung Hannover. Jedoch bleiben Osterode und der Ostteil des Altkreises Osterode auf der Strecke – besonders auch deswegen, weil der vorhergehende Zug an den meisten Tagen der Woche auch in Herzberg endet und nur Freitag und Samstag bis Nordhausen durchfährt  weiter

Kreistag Göttingen: Verbesserungen im ÖPNV für den Bereich Osterode  (Stand: 05.12.2017)

PRESSEINFORMATION von SPD/Grünen/Freien Wählern zu Verbesserungen im Busangebot Bereich Osterode/Eichsfeld:

Die Mehrheitsgruppe des Kreistages Göttingen aus SPD, Grünen und Freien Wählern stellt die Weichen für spürbare Verbesserungen des öffentlichen Personennahverkehrs. Die im Fachausschuss für Wirtschaft und Verkehr am Montag beschlossenen Maßnahmen betreffen den Bereich Südharz sowie die Verbindungen von Duderstadt, Gieboldehausen und Rhumspringe mit dem Südharz. Geplant sind ab Januar 2018 über 250.000 zusätzliche Fahrplankilometer und ein finanzieller Einsatz von über 500.000 Euro im Jahr.
 Insgesamt vier Verbesserungen werden konkret umgesetzt:  
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Südharzstrecke: SEV zwischen Herzberg und Nordhausen wird verschoben - die Züge verkehren am 02. und 03.12.2017 planmäßig (Stand: 27.11.2017)
Heute informierte DB Regio, dass die für das nächste Wochenende geplanten Bauarbeiten zwischen Bad Lauterberg und Herzberg aufgrund des hohen Wasserstands nicht durchgeführt werden können.
Der Schienenersatzverkehr am 1. Adventswochenende wird abbestellt und es werden schnellstmögliche Korrekturen der Aushänge an den Stationen veranlasst.
Leider wird der SEV noch bis einschließlich Donnerstag in der elektronischen Auskunft sichtbar sein, ab Freitag sollen dann die normalen Fahrzeiten der RB 80 und RB 81 wieder sichtbar sein.

Südharzstrecke: Verspätungen und SEV durch Bauarbeiten zwischen Herzberg und Bad Lauterberg - Initiative kritisiert nicht vorhandene Informationspolitik (Stand: 12.11.2017)
In den letzten Tagen wunderten sich Reisende über Verspätungen von ca. 5 Minuten zwischen Herzberg und Walkenried. Bei Ankunft in Walkenried betrug sie jedes Mal 5 und mehr Minuten. Bis Nordhausen wurde die Verspätung dann wieder etwas reduziert. Die Züge der Gegenrichtung trafen in Walkenried mit ebenfalls 5 Minuten Verspätung oder mehr ein, wobei die Züge davon bis Herzberg und Northeim wieder etwas aufholen.
An den Bahnpunkten Nordhausen und Northeim war dies insgesamt nicht besonders tragisch. Jedoch existieren entlang der Südharzstrecke auch Busanschlüsse, die auf pünktliche Bahnverbindungen angewiesen sind und für die die aktuelle Streckensituation wichtig wäre.

Anfragen bei DB Netz und DB Regio ergaben, dass Kabeltrassen zwischen Herzberg und Scharzfeld erstellt werden und die Erneuerung der fast 90 Jahre alten Brücke über den Bremkebach in der Nähe von Scharzfeld in den nächsten Wochen bevorsteht. Dies erfordert bis zum eigentlichen Erneuerungstermin einen Gleiswechsel, der zu den Verspätungen führt  weiter

Südharz: „Spurhalten: Ein Gottesdienst zum Reformationstag im Zug“ (Stand: 28.10.2017)

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Hannover: Qualitätsoffensive des Landes im Nahverkehr klammert den Altkreis Osterode aus (Stand: 23.10.2017)
Kurz vor der Landtagswahl gab das Wirtschaftsministerium des Landes Niedersachsen noch eine Pressemitteilung zur Qualitätsoffensive im Nahverkehr heraus, die ab Dezember beginnt und in den kommenden Jahren für noch mehr ÖPNV sorgen soll. Hunderttausende Zugkilometer sollen zusätzlich bestellt werden, um das Angebot zu erweitern und mehr Kunden in Bahn und Bus zu locken.
So weit, so gut, und grundsätzlich ist gegen die Nahverkehrspolitik des Landes unter Minister Lies auch nichts einzuwenden. Nur werden einige Landstriche bei dieser Offensive ganz klar benachteiligt bzw. kommen überhaupt nicht vor. Hierzu zählt – wen wundert’s? – der Altkreis Osterode am Harz, der mit einem einzigen zusätzlichen abendlichen Zugpaar zwischen Göttingen und Herzberg abgespeist wird. Die Strecken Seesen – Herzberg und Herzberg – Walkenried – Nordhausen gehen zum wiederholten Male leer aus.
Michael Reinboth von „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ spricht es unumwunden aus: „Uns bringt dieser Fahrplanwechsel nichts. Wir sind sehr enttäuscht.“
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Südniedersachsen: Rastatt ist überall ... (Stand: 16.10.2017)
... jedenfalls bei der DB Netz AG.
Hannover-Goslar
Jetzt verzögern plötzlich aufgetretene Hohlräume im frischen Beton des neuen Überwerfungsbauwerks der Strecke Hannover - Goslar über die Strecke Braunschweig - Herzberg die Wiederaufnahme des Betriebes um wenigstens 2 Wochen, wenn nicht mehr. "Pfusch am Bau" oder mangelnde Kontrolle durch den Auftraggeber, wie immer man es nimmt, es führt dazu, dass auf der durchaus gut frequentierten Strecke 320 nun 4-5 Wochen lang kein regulärer Zugverkehr stattfindet, nachdem die Strecke ja schon nach dem Hochwasser über längere Zeit gesperrt war. Wer, bitte schön, soll da noch mit dem Zug nach Hildesheim oder Hannover pendeln?

Es gehen aber auch alle Eckanschlüsse in Ringelheim (Braunschweig nach Goslar bzw. umgekehrt, Südharz nach Goslar bzw. umgekehrt) verloren. Von den Anschlüssen nach und von Halberstadt in Goslar mal ganz abgesehen. Auch Braunlage und Clausthal sind für weitere 2-3 Wochen von Hannover abgehängt.

Göttingen - Kreiensen - Bad Harzburg  weiter

Newssammlung der vergangenen Wochen aus dem Kreistagsgeschehen des Landkreises Göttingen:

a. Ausschusssitzung für Wirtschaft, Verkehr, Bauen, Planen und Energie vom 29.08.2017 tagt ohne Beschluss zum Frühzug

Der Antrag zum Frühzug durch die FLWG-Kreistagsfraktion wurde ohne Beschluss an den Kreisausschuss verwiesen.

Auszug aus den Sitzungsprotokollen:

9 Verlängerung der Frühverbindung von Herzberg nach Göttingen durch einen neuen Frühzug in den östlichen Südharz;
hier: Antrag der FWLG-Kreistagsfraktion vom 14.08.2017 
0232/2017  
Dokument anzeigen: Antrag Frühzug FWLG 14.08.2017 Dateigrösse: 196 KB Antrag Frühzug FWLG 14.08.2017 196 KB  
  Beschluss: ohne Beschlussempfehlung an den Kreisausschuss verwiesen    

Kreistagssitzung vom 06.09.2017: Es soll mit den Mitgliedsgemeinden über HATIX gesprochen werden - Initiative: Das verzögert die Einführung des HATIX und ist im Grunde Nachsitzen für die desinteressierten Tourismusorte im Südharz

Hintergrund zur Einführung des HATIX:

Seit mittlerweile mehr als 2 Jahren tagt die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsinfrastruktur der Initiative "Ein Harz" .
Zu diesen Terminen werden Vertreter der Harzgemeinden und allen für den ÖPNV zuständigen Gesellschaften eingeladen.

Es saßen also u.a. Vertreter der NVS Thüringen aus Erfurt, NASA Magdeburg, ZGB Braunschweig, Harzer Schmalspurbahnen, Wernigeröder Verkehrsbetriebe, Nordhäuser Stadtwerke, Sangerhäuser Verkehrsbetriebe mit Gemeindevertretern aus dem Ostharz, Goslar und Bad Sachsa an einem Tisch. Es fand ein breiter Erfahrungsaustausch zu den HATIX-Themen aus erster Hand statt.

So gut wie nicht zu sehen waren bei den Sitzungen: LNVG, VSN und Vertreter der Südharzer Gemeinden aus dem Altlandkreis Osterode, wie z.B. Bad Lauterberg.
Gerade Bad Lauterberg müsste hier größtes Interesse am Thema haben.

Das wurde in den zwei Jahren bei den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsinfrastruktur der Initiative "Ein Harz" erreicht:

  • Es wurde von allen Teilnehmern verstanden, dass
             + die Erfahrungen von HATIX für alle Akteure positiv sind (Win-Win-Situation)
             + das Land Niedersachsen für die Verwendung der Kurbeiträge für den ÖPNV das Gesetz ändern muss.
  • Die Beteiligten haben sich für eine Gesetzesänderung eingesetzt
  • Der Niedersächsische Landtag hat im Frühjahr 2017 eine entsprechende Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, damit die positiven Erfahrungen des Ostharzes auf den gesamten Harz ausgeweitet werden können.
  • Parallel dazu hat die Stadt Goslar , die schon seit mehreren Jahren in dem Bereich aktiv ist, den Änderungsprozess des Kommunalabgabengesetzes mit begleitet
  • Der Landkreis Goslar, der bislang an den gesetzlichen Hürden gescheitert war, konnte nun eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der beteiligten Städte und des Landkreises Goslar bilden und beabsichtig 2018 mit HATIX zu starten.  

Im Kreistag Göttingen wurden nun zwei Anträge zu HATIX gestellt.

1. Abgelehnt: Bildung von Arbeitsgruppen aus Vertretern der beteiligten Städte und des Landkreises, die sich an dem Modell der Einführung des HATIX des Landkreises Goslar orientieren.

2. Angenommen: Informationsveranstaltung zum HATIX mit der folgenden Passage:
Der Landkreis Göttingen führt noch im Kalenderjahr 2017 eine Informationsveranstaltung zum Harzer ÖPNV-Ticket „Hatix“ durch.

Diese richtet sich vorrangig an touristische Akteure und politische Entscheider in den am Harztourismus partizipierenden Gemeinden im Altkreis Osterode. Touristiker und Kommunalpolitiker aus diesen Kommunen (insbesondere Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Walkenried im Südharz, aber auch Bad Grund im Westharz) sollen neben ihren Hauptverwaltungsbeamten und Vertretern der regionalen Verkehrsbetriebe gezielt zu der Veranstaltung eingeladen werden. Darüber hinaus werden aus dem Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt), der Hatix bereits erfolgreich einsetzt, sowie aus dem Landkreis Goslar interessierte Kommunalpolitiker und touristische Akteure geladen.

Nach Ansicht des Sprechers der Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz", Burkhard Breme, der an den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsinfrastruktur der Initiative "Ein Harz" teilgenommen hat, ist die Vorgehensweise des Kreistags ein Witz.
"Wir haben zwei Jahre darüber gesprochen, sind gut vorangekommen und sollen nun wieder von vorne anfangen! Wir sollten uns stattdessen am positiven Modell des Landkreises Goslar orientieren und Arbeitsgruppen aus Vertretern der beteiligten Städte und des Landkreises bilden, wie es der abgelehnte Antrag in der Kreistagssitzung vorsah."

Auszug aus den Sitzungsprotokollen:

14 Harzer Urlaubs-Ticket (HATIX)       
14.1 HATIX-Informationsveranstaltung
Landkreis Göttingen als Promotor tourismusstärkendem und umweltschonendem ÖPNV und als Dienstleister für seine Mitgliedsgemeinden;
hier: Antrag der Gruppe SPD/GRÜNE/FWLG vom 22.08.2017 
0252/2017  
Dokument anzeigen: Antrag HATIX-Informationsveranstaltung Gruppe SPD/GRÜNE/FWLG neu Dateigrösse: 78 KB Antrag HATIX-Informationsveranstaltung Gruppe SPD/GRÜNE/FWLG neu 78 KB  
  Beschluss: mehrheitlich angenommen    
14.2 Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Einführung eines Harzer Urlaubstickets (HATIX) in den Harzgemeinden;
hier: Antrag KTA Herr Körner, CDU Kreistagsfraktion vom 22.08.2017 
0256/2017  
Dokument anzeigen: Antrag KTA Herr Körner, CDU - Kreistagsfraktion Hatix Arbeitsgruppe Dateigrösse: 922 KB Antrag KTA Herr Körner, CDU - Kreistagsfraktion Hatix Arbeitsgruppe 922 KB  
  Beschluss: mehrheitlich abgelehnt    

2. Walkenried: Pressemitteilung der Bahn und Stellungnahme der Initiative (24.08.2017)

a. In der Pressemitteilung der Bahn vom 23.08.2017 zur Schließung der Fahrkartenausgabe liest es sich wie folgt:

DB-Verkaufsstelle in Walkenried wird geschlossen

Die DB-Verkaufsstelle im Bahnhof Walkenried wird am Donnerstag, 31. August geschlossen.

Der Verkauf von Fahrkarten wird derzeit zusätzlich vom Fahrdienstleiter wahrgenommen. Auf Grund des starken Zugverkehrs sowie der umfangreichen betrieblichen Aufgaben des Fahrdienstleiters entlang der Strecke kann leider keine adäquate Beratung für Kunden mehr sichergestellt werden.

Für Informationen, den Kauf sowie die Abholung steht am Bahnhof ein Automat der Deutschen Bahn zur Verfügung.

Fahrkarten des Fernverkehrs können Kunden online (www.bahn.de) oder über die App DB Navigator sowie telefonisch unter der Service-Hotline 0180 6 99 66 33 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) erwerben.

b. Unsere Initiative hat der Pressestelle in Hamburg folgende Stellungnahme abgegeben:

Sehr geehrte Frau Theidig,

ich bedanke mich für die Übersendung der Pressemitteilung zur Schließung der Fahrkartenausgabe in Walkenried. Wir müssen das letztlich so hinnehmen, aber es wäre nett gewesen, wenn im Text nicht irgendetwas erzählt worden, sondern schlicht der wahre Grund für die Einstellung des Vertriebs genannt worden wäre.

"Starken Zugverkehr" haben wir hier nämlich bedauerlicherweise nicht. Es sind seit Jahren pro Stunde exakt zwei Zugfahrten zu bedienen, mitunter, dies aber nur an bestimmten Tagen, auch in einer Stunde mal eine dritte Fahrt. Das war es auch schon. Leider hat die Zahl der Züge in den letzten Jahren dank der Verhinderungspolitik der LNVG auch nicht zugenommen. Umfangreiche betriebliche Aufgaben gibt es daher auch nicht. Den Leuten - die übrigens allesamt gut sind, sich immer viel Mühe mit den Kunden gegeben haben und wohl auch gern weitergemacht hätten - bleibt jetzt noch mehr Zeit zum Zeitung lesen, telefonieren und so weiter.

Der tatsächliche Grund liegt ganz woanders. Neues Personal wird nach dem Willen des Konzerns schlicht nicht mehr in der Aufgabe Fahrkartenverkauf unterwiesen. Und der personenbediente Verkauf ist der Bahn ja schon lange ein Dorn im Auge, also - trotz eigentlich noch laufenden Vertrags mit der LNVG - wird zugemacht. Also hätten Sie schreiben müssen: "Wir wollen es nicht mehr", denn das und nicht das so offensichtlich Vorgeschobene ist der Grund.

Sie hätten auch noch erwähnen können, dass alle örtlichen Bemühungen um ein Video-Reisezentrum als Ersatz nicht nur für Walkenried, sondern eine ganze Reihe umliegender Orte, die allesamt schon lange keine persönliche Beratung mehr erfahren, leider gescheitert sind und deswegen in Zukunft als Ersatz eben nur noch der schlecht lesbare und immer wieder mal gestörte Automat übrig bleibt.

Wir wohnen zwar weit weg von Hamburg und auch auf dem flachen Lande, aber für dumm verkaufen lassen wir uns deswegen nun wirklich nicht.

Dank frühzeitiger Information ist die hiesige Bevölkerung über die Schließung und deren tatsächlichen Grund sowie die Ablehnung des Video-Reisezentrums als Ersatz bereits umfassend informiert.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Michael Reinboth
("Wir Walkenrieder"
"Höchste Eisenbahn für den Südharz"
Pro Bahn Südniedersachsen)

c. Hinweis:
Fahrkartenverkauf, Bahnfahrkarten, Fahrplanauskünfte sowie Fahrkarten für den Verbund Süd-Niedersachsen erhalten Sie in der :

Tourist - Information e.V.
Marktplatz 32
Tel: 05521/852-111

Öffnungszeiten
Montag – Samstag von 9.00 – 12.30 Uhr
Montag/Dienstag/Freitag von 14.30 –17.30 Uhr
Donnerstag von 09.00 – 17.30 Uhr

Göttingen: SEV Göttingen - Northeim noch bis 04.10.2017 (Stand: 16.09.2017)
Mindestens noch zwei Wochen dauert der SEV zwischen Göttingen und Northeim. Betroffen hier von sind alle Reisenden in den Süd- und Nordharz. Die Zwischenbilanz stellt sich ernüchternd dar: Was die Verspätungen des SEV betrifft, so macht das ja die Sache für viele Reisende noch schlimmer als sie schon ist. Verspätungen des Busse, weil auf der Ausweichroute der Bundesstrasse 3 ebenfalls Bauarbeiten stattfinden sind an der Tagesordnung.

  • Direktbusse zwischen Herzberg und Göttingen werden -in Gegensatz zu früheren SEV- nicht angeboten. Gerade die Baustelle B3 wäre ja ein Grund gewesen, direkte Busse ab Herzberg anzubieten, die jedenfalls diesen Stau umfahren.
  • Züge aus dem Südharz die direkten Anschluss an den Metronom hätten wurden ebenfalls abgelehnt.

Fazit:
Die Bauarbeiten des Fernverkehrs gehen direkt zu Lasten des Nahverkehrs, die hier direkt durchschlagen. Aus Kundensicht wird der gute Wille vermisst, da alle Vorschläge abgelehnt werden. Das Land Niedersachsen sieht mit seiner LNVG tatenlos zu.
Bei sich abzeichnenden weiteren Bauarbeiten und Sperrungen muss unbedingt ein besseres Konzept her, um nicht weitere Kunden zu vergraulen. Deswegen bleiben wir bei unserem Vorschlag, im Berufs- und Schulverkehr Zwischentaktzüge mit Anschluss an/vom RE2 anzubieten.
Burkhard Breme

Göttingen: SEV Salzgitter - Seesen vom 30.09.2017 bis 14.10.2017 (Stand: 16.09.2017)
Aufgrund von Brückenarbeiten zwischen Salzgitter-Ringelheim – Seesen/Baddeckenstedt wird ein SEV eingerichtet.
Die Züge dieser Linie fallen zwischen Salzgitter-Ringelheim und Seesen aus und werden durch Busse ersetzt. Die Busse fahren in Salzgitter-Ringelheim geringfügig früher ab und erreichen Seesen 10 Min. später als die ausfallenden Züge. In Seesen haben Sie erst Anschluss an die Züge des nächsten Taktes nach Herzberg (Harz). In der Gegenrichtung fahren die Busse in Seesen 18 Min. früher ab und haben in Salzgitter-Ringelheim Anschluss an die planmäßig abfahrenden Züge nach Braunschweig Hbf. Hinweis:
Sonntags, feiertags und vereinzelt in den Tagesrandlagen verkehren die Busse über den Ausfallabschnitt hinaus bis/ab Herzberg (Harz).

Northeim: PRO BAHN lädt zu Regionalversammlung am Donnerstag, 28. September 2017 ein (Stand: 14.09.2017)
Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:

1. Abwicklung des SEV und Vorschläge für künftige Lösungen bei Bauarbeiten (Vorschau 2018)
2. Reaktivierung Einbeck-Salzderhelden, Fahrzeugumbau
3. Sachstand Tarifgutachten VSN-ZVSN
4. HATIX
5. Änderungen beim Niedersachsenticket seit Sommer
6. Fahrradmitnahme in Bussen und Bahnen
7. Sachstand Hp Verliehausen
8. Sachstand Hp Rosdorf
9. Fahrplanwechsel Dezember 2017 (FernV, Nahverkehr, Anschlüsse)
10. Frühzug Walkenried-Göttingen
11. Zielfahrplan 2030, ICE-Takt Göttingen-Berlin
12. Vorbereitung Besuch bei der LNVG Mitte Oktober
13. Zukunft unserer Tagesfahrten
14. Sachstand eV-Eintragung vom 11.9.2017
15. Landesausschuss 4. November 2017
16. Verschiedenes

Zu der Regionalversammlung am Donnerstag, 28. September 2017 um 18.00 Uhr im Akropolis in Northeim (Sollingtor, Bahnhofsnähe) sind wir immer auch interessierte Gäste herzlich eingeladen.

Harz: Der Harz ist aus vielen Teilen Deutschlands mit dem Fernbus zu erreichen - aktualisierter Fernfahrplan (Stand: 03.09.2017)
Der SIMPLEX Fernfahrplan der Busse wurde aktualisiert. 
Nähere Infos unter: http://www.fernbusliniennetz.de/ und http://www.simplexmobility.de/ .
Dort steht auch der aktuelle Fahrplan aller Fernbusse mit vielen Tipps zum Download bereit.

Walkenried: Ticketschalter schließt zum 01.09.2017 - zwischen Nordhausen und Göttingen gibt es Bahnfahrkarten nur noch am Automaten (Stand: 18.08.2017)
Nach der jüngsten Antwort der LNVG steht fest, dass es ab 01.09.2017 auch in Walkenried Fahrkarten nur noch am Automaten - und, nicht zu vergessen, natürlich auch bei den Busfahrern, soweit es sich um Verbundfahrten oder das Niedersachenticket handelt - geben wird. Ein Video-Reisezentrum wird von der LNVG unter Hinweis auf die hierfür zu niedrigen Ein- und Aussteigerzahlen in Walkenried abgelehnt.

Unser Hinweis, dass diese mit der tatsächlichen Nutzung eines solchen Zentrums ja nichts zu tun haben, da auch Bad Sachsaer, Ellricher usw. heute den Schalter nutzen und unter deren Einrechnung der angeblich erforderliche Schwellenwert von 1.000 Reisenden pro Tag erreicht wird, stieß bisher auf taube Ohren. In Schladen und Vienenburg gibt es solche Zentren, und ich bezweifle stark, dass dort täglich 1.000 Leute ein- und aussteigen. Aber da ist der Regionalverband Braunschweig zuständig, und der tut eben etwas. Das macht den Unterschied aus.

Zitat aus Schreiben von LNVG:

Hier nun unsere Rückmeldung auf Ihre E-Mail vom 14. Juli 2017 zum personenbedienten Vertrieb an der Station Walkenried:
Das bisher vor Ort bestehende Modell einer „Netzagentur“ hat es der DB ermöglicht, die Vertriebsstelle sehr günstig betreiben zu können. Nicht zuletzt das Zugunglück 2016 in Bad Aibling, welches auf ein Fehlverhalten des örtlichen Fahrdienstleiters zurückzuführen ist, hat im Konzern jedoch zu einem Umdenken geführt, so dass das Modell „Fahrdienstleiter verkauft Fahrkarten“ nicht weiter aufrecht erhalten wird. Auch vorher wurden Netzagenturen aus den gleichen Gründen nur noch als Auslaufmodell fortgeführt.
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Bericht vom Harzkurier vom 14.08.2017: http://www.suedharzstrecke.de/downloads/Walkenried_Ticketschalter_schliesst_20170814.jpg

Newssammlung: +++Göttingen / Northeim: Bauarbeiten an Schnellfahrstrecke - vor Reiseantritt Bauinfos beachten https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen,8 +++ Hardegsen / Uslar: Tag der Sollingbahn am 20.08.2017 - Programm unter: http://www.umweltbeirat-hardegsen.de/ +++ (Stand: 18.08.2017)

Walkenried: Höchste Eisenbahn fordert Frühzug von Walkenried nach Göttingen (Stand: 31.07.2017)
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) freut sich darüber, dass sie in ihrem Verantwortungsbereich ab Dezember 2017 rund 3 % mehr Zugleistungen bestellen wird als bisher.

Wir im Südharz können uns hierüber allerdings nur sehr bedingt mitfreuen, gehen wir doch in wichtigen Punkten erneut leer aus. Zwar wird es ab Dezember zur Einrichtung von zwei Spätzügen (Göttingen 22.49 bis Herzberg und Herzberg 23.26 bis Göttingen) kommen, doch ansonsten gehen die Verbesserungen an diesem Landstrich vorbei.

Seesen – Osterode – Herzberg: Warten auf Godot

Auf Godot warten die Leute im gleichnamigen Theaterstück vergeblich. Ähnlich dürfen sich die Anwohner der Strecke Seesen – Osterode – Herzberg fühlen, denn an sich geplante Verbesserungen des Fahrplans werden bis zur Umstellung auf das elektronische Stellwerk verschoben. Die sollte bekanntlich schon vor rund 10 Jahren erfolgt sein. Unter Hinweis auf die Alttechnik und deren mangelnde Zuverlässigkeit verweigert die LNVG nun die Ausweitung des Fahrplans an Sonn- und Feiertagen auf einen Stundentakt. Ganz so zimperlich ist der benachbarte Regionalverband in Braunschweig trotz gleich alter Technik nicht – hier werden zwischen Braunschweig und Seesen ab Dezember erneut mehr Züge rollen. Bis tief in die Nacht hinein übrigens, und trotz ebenso alter Technik auch bis nach Kreiensen verlängert.

Michael Reinboth von der „Höchsten Eisenbahn“ sagt hierzu: „Das Argument, man wolle mit der Nichtbestellung Druck auf DB Netz ausüben, ist unserer Ansicht nach vorgeschoben. Wir Südharzer Kunden werden hier zum Spielball im Ping-Pong zwischen der LNVG und DB Netz gemacht. Wenn die Technik von Montag bis Samstag funktioniert, dann tut sie dies auch an Sonntagen – und umgekehrt. Wir können das keinesfalls nachvollziehen und fordern die Bestellung des Stundentakts zwischen Seesen und Herzberg an Sonn- und Feiertagen und späte Züge auf diesem Abschnitt noch im laufenden Fahrplan 2018.“

Walkenried – Göttingen: Gibt es Landesbewohner erster und zweiter Klasse?  weiter

Südharzstrecke: Schienenersatzverkehre Herzberg - Nordhausen auch am 26.+27.08.2017 (Stand: 31.07.2017)
Quelle: https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen,8

Hardegsen / Uslar: Tag der Sollingbahn am 20.08.2017 (Stand: 30.07.2017)
Am 20.08.2017 wird der "Tag der Sollingbahn" mit einigen Aktionen in Hardegsen und Uslar gefeiert. DB Regio lädt alle Interessierten auch im Namen der beiden Städte herzlich zu diesen Veranstaltungen ein.
Die DB Regio AG ist optimistisch, dass ein Zugpaar an diesem Tag mit den historischen DR-Dieseltriebwagen durchgeführt werden können.
Fahrzeiten: 13:10 Uhr ab Northeim, 14:14 Uhr ab Bodenfelde (das Fahrzeug wird für diesen Tag von der Oberweißbacher Bergbahn ausgeliehen).

Das Rahmenprogramm finden Sie im angehängten Flyer, der auch in den Regionalbahnen der Region ausliegen wird.

http://www.suedharzstrecke.de/downloads/Flyer Tag der Sollingbahn 20170728.pdf

Quelle: DB Regio AG

Newssammlung +++ 1. Buslinie zum Herzberger Krankenhaus bleibt erhalten  +++ 2. Bauarbeiten an Schnellfahrstrecke sorgen im August auch für Harzer Reisende für Fahrzeitverlängerungen nach / von Göttingen +++ 3. Fahrplanwechsel 2017/2018: Nordharzer müssen Anschlussverluste zum ICE in Göttingen in Kauf nehmen +++ Stand: 18.07.2017 +++
1. Buslinie zum Herzberger Krankenhaus bleibt erhalten

Kreistag bewilligte jährlichen Zuschuss von 18 000 Euro für Herzberger Buslinie 459.

Herzberg. Der Kreistag sprach sich in seiner Sitzung vom 13.06.2017 einstimmig für die Aufrechterhaltung der Buslinie 459 zwischen dem Herzberger Hauptbahnhof und der Helios-Klinik aus. Einstimmig beschlossen die Abgeordneten, dass der Landkreis Göttingen die finanzielle Verpflichtung aus dem Vertrag des Altkreises Osterode mit der Stadt Herzberg, der Klinik und dem Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen durch einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 18 000 Euro an die Stadt weiterhin trägt.

Seit August 2013 fährt dort ein Linien-Taxi mit neun Sitzen. Von Montag bis Freitag werden in der Zeit von 7.30 bis 18 Uhr sieben Touren angeboten, am Samstag, Sonn- und Feiertag jeweils vier Touren zwischen 10.30 und 15.30 Uhr. Die Linie zählte laut ZVSN bis 2015 jährlich 9 000 bis 10 000 Fahrgäste, wobei circa 5 000 Personen den Ein- beziehungsweise Ausstieg im Bereich der Klinik wählen sowie 4 500 Personen andere Haltepunkte nutzten.

Umlauf von Linienbussen über das Krankenhaus nicht sinnvoll

Auch nach erneuter Überprüfung dieser Sondersituation lassen die vorhandenen Linien keinen sinnvollen Umlauf von Linienbussen über das Krankenhaus zu. Wichtige Zug-Anschlüsse könnten nur unter Einsatz weiterer Fahrzeuge und Personals erfolgen. Darüber hinaus wären bauliche Maßnahmen zum Wenden der Fahrzeuge im Bereich des Krankenhauses erforderlich.

Da die Erreichbarkeit dieser Versorgungseinrichtung, insbesondere aufgrund ihrer Funktion und Lage außerhalb der sonstigen baulichen Strukturen, sichergestellt werden muss, ergibt sich der bisherige Einsatz eines Kleinbusses auf einer separaten Linie weiterhin als finanziell günstigste Variante. Die Kosten der Linie 459 liegen laut Beschlussvorlage bei 50 000 Euro, von denen 8 600 Euro, das sind 17,2 Prozent, durch Verkaufserlöse gedeckt werden können.

Der Kreistag sprach sich außerdem mehrheitlich dafür aus, dass der ZVSN die Einrichtung einer Schnellbuslinie zwischen Göttingen und Duderstadt vorantreibt (wir berichteten).

Für die Einrichtung der Schnellbuslinie sollen die entstehenden Aufwendungen in Höhe von 100 000 Euro im Jahr 2018 und von bis zu 400 000 Euro jährlich bis zum Jahr 2025 durch den ZVSN bereitgestellt werden. mb

"Die Linie 459 zählt laut ZVSN jährlich (2013 bis 2015) 9 000 bis 10 000 Fahrgäste."

Quelle:
https://sessionnet.krz.de/kreis_goettingen/bi/vo0051.asp?__kvonr=6812

https://sessionnet.krz.de/kreis_goettingen/bi/getfile.asp?id=6240970&type=do&

 

2. Bauarbeiten an Schnellfahrstrecke sorgen im August auch für Harzer Reisende für Fahrzeitverlängerungen nach / von Göttingen
Vom 1. bis 31. August 2017 werden südlich von Edesheim Gleise und Weichen erneuert. Das Fahrplankonzept in diesem Zeitraum sieht wie folgt aus:

Für den Nahverkehr kommt es zu folgenden Änderungen:

Linie RB 80 Göttingen – Northeim – Herzberg – Nordhausen

folgende Meldung geändert

von Dienstag, 1. August, 7.30 Uhr bis Donnerstag, 31. August, 8.15 16.15 Uhr

veränderte Fahrzeiten Göttingen <> Northeim (Han)

Zahlreiche Züge dieser Linie verkehren an unterschiedlichen Verkehrstagen mit 8 – 17 Min. früheren/späteren Fahrzeiten zwischen Göttingen und Northeim (Han). Die genauen Fahrzeiten entnehmen Sie bitte der Fahrplantabelle.

Die Fahrplaninformationen zu dieser Meldung finden Sie unter folgendem Link:

Fahrplan (Göttingen – Nordhausen), 01. – 31.08.2017 (Dateigröße: 324,3 kB)

Grund: Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Göttingen

PDF-Dokument mit allen aktuellen Fahrplanänderungen (Dateigröße: 71,4 kB)

Quelle: https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen,8
 

3. Fahrplanwechsel 2017/2018: Nordharzer müssen Anschlussverluste zum ICE in Göttingen in Kauf nehmen
Die bisherigen Anschlüsse vom RE2 auf den ICE nach Frankfurt gehen zur Hälfte, in der anderen Richtung vollständig verloren. Geplant sind 5 Min und die sind für Göttingen als Übergang nicht ausreichend. Also wird der Bahncomputer die Verbindungen ignorieren.
Den Reisenden ab Kreiensen bleibt südwärts -alle 2 Stunden- nur mehr die Variante RB82/ICE. Die RB82 ist jedoch zu bestimmten Zeiten nach/von Göttingen bereits heute stark ausgelastet, so dass es wohl nur noch Stehplätze geben wird.

Nördlich von Kreiensen, also in Freden, Alfeld usw., fallen die ICE-Anschlüsse gänzlich weg. Kunden aus Elze usw. haben vielleicht die Möglichkeit, eine Verbindung über Hildesheim zu nutzen.Natürlich will die LNVG an den Fahrplan des RE2 nicht ran, vor allem wegen der prekären Anschlüsse in Kreiensen, Elze und der Übergänge in Hannover, dennoch scheint man zumindest nach Süden bei jeder zweiten Fahrt noch eine Minute gefunden zu haben (Göttingen an .46 statt .47, womit dann der ICE erreicht würde). In der Gegenrichtung müsste man .10 statt .09 abfahren, was aber wohl nicht geht (ICE kommt .04 an). Alles in allem eine mehr als unbefriedigende Situation für das Leinetal und den Nordharz.

Neu ist ab Dezember auch, dass die ICE in dieser Zeitlage nur noch die Ziele der 2. Klasse in Frankfurt (Süd und Flughafen statt Hbf) anfahren. Hier wird die neue Linie wohl von Beginn an um Fahrgäste kämpfen müssen und die des Leinetals und des Nordharzes sitzen schon mal nicht mehr drin. Zudem sinkt der Stellenwert des Knotens Göttingen, wenn auch nur leicht, ab - der RE2 ist m.E. neben den ICE und IC dort die wichtigste Linie und wird ab Dezember an 21 bisherigen Anschlüssen vorbeifahren.
Michael Reinboth

Harz: Fahrgastverband ProBahn kritisiert Zurückhaltung bei HATIX-Einführung (Stand:08.06.2017)
Der Fahrgastverband PRO BAHN hat die Gemeinden im Südharz davor gewarnt, den Rückgang der Übernachtungszahlen ohne Gegenmaßnahmen klaglos hinzunehmen.
Der Göttinger Ehrenvorsitzende Gerd Aschoff äußerte die Befürchtung, dass die weitere Entwicklung rückläufiger Übernachtungszahlen in der Konkurrenz mit anderen Touristikregionen absehbar sei. „Dazu muss man nicht in die Ferne zum Schwarzwald oder nach Schleswig-Holstein blicken, sondern muss nur mal hinsehen, wie sehr sich die Nachbarn im Ost- und Nordharz bemühen, gerade in verkehrlicher Hinsicht für Übernachtungsgäste mehr Anziehungskraft zu entfalten.“
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Harz: Der Südharz verliert schon wieder den Anschluss - Höchste Eisenbahn fordert mehr Bewegung bei HATIX-Einführung (Stand: 05.06.2017)
 Im Landkreis Harz funktioniert die kostenlose Beförderung von Urlaubsgästen im Linienbusverkehr seit Jahren ausgezeichnet. Björn Smith, Geschäftsführer der Harzer Verkehrsbetriebe, teilte auf einer Veranstaltung der Initiative „Ein Harz“ in Goslar kürzlich mit, dass dort inzwischen jeder fünfte Fahrgast im Gelegenheitsverkehr ein HATIX-Kunde sei. Zwar müsse man nach mehreren Jahren nun über eine Anpassung der aktuell 0,36 € pro Tag und Gast sprechen, die für HATIX von den Kurbetrieben abgeführt werden, doch stelle niemand im Ostharz dieses werbewirksame Instrument in Frage.

Im Landkreis Goslar ist dank des Engagements des Landratsamts und mit Unterstützung u.a. durch Goslars OB Junk inzwischen Bewegung in der Szene. Goslar, Langelsheim und Clausthal-Zellerfeld wollen HATIX im kommenden Jahr einführen – damit sind auch Tourismusorte wie Hahnenklee, Bockswiese, Lautenthal, Wolfshagen, Wildemann, Altenau und Schulenberg mit dabei. Seesen und Braunlage zeigen Interesse, lediglich das – von einem grünen OB regierte – Bad Harzburg steht derzeit abseits. Der Landkreis Goslar hat eigens für HATIX eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

In ganz Deutschland schwenken immer mehr touristische Regionen um und führen die kostenlose Nutzung des Bus-, fallweise auch des Bahnverkehrs für ihre Gäste ein. Negative Rückmeldungen der Gäste wegen der erforderlichen Anhebung der Kur- und Gästebeiträge sind weitestgehend ausgeblieben, da es hierfür ja einen enormen Gegenwert gibt: Man kann die ganze Urlaubsregion kosten- und stressfrei erkunden. Gäste, so wusste die Touristinformation der Stadt Ilsenburg zu berichten, entschieden sich bei der Wahl zwischen West- und Ostharz oft deswegen zugunsten eines Ostharzer Urlaubsorts, weil man dort eben jeden Tag kostenfrei den ÖPNV nutzen kann.
Im Südharz herrscht Funkstille

Sieht man vom Antrag der Grünen in Bad Sachsa und von einer entsprechenden Anfrage in Bad Lauterberg ab, herrscht hingegen bei diesem Thema im Südharz Funkstille. Die Äußerungen, die im Zusammenhang mit dem Antrag in Bad Sachsa gefallen sind, sprechen überdies eine deutliche Sprache: Man weiß offenbar nicht, wovon man redet
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Harz: Initiative veröffentlicht Harzkursbuch Sommer 2017 als Downloadversion und in gedruckter Fassung (Stand 25.04.2017)
Die gedruckten Harzkursbücher sind inzwischen überall ausgeliefert (Goslar, Walkenried, Bad Sachsa, Bad Lauterberg, Herzberg und Osterode). Bei den Harzer Schmalspurbahnen wird der Regelverkehr im Selketal eingeschränkt und wird mit SEV-Bussen durchgeführt. Diese Information kam nach Redaktionsschluss und konnte im Harzkursbuch nicht berücksichtigt werden. Download SEV Fahrplan der Selketalbahn

Osterode: Nachtrag zur Verkehrspolitischen Podiumsdiskussion vom 29.03.2017 - Literaturnachweise der Initiative (Stand: 02.04.2017)
Bei der Verkehrspolitischen Podiumsdiskussion hat die Initiative verschiedene Themen aufgegriffen. In nachfolgender Liste gibt es weitergehende Infos zum Nachlesen und Nachdenken:

Thema:
Weiterentwicklung des ÖPNV i.V.m. touristischen Angeboten in dünnbesiedelten Gebieten / Urlaubsregionen:
Hier hinkt der Harz gegenüber anderen Tourismusregionen um Jahrzehnte hinterher!
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Sauerland --> 20 Jahre:

 Thema:
Tarifverbünde

Vergleich VSN mit VRB --> insbesondere die Fahrpreise, aber auch die Tarifbestimmungen (Note VSN: 5,56 , Note VRB: 1,56) sind beim VSN deutlich schlechter. Siehe Vergleichstest vom 21.05.1999, der heute in fast allen Teilen noch Bestand hat  weiter  

Newsticker: +++ Bad Lauterberg: Wählergruppe im Rat (WgiR) unterstützt Einführung des Harzer-Urlaubs-Ticket HATIX +++ SEV Gittelde - Herzberg vom 08.04.2017 - 18.04.2017 --> Fahrplan +++  Pünktlichkeitsstatistik der LNVG: Am zuverlässigsten aus Sicht der Pendler waren 2016 die Zugverbindungen in Südost-Niedersachsen. Im Dreieck Braunschweig-Salzgitter-Göttingen erreichte die DB Regio AG in ihrem Dieselnetz eine Pünktlichkeit von 95,8 Prozent und belegt damit zwischen Harz und Küste einen Spitzenrang. Unsere Initiative fragt sich wie das sein kann, wo doch gerade im vergangenen Jahr auf der Linie Herzberg - Braunschweig Verspätungen und sogar Zugausfälle nicht selten waren +++ (Stand: 02.04.2017)

Harz: Diese Fernbusse fahren durch den Harz (Stand: 06.04.2017)
Anbei eine Zusammenstellung der aktuell  durch den Harz fahrenden Fernbusse. Nach der Konsolidierung ist nur noch der Linienverkehr von FlixBus übrig geblieben. Neu hinzu kommt ab 6. April die Linie Düsseldorf - Kassel - Nordhausen - Sangerhausen - Halle - Berlin.
Diese Information wurde zur Verfügung gestellt von http://www.fernbusliniennetz.de/ und http://www.simplexmobility.de/ . Dort steht auch der 750seitige aktuelle Fahrplan aller Fernbusse mit vielen Tipps zum Download bereit
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Südharzstrecke: Güterverkehr auf der Südharzstrecke - Zugsichtungen der Initiative (Stand: 25.03.2017)
Die Bundesregierung redet an Sonn- und Feiertagen von der Stärkung des Güterverkehrs auf der Schiene. Montag bis Freitag wird hingegen alles getan, um den Straßengüterverkehr zu fördern und den auf der Schiene auszutrocknen. Die Trassenpreise für den Lkw werden gesenkt, Gigaliner weithin erlaubt, die Kosten für die Nutzung der Schiene hingegen immer weiter in die Höhe getrieben.

Die Bahn selbst tut ebenfalls alles, um die Kunden von der Schiene auf die Straße zu treiben. Sie hat jüngst wieder jede Menge Tarifpunkte dichtgemacht. Und während für die Lokführer neue tarifliche Regeln mehr Freizeit und mehr Geld verheißen, werden Lenk- und Ruhezeiten auf der Straße an allen Ecken und Enden unterlaufen, fahren Unternehmen zu absoluten Dumpinglöhnen, ohne dass seitens der Politik eingeschritten würde.

Aber noch gibt es ihn, den Güterverkehr auf der Schiene, der einstmals DIE Einnahmequelle schlechthin der Bahn war, denn am Personenverkehr gab es noch nie viel zu verdienen. Der Bahn ging es gut, so lange viele Güter zu transportieren waren.

Auf der Südharzstrecke, einst Schlagader des West-Ost-Güterverkehrs, rollen auch noch Züge. Nicht jeden Tag, aber immerhin. Letzten Donnerstag war in Northeim die G1206 von InfraLeuna mit sechs Kesselwagen auf dem Weg von Leuna nach Duisburg zu sehen. Sie durchmaß mit ihrem Zug die komplette Südharzstrecke und die Sollingbahn bis Ottbergen und wartete hier den entgegen kommenden Zug der Linie RB81 aus Bodenfelde ab. Diese Züge gibt es nicht regelmäßig, ebenso wenig wie die Holzzüge aus Herzberg und die nur im Sommer fahrenden Kalkdüngerzüge aus Scharzfeld. Regelmäßig dienstags und samstags sind hingegen die Kalkzüge zwischen Scharzfeld und Bitterfeld unterwegs. Am östlichen Streckenende wird das frühere RAW in Woffleben mehrmals wöchentlich von Nordhausen her bedient, und in Niedersachswerfen herrscht derzeit geradezu Hochbetrieb, da ebenfalls mehrmals wöchentlich Züge von der Stuttgarter Großbaustelle eintreffen und in das Anschlussgleis von Knauff rangiert werden. Der Aushub wird dort zum Verfüllen des Steinbruchs am Kohnstein verwendet  weiter  

Osterode: Bündnis 90/Die Grünen veranstalten Verkehrspolitische Podiumsdiskussion am 29.03.2017 (Stand: 25.03.2017)
Der Ortsverband Altkreis Osterode und der Kreisverband Göttingen laden Interessierte zu einer Podiumsdiskussion zu verkehrspolitischen Themen ein - Wie geht die Reise wohin? Zukunft von Landleben & Mobilität-.

Teilnehmer:

Themen:

Die Herausforderungen für die Politik in Bezug auf eine gute und verlässliche Mobilität sind groß:
Abnehmende Bevölkerung,
ein höherer Anteil älterer Menschen,
immer dünner besiedelte Gebiete
 weiter   
Quelle: http://www.gruene-osterode.de/home/expand/643893/nc/1/dn/1/

Harz: Das Harz-Kursbuch für den Sommer 2017 erscheint Mitte April (Stand: 25.03.2017)

Nein, für 20 Pfennig können wir Ihnen das „Harz-Kursbuch“ heute leider nicht mehr anbieten. Das konnte im Jahr 1939 noch die Reichsbahndirektion in Hannover. Auf 130 Seiten wurde alles Wissenswerte über das Reisen in den Harz und zurück  sowie das Reisen und Wandern im Harz angeboten.

Einiges, was damals wichtig war, können wir heute nicht mehr darstellen. So gab es 1939 ein sehr umfangreiches Verzeichnis der Sonntags-Rückfahrkarten und Preisangaben für Unterkunft und Verpflegung. Heute gibt es für den Harz keine einheitlichen Fahrpreise mehr, an deren Stelle sind Ländertickets, Verbundfahrscheine und anderes mehr getreten. Und zu Unterkunft und Verpflegung kann man heute andere Quellen konsultieren.

Unser Harz-Kursbuch ist 215 Seiten stark und enthält alle aktuell gültigen Fahrpläne für Bahn und Bus im Harz sowie eine ausführliche Darstellung der An- und Abreisemöglichkeiten, Liniennetzpläne, ein Verzeichnis der Knotenpunkte mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten am Ort, Wander- und Ausflugstipps mit Angabe der zu nutzenden Linien, Hinweise auf die Informationsmöglichkeiten der einzelnen Verkehrsbetriebe und Verbünde, Angaben zu den UNESCO-Welterbestätten im Harz, zu Streckenwanderwegen wie dem „Harzer Hexen-Stieg“ oder dem „Kaiserweg“, zu Fahrten „rund um den Harz“ mit dem Zug und vieles mehr. Als Zugabe haben wir in diesem Sommer Fahrpläne und Tipps zum nördlichen Vorharzland mit Fallstein, Huy und Asse sowie dem „Großen Bruch“ aufgenommen. Das ganze kostet weiterhin nur 2 € und bietet damit ein wirklich einmaliges Preis-Leistungs-Verhältnis  weiter  

Helmstedt: Eisenbahnfreunde Helmstedt feiern 30jähriges Jubiläum mit Dampfzugsonderfahrt (Stand: 25.03.2017)
Zum dreißigjährigen Bestehen führen die Eisenbahnfreunde Helmstedt e.V. am 18.06.2017 eine einmalige Dampfzug-Sonderfahrt mit einem Personenzug der Dreißigerjahre durch. Dieser stammt von der ehemaligen Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn und der Hafenbahn Braunschweig. In Helmstedt findet ein Tag der offenen Tür bei den Eisenbahnfreunden Helmstedt statt. Dort wird ein vielfältiges Programm für Jung und Alt geboten.
Quelle: https://eisenbahnfreundehe.jimdo.com/2017/06/18/30-jahre-efh-dampfsonderfahrt/

Harz: Vorschau Harzer Fernverbindungen Sommer 2017 und 2018 (Stand: 12.03.2017)
Nachstehend werden die Fahrplantabellen der Vorschau auf die Harzer Fernverbindungen des Sommers 2017 erläutert. Außerdem wird anhand der von der NASA und der NVS bereitgestellten Tabellen des Nahverkehrs für das Fahrplanjahr 2018 und der im Vorfeld verfügbaren, noch nicht sehr ergiebigen Informationen ein Ausblick auf das Fahrplanjahr 2018 gegeben. In beiden Fällen ergeben sich für den Harz (wenige) Chancen, (viele) Risiken und auf alle Fälle Handlungsbedarfe.

Details für 2017 können der beigefügten Vorschau entnommen werden, die praktisch alle für den Harz verfügbaren An- und Abreisemöglichkeiten für wesentliche Ballungsräume enthält.

Harzer Fernverbindungen Sommer 2017
Die An- und Abreisemöglichkeiten in den Harz und zurück und somit natürlich auch die Reisemöglichkeiten für uns Harzer werden ab Mai bis in den Spätherbst hinein wieder durch umfangreiche Bauarbeiten auf den Haupt- und Nebenverkehrsstrecken geprägt. Man kann gelegentlich den Eindruck gewinnen, dass der Zugverkehr eigentlich nur noch stört. Auf der anderen Seite zeigen die sehr zahlreichen und großen Baustellen, in welchem Maße die Schieneninfrastruktur in Deutschland in der Ära Mehdorn und im Zeichen des Börsengangs verkommen ist und welch enormer Nachholbedarf nun besteht. Teilweise sind die Arbeiten jedoch auch der Anpassung an die Inbetriebnahme der neuen Schnellfahrstrecke Nürnberg – Erfurt geschuldet.
Wie auch immer: Die Summe der Baustellen ergibt für den Reisenden in den und aus dem Harz eine fast ununterbrochene Kette von Ausnahmen zum Regelfahrplan, weil eigentlich immer irgendwo gebaut wird.

Eine Auswahl der Baustellen im Sommer 2017 möge dies belegen:

  1. Hannover – Göttingen Sperrung der Schnellfahrstrecke 01. bis 31.08., Umleitung der ICE, weitgehender Ausfall der IC und Ausfall der RB82 zwischen Kreiensen und Göttingen, deutlich schlechtere Anschlüsse der RB80 in Northeim nach/von Göttingen
  2. Paderborn – Altenbeken Totalsperrung der Strecke mit Bus-SEV vom 16.05. bis zum 30.06., Fahrzeitverlängerung und mehrfaches Umsteigen
  3. Ottbergen – Bodenfelde Umbau des Bahnhofs Bodenfelde (nur der Gleise, nicht etwa auch der Bahnsteige – das kommt später mit erneuter Sperrung) im Juli. Zeitweise Ausfall der NWB-Züge und Ersatz durch Busse, Umstieg auch in Ottbergen, Zeitverlust. Als Alternative steht hier allerdings der zeitneutrale Umweg über Kreiensen nach Northeim zur Verfügung
  4. Kreiensen – Bad Harzburg Bauarbeiten bei Seesen, Neuekrug-Hahausen und Umbau des Bahnhofs Oker mit zeit- und abschnittsweisem SEV, Fahrzeitverlust, mehrfaches Umsteigen erforderlich
  5. Braunschweig – Herzberg Arbeiten in den Oster-, Sommer- und Herbstferien mit SEV auf den jeweils betroffenen Abschnitten (u.a. Seesen bis Gittelde, Osterode bis Herzberg)
  6. Halle – Erfurt – Eisenach Arbeiten zwischen Erfurt und Eisenach zwingen die RB in andere Zeitlagen mit fallweisen Anschlussverlusten in Erfurt Hbf
  7. Halle – Bitterfeld – Berlin Zwar sollen Mitte April die umfangreichen Arbeiten im Bereich Hohenthurm – Landsberg beendet werden, doch gibt es weiterhin Ausfälle und Fahrzeitverschiebungen der ICE Halle – Berlin und zurück
  8. Und so weiter. Die Kumulierung der Arbeiten bedeutet u.a. für die Strecken Ruhr – Nordharz über Kreiensen und Frankfurt – Nordharz über Göttingen und Kreiensen, dass der reguläre Fahrplan nur während weniger Wochen gefahren werden kann. Für die Relation Frankfurt – Halberstadt über Goslar bedeutet es, auf die schlanken Verbindungen nahezu komplett zu verzichten  weiter  

Harz: Änderung des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetztes (NKAG) beschlossen - Initiative: Kommunen müssen Chancen für den Tourismus nutzen (Stand: 12.03.2017)
Bislang war den Kommunen in Niedersachsen die Möglichkeit verwehrt die Kurbeiträge der Touristen für deren Mobilität vor Ort einzusetzen. Mit der Novelle des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetztes (NKAG) können nun auch die Kommunen auf Westharzer Seite den Touristen einen Mehrwert durch kostenfreie Mobilität vor Ort anbieten.
In den Zusammenhang fordert die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" insbesondere die Kommunen Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Bad Grund auf, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um auch hier das Harzer Urlaubs-Ticket (HATIX) anzubieten.
Pressemitteilung Bündnis90/Die Grünen:

Novelle des Kommunalabgabengesetz
Julia Willie Hamburg: „Tourismusbeitrag kommt – HATIX jetzt auf den Weg bringen“
 weiter 

Harz: Erneute Änderungen im Harzkursbuch Winter 2016_2017 im Raum Goslar (Stand: 03.02.2017)
Was ist neu? Was hat sich geändert?

Die ab Anfang Februar verfügbare Online-Version des Harz-Kursbuchs berücksichtigt die Anpassungen auf der Buslinie 810 Goslar – Bad Harzburg. Hier ist Anfang Januar ein neuer Fahrplan mit zusätzlichen Fahrten an Samstagen in Kraft getreten.
Das haben wir zum Anlass genommen, noch einmal alle Fahrpläne rund um Goslar durchzugehen:

Harz: Reisebericht "Tolle Landschaft, herrliche Strecken, wenig Fahrgäste" - Fahrkarten als Bückware (Stand: 29.01.2017)

Tolle Landschaft, herrliche Strecken, wenig Fahrgäste
Ich muss unbedingt vorausschicken, dass ich seit frühester Jugend ein glühender Anhänger der Harzer Schmalspurbahnen bin, damit die eine oder andere Anmerkung im nachstehenden Text nicht falsch verstanden wird. Auf DDR-Besuch in den Sommerferien in Nordhausen weilend, habe ich meinen alten Großonkel zu einer Fahrt nach Stiege und zurück überredet, nur mal so. Entgegen aller Vorschriften habe ich mich zweimal von Nordhausen nach Wernigerode und zurück getraut, als Bundesbürger mitten durch das Sperrgebiet bei Sorge hindurch. Wie anders hätte man sonst den Bahnhof Westerntor kennenlernen können? Und die vielen Stunden unter dem damals noch vorhandenen Vordach des Bahnhofs Eisfelder Talmühle kann ich gar nicht zählen. Diese Anhänglichkeit hat alle Wandlungen der letzten Jahrzehnte gut überstanden. Ich fahre immer noch gern mit der Schmalspurbahn durch den Harz, wenn auch, des Rummels wegen, nicht unbedingt auf den Brocken. Das ganze Netz bietet so viel an Schönheit, dass man den höchsten Gipfel nicht unbedingt braucht. Den erklimme ich denn doch lieber zu Fuß, ab Bushaltestelle Oderbrück und natürlich auch unter Nutzung des ÖPNV.

Die Harzer Schmalspurstrecken dienten in den letzten DDR-Jahren auch schon vorwiegend touristischen Zwecken, wiesen aber noch, siehe Silberhütte, beachtlichen Güterverkehr auf. Pendler, Schüler und andere ganz normale Harzbewohner waren hingegen schon längst zum billigeren, schnelleren und deutlich häufiger verkehrenden Linienbus abgewandert. So groß ist der Unterschied zu heute diesbezüglich nicht. Nur schaut man heute vielleicht etwas genauer auf die Zahlen. Und da muss so mancher schwach oder gar nicht genutzte Zug nervös machen.  weiter

Blick zurück durch die Heckscheibe des Triebwagens. Wenn die Sonne fehlt, spiegelt auch nichts. Die Herren vom Brockenzug müssen erst noch Wasser nehmen. Nach vorne geht es nur über den Kopf des Fahrzeugführers hinweg, der das nicht unbedingt gern haben muss. Ein Schattenriss verstößt aber wohl nicht gegen den Datenschutz. Und die Aussicht ist atemberaubend schön  weiter

Fahrkarten als Bückware? Eine Nachbetrachtung zu zwei HSB-Reisen
Als Echo auf unsere zwei Reiseberichte über Fahrten nach Drei Annen Hohne und Quedlinburg erreichten mich Hinweise darauf, dass ich deutlich preiswerter hätte fahren können, nämlich mit einer HarzTourCard für 18 €. Diese hätte sogar noch an zwei darauf folgenden Tagen gegolten.
Nachforschungen ergaben, dass dies tatsächlich zutrifft. Die HarzTourCard gilt im gesamten Streckennetz der HSB außerhalb der Brockenstrecke und auch auf den Streckenabschnitten in Thüringen. Mehr noch: Sie müsste auf den Stationen und Thüringen und im Zuge sogar verkauft werden können.
Nun könnte ich mir selbst an den Kopf greifen und mir sagen, was für ein Ochse ich doch bin, dass ich in der Agentur ganz harmlos nach „Quedlinburg und zurück“ gefragt und nicht schnurstracks eine HarzTourCard verlangt habe. Ich kenne das Angebot dieser Karte, habe es bisher aber auf das Gebiet des Kreises Harz bezogen und den Schluss auf die Gültigkeit in Thüringen einfach nicht gezogen. Soweit also zu meiner eigenen Dämlichkeit  weiter

Harz: Zwei Reiseberichte "Dampf und Schnee" und "Sangerhausen – eine vorbildliche Schnittstelle des öffentlichen Verkehrs" (Stand: 22.01.2017)

Dampf und Schnee
So nennt sich eine Erzählung des Ingenieurs und Schriftstellers Max Maria von Weber. Er, der Sohn des Komponisten Karl Maria von Weber, war der Eisenbahn sehr zugetan und setzte das geschlossene Führerhaus auf den Dampflokomotiven in Deutschland durch. Ohne Streiks übrigens.

Dieser Tage gibt es aber auch im Harz – mal wieder! – Dampf und Schnee. Wenn dann auch noch die Sonne scheint… um 9.52 Uhr, also pünktlich, was an diesem Tage auf der Südharzstrecke leider die Ausnahme war, bringt uns der Triebwagen nach Niedersachswerfen, was wir wegen Ersatzsignal in Woffleben und anderer witterungsbedingter Trödeleien (es sind minus 10 Grad, worüber man früher bei der Bahn nur müde gelächelt hätte) etwas später als geplant erreichen. Für den laut Beschilderung ca. 7 Minuten währenden Fußweg zum Bahnhof Ost der HSB ist dennoch reichlich Zeit vorhanden. Man sollte aber getrost 10 Minuten einkalkulieren – allein an der Fußgängerampel der B4 steht man ein paar Minuten herum und muss den endlosen Strom an Pkw und Lkw zur Kenntnis nehmen, der sich hier entlang ergießt. Armes Ilfeld…
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Sangerhausen – eine vorbildliche Schnittstelle des öffentlichen Verkehrs

Der Bahnhof Sangerhausen wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges durch Bombenangriff und einen explodierenden Güterzug schwer zerstört. Die DR erbaute in der durch den von Eisleben hierher verlagerten Kupferbergbau größer gewordenen Stadt ein neues Empfangsgebäude, während die Bahnsteige nur zum Teil wieder aufgebaut wurden. Der vordere Bahnsteig blieb ohne Überdachung. Unter den veränderten Vorzeichen nach 1990 – Einstellung des Bergbaus, deutlicher Rückgang der Pendlerverkehre und rückläufige Einwohnerzahl – erwies sich das Gebäude als zu groß und stand zuletzt – trotz einiger Belebungsversuche – weitgehend leer. Für Fahrgäste waren Station und Bahnsteige nicht mehr einladend.

Das hat sich in den Jahren 2015 und 2016 grundlegend geändert. Der Bahnhof Sangerhausen stellt nun eine schmucke und angemessen ausgestattete Schnittstelle für den öffentlichen Verkehr dar. Zu danken ist dies einerseits den Bemühungen des Landes Sachsen-Anhalt und der Deutschen Bahn um die Neugestaltung der Bahnsteige und der Stadt Sangerhausen, die trotz knapper Kassen das Gebäude erwarb, sanierte und mit neuem Leben erfüllte. Grund genug, sich die Sache einmal anzuschauen.

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Süd-Niedersachsen / Harz: NITAG nimmt Stellung zu Äußerungen der Initiative zum Niedersachsentarif - weiterer Schriftverkehr Initiative <-> NITAG (Stand: 17.01.2017)
E-Mail der NITAG vom 09.01.2017:
Sehr geehrter Herr Breme,
Ihren 673. Newsletter haben wir zur Kenntnis genommen. Dabei hätten wir uns vor der Veröffentlichung eine Kontaktaufnahme gewünscht, um Ihnen die benötigten Informationen an die Hand zu geben.
Wir möchten vorausschicken, dass es sich beim Niedersachsentarif um einen reinen SPNV-Tarif handelt. Unabhängig davon ist es aber tatsächlich unser Bestreben, die Mobilitätskette möglichst nicht am Bahnhof enden zu lassen, sondern die tarifliche Integration von Bahn und Bus stetig zu verbessern. Hierfür wurde mit der bestehenden „Anschlussmobilität“ für ausgewählte Zielorte mit Einführung des Niedersachsentarifs ein erster Schritt gemacht. Vor diesem Hintergrund nehmen wir zu Ihren Ausführungen wie folgt Stellung:
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Harz: Erneute Änderungen im Harzkursbuch Winter 2016_2017 - Initiative beklagt jederzeitigen Fahrplanwechsel (Stand: 17.01.2017)
Seit dem 01.01.2017 gelten auf den Buslinien 450, 451, 453, 454 und 464 geänderte Fahrpläne. Die Änderungen sind geringfügig und betreffen vorwiegend Fahrten an Schultagen. Das Angebot an Sa und So, bleibt, soweit vorhanden, unverändert. Die Änderungen sind im Harzkursbuch eingearbeitet.
Der Sprecher der Initiative Michael Reinboth beklagt unterdessen: "Wir werden uns wohl damit abfinden müssen, dass es "den" Fahrplanwechsel nicht mehr gibt... Jeder wechselt, wann und wie er Lust hat."

Süd-Niedersachsen / Harz: Tarifvielfalt sorgt für Diskussionen um NiedersachsenTicket und Niedersachsentarif (Stand: 09.01.2017)
In den vergangenen Tagen sorgten Meldungen und Leserbriefe in der örtlichen Presse für Verwirrung um das NiedersachsenTicket und den Niedersachsentarif.
Während das NiedersachsenTicket eine Fahrkarte mit Gültigkeit in Niedersachsen -inkl. westlicher Harz-, Bremen und Hamburg ist, erhebt der Niedersachsentarif seit 2013 den Anspruch ein Nahverkehrstarif für ganz Niedersachsen sein.
Auf der Homepage der Niedersachsentarif GmbH (NITAG) steht hierzu u.a.: ... Der Niedersachsentarif wurde am 9. Juni 2013 als gemeinsamer Nahverkehrstarif aller hier tätigen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) eingeführt. ....Mit Tarifeinführung besteht das Angebot der Anschlussmobilität in ausgewählten Zielorten .... So kann für diese Zielorte die Fahrkarte für die Weiterfahrt, z.B. mit dem Bus, in einem Kaufvorgang miterworben werden.....Mit einer zielgerichteten Weiterentwicklung des Tarifs, dem Ausbau der Kooperationen und innovativen Vertriebswegen sollen die Effizienz erhöht und die Zahl der Fahrgäste insgesamt gesteigert werden, um auch weiterhin ein attraktives Verkehrsangebot in Niedersachsen zu gewährleisten. 
Der Anspruch und die Realität des Niedersachsentarifs klaffen insbesondere im Harz weit auseinander. So ist es nach fast 4 Jahren Niedersachsentarif immer noch nicht möglich durchgehende Fahrkarten von Hannover in verschiedene Harzorte zu lösen. Der
Niedersachsentarif endet immer noch VOR dem Harz. Die bekannten Tourismusziele, wie z.B. Braunlage, Bad Lauterberg, Bad Grund sind mit Niedersachsentarif nicht erreichbar.
Die Diskussion zeigt einmal mehr,
wie wenig transparent unsere Tariflandschaft geworden ist. Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" fordert die NITAG auf, den Niedersachsentarif nach 4 Jahren endlich nachzubessern. Der Sprecher der Initiative Burkhard Breme fragt sich: “Auf was will die NITAG noch warten, damit sie Ihre selbst gesteckten Ziele umsetzt?".

Pressemitteilung des ZVSN: Neuer Geschäftsführer beim Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) (Stand: 03.01.2017)
Pressemitteilung ZVSN-Pm 1/17:
03.01.17 Göttingen. Seit dem 1. Januar 2017 arbeitet Michael Frömming als neuer Geschäftsführer des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN). Das Ergebnis für den aus Rotenburg (Wümme) stammenden 47-jährigen Politikwissenschaftler fiel laut der Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Frau Christel Wemheuer (Erste Kreisrätin des Landkreises Göttingen), in der ZVSN-Verbandsversammlung einstimmig.

Michael Frömming arbeitete von 1999 bis 2011 beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Bremen und koordinierte dort internationale Mobilitätsprojekte. Zu seinen Aufgaben zählte beispielsweise der Ausbau neuer Angebote für den Öffentlichen Nahverkehr, Car-Sharing und den Radverkehr. Zwischen 2011 und 2016 war der parteilose Frömming Berater für Verkehr, Wirtschaft, Umweltweltschutz und Energie bei Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen in Rheinland-Pfalz  weiter

Harz: Initiative aktualisiert Harzkursbuch Winter 2016_2017 und veröffentlicht neues Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen (Stand: 03.01.2017)
Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" hat die Onlineversion des neuen Harzkursbuch Winter 2016_2017
aktualisiert. Das Update des Harzkursbuches beinhaltet verschiedene Ankunfts- und Abfahrtsminuten in Köln bzw. Düsseldorf.
Außerdem wurde die Tabelle 601 (Nordhausen - Erfurt) angepasst, da DB Netz zum einen die Fahrzeiten um 1-2 Minuten geändert hat, was im Entwurf so nicht stand (z.B. Nordhausen nun ab 10.30 statt 10.31, Ankunft in Erfurt gleich) und die Buslinie Sondershausen - Mühlhausen nun den Bahnhof Sondershausen bedient. Letzteres verbessert die Achse Nordhausen - Sondershausen - Mühlhausen erheblich und lässt Ebeleben sowie Schlotheim wieder näher an den Harz rücken.

Als Nachfolger der einzelnen Fahrplanheftchen mit den Fernverbindungen haben wir ein Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen auf Basis des aktuellen Harzkursbuches mit Erweiterungen erstellt. Das Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen enthält alle relevanten Regionen nebst Erläuterungen.

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