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Harzkursbuch Sommer
2019
Stand 08.06.2019

Der kleine Südharzer

Stand 08.06.2019
Fahrplan Bad Grund

Stand 26.01.2019

Fahrplan Bad Lauterberg
Stand 08.06.2019

150 Jahre Südharzstrecke Northeim – Nordhausen - die Jubiläumsfeier steigt am 11. August am Bahnhof Herzberg (Stand: 14.07.2019)
Der 150. Geburtstag der Südharzstrecke wird nicht nur durch die Herausgabe einer entsprechenden Jubiläumsschrift gewürdigt, sondern auch durch eine zünftige Geburtstagsfeier. Sie steigt am 11.8.2019 von 10 bis 16 Uhr an der zentralen Drehscheibe des Südharzer Nahverkehrs, dem Bahnhof Herzberg. Ausgerichtet wird sie von der Deutschen Bahn Regio, die den Zugverkehr auf unseren Strecken durchführt, und den Städten Herzberg am Harz und Bad Lauterberg im Harz. Im Hintergrund ist die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ mit dabei.

Zugtaufe und Sonderfahrten mit einem Schienenbus

Die Veranstalter haben sich um ein buntes Programm bemüht, um viele Besucher zum Bahnhof zu locken. Um 11 Uhr wird ein auf unseren Strecken eingesetzter Triebwagen der Baureihe VT648 vom Bad Lauterberger Bürgermeister auf den Namen „Bad Lauterberg im Harz“ getauft. Kurz vorher wird ein historischer Triebwagen der Baureihe VT98, also ein „Schienenbus“, der über Jahrzehnte hinweg das Bild der Strecke zwischen Northeim und Walkenried dominierte, von Nordhausen kommend in den Bahnhof einfahren. Dieser Zug wird im Laufe des Tages zwei Mal zwischen Herzberg und Northeim pendeln und danach wieder nach Nordhausen zurückkehren. Der dreiteilige Triebwagen wird von der „Wisentatalbahn“ in Thüringen betrieben, lädt zur Mitfahrt ein und bietet Platz für ca. 100 Personen.

Fahrkarten für die Sonderfahrten werden im Zug verkauft. Dabei sind zwei Zugbegleiter im Einsatz, die schon am 12.11.1989 aktiv waren, als erstmals nach 44 Jahren wieder Personenzüge über die Grenze fuhren. Albert Koch und Hans-Werner Reichardt lassen es sich nicht nehmen, bei der Jubiläumsfeier mitzuwirken. Der genaue Fahrplan mit allen Haltestellen und die Liste der Fahrpreise werden in Kürze bekanntgegeben werden.

Musik, Modellbahn, Ausstellung, Esperanto, Infostände weiter 

Walkenried: Baustelle in Walkenried - Busverkehr wird ab 15. Juli umgeleitet (Stand: 11.07.2019)
Die Walkenrieder Großbaustelle in der Bahnhofstraße hat schon bisher zu erheblichen Problemen beim Linienbusverkehr geführt. Zwar war auf der Umleitungsstrecke ein Halteverbot ausgeschildert und so der durchgehende Busverkehr sichergestellt, doch war das für viele Verkehrsteilnehmer offenbar kein Grund, dort nicht zu Parken. Immer wieder wurde der Busverkehr auch durch disziplinlose Lkw-Fahrer, die trotz Verbot mitten durch die Baustelle fuhren, gestört.

Nun kommt es ab Montag, den 15. Juli noch dicker. Wegen der Totalsperrung der Bahnhofstraße im Bereich der Einmündung Sachsaer Weg kann der Bahnhof Walkenried auch mittels Ersatzhaltestelle nicht mehr angefahren werden. Auch die Haltestellen in Neuhof werden vorübergehend nicht bzw. in anderer Form bedient weiter 

Osterode – Göttingen: Den Blick auf das wirklich Sinnvolle und Machbare lenken (Stand: 07.07.2019)
Wer die Diskussion um die in der Kreistagsresolution geforderten direkten Züge zwischen Osterode und Göttingen aufmerksam verfolgt hat, konnte den Eindruck gewinnen, dass die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ sich nur noch für die Stammstrecke Northeim – Nordhausen zuständig fühlt und für sie das Schicksal der Strecke Herzberg – Osterode – Braunschweig und damit die Anbindung von Osterode eher gleichgültig sei. Dem ist allerdings nicht so. Im Gegenteil: Wer es mit Osterode, aber eben auch mit der weiteren Entwicklung des Nahverkehrs im Südharz wirklich ernst meint, und das tut „Höchste Eisenbahn“ seit 25 Jahren, und sich obendrein den Blick für das Machbare und Finanzierbare bewahrt hat, kommt eben zu ganz anderen Schlüssen. Bedauerlicherweise gehen Sachargumente im Osteroder Wahlkampfgetöse allzu schnell unter, weswegen sie keineswegs weniger richtig sind.

Natürlich wäre die Einrichtung direkter Züge zwischen Osterode und Göttingen auch heute möglich. Nur: Sie brächten Osterode keinen zeitlichen Vorteil und würden zur Benachteiligung aller anderen Orte im Südharz von Nordhausen bis Bad Lauterberg führen. Der Fahrplan würde insgesamt nicht besser, sondern schlechter. Die Einrichtung direkter Osteroder Züge würde das Ende der durchgehenden Züge Nordhausen – Göttingen bedeuten, etwas, was sich niemand wirklich wünschen kann, da hierdurch das System ÖPNV im Südharz deutlich geschwächt würde. Die Gründe hierfür – unzureichende Infrastruktur des Bahnhofs Herzberg, der Zwang zum Fahrtrichtungswechsel, zusätzlich einzurichtende Pufferzeiten für Umsteiger – sind mehrfach dargelegt worden, ohne Eingang in die politische Willensbildung des Kreistages zu finden. „Höchste Eisenbahn“ erwartet, dass nunmehr die von den Räten in Bad Sachsa und Walkenried verabschiedeten Resolutionen, in denen die Beibehaltung der durchgehenden Nordhäuser Züge gefordert wird, zum Einlenken und zu einer entsprechenden Ergänzung des Resolutionstextes führen werden.

Fakten statt plakativer Forderungen: Was kann man für Osterode wirklich tun? weiter  

Süd-Westharzstrecke: Unterstützung bei Verbesserung der Infrastruktur und Bahn/Bus-Anbindung von Osterode - Deutschlandtakt wird die eigentliche Herausforderung für Süd- und Nordharz (Stand: 02.07.2019)
Der Kreistagsbeschluss (https://sessionnet.krz.de/kreis_goettingen/bi/getfile.asp?id=7003717&type=do)zu durchgehenden Verbindungen zwischen Osterode und Göttingen beschäftigt die Bevölkerung im Südharz weiterhin. So sind vergangene Woche vom Rat in Bad Sachsa Gegenbeschlüsse gefasst worden (siehe Artikel im Harzkurier
https://www.harzkurier.de/lokales/bad-sachsa/article226335785/Sachsaer-Rat-Bahnlinie-aus-Nordhausen-soll-Vorrang-geniessen.html), die ein Abhängen vom östlichen Landkreis verhindern sollen.

Unterdessen trafen sich Vertreter der Initiative mit dem Osteroder Bürgermeisterkandidaten Andreas Röthke (CDU), dem Generalsekretär der CDU Niedersachsen Kai Seefried und weiteren CDU-Vertretern in Osterode, um Lösungsmöglichkeiten zur Verbesserung der ÖPNV-Anbindung von Osterode zu erörtern. Der Sprecher der Initiative Burkhard Breme stellte fest, dass der Kreistagsbeschluss wesentliche Aspekte nicht berücksichtigt hat weiter  

Südharzer Linienbus-Offensive bedarf nachhaltiger Unterstützung durch Tarifmaßnahmen (Stand: 12.06.2019)
Seit Anfang April rollen Linienbusse auf der Linie 450 nun auch zwischen Bad Lauterberg und Braunlage, zwar vorerst nur am Wochenende, doch da im 2-Stunden-Takt mit zum Teil ausgezeichneten Anschlüssen. Damit wurde der Fahrplan auf der letzten von 5 in den Oberharz führenden Linien so erweitert, dass Ausflüge, Wanderungen und im Winter Skitouren sehr gut mit öffentlichen Verkehrs-mitteln durchgeführt werden können und somit auch echte Alternativen zum mitunter völlig ausufernden Individualverkehr in unserem kleinen Mittelgebirge darstellen, zumal auch die Anschlüsse unter anderem aus Göttingen, Braunschweig oder Nordhausen passen.

 Die verbesserten Fahrpläne kommen gerade noch rechtzeitig, um auch im Harz durch den ÖPNV eine Entlastung der Umwelt herbeizuführen. Jahrelang, zum Teil sogar jahrzehntelang gehegte Wünsche haben sich erfüllt, wenngleich es die nun wieder existierenden Verbindungen vor vielen Jahren schon einmal gegeben hat und sie jetzt quasi wiederbelebt worden sind weiter 

Initiative stellt aktualisierte Fahrpläne zum Download bereit (Stand: 11.06.2019)

Harzkursbuch Sommer
2019
Stand 08.06.2019

Der kleine Südharzer

Stand 08.06.2019
Fahrplan Bad Lauterberg

Stand 08.06.2019

Bad Lauterberg/Braunlage: Busfahrpläne im VSN-Bereich werden immer besser - Neue Wochenendverbindungen Bad Lauterberg - Braunlage (Stand: 07.06.2019)
Es gab in der Vergangenheit viele Gründe für Berichtigungen des Harz-Kursbuchs – Bauarbeiten mit Ausfällen und Umleitungen, Streichungen von Fahrten oder gar Linien, ungeplante Fahrplanwechsel, ein Unternehmen wirft hin und so weiter.
In jüngster Zeit mehren sich allerdings die Fälle, wo eine Erweiterung des Angebots Grund für die Berichtigung ist. Besonders im VSN-Bereich mehren sich diese Fälle, bedingt durch mehr Mittel aus Hannover, aber auch veranlasst durch ein sehr kreatives Team im zuständigen Aufgabenträger, dem ZVSN
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Walkenried: Fahrkartenautomat seit 14 Tagen defekt - B86307 antwortet nicht (Stand: 06.06.2019)
„Höchste Eisenbahn“ wollte hierüber eigentlich nicht berichten. Nicht schon wieder.
Manches klappt ja auch bei der Bahn, es gibt dort auch gute und nette Leute – aber nach 14 Tagen des Zusehens ist dann doch Schluss.

B86307, das ist der Name des Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn am Bahnhof Walkenried. Es gibt nur diesen einen. Und der meldet sich seit geschlagenen zwei Wochen nicht mehr. Am 24. Mai abends gab er das letzte Lebenszeichen von sich – seither Funkstille.
Seit 14 Tagen keine Fahrkarten, keine Auskünfte, kein Abholen von bestellten Tickets: Das versteht das „Unternehmen Zukunft“, also die Deutsche Bahn AG, unter Kundenservice
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+++ Nachtrag vom 07.06.2019: Zufall oder nicht ... seit 13 Uhr geht er wieder, der Walkenrieder Fahrkartenautomat +++
 

Beschluss des Kreistages schwächt Südharzer ÖPNV-Angebot nachhaltig - Infrastruktur gibt nicht mehr her - Initiative zeigt Sachzwänge auf (Stand: 26.05.2019)
Parlamentsbeschlüsse und die zugehörige Begleitmusik muss man auf den Prüfstand stellen, denn oft genug zeigen sich die Nachteile erst beim genauen Hinschauen und sollen durch Statements aller Art nur übertüncht werden. So auch beim jüngsten Beschluss des Kreistages zur Einführung direkter Züge von Osterode nach Göttingen, garniert mit mehrfachen Aussagen, dass man damit natürlich die bestehende Verbindung Nordhausen – Göttingen nicht in Frage stellen wolle. Diese Aussagen kann man getrost als das werten, was sie wohl auch sein sollen: Beruhigungspillen ohne jeden Hintergrund.

„Höchste Eisenbahn“ hat im Vorfeld auf die entstehenden Nachteile und die nicht eintretenden Vorteile hingewiesen, ohne Gehör zu finden. Zu sehr war man bei SPD, Grünen und Freien Wählern auf den Effekt der plakativen Forderung durchgehender Züge für die Ex-Kreisstadt aus, als das man sich durch hinderliche Fakten davon hätte abhalten lassen. Wohl ahnend, dass der Beschluss massive Kollateralschäden nach sich ziehen wird, wurden ein paar Sätze zur Beschwichtigung der Bewohner des östlichen Kreisteils hinterhergeschoben – heiße Luft, denn die Tatsachen sprechen eine eindeutige Sprache.
Osterode – Göttingen geht nur mit Abschaffung der Züge Nordhausen – Göttingen
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Jubiläum „150 Jahre Südharzstrecke“: Vorbereitungen für Bahnhofsfest in Herzberg sind angelaufen (Stand: 24.05.2019)
Am 1. August 2019 wird die „Südharzstrecke“ Northeim – Nordhausen 150 Jahre alt, denn ab diesem Datum konnte die Gesamtstrecke erstmals vollständig befahren werden. Das Jubiläum dieser für den Südharz immer noch wichtigen – und in Zukunft vermutlich noch viel wichtigeren – Einrichtung soll am Sonntag, den 11. August, mit einem Bahnhofsfest auf dem Bahnhof in Herzberg gefeiert werden. Veranstalter des Jubiläumsfestes ist die DB Regio Braunschweig, die aktuell den Betrieb auf der Süd- und Westharzstrecke durchführt. Die Stadt Herzberg unterstützt die Veranstaltung, die örtliche Koordination hat Michael Reinboth von „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ übernommen.

Am 11.8. wird es die Taufe eines modernen Triebwagens der Baureihe VT648 auf den Namen „Bad Lauterberg im Harz“ geben weiter

Göttingen: Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke ziehen Anpassungen im Nahverkehr nach sich – östlicher Kreisteil wird einmal mehr benachteiligt (Stand: 23.05.2019)
„Wir können nur hoffen, dass nach diesen sechs Monaten die Einschränkungen im Nahverkehr in unserer Region erst einmal für viele Jahre überstanden sind. Denn nach drei Monaten im Jahr 2018 trifft es die Reisenden in Südniedersachsen nun doppelt so lange, weil wiederum dem Fernverkehr Priorität eingeräumt und der Nahverkehr von der Schiene verdrängt wird.“ Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ blickt mit etwas Sorge auf die Zeit vom 11.6. bis zum 14.12., auch wenn er zumindest der LNVG und DB Regio bescheinigt, dass sie viel getan haben, um die Situation vor allem für Pendler einigermaßen erträglich zu gestalten. Aber das Maß der Benachteiligungen sei nun voll.

Da die Neubaustrecke nach 30 Jahren grundlegend überholt werden muss („Schnellverkehr hat eben seinen Preis – der Verschleiß an Gleisen und Oberbau ist wesentlich intensiver“), wird der Fernverkehr für 6 Monate in das Leinetal verlegt, wo er vor Inbetriebnahme der Neubaustrecke auch schon lief – übrigens ohne Benachteiligung des damaligen Nahverkehrs. Obwohl auch bei den ICE und IC kräftig ausgedünnt wird und ganze Linien entfallen oder nur verkürzt fahren, muss der Nahverkehr abermals weichen. Die Notwendigkeit der Streichungen wird von „Höchste Eisenbahn“ stark angezweifelt, doch die Fahrplaner von DB Netz wollen augenscheinlich jedes Risiko für den ohnedies schon unpünktlichen Fernverkehr ausschließen.

Durchgehender Zugverkehr nach Göttingen bleibt erhalten – Umsteigeverbindungen verlängern sich weiter

Kreistagssitzung am 23.05.2019 in Göttingen: Antrag auf Schaffung einer Schienendirektverbindung zwischen Osterode und Göttingen - Stellungnahme der Initiative (Stand: 19.05.2019)
Am 23.05.2019 soll folgender Antrag der Gruppe SPD/GRÜNE/FWLG vom 11.03.2019 beschlossen werden "Schaffung einer Direktverbindung auf der Schiene zwischen dem Oberzentrum Göttingen und der Stadt Osterode am Harz"
Antrag: https://sessionnet.krz.de/kreis_goettingen/bi/si0057.asp?__ksinr=6446

Stellungnahme der Initiative:
Die Forderung nach direkten Zügen Osterode - Göttingen führt zum Abhängen anderer Regionen
Natürlich kann man direkte Züge aus der ex-Kreisstadt in die neue Kreisstadt fordern. Man muss sich nur über die Konsequenzen im Klaren sein, und das bitte möglichst vor dem Beschluss.
Eine umgehende oder möglichst rasche Umsetzung der Forderung ist nur im Rahmen der vorhandenen Infrastruktur möglich. Das führt zu Verschlechterungen im Angebot.

Festzustellen ist hierzu:  weiter

Nordhausen/Erfurt: Frühzug ohne Zusteigemöglichkeit - Ministerium für Infrastruktur übernimmt frei erfundene Fahrgastzählungen der NVS - Initiative fordert sofortige Zusteigemöglichkeit (Stand: 05.05.2019)
Fehlende Zusteigemöglichkeit in den ersten Zug zwischen Nordhausen - Ellrich - Walkenried
Die fehlende Zusteigemöglichkeit in den ersten Zug von Nordhausen nach Göttingen auf dem Gebiet des Freistaates Thüringen soll nach einem Schreiben des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft auch im Fahrplanjahr 2020 Bestand haben.

Den Fahrgastzählungen -bei einem noch nie von montags bis freitags gefahrenen Zug- der NVS Thüringen schließt sich das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft ungeprüft an. So heißt es von dort, dass der Freistaat Thüringen diese Verbindung geprüft und sich mit Blick auf die geringen Fahrgastzahlen gegen eine Bestellung entschieden habe. Die Mehraufwendungen stünden in diesem Fall in keinem vertretbaren Verhältnis zu den durchschnittlich nur 1 bis 4 Fahrgästen

Nach Informationen der NVS entstünden Mehrkosten zwischen der Leerfahrt und der regulären Zugfahrt von > 3.000 € pro Jahr. Das sind nach Berechnungen der Initiative bei 51 Wochen und fünf Fahrten pro Woche 255 Verkehrstage mit ca. 12€ pro Tag. Selbst bei den angegebenen 3 Fahrgästen ab Nordhausen würde sich der Zug also rechnen, da diese keineswegs weniger als 4€ pro Fahrt bezahlen. Sollten sich, wie zu erwarten, einige Kunden mehr einfinden, übersteigen die Mehreinnahmen bereits die Mehrkosten.
Ebenso ist es wahrscheinlich, dass einige Reisende auch wieder zurückfahren würden und dadurch insgesamt neue Kunden gewonnen werden könnten. Es ist also auch in diesem Punkt vollkommen unklar, wieso der Zug nicht bestellt werden soll.

Darüber hinaus haben sich die NVS Thüringen und das Ministerium nie mit der Frage auseinandergesetzt, dass zumindest der Halt in Ellrich bestellt wird.
In Ellrich werden die beiden Triebwagen aktuell getrennt. Der Vordere fährt nach Göttingen weiter, der Hintere fährt nach Nordhausen zurück.

"Die sofortige Zusteigemöglichkeit auf Thüringer Seite muss geschaffen werden" fordert der Sprecher der Initiative Burkhard Breme und ergänzt, dass durch die Verantwortlichen im
Ministerium von Birgit Keller (Die Linke) längst vergessene Grenzen wieder in das Gedächtnis gebracht werden.

Azubi-Ticket gilt nicht zwischen Nordhausen und Ellrich oder doch...?
Auch beim Azubi-Ticket Thüringen ist das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft lasch unterwegs.
Es ist unklar auf welchen Strecken das Ticket gilt
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Was ist also los bei der NVS?
In den vergangenen 20 Jahren hat die NVS -aus Sicht der Initiative- sehr gute Arbeit geleistet, jedoch soll in der jetzigen Legislaturperiode des Thüringer Landtags die NVS komplett in das Landesamt für Bau und Verkehr im Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft
integriert werden. Vor diesem Schritt hat schon ProBahn nach Bekanntwerden der Pläne im Jahr 2017 gewarnt. Das Thüringer Finanzministerium spricht in ihrem Medienbericht von "schlanken leistungsfähigen und zukunftsfesten Verwaltungsstrukturen".

Der Sprecher der Initiative Burkhard Breme fasst die Vorgänge so zusammen: "Die Verantwortlichen der NVS und im Ministerium haben aufgrund der Umwandlung zu einer Behörde sehr viel mit sich selbst zu tun. 20 Jahre gute Erfahrung der NVS gehen für nichts und wieder nichts den Bach runter. Auf der Strecke bleiben die Kunden, die nicht in die vorbeifahrenden Züge einsteigen dürfen!"  weiter  

Harz / Deutschland Fahrplanhefte: +++ Aktualisierung des SIMPLEX-Fernbusfahrplans mit Fernbussen durch den Harz von SIMPLEX Mobility (Stand: 05.05.2019)

Pressemitteilung des ZVSN: Mehr Busse und HATIX im Südharz „Harz-nah-dran“ - Mit dem ÖPNV den Harz entdecken (Stand: 05.05.2019)
Die Marketingkampagne des Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) für das verbesserte Linien-Busangebot im Südharz ist jetzt auch im Bereich Osterode/Bad Grund nicht mehr zu übersehen.

Wer in der Natur unterwegs ist oder zur Arbeit pendelt, trifft auf Großflächenplakate mit Motiven zur umweltfreundlichen Anreise mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Der ZVSN möchte unter dem Thema „Harz-nah-dran“ für mehr Fahrten im Linienbus werben und so einen Beitrag zur Reduzierung des Individualverkehrs leisten weiter   

Harz-Kursbuch: Neuerungen in den Fahrplänen (Stand: 17.04.2019)
Liebe Kunden des Harz-Kursbuchs,

zwei Dinge können bzw. müssen wir vermelden. Das eine ist eher redaktioneller Art, das andere schon substanziell.

RBB, also der Bahnbus, hat relativ überraschend und unter Wahrung der Mindest-Kündigungsfrist alle Konzessionen für die Linien im nördlichen Harz-Vorland zurückgegeben, wohl darauf setzend, dass sich schon kein anderer für den Betrieb finden würde und man bei der fälligen Neuvergabe kräftige Preiserhöhungen durchsetzen könne weiter   

Tourismus: Kostenlose Mitnahme von Urlaubsgästen – in Berchtesgaden selbstverständlich (Stand: 17.04.2019)
Seit das Thema „HATIX“ in einschlägigen Tourismus- und Lokalpolitikkreisen diskutiert wird und ganz besonders, seit Bad Sachsa sich so sehr gegen die Einführung sperrt, ist man versucht, bei Urlaubs-reisen zu schauen, wie es die ausgewählte Region denn mit der kostenlosen Mitnahme von Gästen hält.

In Bad Sachsa, das haben wir gelernt, braucht man das nicht. Der Ort ist so attraktiv (nota bene: Er hat 2018 entgegen dem Trend im Harz an Übernachtungen eingebüßt), dass er seinen Gästen nichts bieten muss. Allenfalls Feste, die immer dann gefeiert werden, wenn der Kurtaxe zahlende Gast schon längst wieder über alle Berge ist. Wenigstens hat er Geld dagelassen, damit man in Bad Sachsa feiern kann. Als Gast zahlt man für die Feiern der anderen Gäste und vor allem der Einheimischen… Dem Urlauber, der nach den Vorteilen seiner Kurkarte fragt, muss man das erst mal klar machen weiter  

Bad Sachsa: HATIX und der öffentliche Personenverkehr in Bad Sachsa - Offener Brief der Initiative (25.03.2019)
Herrn Lutz Hasselkus Ratsherr der Stadt Bad Sachsa
HATIX und der öffentliche Personenverkehr in Bad Sachsa

Sehr geehrter Herr Hasselkus,

es ist durchaus sinnvoll, vor der Einführung von HATIX das Für und Wider einer solchen Sache ausführlich zu erörtern und keine übereilten Beschlüsse zu fassen – obschon der gesamte Ostharz sehr gute Erfahrungen mit diesem Plus für die Urlaubsgäste gesammelt hat, zahlreiche andere Urlaubsregionen, darunter auch und gerade solche, denen die Urlauber quasi in den Schoß fallen, diese kostenlose Beförderung ihrer Gäste in Linienbussen längst umgesetzt haben und sich nun auch im Westharz touristische Schwergewichte wie Bad Lauterberg und, wenn auch mit Einschränkungen, Braunlage sowie Bad Grund und Walkenried entschlossen haben, etwas für ihre Gäste zu tun und insoweit der Terminus „übereilt“ eher zurückhaltend zu bewerten ist. Denn eigentlich ist so ein Beschluss längst fällig weiter    

Südharz: Wanderfahrt durch die Karstlandschaft Südharz (Stand: 05.03.2019)
Am 10. März 2019 bieten der Förderverein Deutsches Gipsmuseum und Karstwanderweg e.V. und die DB Regio AG eine gemeinsame Wanderfahrt durch den Gipskarst an. Die Sonderfahrt führt mit dem Zug entlang des Karstwanderwegs von Gittelde bis Woffleben und zurück.
Quelle und vollständige Beschreibung: https://www.bahn.de/regional/view/regionen/niedersa/info/wanderfahrt.shtml

Nordhausen: Der Frühzug nach Göttingen muss auch in Thüringen halten - Initiative bittet Lokalpolitik um Unterstützung (Stand: 24.02.2019)
In gleichlautenden Schreiben hat sich die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ an den Nordhäuser Landrat Jendricke, Nordhausens OB Buchmann und den Ellricher Bürgermeister Pasenow gewandt und um Unterstützung in der Frage des Frühzuges nach Göttingen gebeten.

Grund hierfür ist, dass die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen (NVS) im Entwurf des Jahresfahrplans 2019/2020 den seit dem 9.12.2018 ab Walkenried nach Göttingen verkehrenden, aber leer von Nordhausen bis Walkenried zugeführten Zug erneut nicht berücksichtigt. Der Zug ist im Entwurf weiterhin erst ab Walkenried (5.03) vorgesehen weiter  

Nordhausen: Fahrplanentwurf 2020 von NVS Thüringen weiterhin mit Einstiegsverbot bei Frühzug (Stand: 22.02.2019)
Wir von "Höchste Eisenbahn für den Südharz" sind einigermaßen entsetzt darüber, dass der im Dezember 2018 nach vielen Mühen endlich eingerichtete Frühzug nach Göttingen auch 2020 erst in Walkenried beginnen soll (5.03, Göttingen an 6.08). Die NVS Thüringen hat die Entwürfe des Fahrplans 2020 ins Netz gestellt, und da steht dieser Zug weiterhin erst mit Start in Walkenried drin.

Tatsächlich aber kommt er von Nordhausen, fährt, kombiniert mit einem weiteren Triebwagen, leer bis Ellrich und hält am Bahnsteig! Denn dort werden die beiden Zugteile getrennt, der hintere fährt - ganz offiziell - um 4.58 zurück nach Nordhausen, der vordere fährt, immer noch leer, bis Walkenried und taucht dann im Fahrplan auf. Ein Zug, der am Bahnsteig hält, in den man aber nicht einsteigen darf: Das gab es zuletzt vor dem 12.11.1989... Grund ist, dass das Land Thüringen, vertreten durch die NVS, die Zahlung der Differenz zwischen der (seit Jahren finanzierten) Leerfahrt und einer (etwas teureren) richtigen Zugfahrt für die 15 km bis Ellrich und die Fahrt zwischen Ellrich und Walkenried sowie die Gebühr für den Halt in Ellrich nicht zahlen will. Es geht hier, betrachtet man den gesamten Haushalt des Schienenpersonenverkehrs in Thüringen, um minimale Summen. Aber es ist eben Nordthüringen, und da muss man nichts tun, ganz im Gegensatz zum Zentralraum, wo ein neues Zugangebot das andere jagt. Nordhausen ist eben nicht Jena... weiter  

Harz / Deutschland Fahrplanhefte: Initiative stellt das dritte Exemplar der Fahrplanheftreihe "Bad Lauterberg" zum Download bereit +++ Aktualisierung des SIMPLEX-Fernbusfahrplans mit Fernbussen durch den Harz von SIMPLEX Mobility (Stand: 12.02.2019)

Südharzstrecke: Im Jubiläumsjahr schlechteste Betriebsleistung seit Kriegsende -Korrektur und Ergänzung- (Stand: 27.01.2019)
Mit dem Datum 28.01.2019 wollten wir um Himmels Willen der möglichen Betriebslage des Montags nicht vorgreifen - es sind nämlich wieder Schneefälle angekündigt! Gemeint war natürlich der- 26.01.2019, was an der Traurigkeit der Leistung von DB Netz freilich nichts ändert.

Dafür müssen wir das kleine Lob für DB Regio - den Satz von der fast sensationellen Betriebsqualität - wieder zurücknehmen. Die Qualität ist leider nicht da, wo sie sein soll. Am Donnerstag (24.01.) fielen wieder Züge zwischen Northeim und Bodenfelde aus. Da können wir noch so viel für den RRX und die schnelle Fahrt ins Ruhrgebiet werben: Wenn es DB Regio nicht schafft, die Leute bis ins nahe Bodenfelde zu bekommen, ist alle Mühe umsonst. Und es bestätigt sich, was wir schon befürchtet hatten: Um der guten Performance der Einbecker Strecke Willen werden die anderen Strecken - ganz besonders die Sollingbahn - vernachlässigt.

Apropos Einbeck: Sehr weit her ist es da offenbar mit der Betriebsqualität auch nicht. Oder anders herum: Sie ist bei den Pendeln so gut, dass Anschlüsse von verspäteten Metronomen nicht abgewartet werden. Und dies, obwohl der Triebwagenführer des Einbecker Zuges den Zug aus Richtung Kreiensen herannahen sieht, die Aufnahme von Fahrgästen aus den Metronomen nahezu einziger Sinn und Zweck der Pendel ist und der Triebwagen in Einbeck Mitte dann geschlagene 40 Minuten herumsteht... Aber warum sollte in Salzderhelden etwas klappen, was seit Jahren schon in Kreiensen nicht funktioniert?

Südharzstrecke: Im Jubiläumsjahr schlechteste Betriebsleistung seit Kriegsende (Stand: 26.01.2019)
„Wir fahren bei jedem Wetter“ – Ältere werden sich dieses Slogans der alten Deutschen Bundesbahn noch erinnern. In Zeiten der Deutschen Bahn und nach drei Vorstandsvorsitzenden, die zum einen vom Bahnbetrieb keine Ahnung hatten oder haben und zum anderen nichts anderes als satte Gewinne im Kopf haben (oder von der Bundesregierung aufgedrückt bekommen) ist davon nichts übriggeblieben. Die Bahn ist zu einer „Schönwetterbahn“ verkommen – und auch bei Sonne fährt sie nur, wenn genug Lokführer da sind…

Etwas Schnee bringt Bahnverkehr stundenlang zum Erliegen
Fehlendes Zugpersonal ist ein Thema von DB Regio. Am Samstag (28.01. 26.01.) war dies in ausreichender Zahl vorhanden – wie übrigens seit Anfang des Monats mit fast schon sensationell zu nennender Stabilität. Es war also höchste Zeit für DB Netz, wieder einmal unter Beweis zu stellen, dass man es genauso gut kann, wenn es darum geht, die Fahrgäste zu vergraulen. Die betriebliche Performance auf der Südharzstrecke war am Samstag von Betriebsbeginn bis gegen 11 Uhr so schlecht wie noch nie. „Zweifellos haben wir es im Jubiläumsjahr mit der schlechtesten Leistung der Bahn seit den Jahren 1945 bis 1949 zu tun“ merkt ein darob verzweifelnder Michael Reinboth an. „Auf der Skala nach unten befindet sich die Betriebsqualität zwischen Northeim und Nordhausen im freien Fall.“ 
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Harz: Initiative stellt Fahrplanheft "Bad Grund" zum Download bereit - Printversion "Harz-Kursbuch 2019" (HKB) veröffentlicht (Stand: 26.01.2019)
Die gedruckten Fassungen des HKB 2019, werden aktuell verteilt. Der HTV hat sein Kontingent bereits, die Tourist-Informationen von Osterode bis Bad Sachsa werden aktuell beliefert.
Der Preis liegt weiterhin bei 4 €. Alle Daten sind topaktuell, inklusive Hinweisen und Fahrplanauszügen ab 11.06.2019.
Nicht berücksichtigt wurde die Rückgabe aller Konzessionen -mit dem Hinweis auf zu wenig Gewinn- der RBB/Südniedersachsenbus  um Goslar per 31.03.2019. Da kommt es nun zu Notvergaben, mittelfristig wird sich aber der Fahrplan (der ja auch dem Nahverkehrsplan fußt) wieder einpendeln.

Hiervon betroffen sind aber nur ein paar Seiten. Zusätzlich steht unter jeder Tabelle drunter, wo es ganz aktuelle Infos gibt.

Harz: Initiative stellt "Harz-Kursbuch 2019" und Fahrplanheft "Der kleine Südharzer" zum Download bereit (Stand: 13.01.2019)
Der Sprecher der Initiative Michael Reinboth hat das neue Harz-Kursbuch (Jahresausgabe 2019) und als Zugabe das Fahrplanheft "Der kleine Südharzer" als PDF-Datei zum Download bereitgestellt. Der kleine Südharzer ist für 1 € immer noch in Walkenried und Bad Sachsa zu erwerben und ist um einige neue Informationen ergänzt worden.
Das Harz-Kursbuch wird demnächst auch wieder in gedruckter Form erhältlich sein. Wir informieren sobald das Harz-Kursbuch als Printversion erhältlich ist.
Als nächstes kommt ein kleines Fahrplanheft für Bad Grund analog Bad Sachsa und Walkenried auf den Markt, also auch da mit "Stammlinie" 460, Bahn- und Busanschlüssen und Wandertipps.

Südharz:„Höchste Eisenbahn“ freut sich über neue Busverbindungen (Stand: 06.01.2019)
„Der ZVSN geht den Weg der Angebotsverbesserung im Busverkehr konsequent weiter. Das ist vorbildlich und freut uns sehr, denn damit werden die Möglichkeiten, mit Bahn und Bus in und durch den Harz zu reisen, noch besser.“ So schlecht Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ aktuell auf die Bahn zu sprechen ist, so positiv ist er von der Arbeit des Zweckverbandes in Göttingen beeindruckt. Der Wechsel in der Geschäftsführung – und, das sei nicht zu vergessen, zusätzliches Geld aus dem Landeshaushalt – haben hier für einen grundlegenden Wandel gesorgt. Der ZVSN geht jetzt auf die Kunden zu und verharrt nicht mehr wie in den vorangehenden „bleiernen Jahren“ auf dem Standpunkt, dass es sowieso keinen Sinn mache, den Busverkehr auszubauen
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Südniedersachsen: Zugausfälle haben sich von 12 Ausfälle/Teilausfälle am 04.01.2018 auf 6 Ausfälle/Teilausfälle am 05.01.2018 reduziert (Stand: 05.01.2019)
Die vollständigen Infos gibt es auch von DB Regio bei Twitter unter:
https://twitter.com/DB_RegioNDS?lang=de

Südniedersachsen: Anhaltende schlimme Zustände im Harz-Weser-Netz der DB Regio AG - Auszügs der Betriebsqualität vom 02.01. - 04.01.2019 (Stand: 04.01.2019)
So gab es am 04.01.2019 30 Meldungen für Südniedersachsen mit ein Dutzend Zugausfällen!
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Südniedersachsen: Wieder schlimme Zustände im Harz-Weser-Netz der DB Regio AG - Auszug der Betriebsqualität vom 02.01.2019 (Stand: 02.01.2019)
Ein Bild sagt mehr als 1.000 Worte!
Der Auszug der Betriebsqualität stellt sich am 02.01.2019 wie folgt dar:

Südniedersachsen: Wieder schlimme Zustände im Harz-Weser-Netz der DB Regio AG (Stand: 01.01.2019)
Das neue Jahr kommt, die alten Probleme sind wieder da: Den Mitstreitern der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ war mit Blick auf die erneut eingezogene Unzuverlässigkeit des Bahnverkehrs im Südharz und im Solling die Lust auf knallende Sektkorken vergangen. Stattdessen sah man sich veranlasst, in einem erneuten Brief an die Geschäftsführung der für die Qualität des schienengebundenen Nahverkehrs in Niedersachsen verantwortliche Landesnahverkehrsgesellschaft Alarm zu schlagen und um Intervention beim durchführenden Unternehmen DB Regio zu ersuchen.

„Mit der auch von uns sehr begrüßten Aufnahme des Zugverkehrs zwischen Einbeck und Göttingen ist die alte Instabilität wieder eingezogen. Nahezu täglich fallen Züge im Südharz und im Solling aus, werden Reisende mit Anschlussverlusten und Umwegen konfrontiert und obendrein auf völlig unsinnige Alternativen hingewiesen. Wir sind nicht mehr bereit, diese Kette von Fehlleistungen hinzunehmen, und haben die LNVG zum Einschreiten aufgefordert“ erläutert ein erboster Michael Reinboth. Er führt sich von DB Regio hinters Licht geführt, denn er hatte im Vorfeld der Betriebsaufnahme in Einbeck mehrfach gefragt, ob denn auch genug Personal vorhanden sei, und stets die Auskunft erhalten, dass man mit Fahrplanwechsel gut aufgestellt sei.

Dies hat sich als völlige Fehleinschätzung erwiesen. Die DB Regio hat überdies im Raum Braunschweig Leistungen von der Westfalenbahn übernommen, die ihrerseits durch den Halbstundentakt zwischen Braunschweig und Hannover knapp dran zu sein scheint und deswegen Fahrten zwischen Braunschweig und Helmstedt an die DB abtreten wollte – die DB griff zu und braucht natürlich auch für diese Züge mehr Lokführer.

Da man sie ganz offenbar nicht hat, fallen seit Fahrplanwechsel nun wieder – ungeplant, plötzlich und mit teilweise massiven Folgen für die Kunden – Züge im Südharz und im Solling aus, werden durch nichts oder gelegentlich durch einen Bus mit überlanger Fahrzeit ersetzt. Die schlimmen Zustände vom Sommer, sie sind wieder da. „Höchste Eisenbahn“ hat es kommen sehen und deswegen mehrfach nachgehakt. „Wenn wir dann die Auskunft erhalten, dass schon alles ok sei – was sollen wir dann noch machen?“ resigniert Reinboth, der sich in gewisser Weise von der DB Regio auf dem Arm genommen fühlt. Denn um für den Dezember gewappnet zu sein, hat man den Fahrgästen drei Monate lang „planmäßige“ Ersatzverkehre, unter anderem am Wochenende im Solling, zugemutet. „Das haben wir alles mitgetragen, weil man uns erklärt hat, dass es nur dadurch ab Dezember besser werden würde. Ist es aber nicht!“ weiter  

Göttingen: Reihenweise Zugausfälle im Harz-Weser-Netz der Deutschen Bahn -
Nach glanzvoller Streckeneröffnung zeigen sich gravierende Personalprobleme
(Stand: 20.12.2018)
Wer in diesem Tagen mit den Zügen der DB Regio im Harz-Weser-Netz reisen will, muss sich auf negative Überraschungen gefasst machen und Geduld mitbringen. Wegen erheblicher Personalengpässe fallen aktuell – wie schon im Sommer – immer wieder Züge ersatzlos aus. Mitunter wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten, der aber wegen überlanger Fahrzeiten und fehlenden Informationen keine Alternative darstellt.

 Entsprechend sauer ist man bei der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“. Deren Sprecher Michael Reinboth hatte im Vorfeld der Eröffnung des Zugverkehrs zwischen Einbeck Mitte, Salzderhelden und Göttingen mehrfach nachgehakt, ob denn diese Mehrverkehre auch personell abgedeckt werden könnten. Die Antwort lautete stets: Ja, wir werden genug Personal an Bord haben. Wie sich nun zeigt, war diese Annahme wohl zu optimistisch. Denn seit einigen Tagen fallen immer wieder und ohne größeren Vorlauf einzelne Züge aus. Auf allen Strecken des Harz-Weser-Netzes, so auch zwischen Göttingen, Northeim und Nordhausen oder zwischen Northeim und Bodenfelde. Es trifft also die alten Stammstrecken, die zugunsten des im Fokus der Politik stehenden Betriebs nach Einbeck vernachlässigt werden. Aber selbst dort sind schon einzelne Züge entfallen weiter  

Walkenried: Buch zum Jubiläum der Südharzstrecke Northeim – Nordhausen ab sofort erhältlich (Stand: 19.12.2018) 
Am 1. Dezember 2018 konnte die Strecke Northeim – Herzberg ihren 150. Geburtstag feiern, am 1. August 2019 kann es dann die gesamte Strecke Northeim – Nordhausen. Viele Ereignisse während des Baus und des Betriebs der Strecke weisen sie als eine besondere aus, die in ihren 150 Jahren viel erlebt hat.
Deswegen stand für Michael Reinboth vom Geschichtsverein in Walkenried von vornherein fest, dass es zu diesem Jubiläum auch ein angemessenes Buch geben musste
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Harz / Deutschland: Aktualisierung des SIMPLEX-Fernbusfahrplans mit Fernbussen durch den Harz (Stand: 18.12.2018) 
Der aktuellen SIMPLEX Fernfahrplan (mit Redaktionsstand vom 18.12.2018) steht unter http://www.fernbusliniennetz.de/mediapool/141/1416275/data/Simplex_Fernfahrplan_2018-06.pdf  zum Download bereit.
Da die Tabellenstruktur des Fernfahrplan gerade umgestellt wird, sind in dieser Ausgabe nicht alle Fahrplantabellen auf dem Stand vom 06.11.18 (Fahrplanwechsel FlixBus/Eurolines) bzw. dem 09.12.18 (Fahrplanwechsel europäische Bahnen) aktualisiert.

Die Fahrplanbilder werden zukünftig i. d. R. auf den jeweiligen Relationen und Laufwegen nach einer für den Fernbusverkehr und einer für den Fernzugverkehr unterschieden weiter

Frühe Verbindung aus dem Südharz nach Göttingen ist eingerichtet (Stand: 11.12.2018)
Für den Frühzug von Nordhausen nach Göttingen wurde von vielen gewünscht und als wichtige Ergänzung des Angebots für Berufspendler und Auszubildende herbeigesehnt. Zuletzt fand dieser Wunsch auch Unterstützung im Kreistag und wurde von der Landesnahverkehrsgesellschaft befürwortet. Und nun, als er endlich da war, drohte aufgrund des Warnstreiks der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG gleich ein Fehlstart. Doch gottlob blieb er aus
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ZVSN-Marketingkampagne wirbt für mehr Fahrgäste im Südharz „Harz-nah-dran“ - Mit dem ÖPNV den Harz entdecken (Stand: 06.12.2018)
PRESSE-INFORMATION des ZVSN vom 06.12.2018:

Mit einer heute in Walkenried vorgestellten Marketingkampagne will der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) auf das aufgewertete Linienbus-Angebot im Südharz hinweisen und neue Fahrgäste gewinnen. Unter Beteiligung von Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Verkehrsunternehmen und Verbänden hat der ZVSN unter anderem einen der Kampagne angepassten Linienbus vorgestellt, der in den kommenden Wochen insbesondere in den Bereichen Bad Lauterberg, Bad Sachsa, Walkenried und Braunlage unterwegs ist weiter  

PRO-BAHN: Fahrplanwechsel bringt Licht und Schatten in die Region (Stand: 03.12.2018)
PRESSE-INFORMATION Fahrgastverband PRO BAHN Südniedersachsen e.V. vom 03.12.2018:

Bedeutendste Verbesserung zum Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag ist für den Fahrgastverband PRO BAHN ohne Frage die Reaktivierung des Zugverkehrs nach Einbeck-Mitte.

Mit dem neuen Zugfahrplan zeigt sich Gerd Aschoff, Ehrenvorsitzender des PRO BAHN Regionalverbandes Südniedersachsen, sehr zufrieden: „Die Durchbindung der Züge von Einbeck Mitte nach Göttingen und zurück in der Hauptverkehrszeit führt zu einem deutlich dichteren Takt in Nörten-Hardenberg und Northeim.“

Eine Schwachstelle im neuen Angebot ist PRO BAHN allerdings schon aufgefallen: „Drei durchgehende Züge zwischen 6 und 8 Uhr sind zu wenig. Wir fordern einen zusätzlichen Zug nach 9 Uhr, der in Northeim Fahrgäste nach Göttingen aufnimmt, die bisher häufig am Bahnsteig zurückbleiben mussten.“ weiter  

Südharz: Auch der dritte Schienenersatzverkehr im Jahr 2018 gelingt der Deutschen Bahn nicht - Die Deutsche Bahn stellt im „Harz-Weser-Netz“ die Geduld ihrer Fahrgäste im Jahr 2018 auf eine harte Probe – Abwanderung auf die Straße nicht ausgeschlossen (Stand: 30.09.2018)
Nach wochenlangen, durch Mangel an Lokführern bedingtem, punktuellen und kaum kalkulierbaren sowie meistens ersatzlosen Zugausfällen wurde schon der erste „Schienenersatzverkehr“ (SEV) aus Anlass der ebenfalls personalbedingten Totalsperrung von Stellwerken vollkommen versiebt. Zwei Tage lang fuhr wegen falscher Bestellung durch die DB AG nur ein Ersatzbus. Zwei wären nötig gewesen, um einen Stundentakt Walkenried – Nordhausen abzusichern. Folge: Stundenlange Wartezeiten für Kunden im dafür gänzlich ungeeigneten Bahnhof Walkenried.

Seit Anfang September werden, wiederum bedingt durch fehlende Lokführer, am Wochenende die Züge zwischen Northeim und Bodenfelde durch Busse ersetzt, die zwar fahren und die Fahrzeit auch einhalten, jedoch an den ersten beiden Wochenenden mit völlig überforderten Kleinstbussen gefahren wurden, dies schon ab der ersten Station keine weiteren Kunden mehr mitnehmen konnten. Reihenweise mussten Fahrgäste zurückbleiben. Inzwischen, nachdem sehr viel Goodwill zerstört worden ist, fahren hier große Busse weiter  

Deutsche Bahn lässt ihre Fahrgäste im Südharz im Stich - Katastrophale Planungspanne beim Schienenersatzverkehr – Keine Fahrten nach 16 Uhr – auch am Sonntag ist der Verkehr nach 15 Uhr nicht sichergestellt (Stand: 30.09.2018)
„Die Deutsche Bahn ist ganz offensichtlich nicht mehr in der Lage, ihren Betrieb im Falle von Bauarbeiten zu organisieren. Das Vertrauen der Kunden in das Verkehrsmittel Eisenbahn wird hier restlos zerstört.“ Michael Reinboth vom Fahrgastverband PRO BAHN ist stinksauer auf die DB Regio AG. „Gestern lief nach 16 Uhr im Schienenersatzverkehr nichts mehr. Für mehr als 5 Stunden wurde die den Kunden zugesagte, ohnehin schon schlechte Leistung nicht erbracht. Für den heutigen Sonntag sieht es nicht besser aus. Wir müssen ab 15 Uhr vor der Nutzung der Eisenbahn zwischen Herzberg und Nordhausen dringend abraten.“

Wegen Bauarbeiten in Barbis ist die gesamte Strecke zwischen Herzberg und Nordhausen für zwei Tage gesperrt. Ob das erforderlich ist, sei dahingestellt – die DB Netz AG jedenfalls lässt ihr Personal an der Strecke für zwei Tage daheim. Stattdessen sollten Busse den Verkehr aufrechterhalten. Das aber taten sie schon am Vormittag mehr schlecht als recht (ein Fahrtenpaar fiel ersatz- und grundlos aus) und am Nachmittag nach 15 Uhr gar nicht mehr. Zu Dutzenden standen ratlose Fahrgäste an den Ersatzhaltestellen und mussten sich selbst um Ersatz kümmern.

Michael Reinboth, der frühzeitig bemerkte, dass hier etwas gründlich schief lief, hat die Deutsche Bahn bereits am Vormittag darüber informiert. Das beauftragte Unternehmen, die Verkehrsbetriebe Nordhausen, wies in einem Telefonat jede Schuld von sich. Man habe den Verkehr von Anfang an nur bis 15 Uhr übernommen, weil man gar nicht mehr Fahrer habe, hieß es dort. Das wiederum bestreitet die Deutsche Bahn: Der Auftrag sei für den ganzen Tag erteilt worden.

„Wie dem auch sei: Die DB Regio AG ist für ihre Kunden verantwortlich. Und dieser Verantwortung wird sie nun schon zum zweiten Mal in diesem Jahr beim Ersatzverkehr nicht gerecht. Im Sommer fuhren bereits zu wenig Busse, und nun bricht der geplante SEV vollends zusammen. Kontrolliert wird da gar nichts, auch nicht nachgehakt, ob denn alles in Ordnung ginge. Nach mir die Sintflut ist offenbar das Motto“ kommentiert Reinboth aufgebracht. Schon die Unregelmäßigkeiten im Zugverkehr wegen des Mangels an Lokführern haben viele Kunden verärgert.
Die katastrophale Fehlplanung an diesem Wochenende vertreibt die Reisenden in Scharen. Ob ihnen je irgendeine Form von Schadenersatz gewährt wird, ist offen.
„Wir erwarten großzügige, schnelle und unbürokratische Regelungen und nicht nur den Hinweis auf die üblichen – schlecht funktionierenden – Kanäle. Das ist das Mindeste, was man für seine Kunden jetzt tun kann.“

Südharz / Göttingen: Bis Dezember umfangreiche Ersatzverkehre wegen Bauarbeiten und Personalmangel (Stand: 01.09.2018)
Vom 01.09.2018 bis zum 08.12.2018, also mehr als drei Monate lang, müssen Fahrgäste, die im Harz-Weser-Netz von DB Regio unterwegs sind, ganz tapfer sein – und auf der Hut. Denn aufgrund zahlreicher Baustellen und zur Bekämpfung personeller Probleme fallen Züge aus und werden durch Busse ersetzt. Allerdings werden in einigen wenigen Fällen auch zusätzliche Züge für Pendler eingesetzt.

Eingleisigkeit und Streckensperrung auf der Nord-Süd-Strecke
Die Nord-Süd-Strecke durch das Leinetal wird während dreier Monate zwischen Kreiensen und Göttingen ertüchtigt – nicht, um den Nahverkehr oder den Güterverkehr besser abwickeln zu können, sondern um für das zweite Halbjahr 2019 den ICE freie Bahn zu verschaffen, wenn auf der Schnellfahrstrecke sechs lange Monate gebaut wird – übrigens mit fast denselben fatalen Auswirkungen wie jetzt, nur eben drei Monate länger. Immerhin können wir darauf setzen, dass danach Weichen- und Schrankenstörungen auf dieser Schlagader der Vergangenheit angehören…

In dieser Zeit fällt die RB82 Göttingen – Bad Harzburg zwischen Göttingen und Kreiensen ersatzlos aus. Fahrgäste zwischen Göttingen und dem Nordharz müssen den „Metronom“ (RE2) nutzen und in Kreiensen umsteigen. Die RB82 verkehrt während dieser Zeit im Stundentakt, es gibt mithin jede Stunde eine Verbindung zwischen Göttingen und Goslar und zurück.

Bus statt Zug zwischen Göttingen und Nordhausen – aber auch zusätzliche Züge
Immerhin wird die RB80 Göttingen – Nordhausen während der Arbeiten ohne Einschränkungen verkehren, womit die durchgehenden Verbindungen in den Südharz gewahrt werden. Durch den Entfall der RB82 hängen die Züge der RB81 Bodenfelde – Northeim – Nordhausen in Northeim aber in der Luft. Für Anschlussreisende von und nach Göttingen verkehrt zwischen der Universitätsstadt und Northeim zu und von jeder RB81 ein Bus. Abfahrt in Göttingen ist um 8.20, 10.20 und so weiter alle 2 Stunden bis 20.20 Uhr, die Fahrzeit verlängert sich also um jeweils 28 Minuten. In der Gegenrichtung fahren die Busse nach Ankunft der RB81 aus dem Südharz am Northeimer Busbahnhof um 9.00, 11.00 und so weiter alle 2 Stunden bis 23.00 Uhr ab, um Göttingen jeweils 35 Minuten später zu erreichen. Die Umsteigezeit ist mit 10 Minuten in Northeim reichlich bemessen
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Süd-Niedersachsen: Tarifgutachten zum VSN-Tarif - Erste Ergebnisse liegen vor (Stand: 22.08.2018)
Der Verbandsausschuss des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) hat sich auf seiner letzten Sitzung am 14.08.2018 intensiv mit dem Tarifgutachten des ZVSN und des Landkreises Holzminden befasst. Nach einer ersten Phase der gutachterlichen Bewertung von beispielhaften Tarifangeboten verschiedener Verkehrsverbünde, dem Abgleich des VSN-Tarifs mit anderen Regionen sowie mit einer umfassenden Analyse der ÖPNV-Strukturen innerhalb der betroffenen Region in Südniedersachsen folgt nun die nächste, entscheidende Phase
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Südharz/Nordharz - Göttingen: Bauarbeiten im Harz-Weser-Netz bringen erneut SEV für den Nahverkehr (Stand: 06.08.2018)
Reisende in der Relation Südharz/Nordharz - Göttingen müssen auch in diesem Jahr mit Einschränkungen rechnen. Aufgrund von Bauarbeiten im Harz-Weser-Netz müssen einige Züge des Nahverkehrs von Samstag, 1. September bis Samstag,
8. Dezember ausfallen. Für diese Reisenden wird ein SEV mit längeren Reisezeiten eingerichtet.
Quelle:
https://www.bahn.de/regional/view/regionen/niedersa/info/bauvorschau_2016.shtml
https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen,8

Harz: Rolle rückwärts im Kreis Harz: Alte Busfahrpläne weitgehend wieder in Kraft gesetzt (Stand: 06.08.2018)
Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres vollzieht der Kreis Harz eine komplette Rolle rückwärts. Nachdem im Dezember die bereits publizierten Fahrpläne quasi über Nacht ausgesetzt und weiter nach den alten Plänen gefahren wurde, traten am 15.4.2018 nach Überarbeitung dann die neuen Pläne in Kraft. Alles gut, sollte man meinen, doch weit gefehlt. Nach massiven Beschwerden wird nun zum 9.8. abermals eine Kehrtwende durchgeführt, und allen Beteuerungen zum Trotz werden die alten, vor dem 15.4. geltenden Pläne, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nun wieder in Kraft gesetzt.

Da in der Zwischenzeit einige andere Pläne an die neuen Pläne des Kreises Harz angepasst worden sind, stimmt nun leider hinten und vorne nichts mehr. Der ZVSN in Göttingen hatte sich unendlich Mühe gegeben, um auch am Wochenende alle Anschlüsse in Braunlage passend zu machen – vergebens, denn ab dem 9.8. klappt es weder an Werktagen noch an Wochenenden, da die HVB-Busse an Samstagen und Sonntagen zwar stündlich bis und ab Braunlage verkehren, dies aber nicht mehr zu den Zeiten, die zum Zeitpunkt der Umstellung der Linien 470 und 472 gegolten haben.

Nur sehr wenige Elemente des „neuen“, nun in die Tonne getretenen Fahrplankonzepts haben überlebt, und diese – siehe Braunlage – auch noch in veränderter Form. Die neuen Taktknoten sind hinfällig, auch die Anbindung an die Schiene funktioniert nicht mehr so wie gedacht. Der vom Kreistag des Kreises Harz einst beschlossene Nahverkehrsplan ist hinfällig. Eine Abstimmung mit den benachbarten, teilweise erheblich betroffenen Verkehrsbetrieben hat möglicherweise stattgefunden, in den Fahrplänen niedergeschlagen hat sie sich nicht weiter

Südharz / Göttingen: Arbeiten in Göttingen, Wohnen auf dem Land: Für mehr Züge und niedrigere Fahrpreise kämpfen (Stand: 02.08.2018)
Der Kommentar von Torsten Berthold im Harz-Kurier zu den zwischen dem Oberzentrum Göttingen und dem Südharz dramatisch auseinanderklaffenden Grundstücks- und Hauspreisen – man kann ergänzen: Mieten – geht grundsätzlich in die richtige Richtung. Man muss das Oberzentrum gut und schnell erreichen können. Erstaunlich ist allerdings, dass reflexhaft sofort der Ausbau von Straßen als das Allheilmittel angesehen wird. Dies zeigt, dass es noch eine Menge zu tun gibt, um das „andere“ Verkehrsmittel, welches mindestens genau so viel zur Lösung des Pendlerproblems beitragen kann, ins Bewusstsein zu bringen.

Die Rede ist von der Bahn. Zwar gibt es gerade in jüngster Zeit berechtigte und notwendige Kritik an den Leistungen von Netzbetreiber und Verkehrsunternehmen. Doch diese Probleme sind einerseits hausgemacht und damit nicht grundsätzlicher Natur und andererseits auf dem Weg zu einer Lösung. Es werden Triebfahrzeugführer ausgebildet, und die Umstellung auf neue Stellwerkstechnik wird die Probleme beim Netz deutlich verringern. Und: Auch auf der Straße gibt es Baustellen, Staus und Umleitungen.
Walkenried – Göttingen in 65 Minuten und für 7,50 € pro Tag
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Walkenried: Walkenrieder verteilen Samstag und Sonntag weiterhin Wasser für gestrandete Reisende - Busersatzverkehr klappt nicht (Stand: 29.07.2018)

Die Lageberichte:
Samstag, 28.07.2018:
Als der Sprecher unserer Initiative Michael Reinboth aus Walkenried heute um 15 Uhr am Bahnhof vorbeikam,  sah er keine Fahrgäste am Bussteig und dachte vergnügt: Klappt ja!
Um 16.30 zurückkommend, war es mit der guten Laune leider schlagartig vorbei, denn ca. 15-20 Personen waren wieder gestrandet. Wieder fährt nur ein einziger Bus!!
Das kann doch langsam nicht mehr wahr sein, was den Kunden hier zugemutet wird!!!
Wenn es bestellt wird, muss es doch auch kontrolliert werden! Und wenn es nicht bestellt wurde, muss man es doch nachholen - was von gestern auf heute gut möglich gewesen wäre.

Die zwei Fahrer von Sahr (es war gerade Ablösung) riefen extra noch mal bei ihrer Chefin an: Es sei heute nur ein Bus bestellt worden.
Also wieder: Mineralwasser verteilen, Leute beraten... Um 16.55 Uhr kam dann der Bus (pünktlich) von Nordhausen an, jede Menge Umsteiger nach Northeim (kein Wunder, die hatten in Nordhausen ja auch zum Teil 1-2 Stunden gewartet), zugleich jede Menge Leute aus Richtung Northeim in Richtung Nordhausen zusätzlich zu denen, welche schon warteten.
Die waren natürlich ganz vergnügt, denn in ihren Augen klappte ja alles.
Bei aller Wut hat man ja doch immer noch den Blick fürs Fahrgastaufkommen: Wenigstens 50 Leute weiter nach Nordhausen... Wird aber nicht mehr lange so sein.
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Sonntag, 29.07.2018:
Der mit dem vorletzten Zug gestern in Walkenried gestrandete Fahrgast wurde von Sahr, damit er nicht sinnlos über eine Stunde auf dem Bahnhof herumsteht, im Bus auf eine Ehrenrunde nach Herzberg mitgenommen und dann mit der Anschlussfahrt des allerletzten Zuges doch noch in Nordhausen abgeliefert.

Heute läuft es - wenn man von der unschönen Tatsache des SEV an sich absieht - bislang rund. Von 13 bis 18 Uhr ist zu jedem Zug auch ein Bus da gewesen, der Fahrgastwechsel hat geklappt. Der Reisebus von Sahr und ein ehemaliger Göttinger Stadtbus ohne Klima, aber mit Niederflur und sehr jovialem Fahrer haben sich jeweils abgelöst. Es wird auch um 19 Uhr klappen, da Sahr aktuell noch fährt. Für 20 Uhr werden die Leute von Nordhausen auch noch rangebracht, aber dann fährt das Unternehmen Tadrowska aus Göttingen nicht mehr und macht Schluss. Es fehlt also die Fahrt um 20 Uhr in Richtung Nordhausen, ebenso die Fahrt um 21.10 Uhr von Nordhausen retour zum Zug 22.03 nach Northeim. Den 21-Uhr-Knoten deckt hingegen Sahr noch ab. weiter

Südharzstrecke: Kein Personal für die Stellwerke – Züge zwischen Walkenried und Nordhausen fallen 3 Tage fast komplett aus (Stand: 27.07.2018)
Die Hiobsbotschaften für die Kunden der Bahn im Südharz reißen nicht ab. Nachdem seit Wochen immer wieder einzelne Züge aufgrund von fehlenden Lokführern oder technischer Störungen ausfallen, trifft es nun gleich einen ganzen Streckenabschnitt, und das über jeweils mehrere Stunden und an gleich drei Tagen. Wie es weitergeht, ist ungewiss.

Grund für den jeweils nachmittäglichen Ausfall aller Züge zwischen Walkenried und Nordhausen am Freitag, Samstag und Sonntag ist fehlendes Personal für die Stellwerke – zu viele Kranke mitten in der Urlaubszeit. Die drei Vormittagsschichten können besetzt werden, am Nachmittag klappt es nicht mehr. Immerhin kann der Zugverkehr zwischen Göttingen und Walkenried durchgeführt werden, und nach den Meldungen der Deutschen Bahn wird es zu jedem ausfallenden Zug auch einen Ersatzverkehr mit Bus geben. Dieser braucht allerdings deutlich länger, weswegen er in Nordhausen ca. 20 Minuten später ankommt und dort ca. 30 Minuten früher als die Züge abfährt. Reisende nach oder von Erfurt oder Halle müssen in Nordhausen auf den nächsten Takt warten. Die Reisekette Göttingen – Walkenried – Nordhausen und zurück soll jedoch klappen. Dafür sind freilich zwei Busse erforderlich, die hin- und her pendeln.

Ob im Abschnitt Göttingen – Walkenried alles reibungslos läuft, hängt natürlich auf davon ab, ob DB Regio alle benötigten Lokführer an Bord hat.

„Die Situation ist so desolat wie noch nie. Verlässliches Reisen mit der Bahn ist kaum mehr möglich. Schuld sind jedoch weder einzelne Lokführer oder Mitarbeiter vom Stellwerk. Schuld ist eine seit Jahren vollkommen verfehlte Personalpolitik des Konzerns Deutsche Bahn weiter

Walkenried: Walkenrieder verteilen Wasser für gestrandete Reisende - Busersatzverkehr mit Problemen (Stand: 27.07.2018)
Status von Freitagnachmittag 15.34 Uhr:
Es funktioniert natürlich NICHT wie geplant. Statt zweier SEV-Busse, die angeblich auch bestellt seien, fährt nur einer, und der kann nur einen 2-Stunden-Takt bieten (12.10, 14.10, 16.10, 18.10 und 20.10 ab Nordhausen, 13.00, 15.00, 17.00, 19.00 und 21.00 ab Walkenried).
Der Rest, besonders also die Spätfahrten, wären nicht abgedeckt, die Leute werden vermutlich ratlos an den Bahnhöfen Nordhausen und Herzberg stranden.
Es sei denn, jemand organisiert noch Sammeltaxen.
Die Infos - so la la. In Walkenried ganz ok, in Ellrich praktisch nicht vorhanden.
Es ist mal wieder eine Katastrophe. Die armen Leute, die abends noch unterwegs sind, können einem leidtun.

2h später:
... bisher gefahren sind die Kurse um 13.00, 15.00 und eben 17.00 Uhr.
Der Fahrer dieses Kurses der Firma Sahr teilte mit, dass ab jetzt "für einige Stunden" jede Stunde ein Bus fahren würde.
Also hat sich das Insistieren und Nachhaken doch gelohnt.
Die gestrandeten Kunden des Zuges um 15.52 an Walkenried, die wieder bei deutlich mehr als 30 Grad eine Stunde warten mussten, habe ich zusammen mit dem Fdl Walkenried von DB Netz mit Mineralwasser aus meinem Keller und Verbindungen aus dem Automaten versorgt (Jena West, Naumburg, Eisenach, Merseburg, teilweise dann 2-3 Stunden später als geplant).
Für alle Fälle ist noch Wasser unten am Bahnhof.
Fdl Walkenried von DB Netz war auch so nett und hat die DB Netz-Toilette für die Fahrgäste geöffnet. Von daher war die Stimmung zwar gedämpft, aber jedenfalls Walkenried behalten die Leute in ganz guter Erinnerung.
Jetzt hoffen wir, dass der Rest des Tages gut läuft und es auch Samstag und Sonntag keine Störungen gibt. Der Wettergott jedenfalls hat ein Einsehen und schickt gerade einen richtigen Wolkenbruch vorbei.
 

Harz-Weser-Netz: Erneut alle 2 h Zugausfälle ohne vorherige Fahrgastinformation - Initiative fordert endlich verlässlichen Ersatzfahrplan (Stand: 20.07.2018)
Auch heute mussten sich die Fahrgäste -ähnlich wie in den letzten Wochen- erneut mit "plötzlichen" Zugausfällen abfinden. Am Freitagnachmittag starteten keine durchgehenden Züge von Göttingen in den Südharz. Während bei den ersten Zugausfällen vor einigen Monaten noch Lügen durch den Bahnpressesprecher bezüglich der Ursachen der Zugausfälle verbreitet wurden, zeigte sich DB Regio Niedersachsen in den vergangenen Wochen bei Twitter etwas wahrheitsliebender und wies auf die angespannte Lokführersituation hin. Aber auch diese Informationsquelle ist mittlerweile versiegt. Von den heutigen Zugausfällen wurde nichts erwähnt. Allerdings wurden im Südharz bei 30 Grad Hitze mindestens 30 Jahre alte SEV Busse in Richtung Nordhauen gesichtet. Der Sprecher der Initiative Burkhard Breme fordert endlich einen verlässlichen Ersatzfahrplan und fragt sich, warum dies beim Lokführerstreik von einen auf den anderen Tag möglich war und jetzt abgelehnt wird.

Südharzstrecke: Fahrplanänderung gerät zum Schildbürgerstreich (Stand: 20.07.2018)
Unsere Initiative hat die Fahrplanentwürfe 2019 studiert und traute ihren Augen nicht (siehe Bericht in der Nordhäuser Allgemeinen vom 19.07.2018):

Harz-Weser-Netz: „Höchste Eisenbahn“ über weitere Zugausfälle in der vergangenen Woche beunruhigt - Ihre Rechte zur Fahrpreiserstattung (Stand: 02.07.2018)
Es läuft derzeit alles andere als rund im „Harz-Weser-Netz“ der DB Regio. Das bislang Jahr für Jahr von der Landesnahverkehrsgesellschaft als pünktlichstes Netz in Niedersachsen präsentierte Streckennetz zwischen Heide und Harz steckt in einer veritablen Krise, die in den vergangenen Wochen für Pendler, Schüler und andere Reisende offensichtlich zu Tage trat.

Die Züge sind immer noch sehr pünktlich – wenn sie denn fahren. Aber seit 3 Wochen fallen täglich mal mehr, mal weniger Züge ganz oder teilweise aus und werden nur im Einzelfall durch Busse ersetzt, die zudem deutlich länger unterwegs sind. „Wir beobachten die Entwicklung mit großer Sorge. Zwischen 5 und 10 % der vorgesehenen Züge sind bislang entfallen. Eine Besserung ist nicht in Sicht – die Personaldecke des Betriebs ist viel zu dünn, um größere Ausfälle verkraften zu können“ meint Sprecher Michael Reinboth, der wegen der Ausfälle mehrfach Kontakt sowohl zur LNVG in Hannover als auch zur DB Regio hatte. „Wir haben die Zustände massiv kritisiert, zugleich aber auch Vorschläge gemacht, wie man die Situation im Sinne der Kunden verändern kann.“

Notfahrplan statt täglichem Gewurschtel

Inzwischen wird wieder Personal ausgebildet, aber bis die neuen Triebfahrzeugführer einsatzbereit sind, wird einige Zeit vergehen. Zudem müssen sie erst eine Prüfung bestehen. Auch Aushilfe von woanders ist kaum möglich, denn auch die anderen Betriebe der Deutschen Bahn pfeifen aus dem letzten Loch.
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Harz-Weser-Netz: Zugausfälle - Ihre Rechte zur Fahrpreiserstattung (Stand: 02.07.2018)
Bei Leistungsstörungen der Eisenbahn-Verkehrsunternehmen stehen den Reisenden gem. der EU-Verordnung 1371/2007 verschiedene Entschädigungen zu.
Die DB AG hat eigens hierfür eine Info-Seite geschaltet:
https://www.bahn.de/p/view/service/auskunft/fahrgastrechte/entschaedigung.shtml
Auszug der Beförderungsbedingen des VSN: https://www.vsninfo.de/magic/show_image.php?id=204623&download=1
EU-Verordnung: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32007R1371&from=de
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Harz-Weser-Netz: PRO BAHN beunruhigt über Zugausfälle im Harz-Weser-Netz (Stand: 22.06.2018)
Pressemitteilung von PRO BAHN vom 22.06.2018:
Bei PRO BAHN in Südniedersachsen ist man in hohem Maß beunruhigt über laufende Zugausfälle im Harz-Weser-Netz der DB Regio. In den letzten Tagen sind eine ganze Reihe von Zügen ausgefallen, ohne dass dies für die Fahrgäste vorher bekannt war. Grund ist offensichtlich ein aktueller Mangel an Triebfahrzeugführern.

Regionalvorsitzender Michael Reinboth: "Das Züge ausfallen, ist schlimm genug und wirft ein schlechtes Licht auf den Zustand des ÖPNV bei uns. Wie sie aber ausfallen, ist viel schlimmer, nämlich mal heute so und morgen so. Die Kunden können sich auf nichts einstellen und auf nichts mehr verlassen. Dieser Zustand muss umgehend beendet und durch einen vorübergehend zu akzeptierenden "Notfahrplan" mit klar erkennbaren Ausfällen umgestellt werden, damit man seine Reisen wieder sinnvoll planen kann."

Diesbezüglich hat sich PRO BAHN auch an DB Regio gewandt und konkret angeregt, den ab September vorgesehenen Baufahrplan der RB82, der einen Stundentakt zwischen Kreiensen und Bad Harzburg und den Ausfall zwischen Kreiensen und Göttingen vorsieht, schon ab kommender Woche in Kraft zu setzen. Ergänzend könnten Halbstundentakte zwischen Braunschweig und Salzgitter-Lebenstedt gestrichen werden. An Sonntagen kann ggf. auch zwischen Braunschweig und Seesen ausgedünnt gefahren werden.

Reinboth: "Uns ist auch jede andere Lösung recht, aber die obige Variante böte den Vorteil, dass es überall zeitnahe Alternativen gäbe und die Fahrgäste eine klare Perspektive erhalten. Nicht schön, aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Mit dieser Variante ließen sich auch aufgelaufene Rückstände bei Urlaub, Freischichten usw. abbauen, ohne die Fahrgäste über Gebühr zu treffen.

PRO BAHN erwartet schon am Wochenende eine klare und rechtzeitige Kommunikation und eine Lösung im obigen Sinne ab Beginn der nächsten Woche.

Harz-Weser-Netz: Kostenfreier Internetzugang im Harz-Weser-Netz - DB Regio und Aufgabenträger investieren rund 900.000 Euro (Stand: 14.06.2018)
Pressemitteilung der LNVG vom 14.06.2018
Bahnreisende im Harz-Weser-Netz dürfen sich freuen. Ab sofort sind sie auf allen Strecken des Netzes kostenfrei online unterwegs und können ihre Reisezeit noch besser nutzen. Bislang stand den Fahrgästen allein in den Zügen zwischen Braunschweig und Salzgitter-Lebenstedt (RB 48) kostenfreies WLAN zur Verfügung, nun sind alle VT-648 Regionalbahnen mit der erforderlichen WLAN-Technik ausgestattet.

Rund 900.000 Euro haben der Regionalverband Großraum Braunschweig, die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachen (LNVG) und die DB Regio in die neue Technik investiert.
Den Einbau der Hardware hat die DB Regio zu rd. 20 Prozent aus Eigenmitteln finanziert. Den Löwenanteil von rd. 80 Prozent haben die für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) verantwortlichen Aufgabenträger übernommen, die auch die für den Datenverbrauch anfallenden Kosten tragen.

Um die bestmögliche Verfügbarkeit und Bandbreite zu gewährleisten, greift die WLAN-Technik auf ein „Multi-Provider System“ zurück, das parallel die Mobilfunknetze unterschiedlicher Mobilfunkanbieter sowie der beiden
Netzwerktechniken 3G und 4G verwendet. Dieses System wurde von der DB Fahrzeuginstandhaltung und DB Regio entwickelt. Welche Bandbreite im Zug tatsächlich genutzt werden kann, ist abhängig von der Leistungsfähigkeit der Mobilfunknetze entlang der Strecken.

Den Nutzern stehen pro Tag bis zu 100 MB Datenvolumen pro Endgerät zur Verfügung. Unabhängig von der Mobilfunkversorgung können Fahrgäste entlang der Strecke ein neues Portal für Information auch offline nutzen. Das
Portal bietet unter anderem aktuelle Informationen zur Reise, touristische Informationen, Nachrichten sowie Spiele und Rätsel für Kinder.

Das Harz-Weser-Netz umfasst die Strecken:
RB 44/48 Braunschweig – Salzgitter-Lebenstedt
RB 45 Braunschweig – Wolfenbüttel - Schöppenstedt
RB 46 Braunschweig – Salzgitter-Bad – Seesen - Herzberg
RB 82 Bad Harzburg - Goslar - Göttingen
RB 80 Göttingen – Northeim – Herzberg – Nordhausen
RB 81 Bodenfelde – Northeim – Herzberg – Nordhausen

Harz-Weser-Netz: Kostenfreier Internetzugang im Harz-Weser-Netz - Initiative begrüßt WLAN Verfügbarkeit (Stand: 22.06.2018)
Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" begrüßt die WLAN-Verfügbarkeit in den Zügen. Bei 20 Arbeitstagen im Monat sind das immerhin 2 GB Daten die kostenfrei heruntergeladen werden dürfen. Für Reisende die nur das O2 Netz benutzen wird sich dies vor allem im Südharz deutlich bemerkbar machen, da zwischen ungefähr Bad Lauterberg-Barbis und Nordhausen bis auf wenige Stellen die O2 freie Zone angesagt ist, was UMTS bzw. LTE betrifft. Das Vodafone Netz ist etwas besser, aber immer weit von den Aussagen der Netzabdeckungskarten entfernt.
"Aus eigener Erfahrung verfügt das LTE-Netz der Telekom über die beste Netzabdeckung im Südharz, wenn gleich die Netzabdeckungskarte auch eher einer Wunschvorstellung des Netzbetreibers entspricht, aber von allen drei Netzbetreibern die Situation am besten widerspiegelt." fasst der Sprecher der Initiative Burkhard Breme die Netzverfügbarkeiten zusammen.
Die folgenden Karten der Netzverfügbarkeiten zeigen, dass es im Harzgebiet noch viel zu tun gibt
weiter zu den Netzverfügbarkeitskarten

  Harz: Das neue Harzkursbuch geht online (Stand: 23.05.2018)
Ab sofort steht das neue Harzkursbuch Sommer/Herbst 2018 zum Download bereit. Auch diesmal lohnt sich wieder der Download des 184 Seiten starken Kursbuches mit diesen Inhalten:

  • Zug- und Busverblndungen für die Reise in den Harz und zurück von allen großen Städten rings um den Harz mit Anschlüssen aus Berlin, Hamburg, Bremen, Leipzig, Frankfurt, Wolfsburg, Bielefeld, Paderborn, Düsseldorf, Wuppertal und dem Ruhrgebiet

  • Fahrplanauszüge aller Bus- und Bahnlinien im gesamten Harz

  • Informationen zu allen Bahnhöfen und wichtigen Bushaltestellen

  • Übersichtskarten zu allen Bahn- und Buslinien am und im Harz

  • Tarifinformationen

  • Wander- und Ausflugstipps für Touren mit Bus und Bahn im Harz

  • Mit Bahn und Bus zu den Harzer UNESCO-Weltkulturerbestätten

  • Tipps für den Besuch von Städten, Kirchen, Burgen, Schlössern, Bergwerken und Museen im und am Harz mit Bahn und Bus

  • Adressen und Telefonnummern von Verkehrsbetrieben, Museen, Ausflugslokalen und anderen touristischen Einrichtungen im Harz

Die Datenschutzgrundverordnung macht auch bei uns nicht halt (Stand: 23.05.2018)
In der DSGVO werden wir verpflichtet, transparent mit den personenbezogenen Daten, die verarbeitet werden, umzugehen. Aus diesem Grund möchten wir Sie darüber informieren, dass wir folgende Daten zum Bezug unseres Newsletters von Ihnen in unserer Datenbank erfasst haben:

  • Vorname
  • Nachname
  • Anschrift (Firma und/oder Privat)
  • E-Mail-Adresse

Mit diesen Daten informieren wir Sie 1-2 mal im Monat mit Informationen rund um die Südharzstrecke.
Bitte antworten Sie auf diese E-Mail im Betreff einfach mit: »Bitte löschen Sie mich aus dem Verteiler«, wenn sie keine weiteren Infos von uns erhalten möchten. Sie erhalten dann künftig weder E-Mails noch ggf. Post von uns.

Erhalten wir keine Rückmeldung von Ihnen, gehen wir davon aus, dass wir Sie auch weiterhin informieren dürfen.

Ihnen stehen die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerruf und Widerspruch zu. Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung der Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt oder datenschutzrechtlichen Ansprüche verletzt worden sind, können Sie sich bei einer Aufsichtsbehörde für Datenschutz beschweren. Ihre Kontaktdaten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergegeben.

Göttingen: Der ZVSN setzt seine Informationsreihe am 29.05.2018 mit der Veranstaltung „Flexible Angebotsformen im ÖPNV“ fort (Stand: 21.05.2018)
Pressemitteilung des ZVSN:

Öffentliche Veranstaltung vom Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) „Flexible Angebotsformen im ÖPNV“

Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger engagieren sich im Verbandsgebiet des Zweckverbands Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) in den Landkreisen Göttingen und Northeim für neue Mobilitätsangebote wie Bürgerbusse und Dorfbusse.

Gerade im ländlichen Raum und aufgrund des demografischen Wandels wird nach alternativen Mobilitätsformen gesucht. Bürgerbusse ergänzen den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) räumlich oder auch zeitlich. Sie befahren eine Buslinie, die sich in der Regel auf eine bürgerschaftliche Initiative gründet.

Angesichts der zunehmenden Zahl an fachlichen Fragen lädt der ZVSN ein zu einer Informationsveranstaltung am 29. Mai 2018 in der Zeit von 14 - 18 Uhr in die „Alte Mensa“ im Hannah-Vogt-Saal, Wilhelmsplatz 3, Göttingen.

Ein spannendes Programm steht auf der Tagesordnung, das von Michael Neugebauer, Geschäftsführer der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB), moderiert wird. weiter

Braunschweig: "Tag des ÖPNV" - Info-Veranstaltung am Hauptbahnhof in Braunschweig am 05.05.2018 (Stand: 01.05.2018)
Der Regionalverband und der Verkehrsverbund Region Braunschweig informieren von 11 bis 17 Uhr über Angebote, Tarife, Anschlussmobilität und beantworten Fragen zum ÖPNV.
Ein besonderes Highlight an diesem Tag ist das neue Branding eines DB-Zuges im Look von Eintracht Braunschweig, der künftig als Botschafterzug im Harz-Weser-Netz unterwegs sein wird. 
https://www.regionalverband-braunschweig.de/aktuelles/die-region-faehrt-auf/

Südniedersachsen: Zahlreiche Zugausfälle im Harz-Weser-Netz sorgen für Unmut bei Reisenden – Initiative fordert verlässlichen Fahrplan (Stand: 23.04.2018)
Seit Donnerstag kommt es im Harz-Weser-Netz immer wieder zu einzelnen "plötzlichen" Zugausfällen. Auf Nachfrage bei DB Regio wurde unserer Initiative mitgeteilt, dass es DB Regio seit mehreren Tagen nicht gelänge alle vorgesehenen Schichten mit Triebfahrzeugführern zu besetzen. Die Ursachen hierfür seien vielschichtig, aber zuletzt auf einen hohen Krankenstand der Triebfahrzeugführer zurückzuführen.
Wir fragen uns deshalb, ob es nicht besser wäre, einen um gewisse Leistungen gekürzten, dafür aber verlässlichen Ersatzfahrplan mit einigen SEV-Leistungen anzubieten.
"Die Reisenden können doch nicht auf Verdacht zum Bahnhof gehen! So war es aber in den vergangenen Tagen! Auch Reisende haben Termine!", fasste Michael Reinboth als Sprecher unserer Initiative die Situation zusammen.

Südharzstrecke: Frühzug von Walkenried nach Göttingen ab Dezember 2018 geplant (16.04.2018)
Der lang gehegte und von vielen Seiten unterstützte Wunsch nach einer frühen Zugverbindung von Walkenried nach Göttingen könnte doch noch in Erfüllung gehen. Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) jedenfalls sieht diesen Zug in ihrer Bestellung ab Dezember 2018 vor. Demnach würde er um 5.03 in Walkenried, um 5.08 in Bad Sachsa und um 5.19 in Bad Lauterberg-Barbis abfahren und ab Herzberg um 5.26 in der Fahrlage des heute schon bestehenden Zuges nach Göttingen verkehren, wo er um 6.10 Uhr ankommt. In Herzberg bestünde um 5.34 ein guter Anschluss nach Osterode – Seesen – Braunschweig (Ankunft 6.50) und in Northeim ein Anschluss um 6.00 Uhr an den ersten IC nach Hannover (Ankunft 7.00) und Hamburg.

„Wir freuen uns, dass die LNVG auf die auch von uns seit Jahren erhobene Forderung eingeht und den Zug bestellt. Freilich ist es in hohem Maße bedauerlich, dass sich der Aufgabenträger NVS in Thüringen weiter beharrlich weigert, Verbesserungen zwischen Nordhausen und Ellrich umzusetzen. So kommen erst die Fahrgäste ab Walkenried in den Genuss der frühen Verbindung, obwohl dies natürlich auch für Nordhausen, Niedersachswerfen, Woffleben und Ellrich möglich wäre.“ Sprecher Michael Reinboth von der „Höchsten Eisenbahn“ ist mit „seinem“ Aufgabenträger in Hannover zufrieden. Er sieht im Frühzug eine dringend notwendige Stärkung des ländlichen Raumes. „Ab Dezember wäre es, wenn nichts mehr dazwischen kommt, für Pendler mit Wohnsitz im östlichsten Zipfel des Kreises Göttingen möglich, ihre Arbeits- oder Ausbildungsplätze rechtzeitig zu erreichen. Auch für Geschäftsreisende eröffnen sich hierdurch neue Perspektiven. Jedenfalls gibt es einen Grund weniger, seinen Wohnort in Walkenried oder Bad Sachsa aufzugeben.“ Schon seit Februar haben Osterode und Bad Lauterberg dank des Engagements des Zweckverbandes in Göttingen mittels Bus eine Anbindung an den Frühzug in Herzberg. Nun kommen weitere Orte hinzu. „Langsam werden die P&R-Parkplätze für Pendler in Walkenried und Bad Sachsa knapp. In Walkenried kann man durchaus darüber nachsinnen, ob man nicht einige Stellplätze auf der anderen Seite im Bereich der früheren Güterrampe anlegt…“ weiter

Göttingen/Northeim: Schritt für Schritt für mehr Busse in Süd-Niedersachsen - ZVSN weitet das Fahrtenangebot weiter aus (16.04.2018)
Pressemitteilung des ZVSN:
Der Ausbau des umweltfreundlichen Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in den beiden Landkreisen Göttingen und Northeim schreitet voran. Der für den ÖPNV zuständige Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) hat jetzt auf seiner Website http://www.zvsn.de/de/infothek/nahverkehrsplan für alle Interessierten eine Übersicht veröffentlicht, in der sowohl bereits umgesetzte als auch geplante Fahrplan-Maßnahmen dargestellt werden.

Neben ersten Aufwertungen des Busangebots im Landkreis Göttingen für Fahrten in den sogenannten Tagesrandlagen im Südharz und der Einführung der „Einbecker Nachteule“ im Landkreis Northeim folgen zum 10. Juni weitere Angebotsverbesserungen  weiter

Braunlage: Beim ÖPNV immer besser angebunden – doch Interesse an HATIX fehlt weiter (Stand: 15.04.2018)
Bessere Busverbindungen
Seit dem 15. April sind die auch zuvor schon nicht schlechten Busverbindungen nach und von Braunlage nochmals deutlich besser. Die Linie 264 der Harzer Verkehrsbetriebe (HVB) verbindet seither den zentral im Harz gelegenen Ort stündlich mit Elend, Schierke, Drei Annen Hohne und Wernigerode, und dies nicht nur unter der Woche, sondern auch am Wochenende. Damit wurde auch die Erreichbarkeit der Harzer Schmalspurbahnen über die Umsteigepunkte Elend Kirche, Schierke Stern und Drei Annen Hohne deutlich verbessert. Über Wernigerode bestehen am Wochenende stündlich gute Anschlüsse von den und an die Züge des HEX nach Magdeburg Hbf. Da die HVB eine weitere neue Linie von Schierke über Rübeland nach Blankenburg eingerichtet haben, bestehen von Braunlage aus unter der Woche auch gute Verbindungen mit diesen Orten und ihren Attraktionen.
Wenn nicht alles täuscht, werden ZVSN und Regionalverband Braunschweig im Juni nachziehen. Dann soll auf den Hahne-Linien 470 und 472 ein deutlich erweiterter Fahrplan mit nahezu stündlichem Angebot zwischen Braunlage, Walkenried und Bad Sachsa in Kraft treten. Über die beiden Bahnhöfe in Walkenried und Bad Sachsa gäbe es dann ausgezeichnete Verbindungen mit Herzberg, Northeim und Göttingen einerseits und Nordhausen andererseits. Hier muss man sicher noch abwarten, aber die Signale gehen in die richtige Richtung. 
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Entscheidung gegen HATIX bei völliger Ignoranz gegenüber den Fakten
Was aber tun die Braunlager Ratsherren und Ratsfrauen? Sie betonen verbal, doch gar nicht gegen HATIX zu sein, um diesem im nächsten Moment mit einer von keinerlei Faktenkenntnis getrübten Entscheidung den vorläufigen Garaus zu machen. Bleibt es dabei, fällt der Westharz gegenüber anderen Urlaubsregionen endgültig in die verkehrspolitische Steinzeit zurück.

Die meisten Gäste kämen ja doch mit dem Auto – korrekt. Hat aber mit HATIX nichts zu tun. Denn auch die Gäste im Ostharz tun es und nutzen dann vor Ort in Scharen das Angebot, mit dem Bus kostenlos ihre Wander- und Ausflugsziele zu erreichen.
Es gibt zu wenig nutzbare Linien in Braunlage – eine völlig falsche Wahrnehmung, die nur jemand von sich geben kann, der sich auch nicht im Entferntesten die Mühe gemacht hat, sich über das heutige und geplante Angebot zu informieren. Denn, wie gesagt, es geht stündlich in alle Richtungen und zu allen relevanten Ausflugs- und Wanderzielen.
Es wird für Braunlage zu teuer – falsch. Denn HATIX finanziert sich über den Kurbeitrag, der dazu um 0,25 € je Gast und Tag angehoben werden muss. Die Stadt Braunlage muss nichts zuzahlen. HATIX finanziert sich selbst, siehe Ostharz. Dieser liegt vor der Tür – ein einziger Anruf hätte genügt, um sich über die Fakten zu informieren.
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Göttingen: Der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) lädt ein - Öffentliche Veranstaltung zum Thema Bürgerbus (13.04.2018)
Pressemitteilung des ZVSN:
Immer mehr Menschen im Verbandsgebiet des Zweckverband Verkehrsverbund Süd- Niedersachsen (ZVSN) engagieren sich in den Landkreisen Göttingen und Northeim für neue Mobilitätsangebote. 
Hierzu zählen Bürgerbusse und Dorfbusse. Gerade im ländlichen Raum und aufgrund des demografischen Wandels wird nach alternativen Mobilitätsformen gesucht. 
Bürgerbusse ergänzen den Öffentlichen Nahverkehr (ÖPNV) räumlich oder auch zeitlich. 
Sie befahren eine Buslinie, die sich in der Regel auf eine bürgerschaftliche Initiative gründet. 
Angesichts der zunehmenden Zahl an fachlichen Fragen, die bei der Entwicklung eines Bürgerbus-Projekts anfallen, 
lädt der ZVSN alle engagierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ein. 
Diese findet am Dienstag, 29. Mai 2018 in der Zeit von 14 - 18 Uhr im Tagungs- und Veranstaltungshaus Alte Mensa im Hannah-Vogt-Saal in Göttingen statt. 
Ein spannendes Programm steht auf der Tagesordnung, dass nach dem Grußwort von Christel Wemheuer, 
der Vorsitzenden der ZVSN-Verbandsversammlung, von Michael Neugebauer, 
dem Geschäftsführer der Göttinger Verkehrsbetriebe (GöVB), moderiert wird. 
Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) ist vertreten durch Jürgen Römer, um über die Finanzierung und Fördermöglichkeiten von Bürgerbus-Projekten zu informieren  weiter
 
Göttingen: Bürger- und Verbändebeteiligung beim Tarifgutachten des ZVSN (Stand: 19.03.2018)
Pressemitteilung des ZVSN:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie angekündigt, erhalten Sie heute weitere Informationen zur Bürger- und Verbändebeteiligung beim Tarifgutachten des ZVSN und des Landkreises Holzminden am 21. März 2018 in der Stadthalle Northeim:
Die beiden Aufgabenträger ZVSN und Landkreis Holzminden möchten den VSN-Tarif in den drei Landkreisen detailliert untersuchen, 
ihn mit anderen deutschen Verbundtarifen vergleichen und unter anderem auf dieser Basis Konzepte für eine Überarbeitung des VSN-Tarifs entwickeln; ein Prozess, der gerade begonnen hat. 
Die beiden Aufgabenträger haben sich zu diesem Zweck Unterstützung durch das auf den ÖPNV spezialisierte Beratungsunternehmen civity aus Hamburg geholt. weiter

Südharz: Sonderfahrt macht am 11.03.2018 Stopp in Ellrich und Walkenried  (Stand: 07.03.2018)
Am Sonntag passiert eine Sonderfahrt gegen 12.10 Uhr den Bahnhof Walkenried in Richtung Ellrich. Der Triebwagen vom Typ VT640 -der sonst im Südharz nicht fährt- lädt in Ellrich Gäste aus und fährt leer wieder zurück nach Walkenried. Dort wartet er die Begegnung mit den Regelzügen ab. Anschließend fährt er wieder nach Ellrich, um dort um 13.30 die Gäste wieder einzusammeln und über Walkenried nach Northeim zurückzufahren.

Grund der Fahrt ist der Bundesverbandstag des Fahrgastverbandes Pro Bahn e.V. in Einbeck. Mit der Sonderfahrt wird nicht nur unsere Südharzstrecke vorgestellt, sondern es werden zwei Ereignisse gewürdigt:
1. Das Jubiläum des Walkenrieder Tunnels (150 Jahre) und
2. die Grenzöffnung durch die Eisenbahner im November 1989. Zwei der damaligen Protagonisten der Bundesbahn erhalten aus diesem Anlass den Bundespreis des Fahrgastverbandes verliehen
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Südharz: Schienenersatzverkehr an Ostern  (Stand: 07.03.2018)
Von Freitag, 30. März, 6.30 Uhr bis Sonntag, 1. April, 23.30 Uhr finden Brückenbauarbeiten zwischen Herzberg (Harz) und Ellrich statt. Betroffen sind die Linien RB 80/81 Göttingen/Bodenfelde – Northeim – Herzberg – Nordhausen mit SEV zwischen Herzberg – Ellrich/Nordhausen.
Quelle: https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen

Walkenried: Die nächste Veranstaltung des Geschichtsvereins: Vor 150 Jahren wurde die Himmelreichhöhle entdeckt (Stand: 08.02.2018)
Quasi als Auftakt zu den geplanten umfangreichen Jubiläumsfeierlichkeiten aus Anlass des 150jährigen Bestehens der Eisenbahnstrecke Northeim – Nordhausen im Jahr 2019 widmet sich der Verein für Heimatgeschichte der Geschichte des Walkenrieder Tunnels und der Himmelreichhöhle, die beim Bau des Tunnels im Jahre 1868 entdeckt wurde. Am Mittwoch, den 28.02.18 ab 18.30 Uhr wird Michael Reinboth hierzu einen bebilderten Rückblick auf die Entdeckung, die anfangs geplante Schauhöhle, das Unglück beim Tunnelbau und die danach über Jahrzehnte währende Geschichte der Entwässerung des Höhlen- und Tunnelbereichs mittels Stollenbau geben.
Die Veranstaltung findet im KlosterHotel in Walkenried statt.
Bis heute stellt die Himmelreichhöhle einen der größten Höhlenräume in Deutschland dar. Nicht nur wegen des hindurchführenden Tunnels, sondern auch wegen der nach wie vor stattfindenden Umwandlung von Anhydrit in Gips und der damit verbundenen gelegentlichen Ablösung tonnenschwerer Gesteinsplatten von der Decke der Höhle ist sie aber praktisch unzugänglich – jedenfalls sei vor ihrem Betreten nachdrücklich gewarnt. Dennoch ist es faszinierend, dem Kampf der Eisenbahn gegen eindringende Gewässer unbekannter Herkunft und den Meinungen diverser Experten hierzu nachzugehen. Noch heute funktioniert das System Itelteich – unterirdischer Bachlauf – Pontelteich ohne Einschränkung, jedoch wird anstelle der Höhle nunmehr einer der Stollen durchflossen, die deswegen immer noch der laufenden Kontrolle durch die Eisenbahn unterliegen müssten. Jedoch scheint sich das Wissen um die im Untergrund des idyllischen Bergmassivs lauernden Risiken nach und nach zu verflüchtigen – mit möglichweise fatalen Folgen für die Stabilität des Tunnels. Der Zustand des Mundlochs des Hauptstollens jedenfalls lässt nichts Gutes erahnen.
Mit Höhle und Tunnel verfügt die Walkenrieder Landschaft über ein faszinierendes Beispiel für die Vielfalt und Besonderheit des Südharzer Gipskarstes.
Eintritt wird nicht erhoben, Gäste sind wie immer willkommen.

Göttingen: Verkehrsgesellschaft Südniedersachsen übernimmt Rizor-Fahrleistungen in Osterode und Bad Grund - ZVSN freut sich über reibungslosen Ablauf (Stand: 08.02.2018)
Die Verkehrsgesellschaft Südniedersachsen (VGS) hat als Rizor-Nachfolger den Fahrbetrieb am 1. Februar aufgenommen. Der Start verlief reibungslos! weiter ...

Südharz: Am 04.02.2018 starten neue Busverbindungen (zum Fahrplan-Download)- Initiative: Neue Busverbindungen sind gut, aber kein Ersatz für Früh- und Spätzüge im Südharz (Stand: 04.02.2018)
 „Wir freuen uns sehr über die neuen frühen und späten Busverbindungen zwischen Herzberg und Bad Lauterberg. Ebenso begrüßen wir die Verbesserungen zwischen Duderstadt, Rhumspringe und Herzberg, da sie trotz noch vorhandener Schwachstellen geeignet sind, den Knoten Herzberg weiter aufzuwerten, und die Orte im Landkreis Göttingen besser miteinander verbinden.“ So Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“.

Bei dieser sieht man jedoch schon die Verbesserungen für Osterode „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“ und ist vollends enttäuscht darüber, dass der Ostteil des Altkreises Osterode vollkommen leer ausgeht. Warum lachend und weinend? „Natürlich ist es gut, wenn es zum Frühzug ab Herzberg einen Zubringer von und von den späten Zügen aus Göttingen einen Abbringer nach Osterode gibt  weiter

Harz / Deutschland: Aktualisierung des SIMPLEX-Fernbusfahrplans mit Fernbussen durch den Harz (Stand: 18.01.2018) 
Als Download
stellen wir Ihnen den über 800 Seiten starken aktuellen Fahrplan aller Fernbusse mit vielen Tipps bereit.

Südharz: VSN bringt Angebotsverbesserungen in Teilen des Südharzes - PRO BAHN: Mehr Busse am Südharz sind ein richtiger Schritt Richtung Frühzug (Stand: 18.01.2018)
Pressemitteilung des VSN:
Gute Nachrichten für Pendlerinnen und Pendler sowie für Touristen in Herzberg, Bad Lauterberg, Ruhmspringe und Osterode hat der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) zu vermelden: Das Busliniennetz im Bereich des "Teilnetzes 21" wird ab dem 4. Februar um zahlreiche Fahrten auf den Strecken
Herzberg – Bad Lauterberg (Linie 450),
Herzberg – Rhumspringe (Linie 454) und
Herzberg - Osterode (Linie 457) erweitert.

Fahrgäste der Buslinie 450 können sich über zusätzliche Angebote von Herzberg über Scharzfeld, Barbis nach Bad Lauterberg freuen.
An sieben Tagen in der Woche, somit auch an den Wochenenden, werden zusätzliche Linienfahrten in den Abendstunden ab 21.35 Uhr im Stundentakt bis 23.35 Uhr angeboten, die Regionalbahnanschlüsse aus Göttingen und Northeim aufnehmen.
Ab Bad Lauterberg in Richtung Herzberg wird das Angebot der Linie 450 in den Morgenstunden um 4.57 Uhr in der Woche (Mo – Fr), Samstag um 5.57 Uhr und an Sonn- und Feiertagen um 6.57 Uhr und 7.57 Uhr ergänzt. Weitere Fahrten von Bad Lauterberg über Barbis und Scharzfeld nach Herzberg werden um 22.00 Uhr und um 23.00 Uhr angeboten.
Alle diese Fahrten bieten wiederum Bahnanschlüsse nach Northeim und Göttingen. "Nicht nur Fahrgäste auf dem Weg zur Arbeit profitieren von den neuen Angeboten im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), sondern auch Touristen im Südharz", so ZVSN-Geschäftsführer Michael Frömming   
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Pressemitteilung von PRO BAHN
PRO BAHN: Mehr Busse am Südharz sind ein richtiger Schritt Richtung Frühzug
Der Fahrgastverband PRO BAHN fordert erneut die Einrichtung von Frühverbindungen auf den Bahnstrecke von Walkenried sowie von Seesen und Osterode nach Northeim und Göttingen. Die ehrenamtlich arbeitende Fahrgastvertretung kritisiert die Ablehnung der entsprechenden Kreistagsresolution durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) als „wenig überzeugend“. Wir sind aber sehr erfreut, dass der Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen nach einem entsprechenden Kreistagsbeschluss die Gelegenheit nutzt, den Bahnknoten Herzberg spürbar besser an den Regionalbusverkehr am Südharz anzubinden“, erklärte der Sprecher des PRO BAHN-Regionalverbandes Südniedersachsen, Gerd Aschoff  
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Pressemitteilung Landkreis Göttingen: Insolvenz des Unternehmens Rizor Linien-Busverkehr durch Nachfolger gesichert (Stand: 05.01.2018)
Für die bisher von der Firma Rizor bedienten Fahrten im Teilnetz 11 (Osterode – Bad Grund – Clausthal-Zellerfeld) haben der Landkreis Göttingen und der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) einen neuen Partner gefunden. Die Verkehrsgesellschaft Osterode/ Harz mbH wird zum 01.02.2018 die Fahrten übernehmen.

Das Teilnetz umfasst die Linien
440 (Osterode – Clausthal-Zellerfeld),
460 (Osterode – Gittelde – Bad Grund – Clausthal-Zellerfeld),
462 (Osterode – Riefensbeek-Kamschlacken),
463 (Förste – Eisdorf – Badenhausen) und
465 (Osterode – Förste – Dorste – Katlenburg).

Der Landkreis Göttingen und der ZVSN freuen sich, dass nach der Schülersonderbeförderung nun auch der Linienverkehr bis zur Übergabe an einen neuen Betreiber reibungslos gewährleistet ist.
Quelle: https://www.landkreisgoettingen.de/pics/medien/1_1515145704/2018_01_05_PM_Rizor.pdf

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