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Harzkursbuch zum Download -Aktualisierung ausgesetzt
 siehe News
 

 

Walkenried: Ausgabe des Harz-Kursbuchs Winter 2017/2018 verschiebt sich - Struktur des Buchs wird überdacht (Stand: 05.12.2017)
Aufgrund der äußerst kurzfristigen Entscheidung des Harzkreises, den Fahrplanwechsel im gesamten Busverkehr, der für den 10.12. geplant war, zurückzunehmen und vorerst bis Februar zu vertagen, sind weite Teile des Harz-Kursbuchs, welches bereits im Druck war, nicht mehr aktuell. Oder besser: Sie eilen ihrer Zeit voraus, denn sie enthalten die neuen Pläne mitsamt neuer Linienstruktur und angepassten Karten, Ortsverzeichnissen und so weiter. Zugleich konnte die last minute-Entscheidung der DB Netz AG, die Umsetzung der fest geplanten Früh- und Spätzüge im Nordharz wegen nötiger Sperrpausen zu stoppen, nur in Form eines Berichtigungsblattes berücksichtigt werden. Für den Februar sind wiederum Änderungen in den Südharzer Linien 440, 450, 460 und 470 angekündigt worden.

Unter diesen Umständen macht die Herausgabe einer gedruckten Version des Harz-Kursbuchs keinen Sinn. Wir werden die Auflage daher schweren Herzens weitgehend einstampfen. Aber auch eine elektronische Version möchten wir derzeit nicht anbieten, da auch hier die Dinge im Kreis Harz nicht zusammengehen würden. Deswegen bleibt uns aktuell nur das Abwarten, was wann rund um Wernigerode und Quedlinburg passiert. Eine Ausgabe Winter 2017/2018 wäre mithin frühestens im Februar machbar. Im April wechseln jedoch die HSB schon wieder vom Winter- auf den Sommerfahrplan, so dass eine wie auch immer gestaltete Winterausgabe nur rund 2 Monate gelten würde.

Es erscheint daher sinnvoller, für 2018 nur eine Sommerausgabe vorzusehen, die dann hoffentlich alle Änderungen auch enthalten wird. Wer trotz der Mängel im Kreis Harz eine Winterausgabe haben möchte (der Fernverkehr, die Schienentabellen, die HSB und die Bustabellen der Kreise Goslar, Göttingen und Nordhausen sind ja korrekt), kann dies gern per Bestellung bei Michael Reinboth erledigen und bekommt das Buch dann zugesandt.

Für die Sommerausgabe überlegen wir eine Straffung und Konzentration auf die für Urlauber, Touristen und Wanderer wichtigen Dinge, also
Klärung der Fragen:

  • wie komme ich in den Harz und zurück?
  • wie kann ich den Harz umrunden?
  • wie kann ich den Harz überqueren?

Darstellung der Inhalte zu:

  • allen Schienentabellen
  • gestrafften Bustabellen für die von den Harzrand-Knoten ausgehenden Linien
  • Angaben zu Busverbindungen zu wichtigen Ausflugszielen
  • Übersichtskarten
  • Orts- und Ausflugszielverzeichnisse

Fahrplanwechsel: „Höchste Eisenbahn“ ist mit dem neuen Fahrplan nicht zufrieden (Stand: 05.12.2017)
Am 10.12.2017 tritt der neue Fahrplan für 2018 in Kraft. Er wird von der Deutschen Bahn im Vorfeld als „größter Fahrplanwechsel der DB AG“ gepriesen, wobei auf die vielen Verbesserungen im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme der neuen Strecke Nürnberg – Erfurt verwiesen wird. Wesentlich nüchterner fällt das Urteil der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ aus: Sie ist mit dem Fahrplanwechsel überhaupt nicht zufrieden.

„Auf den Strecken Göttingen – Herzberg – Nordhausen und Braunschweig – Herzberg wird, sieht man einmal von den zwei Spätzügen zwischen Göttingen und Herzberg ab, lediglich der status quo gewahrt. Das kann man als Erfolg betrachten, es ist jedoch in Anbetracht der dynamischen Entwicklung des Nahverkehrsmarktes in Deutschland und in Teilen Niedersachsens und angesichts des Bedarfs im Südharz viel zu wenig“ fasst Sprecher Michael Reinboth zusammen und ergänzt: „Wir treten seit Jahren nur noch auf der Stelle. Alle Verbesserungen, die anderen Regionen zuteilwerden, gehen an uns vorbei. Es gibt keine Verbesserungen für Pendler und Auszubildende, insbesondere keine Frühzüge. Und auch die Anschlüsse in Northeim in Richtung Hannover und Hamburg bleiben so schlecht wie eh und je.“

Spätzug verbessert die Reisemöglichkeiten – aber nur bis Herzberg

Natürlich freut man sich bei „Höchste Eisenbahn“ über den neuen Spätzug um 22.49 von Göttingen nach Herzberg. Damit verbessern sich nicht nur die Reisemöglichkeiten aus dem Oberzentrum in den Südharz, sondern auch aus Richtung Frankfurt und – mit der üblichen Wartezeit in Northeim – auch aus Richtung Hannover. Jedoch bleiben Osterode und der Ostteil des Altkreises Osterode auf der Strecke – besonders auch deswegen, weil der vorhergehende Zug an den meisten Tagen der Woche auch in Herzberg endet und nur Freitag und Samstag bis Nordhausen durchfährt  weiter

Kreistag Göttingen: Verbesserungen im ÖPNV für den Bereich Osterode  (Stand: 05.12.2017)

PRESSEINFORMATION von SPD/Grünen/Freien Wählern zu Verbesserungen im Busangebot Bereich Osterode/Eichsfeld:

Die Mehrheitsgruppe des Kreistages Göttingen aus SPD, Grünen und Freien Wählern stellt die Weichen für spürbare Verbesserungen des öffentlichen Personennahverkehrs. Die im Fachausschuss für Wirtschaft und Verkehr am Montag beschlossenen Maßnahmen betreffen den Bereich Südharz sowie die Verbindungen von Duderstadt, Gieboldehausen und Rhumspringe mit dem Südharz. Geplant sind ab Januar 2018 über 250.000 zusätzliche Fahrplankilometer und ein finanzieller Einsatz von über 500.000 Euro im Jahr.
 Insgesamt vier Verbesserungen werden konkret umgesetzt:  
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Südharzstrecke: SEV zwischen Herzberg und Nordhausen wird verschoben - die Züge verkehren am 02. und 03.12.2017 planmäßig (Stand: 27.11.2017)
Heute informierte DB Regio, dass die für das nächste Wochenende geplanten Bauarbeiten zwischen Bad Lauterberg und Herzberg aufgrund des hohen Wasserstands nicht durchgeführt werden können.
Der Schienenersatzverkehr am 1. Adventswochenende wird abbestellt und es werden schnellstmögliche Korrekturen der Aushänge an den Stationen veranlasst.
Leider wird der SEV noch bis einschließlich Donnerstag in der elektronischen Auskunft sichtbar sein, ab Freitag sollen dann die normalen Fahrzeiten der RB 80 und RB 81 wieder sichtbar sein.

Südharzstrecke: Verspätungen und SEV durch Bauarbeiten zwischen Herzberg und Bad Lauterberg - Initiative kritisiert nicht vorhandene Informationspolitik (Stand: 12.11.2017)
In den letzten Tagen wunderten sich Reisende über Verspätungen von ca. 5 Minuten zwischen Herzberg und Walkenried. Bei Ankunft in Walkenried betrug sie jedes Mal 5 und mehr Minuten. Bis Nordhausen wurde die Verspätung dann wieder etwas reduziert. Die Züge der Gegenrichtung trafen in Walkenried mit ebenfalls 5 Minuten Verspätung oder mehr ein, wobei die Züge davon bis Herzberg und Northeim wieder etwas aufholen.
An den Bahnpunkten Nordhausen und Northeim war dies insgesamt nicht besonders tragisch. Jedoch existieren entlang der Südharzstrecke auch Busanschlüsse, die auf pünktliche Bahnverbindungen angewiesen sind und für die die aktuelle Streckensituation wichtig wäre.

Anfragen bei DB Netz und DB Regio ergaben, dass Kabeltrassen zwischen Herzberg und Scharzfeld erstellt werden und die Erneuerung der fast 90 Jahre alten Brücke über den Bremkebach in der Nähe von Scharzfeld in den nächsten Wochen bevorsteht. Dies erfordert bis zum eigentlichen Erneuerungstermin einen Gleiswechsel, der zu den Verspätungen führt  weiter

Südharz: „Spurhalten: Ein Gottesdienst zum Reformationstag im Zug“ (Stand: 28.10.2017)

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Hannover: Qualitätsoffensive des Landes im Nahverkehr klammert den Altkreis Osterode aus (Stand: 23.10.2017)
Kurz vor der Landtagswahl gab das Wirtschaftsministerium des Landes Niedersachsen noch eine Pressemitteilung zur Qualitätsoffensive im Nahverkehr heraus, die ab Dezember beginnt und in den kommenden Jahren für noch mehr ÖPNV sorgen soll. Hunderttausende Zugkilometer sollen zusätzlich bestellt werden, um das Angebot zu erweitern und mehr Kunden in Bahn und Bus zu locken.
So weit, so gut, und grundsätzlich ist gegen die Nahverkehrspolitik des Landes unter Minister Lies auch nichts einzuwenden. Nur werden einige Landstriche bei dieser Offensive ganz klar benachteiligt bzw. kommen überhaupt nicht vor. Hierzu zählt – wen wundert’s? – der Altkreis Osterode am Harz, der mit einem einzigen zusätzlichen abendlichen Zugpaar zwischen Göttingen und Herzberg abgespeist wird. Die Strecken Seesen – Herzberg und Herzberg – Walkenried – Nordhausen gehen zum wiederholten Male leer aus.
Michael Reinboth von „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ spricht es unumwunden aus: „Uns bringt dieser Fahrplanwechsel nichts. Wir sind sehr enttäuscht.“
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Südniedersachsen: Rastatt ist überall ... (Stand: 16.10.2017)
... jedenfalls bei der DB Netz AG.
Hannover-Goslar
Jetzt verzögern plötzlich aufgetretene Hohlräume im frischen Beton des neuen Überwerfungsbauwerks der Strecke Hannover - Goslar über die Strecke Braunschweig - Herzberg die Wiederaufnahme des Betriebes um wenigstens 2 Wochen, wenn nicht mehr. "Pfusch am Bau" oder mangelnde Kontrolle durch den Auftraggeber, wie immer man es nimmt, es führt dazu, dass auf der durchaus gut frequentierten Strecke 320 nun 4-5 Wochen lang kein regulärer Zugverkehr stattfindet, nachdem die Strecke ja schon nach dem Hochwasser über längere Zeit gesperrt war. Wer, bitte schön, soll da noch mit dem Zug nach Hildesheim oder Hannover pendeln?

Es gehen aber auch alle Eckanschlüsse in Ringelheim (Braunschweig nach Goslar bzw. umgekehrt, Südharz nach Goslar bzw. umgekehrt) verloren. Von den Anschlüssen nach und von Halberstadt in Goslar mal ganz abgesehen. Auch Braunlage und Clausthal sind für weitere 2-3 Wochen von Hannover abgehängt.

Göttingen - Kreiensen - Bad Harzburg  weiter

Newssammlung der vergangenen Wochen aus dem Kreistagsgeschehen des Landkreises Göttingen:

a. Ausschusssitzung für Wirtschaft, Verkehr, Bauen, Planen und Energie vom 29.08.2017 tagt ohne Beschluss zum Frühzug

Der Antrag zum Frühzug durch die FLWG-Kreistagsfraktion wurde ohne Beschluss an den Kreisausschuss verwiesen.

Auszug aus den Sitzungsprotokollen:

9 Verlängerung der Frühverbindung von Herzberg nach Göttingen durch einen neuen Frühzug in den östlichen Südharz;
hier: Antrag der FWLG-Kreistagsfraktion vom 14.08.2017 
0232/2017  
Dokument anzeigen: Antrag Frühzug FWLG 14.08.2017 Dateigrösse: 196 KB Antrag Frühzug FWLG 14.08.2017 196 KB  
  Beschluss: ohne Beschlussempfehlung an den Kreisausschuss verwiesen    

Kreistagssitzung vom 06.09.2017: Es soll mit den Mitgliedsgemeinden über HATIX gesprochen werden - Initiative: Das verzögert die Einführung des HATIX und ist im Grunde Nachsitzen für die desinteressierten Tourismusorte im Südharz

Hintergrund zur Einführung des HATIX:

Seit mittlerweile mehr als 2 Jahren tagt die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsinfrastruktur der Initiative "Ein Harz" .
Zu diesen Terminen werden Vertreter der Harzgemeinden und allen für den ÖPNV zuständigen Gesellschaften eingeladen.

Es saßen also u.a. Vertreter der NVS Thüringen aus Erfurt, NASA Magdeburg, ZGB Braunschweig, Harzer Schmalspurbahnen, Wernigeröder Verkehrsbetriebe, Nordhäuser Stadtwerke, Sangerhäuser Verkehrsbetriebe mit Gemeindevertretern aus dem Ostharz, Goslar und Bad Sachsa an einem Tisch. Es fand ein breiter Erfahrungsaustausch zu den HATIX-Themen aus erster Hand statt.

So gut wie nicht zu sehen waren bei den Sitzungen: LNVG, VSN und Vertreter der Südharzer Gemeinden aus dem Altlandkreis Osterode, wie z.B. Bad Lauterberg.
Gerade Bad Lauterberg müsste hier größtes Interesse am Thema haben.

Das wurde in den zwei Jahren bei den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsinfrastruktur der Initiative "Ein Harz" erreicht:

  • Es wurde von allen Teilnehmern verstanden, dass
             + die Erfahrungen von HATIX für alle Akteure positiv sind (Win-Win-Situation)
             + das Land Niedersachsen für die Verwendung der Kurbeiträge für den ÖPNV das Gesetz ändern muss.
  • Die Beteiligten haben sich für eine Gesetzesänderung eingesetzt
  • Der Niedersächsische Landtag hat im Frühjahr 2017 eine entsprechende Gesetzesänderung auf den Weg gebracht, damit die positiven Erfahrungen des Ostharzes auf den gesamten Harz ausgeweitet werden können.
  • Parallel dazu hat die Stadt Goslar , die schon seit mehreren Jahren in dem Bereich aktiv ist, den Änderungsprozess des Kommunalabgabengesetzes mit begleitet
  • Der Landkreis Goslar, der bislang an den gesetzlichen Hürden gescheitert war, konnte nun eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der beteiligten Städte und des Landkreises Goslar bilden und beabsichtig 2018 mit HATIX zu starten.  

Im Kreistag Göttingen wurden nun zwei Anträge zu HATIX gestellt.

1. Abgelehnt: Bildung von Arbeitsgruppen aus Vertretern der beteiligten Städte und des Landkreises, die sich an dem Modell der Einführung des HATIX des Landkreises Goslar orientieren.

2. Angenommen: Informationsveranstaltung zum HATIX mit der folgenden Passage:
Der Landkreis Göttingen führt noch im Kalenderjahr 2017 eine Informationsveranstaltung zum Harzer ÖPNV-Ticket „Hatix“ durch.

Diese richtet sich vorrangig an touristische Akteure und politische Entscheider in den am Harztourismus partizipierenden Gemeinden im Altkreis Osterode. Touristiker und Kommunalpolitiker aus diesen Kommunen (insbesondere Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Walkenried im Südharz, aber auch Bad Grund im Westharz) sollen neben ihren Hauptverwaltungsbeamten und Vertretern der regionalen Verkehrsbetriebe gezielt zu der Veranstaltung eingeladen werden. Darüber hinaus werden aus dem Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt), der Hatix bereits erfolgreich einsetzt, sowie aus dem Landkreis Goslar interessierte Kommunalpolitiker und touristische Akteure geladen.

Nach Ansicht des Sprechers der Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz", Burkhard Breme, der an den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsinfrastruktur der Initiative "Ein Harz" teilgenommen hat, ist die Vorgehensweise des Kreistags ein Witz.
"Wir haben zwei Jahre darüber gesprochen, sind gut vorangekommen und sollen nun wieder von vorne anfangen! Wir sollten uns stattdessen am positiven Modell des Landkreises Goslar orientieren und Arbeitsgruppen aus Vertretern der beteiligten Städte und des Landkreises bilden, wie es der abgelehnte Antrag in der Kreistagssitzung vorsah."

Auszug aus den Sitzungsprotokollen:

14 Harzer Urlaubs-Ticket (HATIX)       
14.1 HATIX-Informationsveranstaltung
Landkreis Göttingen als Promotor tourismusstärkendem und umweltschonendem ÖPNV und als Dienstleister für seine Mitgliedsgemeinden;
hier: Antrag der Gruppe SPD/GRÜNE/FWLG vom 22.08.2017 
0252/2017  
Dokument anzeigen: Antrag HATIX-Informationsveranstaltung Gruppe SPD/GRÜNE/FWLG neu Dateigrösse: 78 KB Antrag HATIX-Informationsveranstaltung Gruppe SPD/GRÜNE/FWLG neu 78 KB  
  Beschluss: mehrheitlich angenommen    
14.2 Einrichtung einer Arbeitsgruppe zur Einführung eines Harzer Urlaubstickets (HATIX) in den Harzgemeinden;
hier: Antrag KTA Herr Körner, CDU Kreistagsfraktion vom 22.08.2017 
0256/2017  
Dokument anzeigen: Antrag KTA Herr Körner, CDU - Kreistagsfraktion Hatix Arbeitsgruppe Dateigrösse: 922 KB Antrag KTA Herr Körner, CDU - Kreistagsfraktion Hatix Arbeitsgruppe 922 KB  
  Beschluss: mehrheitlich abgelehnt    

2. Walkenried: Pressemitteilung der Bahn und Stellungnahme der Initiative (24.08.2017)

a. In der Pressemitteilung der Bahn vom 23.08.2017 zur Schließung der Fahrkartenausgabe liest es sich wie folgt:

DB-Verkaufsstelle in Walkenried wird geschlossen

Die DB-Verkaufsstelle im Bahnhof Walkenried wird am Donnerstag, 31. August geschlossen.

Der Verkauf von Fahrkarten wird derzeit zusätzlich vom Fahrdienstleiter wahrgenommen. Auf Grund des starken Zugverkehrs sowie der umfangreichen betrieblichen Aufgaben des Fahrdienstleiters entlang der Strecke kann leider keine adäquate Beratung für Kunden mehr sichergestellt werden.

Für Informationen, den Kauf sowie die Abholung steht am Bahnhof ein Automat der Deutschen Bahn zur Verfügung.

Fahrkarten des Fernverkehrs können Kunden online (www.bahn.de) oder über die App DB Navigator sowie telefonisch unter der Service-Hotline 0180 6 99 66 33 (20 ct/Anruf aus dem Festnetz, Tarif bei Mobilfunk max. 60 ct/Anruf) erwerben.

b. Unsere Initiative hat der Pressestelle in Hamburg folgende Stellungnahme abgegeben:

Sehr geehrte Frau Theidig,

ich bedanke mich für die Übersendung der Pressemitteilung zur Schließung der Fahrkartenausgabe in Walkenried. Wir müssen das letztlich so hinnehmen, aber es wäre nett gewesen, wenn im Text nicht irgendetwas erzählt worden, sondern schlicht der wahre Grund für die Einstellung des Vertriebs genannt worden wäre.

"Starken Zugverkehr" haben wir hier nämlich bedauerlicherweise nicht. Es sind seit Jahren pro Stunde exakt zwei Zugfahrten zu bedienen, mitunter, dies aber nur an bestimmten Tagen, auch in einer Stunde mal eine dritte Fahrt. Das war es auch schon. Leider hat die Zahl der Züge in den letzten Jahren dank der Verhinderungspolitik der LNVG auch nicht zugenommen. Umfangreiche betriebliche Aufgaben gibt es daher auch nicht. Den Leuten - die übrigens allesamt gut sind, sich immer viel Mühe mit den Kunden gegeben haben und wohl auch gern weitergemacht hätten - bleibt jetzt noch mehr Zeit zum Zeitung lesen, telefonieren und so weiter.

Der tatsächliche Grund liegt ganz woanders. Neues Personal wird nach dem Willen des Konzerns schlicht nicht mehr in der Aufgabe Fahrkartenverkauf unterwiesen. Und der personenbediente Verkauf ist der Bahn ja schon lange ein Dorn im Auge, also - trotz eigentlich noch laufenden Vertrags mit der LNVG - wird zugemacht. Also hätten Sie schreiben müssen: "Wir wollen es nicht mehr", denn das und nicht das so offensichtlich Vorgeschobene ist der Grund.

Sie hätten auch noch erwähnen können, dass alle örtlichen Bemühungen um ein Video-Reisezentrum als Ersatz nicht nur für Walkenried, sondern eine ganze Reihe umliegender Orte, die allesamt schon lange keine persönliche Beratung mehr erfahren, leider gescheitert sind und deswegen in Zukunft als Ersatz eben nur noch der schlecht lesbare und immer wieder mal gestörte Automat übrig bleibt.

Wir wohnen zwar weit weg von Hamburg und auch auf dem flachen Lande, aber für dumm verkaufen lassen wir uns deswegen nun wirklich nicht.

Dank frühzeitiger Information ist die hiesige Bevölkerung über die Schließung und deren tatsächlichen Grund sowie die Ablehnung des Video-Reisezentrums als Ersatz bereits umfassend informiert.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Michael Reinboth
("Wir Walkenrieder"
"Höchste Eisenbahn für den Südharz"
Pro Bahn Südniedersachsen)

c. Hinweis:
Fahrkartenverkauf, Bahnfahrkarten, Fahrplanauskünfte sowie Fahrkarten für den Verbund Süd-Niedersachsen erhalten Sie in der :

Tourist - Information e.V.
Marktplatz 32
Tel: 05521/852-111

Öffnungszeiten
Montag – Samstag von 9.00 – 12.30 Uhr
Montag/Dienstag/Freitag von 14.30 –17.30 Uhr
Donnerstag von 09.00 – 17.30 Uhr

Göttingen: SEV Göttingen - Northeim noch bis 04.10.2017 (Stand: 16.09.2017)
Mindestens noch zwei Wochen dauert der SEV zwischen Göttingen und Northeim. Betroffen hier von sind alle Reisenden in den Süd- und Nordharz. Die Zwischenbilanz stellt sich ernüchternd dar: Was die Verspätungen des SEV betrifft, so macht das ja die Sache für viele Reisende noch schlimmer als sie schon ist. Verspätungen des Busse, weil auf der Ausweichroute der Bundesstrasse 3 ebenfalls Bauarbeiten stattfinden sind an der Tagesordnung.

  • Direktbusse zwischen Herzberg und Göttingen werden -in Gegensatz zu früheren SEV- nicht angeboten. Gerade die Baustelle B3 wäre ja ein Grund gewesen, direkte Busse ab Herzberg anzubieten, die jedenfalls diesen Stau umfahren.
  • Züge aus dem Südharz die direkten Anschluss an den Metronom hätten wurden ebenfalls abgelehnt.

Fazit:
Die Bauarbeiten des Fernverkehrs gehen direkt zu Lasten des Nahverkehrs, die hier direkt durchschlagen. Aus Kundensicht wird der gute Wille vermisst, da alle Vorschläge abgelehnt werden. Das Land Niedersachsen sieht mit seiner LNVG tatenlos zu.
Bei sich abzeichnenden weiteren Bauarbeiten und Sperrungen muss unbedingt ein besseres Konzept her, um nicht weitere Kunden zu vergraulen. Deswegen bleiben wir bei unserem Vorschlag, im Berufs- und Schulverkehr Zwischentaktzüge mit Anschluss an/vom RE2 anzubieten.
Burkhard Breme

Göttingen: SEV Salzgitter - Seesen vom 30.09.2017 bis 14.10.2017 (Stand: 16.09.2017)
Aufgrund von Brückenarbeiten zwischen Salzgitter-Ringelheim – Seesen/Baddeckenstedt wird ein SEV eingerichtet.
Die Züge dieser Linie fallen zwischen Salzgitter-Ringelheim und Seesen aus und werden durch Busse ersetzt. Die Busse fahren in Salzgitter-Ringelheim geringfügig früher ab und erreichen Seesen 10 Min. später als die ausfallenden Züge. In Seesen haben Sie erst Anschluss an die Züge des nächsten Taktes nach Herzberg (Harz). In der Gegenrichtung fahren die Busse in Seesen 18 Min. früher ab und haben in Salzgitter-Ringelheim Anschluss an die planmäßig abfahrenden Züge nach Braunschweig Hbf. Hinweis:
Sonntags, feiertags und vereinzelt in den Tagesrandlagen verkehren die Busse über den Ausfallabschnitt hinaus bis/ab Herzberg (Harz).

Northeim: PRO BAHN lädt zu Regionalversammlung am Donnerstag, 28. September 2017 ein (Stand: 14.09.2017)
Folgende Themen stehen auf der Tagesordnung:

1. Abwicklung des SEV und Vorschläge für künftige Lösungen bei Bauarbeiten (Vorschau 2018)
2. Reaktivierung Einbeck-Salzderhelden, Fahrzeugumbau
3. Sachstand Tarifgutachten VSN-ZVSN
4. HATIX
5. Änderungen beim Niedersachsenticket seit Sommer
6. Fahrradmitnahme in Bussen und Bahnen
7. Sachstand Hp Verliehausen
8. Sachstand Hp Rosdorf
9. Fahrplanwechsel Dezember 2017 (FernV, Nahverkehr, Anschlüsse)
10. Frühzug Walkenried-Göttingen
11. Zielfahrplan 2030, ICE-Takt Göttingen-Berlin
12. Vorbereitung Besuch bei der LNVG Mitte Oktober
13. Zukunft unserer Tagesfahrten
14. Sachstand eV-Eintragung vom 11.9.2017
15. Landesausschuss 4. November 2017
16. Verschiedenes

Zu der Regionalversammlung am Donnerstag, 28. September 2017 um 18.00 Uhr im Akropolis in Northeim (Sollingtor, Bahnhofsnähe) sind wir immer auch interessierte Gäste herzlich eingeladen.

Harz: Der Harz ist aus vielen Teilen Deutschlands mit dem Fernbus zu erreichen - aktualisierter Fernfahrplan (Stand: 03.09.2017)
Der SIMPLEX Fernfahrplan der Busse wurde aktualisiert. 
Nähere Infos unter: http://www.fernbusliniennetz.de/ und http://www.simplexmobility.de/ .
Dort steht auch der aktuelle Fahrplan aller Fernbusse mit vielen Tipps zum Download bereit.

Walkenried: Ticketschalter schließt zum 01.09.2017 - zwischen Nordhausen und Göttingen gibt es Bahnfahrkarten nur noch am Automaten (Stand: 18.08.2017)
Nach der jüngsten Antwort der LNVG steht fest, dass es ab 01.09.2017 auch in Walkenried Fahrkarten nur noch am Automaten - und, nicht zu vergessen, natürlich auch bei den Busfahrern, soweit es sich um Verbundfahrten oder das Niedersachenticket handelt - geben wird. Ein Video-Reisezentrum wird von der LNVG unter Hinweis auf die hierfür zu niedrigen Ein- und Aussteigerzahlen in Walkenried abgelehnt.

Unser Hinweis, dass diese mit der tatsächlichen Nutzung eines solchen Zentrums ja nichts zu tun haben, da auch Bad Sachsaer, Ellricher usw. heute den Schalter nutzen und unter deren Einrechnung der angeblich erforderliche Schwellenwert von 1.000 Reisenden pro Tag erreicht wird, stieß bisher auf taube Ohren. In Schladen und Vienenburg gibt es solche Zentren, und ich bezweifle stark, dass dort täglich 1.000 Leute ein- und aussteigen. Aber da ist der Regionalverband Braunschweig zuständig, und der tut eben etwas. Das macht den Unterschied aus.

Zitat aus Schreiben von LNVG:

Hier nun unsere Rückmeldung auf Ihre E-Mail vom 14. Juli 2017 zum personenbedienten Vertrieb an der Station Walkenried:
Das bisher vor Ort bestehende Modell einer „Netzagentur“ hat es der DB ermöglicht, die Vertriebsstelle sehr günstig betreiben zu können. Nicht zuletzt das Zugunglück 2016 in Bad Aibling, welches auf ein Fehlverhalten des örtlichen Fahrdienstleiters zurückzuführen ist, hat im Konzern jedoch zu einem Umdenken geführt, so dass das Modell „Fahrdienstleiter verkauft Fahrkarten“ nicht weiter aufrecht erhalten wird. Auch vorher wurden Netzagenturen aus den gleichen Gründen nur noch als Auslaufmodell fortgeführt.
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Bericht vom Harzkurier vom 14.08.2017: http://www.suedharzstrecke.de/downloads/Walkenried_Ticketschalter_schliesst_20170814.jpg

Newssammlung: +++Göttingen / Northeim: Bauarbeiten an Schnellfahrstrecke - vor Reiseantritt Bauinfos beachten https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen,8 +++ Hardegsen / Uslar: Tag der Sollingbahn am 20.08.2017 - Programm unter: http://www.umweltbeirat-hardegsen.de/ +++ (Stand: 18.08.2017)

Walkenried: Höchste Eisenbahn fordert Frühzug von Walkenried nach Göttingen (Stand: 31.07.2017)
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) freut sich darüber, dass sie in ihrem Verantwortungsbereich ab Dezember 2017 rund 3 % mehr Zugleistungen bestellen wird als bisher.

Wir im Südharz können uns hierüber allerdings nur sehr bedingt mitfreuen, gehen wir doch in wichtigen Punkten erneut leer aus. Zwar wird es ab Dezember zur Einrichtung von zwei Spätzügen (Göttingen 22.49 bis Herzberg und Herzberg 23.26 bis Göttingen) kommen, doch ansonsten gehen die Verbesserungen an diesem Landstrich vorbei.

Seesen – Osterode – Herzberg: Warten auf Godot

Auf Godot warten die Leute im gleichnamigen Theaterstück vergeblich. Ähnlich dürfen sich die Anwohner der Strecke Seesen – Osterode – Herzberg fühlen, denn an sich geplante Verbesserungen des Fahrplans werden bis zur Umstellung auf das elektronische Stellwerk verschoben. Die sollte bekanntlich schon vor rund 10 Jahren erfolgt sein. Unter Hinweis auf die Alttechnik und deren mangelnde Zuverlässigkeit verweigert die LNVG nun die Ausweitung des Fahrplans an Sonn- und Feiertagen auf einen Stundentakt. Ganz so zimperlich ist der benachbarte Regionalverband in Braunschweig trotz gleich alter Technik nicht – hier werden zwischen Braunschweig und Seesen ab Dezember erneut mehr Züge rollen. Bis tief in die Nacht hinein übrigens, und trotz ebenso alter Technik auch bis nach Kreiensen verlängert.

Michael Reinboth von der „Höchsten Eisenbahn“ sagt hierzu: „Das Argument, man wolle mit der Nichtbestellung Druck auf DB Netz ausüben, ist unserer Ansicht nach vorgeschoben. Wir Südharzer Kunden werden hier zum Spielball im Ping-Pong zwischen der LNVG und DB Netz gemacht. Wenn die Technik von Montag bis Samstag funktioniert, dann tut sie dies auch an Sonntagen – und umgekehrt. Wir können das keinesfalls nachvollziehen und fordern die Bestellung des Stundentakts zwischen Seesen und Herzberg an Sonn- und Feiertagen und späte Züge auf diesem Abschnitt noch im laufenden Fahrplan 2018.“

Walkenried – Göttingen: Gibt es Landesbewohner erster und zweiter Klasse?  weiter

Südharzstrecke: Schienenersatzverkehre Herzberg - Nordhausen auch am 26.+27.08.2017 (Stand: 31.07.2017)
Quelle: https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen,8

Hardegsen / Uslar: Tag der Sollingbahn am 20.08.2017 (Stand: 30.07.2017)
Am 20.08.2017 wird der "Tag der Sollingbahn" mit einigen Aktionen in Hardegsen und Uslar gefeiert. DB Regio lädt alle Interessierten auch im Namen der beiden Städte herzlich zu diesen Veranstaltungen ein.
Die DB Regio AG ist optimistisch, dass ein Zugpaar an diesem Tag mit den historischen DR-Dieseltriebwagen durchgeführt werden können.
Fahrzeiten: 13:10 Uhr ab Northeim, 14:14 Uhr ab Bodenfelde (das Fahrzeug wird für diesen Tag von der Oberweißbacher Bergbahn ausgeliehen).

Das Rahmenprogramm finden Sie im angehängten Flyer, der auch in den Regionalbahnen der Region ausliegen wird.

http://www.suedharzstrecke.de/downloads/Flyer Tag der Sollingbahn 20170728.pdf

Quelle: DB Regio AG

Newssammlung +++ 1. Buslinie zum Herzberger Krankenhaus bleibt erhalten  +++ 2. Bauarbeiten an Schnellfahrstrecke sorgen im August auch für Harzer Reisende für Fahrzeitverlängerungen nach / von Göttingen +++ 3. Fahrplanwechsel 2017/2018: Nordharzer müssen Anschlussverluste zum ICE in Göttingen in Kauf nehmen +++ Stand: 18.07.2017 +++
1. Buslinie zum Herzberger Krankenhaus bleibt erhalten

Kreistag bewilligte jährlichen Zuschuss von 18 000 Euro für Herzberger Buslinie 459.

Herzberg. Der Kreistag sprach sich in seiner Sitzung vom 13.06.2017 einstimmig für die Aufrechterhaltung der Buslinie 459 zwischen dem Herzberger Hauptbahnhof und der Helios-Klinik aus. Einstimmig beschlossen die Abgeordneten, dass der Landkreis Göttingen die finanzielle Verpflichtung aus dem Vertrag des Altkreises Osterode mit der Stadt Herzberg, der Klinik und dem Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen durch einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 18 000 Euro an die Stadt weiterhin trägt.

Seit August 2013 fährt dort ein Linien-Taxi mit neun Sitzen. Von Montag bis Freitag werden in der Zeit von 7.30 bis 18 Uhr sieben Touren angeboten, am Samstag, Sonn- und Feiertag jeweils vier Touren zwischen 10.30 und 15.30 Uhr. Die Linie zählte laut ZVSN bis 2015 jährlich 9 000 bis 10 000 Fahrgäste, wobei circa 5 000 Personen den Ein- beziehungsweise Ausstieg im Bereich der Klinik wählen sowie 4 500 Personen andere Haltepunkte nutzten.

Umlauf von Linienbussen über das Krankenhaus nicht sinnvoll

Auch nach erneuter Überprüfung dieser Sondersituation lassen die vorhandenen Linien keinen sinnvollen Umlauf von Linienbussen über das Krankenhaus zu. Wichtige Zug-Anschlüsse könnten nur unter Einsatz weiterer Fahrzeuge und Personals erfolgen. Darüber hinaus wären bauliche Maßnahmen zum Wenden der Fahrzeuge im Bereich des Krankenhauses erforderlich.

Da die Erreichbarkeit dieser Versorgungseinrichtung, insbesondere aufgrund ihrer Funktion und Lage außerhalb der sonstigen baulichen Strukturen, sichergestellt werden muss, ergibt sich der bisherige Einsatz eines Kleinbusses auf einer separaten Linie weiterhin als finanziell günstigste Variante. Die Kosten der Linie 459 liegen laut Beschlussvorlage bei 50 000 Euro, von denen 8 600 Euro, das sind 17,2 Prozent, durch Verkaufserlöse gedeckt werden können.

Der Kreistag sprach sich außerdem mehrheitlich dafür aus, dass der ZVSN die Einrichtung einer Schnellbuslinie zwischen Göttingen und Duderstadt vorantreibt (wir berichteten).

Für die Einrichtung der Schnellbuslinie sollen die entstehenden Aufwendungen in Höhe von 100 000 Euro im Jahr 2018 und von bis zu 400 000 Euro jährlich bis zum Jahr 2025 durch den ZVSN bereitgestellt werden. mb

"Die Linie 459 zählt laut ZVSN jährlich (2013 bis 2015) 9 000 bis 10 000 Fahrgäste."

Quelle:
https://sessionnet.krz.de/kreis_goettingen/bi/vo0051.asp?__kvonr=6812

https://sessionnet.krz.de/kreis_goettingen/bi/getfile.asp?id=6240970&type=do&

 

2. Bauarbeiten an Schnellfahrstrecke sorgen im August auch für Harzer Reisende für Fahrzeitverlängerungen nach / von Göttingen
Vom 1. bis 31. August 2017 werden südlich von Edesheim Gleise und Weichen erneuert. Das Fahrplankonzept in diesem Zeitraum sieht wie folgt aus:

Für den Nahverkehr kommt es zu folgenden Änderungen:

Linie RB 80 Göttingen – Northeim – Herzberg – Nordhausen

folgende Meldung geändert

von Dienstag, 1. August, 7.30 Uhr bis Donnerstag, 31. August, 8.15 16.15 Uhr

veränderte Fahrzeiten Göttingen <> Northeim (Han)

Zahlreiche Züge dieser Linie verkehren an unterschiedlichen Verkehrstagen mit 8 – 17 Min. früheren/späteren Fahrzeiten zwischen Göttingen und Northeim (Han). Die genauen Fahrzeiten entnehmen Sie bitte der Fahrplantabelle.

Die Fahrplaninformationen zu dieser Meldung finden Sie unter folgendem Link:

Fahrplan (Göttingen – Nordhausen), 01. – 31.08.2017 (Dateigröße: 324,3 kB)

Grund: Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Göttingen

PDF-Dokument mit allen aktuellen Fahrplanänderungen (Dateigröße: 71,4 kB)

Quelle: https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen,8
 

3. Fahrplanwechsel 2017/2018: Nordharzer müssen Anschlussverluste zum ICE in Göttingen in Kauf nehmen
Die bisherigen Anschlüsse vom RE2 auf den ICE nach Frankfurt gehen zur Hälfte, in der anderen Richtung vollständig verloren. Geplant sind 5 Min und die sind für Göttingen als Übergang nicht ausreichend. Also wird der Bahncomputer die Verbindungen ignorieren.
Den Reisenden ab Kreiensen bleibt südwärts -alle 2 Stunden- nur mehr die Variante RB82/ICE. Die RB82 ist jedoch zu bestimmten Zeiten nach/von Göttingen bereits heute stark ausgelastet, so dass es wohl nur noch Stehplätze geben wird.

Nördlich von Kreiensen, also in Freden, Alfeld usw., fallen die ICE-Anschlüsse gänzlich weg. Kunden aus Elze usw. haben vielleicht die Möglichkeit, eine Verbindung über Hildesheim zu nutzen.Natürlich will die LNVG an den Fahrplan des RE2 nicht ran, vor allem wegen der prekären Anschlüsse in Kreiensen, Elze und der Übergänge in Hannover, dennoch scheint man zumindest nach Süden bei jeder zweiten Fahrt noch eine Minute gefunden zu haben (Göttingen an .46 statt .47, womit dann der ICE erreicht würde). In der Gegenrichtung müsste man .10 statt .09 abfahren, was aber wohl nicht geht (ICE kommt .04 an). Alles in allem eine mehr als unbefriedigende Situation für das Leinetal und den Nordharz.

Neu ist ab Dezember auch, dass die ICE in dieser Zeitlage nur noch die Ziele der 2. Klasse in Frankfurt (Süd und Flughafen statt Hbf) anfahren. Hier wird die neue Linie wohl von Beginn an um Fahrgäste kämpfen müssen und die des Leinetals und des Nordharzes sitzen schon mal nicht mehr drin. Zudem sinkt der Stellenwert des Knotens Göttingen, wenn auch nur leicht, ab - der RE2 ist m.E. neben den ICE und IC dort die wichtigste Linie und wird ab Dezember an 21 bisherigen Anschlüssen vorbeifahren.
Michael Reinboth

Harz: Fahrgastverband ProBahn kritisiert Zurückhaltung bei HATIX-Einführung (Stand:08.06.2017)
Der Fahrgastverband PRO BAHN hat die Gemeinden im Südharz davor gewarnt, den Rückgang der Übernachtungszahlen ohne Gegenmaßnahmen klaglos hinzunehmen.
Der Göttinger Ehrenvorsitzende Gerd Aschoff äußerte die Befürchtung, dass die weitere Entwicklung rückläufiger Übernachtungszahlen in der Konkurrenz mit anderen Touristikregionen absehbar sei. „Dazu muss man nicht in die Ferne zum Schwarzwald oder nach Schleswig-Holstein blicken, sondern muss nur mal hinsehen, wie sehr sich die Nachbarn im Ost- und Nordharz bemühen, gerade in verkehrlicher Hinsicht für Übernachtungsgäste mehr Anziehungskraft zu entfalten.“
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Harz: Der Südharz verliert schon wieder den Anschluss - Höchste Eisenbahn fordert mehr Bewegung bei HATIX-Einführung (Stand: 05.06.2017)
 Im Landkreis Harz funktioniert die kostenlose Beförderung von Urlaubsgästen im Linienbusverkehr seit Jahren ausgezeichnet. Björn Smith, Geschäftsführer der Harzer Verkehrsbetriebe, teilte auf einer Veranstaltung der Initiative „Ein Harz“ in Goslar kürzlich mit, dass dort inzwischen jeder fünfte Fahrgast im Gelegenheitsverkehr ein HATIX-Kunde sei. Zwar müsse man nach mehreren Jahren nun über eine Anpassung der aktuell 0,36 € pro Tag und Gast sprechen, die für HATIX von den Kurbetrieben abgeführt werden, doch stelle niemand im Ostharz dieses werbewirksame Instrument in Frage.

Im Landkreis Goslar ist dank des Engagements des Landratsamts und mit Unterstützung u.a. durch Goslars OB Junk inzwischen Bewegung in der Szene. Goslar, Langelsheim und Clausthal-Zellerfeld wollen HATIX im kommenden Jahr einführen – damit sind auch Tourismusorte wie Hahnenklee, Bockswiese, Lautenthal, Wolfshagen, Wildemann, Altenau und Schulenberg mit dabei. Seesen und Braunlage zeigen Interesse, lediglich das – von einem grünen OB regierte – Bad Harzburg steht derzeit abseits. Der Landkreis Goslar hat eigens für HATIX eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

In ganz Deutschland schwenken immer mehr touristische Regionen um und führen die kostenlose Nutzung des Bus-, fallweise auch des Bahnverkehrs für ihre Gäste ein. Negative Rückmeldungen der Gäste wegen der erforderlichen Anhebung der Kur- und Gästebeiträge sind weitestgehend ausgeblieben, da es hierfür ja einen enormen Gegenwert gibt: Man kann die ganze Urlaubsregion kosten- und stressfrei erkunden. Gäste, so wusste die Touristinformation der Stadt Ilsenburg zu berichten, entschieden sich bei der Wahl zwischen West- und Ostharz oft deswegen zugunsten eines Ostharzer Urlaubsorts, weil man dort eben jeden Tag kostenfrei den ÖPNV nutzen kann.
Im Südharz herrscht Funkstille

Sieht man vom Antrag der Grünen in Bad Sachsa und von einer entsprechenden Anfrage in Bad Lauterberg ab, herrscht hingegen bei diesem Thema im Südharz Funkstille. Die Äußerungen, die im Zusammenhang mit dem Antrag in Bad Sachsa gefallen sind, sprechen überdies eine deutliche Sprache: Man weiß offenbar nicht, wovon man redet
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Harz: Initiative veröffentlicht Harzkursbuch Sommer 2017 als Downloadversion und in gedruckter Fassung (Stand 25.04.2017)
Die gedruckten Harzkursbücher sind inzwischen überall ausgeliefert (Goslar, Walkenried, Bad Sachsa, Bad Lauterberg, Herzberg und Osterode). Bei den Harzer Schmalspurbahnen wird der Regelverkehr im Selketal eingeschränkt und wird mit SEV-Bussen durchgeführt. Diese Information kam nach Redaktionsschluss und konnte im Harzkursbuch nicht berücksichtigt werden. Download SEV Fahrplan der Selketalbahn

Osterode: Nachtrag zur Verkehrspolitischen Podiumsdiskussion vom 29.03.2017 - Literaturnachweise der Initiative (Stand: 02.04.2017)
Bei der Verkehrspolitischen Podiumsdiskussion hat die Initiative verschiedene Themen aufgegriffen. In nachfolgender Liste gibt es weitergehende Infos zum Nachlesen und Nachdenken:

Thema:
Weiterentwicklung des ÖPNV i.V.m. touristischen Angeboten in dünnbesiedelten Gebieten / Urlaubsregionen:
Hier hinkt der Harz gegenüber anderen Tourismusregionen um Jahrzehnte hinterher!
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Sauerland --> 20 Jahre:

 Thema:
Tarifverbünde

Vergleich VSN mit VRB --> insbesondere die Fahrpreise, aber auch die Tarifbestimmungen (Note VSN: 5,56 , Note VRB: 1,56) sind beim VSN deutlich schlechter. Siehe Vergleichstest vom 21.05.1999, der heute in fast allen Teilen noch Bestand hat  weiter  

Newsticker: +++ Bad Lauterberg: Wählergruppe im Rat (WgiR) unterstützt Einführung des Harzer-Urlaubs-Ticket HATIX +++ SEV Gittelde - Herzberg vom 08.04.2017 - 18.04.2017 --> Fahrplan +++  Pünktlichkeitsstatistik der LNVG: Am zuverlässigsten aus Sicht der Pendler waren 2016 die Zugverbindungen in Südost-Niedersachsen. Im Dreieck Braunschweig-Salzgitter-Göttingen erreichte die DB Regio AG in ihrem Dieselnetz eine Pünktlichkeit von 95,8 Prozent und belegt damit zwischen Harz und Küste einen Spitzenrang. Unsere Initiative fragt sich wie das sein kann, wo doch gerade im vergangenen Jahr auf der Linie Herzberg - Braunschweig Verspätungen und sogar Zugausfälle nicht selten waren +++ (Stand: 02.04.2017)

Harz: Diese Fernbusse fahren durch den Harz (Stand: 06.04.2017)
Anbei eine Zusammenstellung der aktuell  durch den Harz fahrenden Fernbusse. Nach der Konsolidierung ist nur noch der Linienverkehr von FlixBus übrig geblieben. Neu hinzu kommt ab 6. April die Linie Düsseldorf - Kassel - Nordhausen - Sangerhausen - Halle - Berlin.
Diese Information wurde zur Verfügung gestellt von http://www.fernbusliniennetz.de/ und http://www.simplexmobility.de/ . Dort steht auch der 750seitige aktuelle Fahrplan aller Fernbusse mit vielen Tipps zum Download bereit
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Südharzstrecke: Güterverkehr auf der Südharzstrecke - Zugsichtungen der Initiative (Stand: 25.03.2017)
Die Bundesregierung redet an Sonn- und Feiertagen von der Stärkung des Güterverkehrs auf der Schiene. Montag bis Freitag wird hingegen alles getan, um den Straßengüterverkehr zu fördern und den auf der Schiene auszutrocknen. Die Trassenpreise für den Lkw werden gesenkt, Gigaliner weithin erlaubt, die Kosten für die Nutzung der Schiene hingegen immer weiter in die Höhe getrieben.

Die Bahn selbst tut ebenfalls alles, um die Kunden von der Schiene auf die Straße zu treiben. Sie hat jüngst wieder jede Menge Tarifpunkte dichtgemacht. Und während für die Lokführer neue tarifliche Regeln mehr Freizeit und mehr Geld verheißen, werden Lenk- und Ruhezeiten auf der Straße an allen Ecken und Enden unterlaufen, fahren Unternehmen zu absoluten Dumpinglöhnen, ohne dass seitens der Politik eingeschritten würde.

Aber noch gibt es ihn, den Güterverkehr auf der Schiene, der einstmals DIE Einnahmequelle schlechthin der Bahn war, denn am Personenverkehr gab es noch nie viel zu verdienen. Der Bahn ging es gut, so lange viele Güter zu transportieren waren.

Auf der Südharzstrecke, einst Schlagader des West-Ost-Güterverkehrs, rollen auch noch Züge. Nicht jeden Tag, aber immerhin. Letzten Donnerstag war in Northeim die G1206 von InfraLeuna mit sechs Kesselwagen auf dem Weg von Leuna nach Duisburg zu sehen. Sie durchmaß mit ihrem Zug die komplette Südharzstrecke und die Sollingbahn bis Ottbergen und wartete hier den entgegen kommenden Zug der Linie RB81 aus Bodenfelde ab. Diese Züge gibt es nicht regelmäßig, ebenso wenig wie die Holzzüge aus Herzberg und die nur im Sommer fahrenden Kalkdüngerzüge aus Scharzfeld. Regelmäßig dienstags und samstags sind hingegen die Kalkzüge zwischen Scharzfeld und Bitterfeld unterwegs. Am östlichen Streckenende wird das frühere RAW in Woffleben mehrmals wöchentlich von Nordhausen her bedient, und in Niedersachswerfen herrscht derzeit geradezu Hochbetrieb, da ebenfalls mehrmals wöchentlich Züge von der Stuttgarter Großbaustelle eintreffen und in das Anschlussgleis von Knauff rangiert werden. Der Aushub wird dort zum Verfüllen des Steinbruchs am Kohnstein verwendet  weiter  

Osterode: Bündnis 90/Die Grünen veranstalten Verkehrspolitische Podiumsdiskussion am 29.03.2017 (Stand: 25.03.2017)
Der Ortsverband Altkreis Osterode und der Kreisverband Göttingen laden Interessierte zu einer Podiumsdiskussion zu verkehrspolitischen Themen ein - Wie geht die Reise wohin? Zukunft von Landleben & Mobilität-.

Teilnehmer:

Themen:

Die Herausforderungen für die Politik in Bezug auf eine gute und verlässliche Mobilität sind groß:
Abnehmende Bevölkerung,
ein höherer Anteil älterer Menschen,
immer dünner besiedelte Gebiete
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Quelle: http://www.gruene-osterode.de/home/expand/643893/nc/1/dn/1/

Harz: Das Harz-Kursbuch für den Sommer 2017 erscheint Mitte April (Stand: 25.03.2017)

Nein, für 20 Pfennig können wir Ihnen das „Harz-Kursbuch“ heute leider nicht mehr anbieten. Das konnte im Jahr 1939 noch die Reichsbahndirektion in Hannover. Auf 130 Seiten wurde alles Wissenswerte über das Reisen in den Harz und zurück  sowie das Reisen und Wandern im Harz angeboten.

Einiges, was damals wichtig war, können wir heute nicht mehr darstellen. So gab es 1939 ein sehr umfangreiches Verzeichnis der Sonntags-Rückfahrkarten und Preisangaben für Unterkunft und Verpflegung. Heute gibt es für den Harz keine einheitlichen Fahrpreise mehr, an deren Stelle sind Ländertickets, Verbundfahrscheine und anderes mehr getreten. Und zu Unterkunft und Verpflegung kann man heute andere Quellen konsultieren.

Unser Harz-Kursbuch ist 215 Seiten stark und enthält alle aktuell gültigen Fahrpläne für Bahn und Bus im Harz sowie eine ausführliche Darstellung der An- und Abreisemöglichkeiten, Liniennetzpläne, ein Verzeichnis der Knotenpunkte mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten am Ort, Wander- und Ausflugstipps mit Angabe der zu nutzenden Linien, Hinweise auf die Informationsmöglichkeiten der einzelnen Verkehrsbetriebe und Verbünde, Angaben zu den UNESCO-Welterbestätten im Harz, zu Streckenwanderwegen wie dem „Harzer Hexen-Stieg“ oder dem „Kaiserweg“, zu Fahrten „rund um den Harz“ mit dem Zug und vieles mehr. Als Zugabe haben wir in diesem Sommer Fahrpläne und Tipps zum nördlichen Vorharzland mit Fallstein, Huy und Asse sowie dem „Großen Bruch“ aufgenommen. Das ganze kostet weiterhin nur 2 € und bietet damit ein wirklich einmaliges Preis-Leistungs-Verhältnis  weiter  

Helmstedt: Eisenbahnfreunde Helmstedt feiern 30jähriges Jubiläum mit Dampfzugsonderfahrt (Stand: 25.03.2017)
Zum dreißigjährigen Bestehen führen die Eisenbahnfreunde Helmstedt e.V. am 18.06.2017 eine einmalige Dampfzug-Sonderfahrt mit einem Personenzug der Dreißigerjahre durch. Dieser stammt von der ehemaligen Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn und der Hafenbahn Braunschweig. In Helmstedt findet ein Tag der offenen Tür bei den Eisenbahnfreunden Helmstedt statt. Dort wird ein vielfältiges Programm für Jung und Alt geboten.
Quelle: https://eisenbahnfreundehe.jimdo.com/2017/06/18/30-jahre-efh-dampfsonderfahrt/

Harz: Vorschau Harzer Fernverbindungen Sommer 2017 und 2018 (Stand: 12.03.2017)
Nachstehend werden die Fahrplantabellen der Vorschau auf die Harzer Fernverbindungen des Sommers 2017 erläutert. Außerdem wird anhand der von der NASA und der NVS bereitgestellten Tabellen des Nahverkehrs für das Fahrplanjahr 2018 und der im Vorfeld verfügbaren, noch nicht sehr ergiebigen Informationen ein Ausblick auf das Fahrplanjahr 2018 gegeben. In beiden Fällen ergeben sich für den Harz (wenige) Chancen, (viele) Risiken und auf alle Fälle Handlungsbedarfe.

Details für 2017 können der beigefügten Vorschau entnommen werden, die praktisch alle für den Harz verfügbaren An- und Abreisemöglichkeiten für wesentliche Ballungsräume enthält.

Harzer Fernverbindungen Sommer 2017
Die An- und Abreisemöglichkeiten in den Harz und zurück und somit natürlich auch die Reisemöglichkeiten für uns Harzer werden ab Mai bis in den Spätherbst hinein wieder durch umfangreiche Bauarbeiten auf den Haupt- und Nebenverkehrsstrecken geprägt. Man kann gelegentlich den Eindruck gewinnen, dass der Zugverkehr eigentlich nur noch stört. Auf der anderen Seite zeigen die sehr zahlreichen und großen Baustellen, in welchem Maße die Schieneninfrastruktur in Deutschland in der Ära Mehdorn und im Zeichen des Börsengangs verkommen ist und welch enormer Nachholbedarf nun besteht. Teilweise sind die Arbeiten jedoch auch der Anpassung an die Inbetriebnahme der neuen Schnellfahrstrecke Nürnberg – Erfurt geschuldet.
Wie auch immer: Die Summe der Baustellen ergibt für den Reisenden in den und aus dem Harz eine fast ununterbrochene Kette von Ausnahmen zum Regelfahrplan, weil eigentlich immer irgendwo gebaut wird.

Eine Auswahl der Baustellen im Sommer 2017 möge dies belegen:

  1. Hannover – Göttingen Sperrung der Schnellfahrstrecke 01. bis 31.08., Umleitung der ICE, weitgehender Ausfall der IC und Ausfall der RB82 zwischen Kreiensen und Göttingen, deutlich schlechtere Anschlüsse der RB80 in Northeim nach/von Göttingen
  2. Paderborn – Altenbeken Totalsperrung der Strecke mit Bus-SEV vom 16.05. bis zum 30.06., Fahrzeitverlängerung und mehrfaches Umsteigen
  3. Ottbergen – Bodenfelde Umbau des Bahnhofs Bodenfelde (nur der Gleise, nicht etwa auch der Bahnsteige – das kommt später mit erneuter Sperrung) im Juli. Zeitweise Ausfall der NWB-Züge und Ersatz durch Busse, Umstieg auch in Ottbergen, Zeitverlust. Als Alternative steht hier allerdings der zeitneutrale Umweg über Kreiensen nach Northeim zur Verfügung
  4. Kreiensen – Bad Harzburg Bauarbeiten bei Seesen, Neuekrug-Hahausen und Umbau des Bahnhofs Oker mit zeit- und abschnittsweisem SEV, Fahrzeitverlust, mehrfaches Umsteigen erforderlich
  5. Braunschweig – Herzberg Arbeiten in den Oster-, Sommer- und Herbstferien mit SEV auf den jeweils betroffenen Abschnitten (u.a. Seesen bis Gittelde, Osterode bis Herzberg)
  6. Halle – Erfurt – Eisenach Arbeiten zwischen Erfurt und Eisenach zwingen die RB in andere Zeitlagen mit fallweisen Anschlussverlusten in Erfurt Hbf
  7. Halle – Bitterfeld – Berlin Zwar sollen Mitte April die umfangreichen Arbeiten im Bereich Hohenthurm – Landsberg beendet werden, doch gibt es weiterhin Ausfälle und Fahrzeitverschiebungen der ICE Halle – Berlin und zurück
  8. Und so weiter. Die Kumulierung der Arbeiten bedeutet u.a. für die Strecken Ruhr – Nordharz über Kreiensen und Frankfurt – Nordharz über Göttingen und Kreiensen, dass der reguläre Fahrplan nur während weniger Wochen gefahren werden kann. Für die Relation Frankfurt – Halberstadt über Goslar bedeutet es, auf die schlanken Verbindungen nahezu komplett zu verzichten  weiter  

Harz: Änderung des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetztes (NKAG) beschlossen - Initiative: Kommunen müssen Chancen für den Tourismus nutzen (Stand: 12.03.2017)
Bislang war den Kommunen in Niedersachsen die Möglichkeit verwehrt die Kurbeiträge der Touristen für deren Mobilität vor Ort einzusetzen. Mit der Novelle des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetztes (NKAG) können nun auch die Kommunen auf Westharzer Seite den Touristen einen Mehrwert durch kostenfreie Mobilität vor Ort anbieten.
In den Zusammenhang fordert die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" insbesondere die Kommunen Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Bad Grund auf, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um auch hier das Harzer Urlaubs-Ticket (HATIX) anzubieten.
Pressemitteilung Bündnis90/Die Grünen:

Novelle des Kommunalabgabengesetz
Julia Willie Hamburg: „Tourismusbeitrag kommt – HATIX jetzt auf den Weg bringen“
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Harz: Erneute Änderungen im Harzkursbuch Winter 2016_2017 im Raum Goslar (Stand: 03.02.2017)
Was ist neu? Was hat sich geändert?

Die ab Anfang Februar verfügbare Online-Version des Harz-Kursbuchs berücksichtigt die Anpassungen auf der Buslinie 810 Goslar – Bad Harzburg. Hier ist Anfang Januar ein neuer Fahrplan mit zusätzlichen Fahrten an Samstagen in Kraft getreten.
Das haben wir zum Anlass genommen, noch einmal alle Fahrpläne rund um Goslar durchzugehen:

Harz: Reisebericht "Tolle Landschaft, herrliche Strecken, wenig Fahrgäste" - Fahrkarten als Bückware (Stand: 29.01.2017)

Tolle Landschaft, herrliche Strecken, wenig Fahrgäste
Ich muss unbedingt vorausschicken, dass ich seit frühester Jugend ein glühender Anhänger der Harzer Schmalspurbahnen bin, damit die eine oder andere Anmerkung im nachstehenden Text nicht falsch verstanden wird. Auf DDR-Besuch in den Sommerferien in Nordhausen weilend, habe ich meinen alten Großonkel zu einer Fahrt nach Stiege und zurück überredet, nur mal so. Entgegen aller Vorschriften habe ich mich zweimal von Nordhausen nach Wernigerode und zurück getraut, als Bundesbürger mitten durch das Sperrgebiet bei Sorge hindurch. Wie anders hätte man sonst den Bahnhof Westerntor kennenlernen können? Und die vielen Stunden unter dem damals noch vorhandenen Vordach des Bahnhofs Eisfelder Talmühle kann ich gar nicht zählen. Diese Anhänglichkeit hat alle Wandlungen der letzten Jahrzehnte gut überstanden. Ich fahre immer noch gern mit der Schmalspurbahn durch den Harz, wenn auch, des Rummels wegen, nicht unbedingt auf den Brocken. Das ganze Netz bietet so viel an Schönheit, dass man den höchsten Gipfel nicht unbedingt braucht. Den erklimme ich denn doch lieber zu Fuß, ab Bushaltestelle Oderbrück und natürlich auch unter Nutzung des ÖPNV.

Die Harzer Schmalspurstrecken dienten in den letzten DDR-Jahren auch schon vorwiegend touristischen Zwecken, wiesen aber noch, siehe Silberhütte, beachtlichen Güterverkehr auf. Pendler, Schüler und andere ganz normale Harzbewohner waren hingegen schon längst zum billigeren, schnelleren und deutlich häufiger verkehrenden Linienbus abgewandert. So groß ist der Unterschied zu heute diesbezüglich nicht. Nur schaut man heute vielleicht etwas genauer auf die Zahlen. Und da muss so mancher schwach oder gar nicht genutzte Zug nervös machen.  weiter

Blick zurück durch die Heckscheibe des Triebwagens. Wenn die Sonne fehlt, spiegelt auch nichts. Die Herren vom Brockenzug müssen erst noch Wasser nehmen. Nach vorne geht es nur über den Kopf des Fahrzeugführers hinweg, der das nicht unbedingt gern haben muss. Ein Schattenriss verstößt aber wohl nicht gegen den Datenschutz. Und die Aussicht ist atemberaubend schön  weiter

Fahrkarten als Bückware? Eine Nachbetrachtung zu zwei HSB-Reisen
Als Echo auf unsere zwei Reiseberichte über Fahrten nach Drei Annen Hohne und Quedlinburg erreichten mich Hinweise darauf, dass ich deutlich preiswerter hätte fahren können, nämlich mit einer HarzTourCard für 18 €. Diese hätte sogar noch an zwei darauf folgenden Tagen gegolten.
Nachforschungen ergaben, dass dies tatsächlich zutrifft. Die HarzTourCard gilt im gesamten Streckennetz der HSB außerhalb der Brockenstrecke und auch auf den Streckenabschnitten in Thüringen. Mehr noch: Sie müsste auf den Stationen und Thüringen und im Zuge sogar verkauft werden können.
Nun könnte ich mir selbst an den Kopf greifen und mir sagen, was für ein Ochse ich doch bin, dass ich in der Agentur ganz harmlos nach „Quedlinburg und zurück“ gefragt und nicht schnurstracks eine HarzTourCard verlangt habe. Ich kenne das Angebot dieser Karte, habe es bisher aber auf das Gebiet des Kreises Harz bezogen und den Schluss auf die Gültigkeit in Thüringen einfach nicht gezogen. Soweit also zu meiner eigenen Dämlichkeit  weiter

Harz: Zwei Reiseberichte "Dampf und Schnee" und "Sangerhausen – eine vorbildliche Schnittstelle des öffentlichen Verkehrs" (Stand: 22.01.2017)

Dampf und Schnee
So nennt sich eine Erzählung des Ingenieurs und Schriftstellers Max Maria von Weber. Er, der Sohn des Komponisten Karl Maria von Weber, war der Eisenbahn sehr zugetan und setzte das geschlossene Führerhaus auf den Dampflokomotiven in Deutschland durch. Ohne Streiks übrigens.

Dieser Tage gibt es aber auch im Harz – mal wieder! – Dampf und Schnee. Wenn dann auch noch die Sonne scheint… um 9.52 Uhr, also pünktlich, was an diesem Tage auf der Südharzstrecke leider die Ausnahme war, bringt uns der Triebwagen nach Niedersachswerfen, was wir wegen Ersatzsignal in Woffleben und anderer witterungsbedingter Trödeleien (es sind minus 10 Grad, worüber man früher bei der Bahn nur müde gelächelt hätte) etwas später als geplant erreichen. Für den laut Beschilderung ca. 7 Minuten währenden Fußweg zum Bahnhof Ost der HSB ist dennoch reichlich Zeit vorhanden. Man sollte aber getrost 10 Minuten einkalkulieren – allein an der Fußgängerampel der B4 steht man ein paar Minuten herum und muss den endlosen Strom an Pkw und Lkw zur Kenntnis nehmen, der sich hier entlang ergießt. Armes Ilfeld…
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Sangerhausen – eine vorbildliche Schnittstelle des öffentlichen Verkehrs

Der Bahnhof Sangerhausen wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges durch Bombenangriff und einen explodierenden Güterzug schwer zerstört. Die DR erbaute in der durch den von Eisleben hierher verlagerten Kupferbergbau größer gewordenen Stadt ein neues Empfangsgebäude, während die Bahnsteige nur zum Teil wieder aufgebaut wurden. Der vordere Bahnsteig blieb ohne Überdachung. Unter den veränderten Vorzeichen nach 1990 – Einstellung des Bergbaus, deutlicher Rückgang der Pendlerverkehre und rückläufige Einwohnerzahl – erwies sich das Gebäude als zu groß und stand zuletzt – trotz einiger Belebungsversuche – weitgehend leer. Für Fahrgäste waren Station und Bahnsteige nicht mehr einladend.

Das hat sich in den Jahren 2015 und 2016 grundlegend geändert. Der Bahnhof Sangerhausen stellt nun eine schmucke und angemessen ausgestattete Schnittstelle für den öffentlichen Verkehr dar. Zu danken ist dies einerseits den Bemühungen des Landes Sachsen-Anhalt und der Deutschen Bahn um die Neugestaltung der Bahnsteige und der Stadt Sangerhausen, die trotz knapper Kassen das Gebäude erwarb, sanierte und mit neuem Leben erfüllte. Grund genug, sich die Sache einmal anzuschauen.

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Süd-Niedersachsen / Harz: NITAG nimmt Stellung zu Äußerungen der Initiative zum Niedersachsentarif - weiterer Schriftverkehr Initiative <-> NITAG (Stand: 17.01.2017)
E-Mail der NITAG vom 09.01.2017:
Sehr geehrter Herr Breme,
Ihren 673. Newsletter haben wir zur Kenntnis genommen. Dabei hätten wir uns vor der Veröffentlichung eine Kontaktaufnahme gewünscht, um Ihnen die benötigten Informationen an die Hand zu geben.
Wir möchten vorausschicken, dass es sich beim Niedersachsentarif um einen reinen SPNV-Tarif handelt. Unabhängig davon ist es aber tatsächlich unser Bestreben, die Mobilitätskette möglichst nicht am Bahnhof enden zu lassen, sondern die tarifliche Integration von Bahn und Bus stetig zu verbessern. Hierfür wurde mit der bestehenden „Anschlussmobilität“ für ausgewählte Zielorte mit Einführung des Niedersachsentarifs ein erster Schritt gemacht. Vor diesem Hintergrund nehmen wir zu Ihren Ausführungen wie folgt Stellung:
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Harz: Erneute Änderungen im Harzkursbuch Winter 2016_2017 - Initiative beklagt jederzeitigen Fahrplanwechsel (Stand: 17.01.2017)
Seit dem 01.01.2017 gelten auf den Buslinien 450, 451, 453, 454 und 464 geänderte Fahrpläne. Die Änderungen sind geringfügig und betreffen vorwiegend Fahrten an Schultagen. Das Angebot an Sa und So, bleibt, soweit vorhanden, unverändert. Die Änderungen sind im Harzkursbuch eingearbeitet.
Der Sprecher der Initiative Michael Reinboth beklagt unterdessen: "Wir werden uns wohl damit abfinden müssen, dass es "den" Fahrplanwechsel nicht mehr gibt... Jeder wechselt, wann und wie er Lust hat."

Süd-Niedersachsen / Harz: Tarifvielfalt sorgt für Diskussionen um NiedersachsenTicket und Niedersachsentarif (Stand: 09.01.2017)
In den vergangenen Tagen sorgten Meldungen und Leserbriefe in der örtlichen Presse für Verwirrung um das NiedersachsenTicket und den Niedersachsentarif.
Während das NiedersachsenTicket eine Fahrkarte mit Gültigkeit in Niedersachsen -inkl. westlicher Harz-, Bremen und Hamburg ist, erhebt der Niedersachsentarif seit 2013 den Anspruch ein Nahverkehrstarif für ganz Niedersachsen sein.
Auf der Homepage der Niedersachsentarif GmbH (NITAG) steht hierzu u.a.: ... Der Niedersachsentarif wurde am 9. Juni 2013 als gemeinsamer Nahverkehrstarif aller hier tätigen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) eingeführt. ....Mit Tarifeinführung besteht das Angebot der Anschlussmobilität in ausgewählten Zielorten .... So kann für diese Zielorte die Fahrkarte für die Weiterfahrt, z.B. mit dem Bus, in einem Kaufvorgang miterworben werden.....Mit einer zielgerichteten Weiterentwicklung des Tarifs, dem Ausbau der Kooperationen und innovativen Vertriebswegen sollen die Effizienz erhöht und die Zahl der Fahrgäste insgesamt gesteigert werden, um auch weiterhin ein attraktives Verkehrsangebot in Niedersachsen zu gewährleisten. 
Der Anspruch und die Realität des Niedersachsentarifs klaffen insbesondere im Harz weit auseinander. So ist es nach fast 4 Jahren Niedersachsentarif immer noch nicht möglich durchgehende Fahrkarten von Hannover in verschiedene Harzorte zu lösen. Der
Niedersachsentarif endet immer noch VOR dem Harz. Die bekannten Tourismusziele, wie z.B. Braunlage, Bad Lauterberg, Bad Grund sind mit Niedersachsentarif nicht erreichbar.
Die Diskussion zeigt einmal mehr,
wie wenig transparent unsere Tariflandschaft geworden ist. Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" fordert die NITAG auf, den Niedersachsentarif nach 4 Jahren endlich nachzubessern. Der Sprecher der Initiative Burkhard Breme fragt sich: “Auf was will die NITAG noch warten, damit sie Ihre selbst gesteckten Ziele umsetzt?".

Pressemitteilung des ZVSN: Neuer Geschäftsführer beim Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) (Stand: 03.01.2017)
Pressemitteilung ZVSN-Pm 1/17:
03.01.17 Göttingen. Seit dem 1. Januar 2017 arbeitet Michael Frömming als neuer Geschäftsführer des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN). Das Ergebnis für den aus Rotenburg (Wümme) stammenden 47-jährigen Politikwissenschaftler fiel laut der Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Frau Christel Wemheuer (Erste Kreisrätin des Landkreises Göttingen), in der ZVSN-Verbandsversammlung einstimmig.

Michael Frömming arbeitete von 1999 bis 2011 beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Bremen und koordinierte dort internationale Mobilitätsprojekte. Zu seinen Aufgaben zählte beispielsweise der Ausbau neuer Angebote für den Öffentlichen Nahverkehr, Car-Sharing und den Radverkehr. Zwischen 2011 und 2016 war der parteilose Frömming Berater für Verkehr, Wirtschaft, Umweltweltschutz und Energie bei Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen in Rheinland-Pfalz  weiter

Harz: Initiative aktualisiert Harzkursbuch Winter 2016_2017 und veröffentlicht neues Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen (Stand: 03.01.2017)
Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" hat die Onlineversion des neuen Harzkursbuch Winter 2016_2017
aktualisiert. Das Update des Harzkursbuches beinhaltet verschiedene Ankunfts- und Abfahrtsminuten in Köln bzw. Düsseldorf.
Außerdem wurde die Tabelle 601 (Nordhausen - Erfurt) angepasst, da DB Netz zum einen die Fahrzeiten um 1-2 Minuten geändert hat, was im Entwurf so nicht stand (z.B. Nordhausen nun ab 10.30 statt 10.31, Ankunft in Erfurt gleich) und die Buslinie Sondershausen - Mühlhausen nun den Bahnhof Sondershausen bedient. Letzteres verbessert die Achse Nordhausen - Sondershausen - Mühlhausen erheblich und lässt Ebeleben sowie Schlotheim wieder näher an den Harz rücken.

Als Nachfolger der einzelnen Fahrplanheftchen mit den Fernverbindungen haben wir ein Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen auf Basis des aktuellen Harzkursbuches mit Erweiterungen erstellt. Das Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen enthält alle relevanten Regionen nebst Erläuterungen.

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