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Harzkursbuch Sommer 2020
Stand 25.07.2020
Ergänzung für Print-Ausgabe
Stand 25.07.2020

Seite 205 der Harzkursbuchs zum Drucken und Einlegen in das erworbene Werk (verbesserte Darstellung der Linie Braunlage - St. Andreasberg)

Harz: Wandertipp - Abflug in den Harz … mit dem ÖPNV (Stand: 06.08.2020)


So wie er können wir natürlich nicht einfach so abfliegen.

Er hebt gerade von seiner Distel ab und setzt sich in Richtung Bad Grund in Bewegung. Aber manchmal muss man eben einfach mal los, und in Corona-Zeiten bietet sich eine kleine Tour im Harz schon deswegen an, weil man weder an der Bier- noch an der Schinkenstraße vorbeikommt. Das Restrisiko ist auch bei der Nutzung von Bahn und Bus nahe Null, weil sich hierzulande so gut wie niemand nicht an die Regel hält, die da lautet: Einstieg nur mit Mund-Nase-Schutz.

Also ging es am 30.07.2020 kurz entschlossen mal wieder los. In meinem Alter muss man sich aber schon überlegen, was man sich so zumuten will und kann. Vor zwei Wochen an der Hanskühnenburg waren es rund 20 Kilometer – eindeutig zu viel. Also dieses Mal nur 10 bis 12. Aber wohin?

Wie wäre es mal mit der Nordwestecke des Harzes? So rund um Bad Grund, vielleicht mit Innerste oder Buntenbock? Geht denn das überhaupt ohne Auto?

Es geht. Natürlich geht es. Für Walkenrieder ist allerdings etwas Bahnfahren angesagt. Osteroder können die Tour nur mittels Bus gestalten, Gäste in Osterode, Bad Grund oder Buntenbock gar ohne Kosten – dank HATIX. Ihnen stehen die Buslinien 440 und 460 praktisch den ganzen Tag über zur Verfügung, auch am Wochenende weiter

Harz: Fahrpläne gut, Darstellung schlecht – ein altes Lied im Westharz - update des Harzkursbuchs (Stand: 06.08.2020)
„Es ist wie so oft im Westharz: Es werden gute Fahrpläne gemacht, aber man verkauft sie schlecht, weil man größere Geldausgaben für die Darstellung und Vermarktung scheut und sich ausschließlich auf die digitalen Medien verlässt. So kommt es, dass die Fahrgäste gerade bei umfangreichen Änderungen nicht klarkommen und der Ruf des ÖPNV unverdientermaßen leidet.“ Michael Reinboth, Fahrplanexperte des BUND und wie viele seiner Mitstreiter an einer besseren Nutzung von Bahn und Bus im Harz in hohem Maße interessiert, verfolgt die aktuelle Debatte um die neuen HarzBus-Fahrpläne mit großem Interesse. Seit Jahren hat er sich der Verbesserung der Darstellung gerade des Busverkehrs im Harz verschrieben und erlebt immer wieder, wie gute Ansätze an unflexiblen technischen Systemen und fehlendem Verständnis für die Bedürfnisse der Kunden zwar nicht scheitern, aber doch leiden.

Sowohl der Regionalverband Braunschweig als auch der Zweckverband ZVSN in Göttingen haben schon vor Jahren die Herausgabe von Fahrplanbüchern oder Fahrplanheften eingestellt – zu geringe Nachfrage, hieß und heißt es unisono. Stattdessen sollten es Faltblätter für jede einzelne Linie und, natürlich, die elektronische Auskunft richten, da heute jeder über ein Smartphone oder ähnliches verfügt und sich die nächste Verbindung so schnell „ziehen“ kann.

Der Haken bei der Sache: In einem Faltblatt lässt sich eben aufgrund der heutigen unflexiblen Systeme nur genau eine Linie darstellen. Gibt es zwischen A und B mehrere Linien, braucht man auch mehrere Faltblätter. Durchgehende Fahrten über mehrere Linien hinweg lassen sich, wenn überhaupt, nur mit Tricks darstellen. Der geneigte Kunde, der Urlaubsgast zumal, ist hoffnungslos überfordert, wenn er sich die Faltblätter bei den Informationsstellen oder gar beim Zustieg im Bus zusammensuchen muss weiter

VSN-Tarif: Das 5-Euro-Ticket soll kommen - Gültigkeit im Bus UND auch im Zug (Stand: 26.07.2020)
Bei der Berichterstattung in der örtlichen Presse wurde über 5-Euro-Ticket immer nur vom BUS gesprochen, bei dem das Reisen billiger wird. Dann werden Relationen genannt, die man mit dem BUS gar nicht oder nur mit stundenlanger Fahrzeit zurücklegen kann, wie Osterode - Göttingen oder Osterode - HannMünden. Unsere Initiative wurde angesprochen, was der Murks denn soll, für Walkenried oder Sachsa brächte das Ticket doch gar nichts, weil man von hier mit dem Bus weder nach Göttingen noch nach Osterode käme. Und nach Braunlage kostet es ohnehin nur 3,50€...

Zum Schluss waren wir selber unsicher... Aber wir haben einen Verkehrsverbund für BUS und BAHN, und das 5-Euro-Ticket gilt, wie alle anderen angesprochenen Vergünstigungen, auch im ZUG. Sonst brächte es ja fast gar nichts! Gerade die weiten Entfernungen sind die, welche man mit dem Zug ziemlich schnell zurücklegt und die dann auch nur noch 5 Euro kosten. Im Nahbereich, wo vorwiegend der Bus genutzt wird, bringt das Ticket nur bedingt etwas, weil die unteren Tarifstufen ja so bleiben wir vorher.

Mag sein, dass da schon die entsprechende PM lückenhaft war. Im Interesse des guten Rufs des ÖPNV wäre uns daran gelegen, dass der Bericht dahingehend ergänzt wird, dass die neuen Tarife samt und sonders auch in den Zügen in Südniedersachsen gelten werden. Wenn denn der Göttinger Rat zustimmt, sonst wird das alles gar nichts.


Deutschland-Takt:
Der „Deutschland-Takt“ macht den Harz dauerhaft zur Fernverkehrswüste
(Stand: 26.07.2020)
Die Deutsche Bahn feiert sich und lässt sich von der niedersächsischen Politik feiern, weil sie einen Fernzug von Bayern an die Nordseeküste durchfahren lässt. Weitere Züge dieser Art sollen kommen bzw. wurden kürzlich zu anderen Zielen eingerichtet.

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Harz-Kursbuch: Das Harz-Kursbuch für den Sommer 2020 ist nun – ohne den Umschlag – als Download-Version verfügbar (Stand: 16.07.2020)
Update zur Printausgabe
Zwei kleinere Tippfehler in der gedruckten Fassung sind dort behoben.
Hier die Daten für die Freunde unserer Printausgabe:
Seite 37: Ankunft des RE2, Hannover Hbf ab 17.40, in Uelzen um 18.38 (statt 19.38) Seite 265: Der Sonnenberg wird von den Linien C.1 und C.3 bedient (nicht C.2 und C.3)

Außerdem ist auf folgende Änderung hinzuweisen:
In der Tabelle C.95 auf der Seite 240 beziehen sich die Anschlussangaben der HSB in Schierke und Drei Annen Hohne auf den ursprünglichen Sommer-fahrplan der HSB. Der ist aber mangels Lokomotiven und/oder Personal so nicht in Kraft getreten. Es gilt der geschrumpfte Sommerfahrplan, der auf den Seiten 248 bis 254 abgedruckt ist. Die Anschlüsse sind in der Download-Version korrigiert worden.
Leser der Printausgabe bitten wir, die Zeiten der Brockenbahn auf den Seiten 251 und 252 zu beachten und die Seite 240 zum Einlegen im die Printversion auszudrucken
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Deutschland-Takt: Der dritte Entwurf zum Deutschlandtakt liegt vor - Es bleibt dabei: Für den Harz wird wenig besser, aber vieles schlechter (Stand: 08.07.2020)
Wer die nachfolgenden kritischen Anmerkungen liest und anschließend über das berühmte Glas philosophiert, welches je nach Betrachtung halb voll oder halb leer ist, möge sich das immer wieder verkündete Ziel des „Deutschland-Takts“ vor Augen führen: Für das ganze Land soll er Verbesserungen bringen. Nicht nur für Großstädte, Magistralen und natürlich das ländliche Bayern, nein, auch für den Harz sollte etwas dabei herauskommen.

Tut es aber leider nicht. Ja, im dritten Entwurf haben sich die Schöpfer des Taktes wohl bemüht, die schlimmsten Unwuchten zu beheben. Darauf und auf die zweifellos vorhandenen wenigen Vorteile kommen wir gleich. Dafür haben sie neue Unwuchten eingebaut. Deren schlimmste sei gleich am Beginn genannt: Die bisherigen stündlichen Anschlüsse aus Berlin über Braunschweig in den Südharz gehen verloren. Alle. Komplett. Drei Minuten Übergang in Braunschweig Hauptbahnhof sind ein nicht haltbarer Witz, über den wir im Südharz allerdings nicht Lachen können. In der Gegenrichtung sind es 6 Minuten – aber was nützt das, wenn man in der anderen Richtung eine geschlagene Stunde in Braunschweig warten muss?

Die wenigen Vorteile für den Südharz ... weiter    

Harz-Kursbuch: Sommerausgabe des Harz-Kursbuchs mit vielen Neuerungen (Stand: 03.07.2020)
Das „Harz-Kursbuch“ für den Sommer 2020 ist zunächst als Print-Version erschienen, die Online-Version folgt in Kürze. Die Ausgaben behalten ihre Gültigkeit nunmehr bis zum nächsten regulären Fahrplanwechsel Anfang Dezember 2020. Aktuelle Entwicklungen wegen des weiterhin vorhandenen Corona-Virus müssen allerdings beachtet werden. Hierzu werden ggf. die Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen informieren.

Dies ausgeblendet, finden Sie auf nunmehr 266 Seiten alles, was Bahn und Bus im und um den Harz ausmacht: Fahrpläne zur An- und Abreise aus allen Teilen Deutschlands und den Niederlanden, Fahrpläne aller zum Harz oder um ihn herum führenden Bahnstrecken mit allen Anschlüssen in den Harz hinein, Fahrpläne aller Buslinien, die um den Harz herum führen, Fahrpläne aller Buslinien im Harz, die Fahrpläne der Harzer Schmalspurbahnen, die der Museumsbahnen, vier Übersichtskarten und jede Menge Wander- und Ausflugstipps, daneben Adressen und Telefonnummern der Aufgabenträger und Verkehrsbetriebe, der Tourist-Informationen im Harz sowie zahlreicher Ausflugsziele und Museen… weiter    

Verkaufsstellen

Thüringen: Geld für bayerische Wünsche ist da, nicht aber für den Südharz (Stand: 03.07.2020)
Das Land Thüringen wird für eine künftige Regionalexpress-Verbindung zwischen Nürnberg und Erfurt über Coburg jährlich eine halbe Million Euro aus Nahverkehrsmitteln zur Verfügung stellen.

Na und? Dafür sind die Mittel doch da!
Richtig!
Aber: Unser beharrlich vorgetragener Wunsch nach der Freigabe eines einzigen Zuges zwischen Nordhausen und Walkenried wurde vom Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr wiederholt mit dem Hinweis auf fehlendes Geld abgeschmettert, obschon es hier um einen Bruchteil der Summe geht, die nun mal eben so für einen in Thüringen außer in Erfurt selbst gar nicht haltenden Zug ausgegeben wird
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Harz / Deutschland: Aktualisierung des SIMPLEX-Fernbusfahrplans mit Fernbussen durch den Harz (Stand: 02.07.2020) 
Anbei der Downloadlink zu dem über 500 Seiten starken aktuellen Fahrplan aller Fernbusse mit vielen Tipps.

Südharz: Harzer Schmalspurbahnen hängen den Südharz vom Brocken ab (Stand: 22.06.2020)
„In Corona-Zeiten muss man mit gewissen Anpassungen im Bahn- und Busverkehr leben können. Aber was die Harzer Schmalspurbahnen sich mit ihrem am 27. Juni in Kraft tretenden Sommerfahrplan leisten, geht, was den Südharz angeht, über die berühmte Hutschnur. Hier muss dringend nachgebessert werden.“

Michael Reinboth von „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ ist sauer auf die HSB. Die mit dem Beginn des neuen Sommerfahrplans am 27.6. wirksam werdenden Verschlechterungen für den Südharz haben nämlich mit Corona gar nichts zu tun – sehr viel aber mit Lokomotiv- und Personalmangel und Gedankenlosigkeit. Oder aber mit fehlendem Interesse für die Belange des Südharzes.

Ganz offensichtlich fehlt den HSB eine Lok. Oder es fehlen Lokführer und Heizer. Wie auch immer: Der Fahrplan zum Brocken wurde gegenüber den früheren Entwürfen zusammengestrichen. An zwei Stellen wurde aus zwei Fahrten nur mehr eine gemacht. Leider aber hat man den Fahrplan der eigentlichen Harzquerbahn von Nordhausen nach Drei Annen Hohne nicht angepasst. Das Resultat ist, vorsichtig formuliert, suboptimal: weiter  

Südharz: Neue Angebote machen Süd- und Westharzstrecke attraktiver (Stand: 14.06.2020)
Bei der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ ist man über zwei neue tarifliche Angebote im Niedersachsen-Tarif, die die NITAG vor einigen Tagen vorgestellt hat, sehr erfreut. „Mit diesen Angeboten wird das Reisen auf unseren beiden Strecken Göttingen – Nordhausen und Braunschweig – Herzberg noch attraktiver. Weitere Schritte im Hinblick auf eine gemeinsame Vermarktung des ganzen Harzes für Bahn und Bus müssen sich allerdings anschließen“ formuliert Sprecher Michael Reinboth. „Aber die NITAG hat uns hier positiv überrascht. So kann es weitergehen.“

Spar-Ticket für 6 € bis 50 Kilometer ...
„Nordhausen plus“ bringt eine Ausdehnung des Niedersachsen-Tickets
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Nordhausen: "Niedersachsenticket plus Nordhausen" ab 14.06.2020 -gegen Aufpreis- auch auf Südharzstrecke bis nach / ab Nordhausen gültig (Stand: 11.06.2020)
Ab 14.06.2020 ist es einfacher zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Thüringen mit der Bahn zu fahren, denn das Niedersachsenticket kann ab / bis Nordhausen für die gesamte Südharzstrecke gelöst werden. Mit diesem Tagesticket reisen bis zu 5 Personen mit allen Nahverkehrszügen in Niedersachsen, Bremen und Hamburg bis nach Nordhausen! Für nur 27 € und 6 € je Mitfahrer.
Das Niedersachsen-Ticket plus Nordhausen wird in Niedersachsen, in Bremen und Hamburg als Fahrkarte in vielen Bussen, Straßen- und U-Bahnen anerkannt!
Allerdings ist die Weiterfahrt mit Bussen oder in der Straßenbahn in Nordhausen nicht im Fahrpreis enthalten. Dafür benötigen Sie zusätzliche Fahrscheine.
Weitere Infos unter:
https://www.niedersachsentarif.de/fahrkarten/niedersachsen-ticket-plus-nordhausen

https://niedersachsenticket.de/infos-zum-ticket/niedersachsen-ticket-plus-nordhausen

Harz: Mit HATIX den Sommer erleben - Kostenfreier ÖPNV für Harz-Urlaubsgäste (Stand: 11.06.2020)
Pressemeldung: Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) Ute Reuter-Tonn Jutta-Limbach-Str. 3, 37073 Göttingen Tel. 0551 38948-12, zvsn@zvsn.de, www.zvsn.de

Das Fernweh ist groß, nach dieser langen Enthaltsamkeit während der Corona-Krise. Die Sehnsucht nach tiefblauen Seen und saftig-grünen Wäldern, zerklüfteten Felslandschaften und Fachwerkstädtchen mit dem Dolce Vita Flair lässt von Reisen in ferne Länder träumen.

Der Harzer Tourismusverband wirbt mit dem Fernweh Harz, denn der Harz hat vieles zu bieten, das an ferne Länder erinnert: Tiefblaue Seen wie die Sösetalsperre bei Osterode lassen an Urlaub in Schweden denken, pittoreske Felslandschaften des Karstgebietes im Südharz erinnert an Kroatien und zahlreiche kleine Fachwerkstädtchen bieten den Charme und die Leichtigkeit des Elsass. Die Harz AG bietet mit dem Harzer Urlaubsticket HATIX Gästen, die mindestens eine Nacht im Harz verbringen, kostenfreie Linienbusfahrten im gesamten Harz. weiter  

Coronavirus: Bahn und Bus im Südharz drohen massive Einschränkungen und Stilllegungen (Stand: 12.05.2020)
Die Corona-Pandemie macht mit den damit einhergehenden Einschränkungen allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen zu schaffen. Für viele Branchen und Situationen gibt es inzwischen direkte Hilfen oder zumindest Zusagen für solche, Steuererleichterungen und dergleichen mehr. Über eine Branche, die in diesen Wochen klag- und geräuschlos funktioniert, wird jedoch kaum gesprochen. Dem ÖPNV ergeht es jedoch keineswegs besser als anderen, auch hier sind aufgrund fehlender Schüler, im Homeoffice tätiger Pendler und des bis dato geltenden generellen Hinweises, jedwede nicht zwingend erforderliche Reise zu unterlassen, die Fahrgastzahlen und damit die Einnahmen eingebrochen. Touristische Verkehre finden nicht statt. Dennoch wurden aus Gründen der Daseinsvorsorge immer zwischen 75 und 100 % der Bahn- und Busfahrten angeboten und durchgeführt. Seit Wochenbeginn wird überall der Regelfahrplan angeboten
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Die Südharzstrecke ist unverzichtbarer Bestandteil unserer Mobilität. Das zeigt sie in diesen Tagen, und das muss auch nach der Corona-Krise so bleiben (RB zwischen Walkenried und Ellrich).

Coronavirus: „Höchste Eisenbahn“ befürwortet Maskenpflicht in Bahn und Bus (Stand: 23.04.2020)
Bahnen und Busse fahren im Südharz zwar nach einem etwas eingeschränkten Fahrplan (Bahn) oder dem Ferienfahrplan (Bus), tun dies aber sehr zuverlässig und pünktlich. Für die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ ist die Aufrechterhaltung des Angebots in Corona-Zeiten etwas, was Respekt abnötigt und unbedingt Beachtung verdient.

„Wir schimpfen ja manchmal schon, wenn etwas nicht funktioniert, und das sicher auch zurecht. Aber was die Lokführer, Busfahrer, Stellwerker, die Disponenten und die Leute in den Werkstätten derzeit leisten, verdient höchstes Lob und auch ein großes Dankeschön. Hier wird Daseinsvorsorge im echten Wortsinn betrieben und gezeigt, dass Bahn und Bus ganz einfach dazugehören“ meint Michael Reinboth von der Initiative weiter 

Coronavirus: ZVSN informiert über Alltagsmaskenpflicht im ÖPNV und Schulfahrplan ab 27.04.2020 (Stand: 23.04.2020)
Pressemitteilung des ZVSN:
Wie andere Bundesländer hat nunmehr auch Niedersachsen beschlossen, die bisherige dringende Empfehlung, im ÖPNV und beim Einkaufen eine Mund-Nasen-Bedeckung bzw. eine sog. Alltagsmaske zu tragen, ab Montag, den 27. April 2020 in eine Pflicht zu überführen
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Coronavirus: Auch auf Südharzstrecke Fahrplananpassungen ab dem 30.03. bis vsl. 19.04.2020 (Stand: 26.03.2020)
Im gesamten Harz-Weser-Netz kommt es aufgrund der Conoravirus-Situation zu Fahrplananpassungen. Die Fahrten werden von montags bis freitags weiterhin im Stundentakt gefahren. Am Wochenende wird auf einen 2-Stundentakt umgestellt. An Karfreitag und Ostermontag wird wie sonntags gefahren. Nach Angaben von DB-Regio sind die Fahrgastzahlen bis zu 80 Prozent zurückgegangen. Dies wird aufgrund des aktuell empfohlenen Abstands der Reisenden täglich beobachtet und bei Bedarf wird die Zugbildung angepasst.
Fahrplaninformationen unter:
https://www.bahn.de/p/view/service/aktuell/index.shtml?dbkanal_007=L01_S01_D001_KIN0011_-_rs_auskunft_NAVIGATION-aktuell_LZ01

Umstrukturierung bei DB Netz: „Höchste Eisenbahn“ tief besorgt über weitere Entwicklung der Südharzer Strecken (Stand: 27.02.2020)
Wenn man nicht mehr weiter weiß, gründet man einen Arbeitskreis – oder man strukturiert einen Betrieb um und verkündet eine danach glänzende Zukunft. So hält es jetzt auch Frank Sennhenn, Chef des Bereichs Netz der Deutschen Bahn. Nachdem man schon den Bereich DB Cargo durch Sparmaßnahmen und ständige Umorganisationen in Grund und Boden gewirtschaftet hat, geht es nun dem bisher noch leidlich funktionierenden Bereich Netz an den Kragen.

Das deutsche Schienennetz muss doch kaputtzukriegen sein! Monatelange Lähmung durch Schaffung neuer Strukturen, heilloses Durcheinander bei den Zuständigkeiten, weiter sinkende Motivation bei den Mitarbeitern, das alles wird jetzt in Gang gebracht. Und das in einem Moment, wo eigentlich mehr Geld in die deutsche Eisenbahn fließen soll.

Daraus wird wohl nichts werden. Und es kommt noch schlimmer: Die Entscheidung über die Auswechslung einer Weiche, die Reparatur eines Signals und natürlich die über jedwede Art von Investition soll nach dem Willen von Sennhenn stets in Berlin fallen. Man muss sich das vorstellen: Wenn im Südharz irgendwo etwas klemmt, wird nicht in Göttingen entschieden, sondern in der Hauptstadt weiter

Harz: Neues Harz-Kursbuch kommt im April (Stand: 27.02.2020)
Das aktuelle Harz-Kursbuch ist auch in zweiter Auflage ausverkauft. Neue Bestellungen liegen auch schon vor. Aber eine neue Auflage planen wir erst für Mitte April.
Dies aus zwei Gründen:

Einerseits stellen die Harzer Schmalspurbahnen dann ihren Fahrplan auf die Sommerperiode um, und
andererseits, und dies ist fast noch wichtiger, wird das komplette Liniennetz des „HarzBus“ im Kreis Goslar umgekrempelt
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Thüringen: Geld für Streckenreaktivierungen, aber nicht für den Geisterzug im Südharz - Initiative erhält Einladung  (Stand: 19.01.2020)
Stück für Stück bricht die Argumentationskette des Thüringischen Infrastrukturministeriums zum „Geisterzug im Südharz“ in sich zusammen. Wenn jetzt immer noch dem Zug zwischen Nordhausen und Walkenried die Zustimmung verweigert wird, muss man dies, ob man es gut findet oder nicht, unter „wir könnten schon, aber wir wollen nicht“ oder aber „keine Lust an Nordthüringen“ zusammenfassen.

Gefahrener Zug ist eine Erfindung
Das Argument, dass der Zug ja einige Jahre lang gefahren sei und 2014 dann mangels Bedarf abbestellt worden ist, haben wir mehrfach als schlicht erfunden enttarnt – was allerdings das Ministerium nicht daran hindert, es wieder und wieder vorzubringen. Wahrer wird es deswegen freilich nicht. In der von uns geforderten und fahrplantechnisch völlig problemlos möglichen Form ist der Zug nie gefahren. Also kann man angebliche Nutzerzahlen von damals nicht einer Ablehnung zugrunde legen – es hat sie ja nie gegeben, diese Nutzer. Weil es den Zug stets nur zwischen Nordhausen und Ellrich gab, und wer will da um 4.30 Uhr schon hin, oder aber – ein Jahr lang – umlaufbedingt nur am Montag. Und welcher Pendler nutzt einen Zug, der Montag fährt, Dienstag bis Freitag hingegen nicht?

Geld für andere Strecken ist da – warum nicht für den Südharz?
Spätestens mit der Bekanntgabe des Entwurfs für den Koalitionsvertrag in Thüringen bricht auch das zweite Argument in sich zusammen. Man müsse sparen und sich jeden Zug genau überlegen, weil die „Regionalisierungsmittel“ des Bundes so knapp seien, wurde nachgeschoben. Das stimmte schon vorher nicht, und nun, man reibt sich die Augen, liest man, dass unter anderem die Strecken Straußfurt – Großheringen und Ilmenau – Rennsteig – Schleusingen – Themar wieder in Betrieb genommen werden sollen.

Nanu? Es ist doch angeblich kein Geld da? Und nun langt es sogar für zwei veritable (und natürlich auch begrüßenswerte) Reaktivierungen? Die kosten ein Vielfaches von dem, was für den „Geisterzug“ aufzubringen wäre. Und das Geld ist da?

Spätestens an dieser Stelle muss man in Landesnorden doch wohl wach werden. Hat denn unsere Region überhaupt keine Fürsprecher in Erfurt mehr? Den verhandelnden Personen in Erfurt war und ist die Thematik des Geisterzuges sehr wohl bekannt. Gleichwohl wird nicht über das wenige Geld für ihn, sondern über das viele Geld für Reaktivierungen gesprochen und dies auch fixiert. In der Mitte und im Süden läuft’s, im Norden eben nicht. Damit könnte man sich abfinden, muss es aber nicht. Wir tun es nicht.

Die Nordhäuser Umgebung bleibt abgehängt – Kultur ist nicht weiter 

Thüringen: Geisterzug - Thüringer Infrastrukturministerium argumentiert weiter mit falschen Behauptungen (Stand: 17.01.2020) 
Eine Unwahrheit wird durch ständiges Wiederholen nicht wahrer. Diese schlichte Tatsache wird vom Thüringischen Infrastrukturministerium weiterhin standhaft ignoriert. Einfacher ausgedrückt: Das hohe Haus lügt uns und der nachfragenden Presse weiterhin die Hucke voll, wenn es um eine Begründung für die Ablehnung des berühmten Geisterzuges zwischen Nordhausen und Walkenried geht.

Schon mehrfach haben wir darauf hingewiesen, dass die Argumentation, dass es diesen Zug ja gegeben und man ihn mangels Nutzung 2014 abbestellt habe, schlicht erfunden ist.

Einige Jahr lang fuhr ein früher Zug von Nordhausen (4.35) bis Ellrich, der als Vorlauf zu dem bis heute angebotenen Frühzug Ellrich (4.58) – Nordhausen diente. Er fuhr nie, nicht einen Tag lang, über Ellrich weiter bis Herzberg oder gar Göttingen. Insoweit ist die relativ schwache Nutzerzahl nachvollziehbar weiter 

Bodenfelde: Das Stiefkind - Die Sollingbahn braucht einen besseren Fahrplan – und weniger Zugausfälle (Stand: 17.01.2020)
„Kurzfristiger Personalausfall“ – allzu häufig hört oder liest man diesen Hinweis bei den Zügen der DB Regio im Harz-Weser-Netz. Und wenn es mal wieder ganz schlimm wird, muss regelmäßig die Sollingbahn für Zugstreichungen und – wenn es denn gelingt – Schienenersatzverkehr herhalten. Mitunter gibt es aber auch diesen nicht, und die Züge fallen ersatzlos aus. Aus Sicht der Deutschen Bahn vielleicht zurecht, denn die Sollingbahn weist von allen Strecken rund um Göttingen und Northeim die geringsten Fahrgastzahlen auf. Aus Sicht aller übrigen Kunden der Bahn, die ihren Fahrschein im Glauben an pünktlichen Zugverkehr gezahlt haben, ebenfalls folgerichtig. Die Südharzstrecke hat deutlich mehr Fahrgäste, und die soll und will man nicht enttäuschen. An die Einbecker Züge will man nicht ran, nachdem die Reaktivierung der Strecke politisch durchgesetzt worden ist und viele genau hinsehen, wie es denn läuft. Die Harzburger Züge bilden ein wichtiges Bindeglied im Netz und sollten, wenn irgend möglich, verkehren.

Also die Sollingbahn. Ist doch nicht so schlimm. Die Uslarer und Hardegser Fahrgäste können sehr oft mit dem Bus nach Göttingen fahren, die Leute aus Bodenfelde haben die Göttinger Züge. Die fahren zwar auch nicht übertrieben pünktlich, aber sie fahren meistens. Es trifft also nicht viele.

Fehlende Zuverlässigkeit vertreibt weitere Kunden – ein Teufelskreis weiter 

Harz / Deutschland: Aktualisierung des SIMPLEX-Fernbusfahrplans mit Fernbussen durch den Harz (Stand: 15.01.2020) 
Anbei der Downloadlink zu dem über 500 Seiten starken aktuellen Fahrplan aller Fernbusse mit vielen Tipps.

Walkenried: Harzkursbuch wird nach Ausverkauf der Printversion wieder nachdruckt - aktualisiertes Harz-Kursbuch steht zum Download bereit - Initiative führt Einweisung in die Geheimnisse des Harzer ÖPNV durch (Stand: 13.01.2020)
Verschiedene Berichte über das gedruckte Harz-Kursbuch sorgten für einen schnellen Ausverkauf. Die Neuauflage ist bereits in Auftrag gegeben und steht in wenigen Tagen wieder an den folgende Ausgabestellen zur Verfügung:

Folgende Aktualisierungen wurden in der Neuauflage berücksichtigt:

1. Mehr Verbindungen Osterode - Göttingen und zurück über Katlenburg mit Linie 265. In Richtung Göttingen auch schneller als mit dem Zug via Herzberg, in Richtung Osterode nicht, da etwas Wartezeit in Katlenburg. Trotzdem insgesamt positiv.

2. Ebenso positiv ist die Erweiterung der Fahrpläne Herzberg - Duderstadt und zurück am Wochenende. Dadurch gibt es nun noch sehr späte Möglichkeiten, nach Duderstadt zu kommen bzw. von dort zurück, teilweise auch mit Anschlüssen von/zum Schnellbus Göttingen - Osterode.

3. Wegfall der Kästelinie (Gaststätte wurde abgerissen)

4. bei den HarzBus-Linien zu erwartende Änderungen ab Mitte April 2020

Als weiteren Service bietet Michael Reinboth (michael.reinboth@suedharzstrecke.de), wenn die Tourist-Informationen das organisieren, gern kostenlose Einweisung in die Geheimnisse des Harzer ÖPNV an.
Michael Reinboth

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