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Harzkursbuch zum Download (Internetversion mit allen Aktualisierungen)
Harzkursbuch Winter 2016_2017

Stand:03.02.2017

 

Harzer Fernverbindungen
Stand:03.01.2017

Osterode: Nachtrag zur Verkehrspolitischen Podiumsdiskussion vom 29.03.2017 - Literaturnachweise der Initiative (Stand: 02.04.2017)
Bei der Verkehrspolitischen Podiumsdiskussion hat die Initiative verschiedene Themen aufgegriffen. In nachfolgender Liste gibt es weitergehende Infos zum Nachlesen und Nachdenken:

Thema:
Weiterentwicklung des ÖPNV i.V.m. touristischen Angeboten in dünnbesiedelten Gebieten / Urlaubsregionen:
Hier hinkt der Harz gegenüber anderen Tourismusregionen um Jahrzehnte hinterher!
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Sauerland --> 20 Jahre:

 Thema:
Tarifverbünde

Vergleich VSN mit VRB --> insbesondere die Fahrpreise, aber auch die Tarifbestimmungen (Note VSN: 5,56 , Note VRB: 1,56) sind beim VSN deutlich schlechter. Siehe Vergleichstest vom 21.05.1999, der heute in fast allen Teilen noch Bestand hat  weiter  

Newsticker: +++ Bad Lauterberg: Wählergruppe im Rat (WgiR) unterstützt Einführung des Harzer-Urlaubs-Ticket HATIX +++ SEV Gittelde - Herzberg vom 08.04.2017 - 18.04.2017 --> Fahrplan +++  Pünktlichkeitsstatistik der LNVG: Am zuverlässigsten aus Sicht der Pendler waren 2016 die Zugverbindungen in Südost-Niedersachsen. Im Dreieck Braunschweig-Salzgitter-Göttingen erreichte die DB Regio AG in ihrem Dieselnetz eine Pünktlichkeit von 95,8 Prozent und belegt damit zwischen Harz und Küste einen Spitzenrang. Unsere Initiative fragt sich wie das sein kann, wo doch gerade im vergangenen Jahr auf der Linie Herzberg - Braunschweig Verspätungen und sogar Zugausfälle nicht selten waren +++ (Stand: 02.04.2017)

Harz: Diese Fernbusse fahren durch den Harz (Stand: 06.04.2017)
Anbei eine Zusammenstellung der aktuell  durch den Harz fahrenden Fernbusse. Nach der Konsolidierung ist nur noch der Linienverkehr von FlixBus übrig geblieben. Neu hinzu kommt ab 6. April die Linie Düsseldorf - Kassel - Nordhausen - Sangerhausen - Halle - Berlin.
Diese Information wurde zur Verfügung gestellt von http://www.fernbusliniennetz.de/ und http://www.simplexmobility.de/ . Dort steht auch der 750seitige aktuelle Fahrplan aller Fernbusse mit vielen Tipps zum Download bereit
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Südharzstrecke: Güterverkehr auf der Südharzstrecke - Zugsichtungen der Initiative (Stand: 25.03.2017)
Die Bundesregierung redet an Sonn- und Feiertagen von der Stärkung des Güterverkehrs auf der Schiene. Montag bis Freitag wird hingegen alles getan, um den Straßengüterverkehr zu fördern und den auf der Schiene auszutrocknen. Die Trassenpreise für den Lkw werden gesenkt, Gigaliner weithin erlaubt, die Kosten für die Nutzung der Schiene hingegen immer weiter in die Höhe getrieben.

Die Bahn selbst tut ebenfalls alles, um die Kunden von der Schiene auf die Straße zu treiben. Sie hat jüngst wieder jede Menge Tarifpunkte dichtgemacht. Und während für die Lokführer neue tarifliche Regeln mehr Freizeit und mehr Geld verheißen, werden Lenk- und Ruhezeiten auf der Straße an allen Ecken und Enden unterlaufen, fahren Unternehmen zu absoluten Dumpinglöhnen, ohne dass seitens der Politik eingeschritten würde.

Aber noch gibt es ihn, den Güterverkehr auf der Schiene, der einstmals DIE Einnahmequelle schlechthin der Bahn war, denn am Personenverkehr gab es noch nie viel zu verdienen. Der Bahn ging es gut, so lange viele Güter zu transportieren waren.

Auf der Südharzstrecke, einst Schlagader des West-Ost-Güterverkehrs, rollen auch noch Züge. Nicht jeden Tag, aber immerhin. Letzten Donnerstag war in Northeim die G1206 von InfraLeuna mit sechs Kesselwagen auf dem Weg von Leuna nach Duisburg zu sehen. Sie durchmaß mit ihrem Zug die komplette Südharzstrecke und die Sollingbahn bis Ottbergen und wartete hier den entgegen kommenden Zug der Linie RB81 aus Bodenfelde ab. Diese Züge gibt es nicht regelmäßig, ebenso wenig wie die Holzzüge aus Herzberg und die nur im Sommer fahrenden Kalkdüngerzüge aus Scharzfeld. Regelmäßig dienstags und samstags sind hingegen die Kalkzüge zwischen Scharzfeld und Bitterfeld unterwegs. Am östlichen Streckenende wird das frühere RAW in Woffleben mehrmals wöchentlich von Nordhausen her bedient, und in Niedersachswerfen herrscht derzeit geradezu Hochbetrieb, da ebenfalls mehrmals wöchentlich Züge von der Stuttgarter Großbaustelle eintreffen und in das Anschlussgleis von Knauff rangiert werden. Der Aushub wird dort zum Verfüllen des Steinbruchs am Kohnstein verwendet  weiter  

Osterode: Bündnis 90/Die Grünen veranstalten Verkehrspolitische Podiumsdiskussion am 29.03.2017 (Stand: 25.03.2017)
Der Ortsverband Altkreis Osterode und der Kreisverband Göttingen laden Interessierte zu einer Podiumsdiskussion zu verkehrspolitischen Themen ein - Wie geht die Reise wohin? Zukunft von Landleben & Mobilität-.

Teilnehmer:

Themen:

Die Herausforderungen für die Politik in Bezug auf eine gute und verlässliche Mobilität sind groß:
Abnehmende Bevölkerung,
ein höherer Anteil älterer Menschen,
immer dünner besiedelte Gebiete
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Quelle: http://www.gruene-osterode.de/home/expand/643893/nc/1/dn/1/

Harz: Das Harz-Kursbuch für den Sommer 2017 erscheint Mitte April (Stand: 25.03.2017)

Nein, für 20 Pfennig können wir Ihnen das „Harz-Kursbuch“ heute leider nicht mehr anbieten. Das konnte im Jahr 1939 noch die Reichsbahndirektion in Hannover. Auf 130 Seiten wurde alles Wissenswerte über das Reisen in den Harz und zurück  sowie das Reisen und Wandern im Harz angeboten.

Einiges, was damals wichtig war, können wir heute nicht mehr darstellen. So gab es 1939 ein sehr umfangreiches Verzeichnis der Sonntags-Rückfahrkarten und Preisangaben für Unterkunft und Verpflegung. Heute gibt es für den Harz keine einheitlichen Fahrpreise mehr, an deren Stelle sind Ländertickets, Verbundfahrscheine und anderes mehr getreten. Und zu Unterkunft und Verpflegung kann man heute andere Quellen konsultieren.

Unser Harz-Kursbuch ist 215 Seiten stark und enthält alle aktuell gültigen Fahrpläne für Bahn und Bus im Harz sowie eine ausführliche Darstellung der An- und Abreisemöglichkeiten, Liniennetzpläne, ein Verzeichnis der Knotenpunkte mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten am Ort, Wander- und Ausflugstipps mit Angabe der zu nutzenden Linien, Hinweise auf die Informationsmöglichkeiten der einzelnen Verkehrsbetriebe und Verbünde, Angaben zu den UNESCO-Welterbestätten im Harz, zu Streckenwanderwegen wie dem „Harzer Hexen-Stieg“ oder dem „Kaiserweg“, zu Fahrten „rund um den Harz“ mit dem Zug und vieles mehr. Als Zugabe haben wir in diesem Sommer Fahrpläne und Tipps zum nördlichen Vorharzland mit Fallstein, Huy und Asse sowie dem „Großen Bruch“ aufgenommen. Das ganze kostet weiterhin nur 2 € und bietet damit ein wirklich einmaliges Preis-Leistungs-Verhältnis  weiter  

Helmstedt: Eisenbahnfreunde Helmstedt feiern 30jähriges Jubiläum mit Dampfzugsonderfahrt (Stand: 25.03.2017)
Zum dreißigjährigen Bestehen führen die Eisenbahnfreunde Helmstedt e.V. am 18.06.2017 eine einmalige Dampfzug-Sonderfahrt mit einem Personenzug der Dreißigerjahre durch. Dieser stammt von der ehemaligen Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn und der Hafenbahn Braunschweig. In Helmstedt findet ein Tag der offenen Tür bei den Eisenbahnfreunden Helmstedt statt. Dort wird ein vielfältiges Programm für Jung und Alt geboten.
Quelle: https://eisenbahnfreundehe.jimdo.com/2017/06/18/30-jahre-efh-dampfsonderfahrt/

Harz: Vorschau Harzer Fernverbindungen Sommer 2017 und 2018 (Stand: 12.03.2017)
Nachstehend werden die Fahrplantabellen der Vorschau auf die Harzer Fernverbindungen des Sommers 2017 erläutert. Außerdem wird anhand der von der NASA und der NVS bereitgestellten Tabellen des Nahverkehrs für das Fahrplanjahr 2018 und der im Vorfeld verfügbaren, noch nicht sehr ergiebigen Informationen ein Ausblick auf das Fahrplanjahr 2018 gegeben. In beiden Fällen ergeben sich für den Harz (wenige) Chancen, (viele) Risiken und auf alle Fälle Handlungsbedarfe.

Details für 2017 können der beigefügten Vorschau entnommen werden, die praktisch alle für den Harz verfügbaren An- und Abreisemöglichkeiten für wesentliche Ballungsräume enthält.

Harzer Fernverbindungen Sommer 2017
Die An- und Abreisemöglichkeiten in den Harz und zurück und somit natürlich auch die Reisemöglichkeiten für uns Harzer werden ab Mai bis in den Spätherbst hinein wieder durch umfangreiche Bauarbeiten auf den Haupt- und Nebenverkehrsstrecken geprägt. Man kann gelegentlich den Eindruck gewinnen, dass der Zugverkehr eigentlich nur noch stört. Auf der anderen Seite zeigen die sehr zahlreichen und großen Baustellen, in welchem Maße die Schieneninfrastruktur in Deutschland in der Ära Mehdorn und im Zeichen des Börsengangs verkommen ist und welch enormer Nachholbedarf nun besteht. Teilweise sind die Arbeiten jedoch auch der Anpassung an die Inbetriebnahme der neuen Schnellfahrstrecke Nürnberg – Erfurt geschuldet.
Wie auch immer: Die Summe der Baustellen ergibt für den Reisenden in den und aus dem Harz eine fast ununterbrochene Kette von Ausnahmen zum Regelfahrplan, weil eigentlich immer irgendwo gebaut wird.

Eine Auswahl der Baustellen im Sommer 2017 möge dies belegen:

  1. Hannover – Göttingen Sperrung der Schnellfahrstrecke 01. bis 31.08., Umleitung der ICE, weitgehender Ausfall der IC und Ausfall der RB82 zwischen Kreiensen und Göttingen, deutlich schlechtere Anschlüsse der RB80 in Northeim nach/von Göttingen
  2. Paderborn – Altenbeken Totalsperrung der Strecke mit Bus-SEV vom 16.05. bis zum 30.06., Fahrzeitverlängerung und mehrfaches Umsteigen
  3. Ottbergen – Bodenfelde Umbau des Bahnhofs Bodenfelde (nur der Gleise, nicht etwa auch der Bahnsteige – das kommt später mit erneuter Sperrung) im Juli. Zeitweise Ausfall der NWB-Züge und Ersatz durch Busse, Umstieg auch in Ottbergen, Zeitverlust. Als Alternative steht hier allerdings der zeitneutrale Umweg über Kreiensen nach Northeim zur Verfügung
  4. Kreiensen – Bad Harzburg Bauarbeiten bei Seesen, Neuekrug-Hahausen und Umbau des Bahnhofs Oker mit zeit- und abschnittsweisem SEV, Fahrzeitverlust, mehrfaches Umsteigen erforderlich
  5. Braunschweig – Herzberg Arbeiten in den Oster-, Sommer- und Herbstferien mit SEV auf den jeweils betroffenen Abschnitten (u.a. Seesen bis Gittelde, Osterode bis Herzberg)
  6. Halle – Erfurt – Eisenach Arbeiten zwischen Erfurt und Eisenach zwingen die RB in andere Zeitlagen mit fallweisen Anschlussverlusten in Erfurt Hbf
  7. Halle – Bitterfeld – Berlin Zwar sollen Mitte April die umfangreichen Arbeiten im Bereich Hohenthurm – Landsberg beendet werden, doch gibt es weiterhin Ausfälle und Fahrzeitverschiebungen der ICE Halle – Berlin und zurück
  8. Und so weiter. Die Kumulierung der Arbeiten bedeutet u.a. für die Strecken Ruhr – Nordharz über Kreiensen und Frankfurt – Nordharz über Göttingen und Kreiensen, dass der reguläre Fahrplan nur während weniger Wochen gefahren werden kann. Für die Relation Frankfurt – Halberstadt über Goslar bedeutet es, auf die schlanken Verbindungen nahezu komplett zu verzichten  weiter  

Harz: Änderung des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetztes (NKAG) beschlossen - Initiative: Kommunen müssen Chancen für den Tourismus nutzen (Stand: 12.03.2017)
Bislang war den Kommunen in Niedersachsen die Möglichkeit verwehrt die Kurbeiträge der Touristen für deren Mobilität vor Ort einzusetzen. Mit der Novelle des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetztes (NKAG) können nun auch die Kommunen auf Westharzer Seite den Touristen einen Mehrwert durch kostenfreie Mobilität vor Ort anbieten.
In den Zusammenhang fordert die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" insbesondere die Kommunen Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Bad Grund auf, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um auch hier das Harzer Urlaubs-Ticket (HATIX) anzubieten.
Pressemitteilung Bündnis90/Die Grünen:

Novelle des Kommunalabgabengesetz
Julia Willie Hamburg: „Tourismusbeitrag kommt – HATIX jetzt auf den Weg bringen“
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Harz: Erneute Änderungen im Harzkursbuch Winter 2016_2017 im Raum Goslar (Stand: 03.02.2017)
Was ist neu? Was hat sich geändert?

Die ab Anfang Februar verfügbare Online-Version des Harz-Kursbuchs berücksichtigt die Anpassungen auf der Buslinie 810 Goslar – Bad Harzburg. Hier ist Anfang Januar ein neuer Fahrplan mit zusätzlichen Fahrten an Samstagen in Kraft getreten.
Das haben wir zum Anlass genommen, noch einmal alle Fahrpläne rund um Goslar durchzugehen:

Harz: Reisebericht "Tolle Landschaft, herrliche Strecken, wenig Fahrgäste" - Fahrkarten als Bückware (Stand: 29.01.2017)

Tolle Landschaft, herrliche Strecken, wenig Fahrgäste
Ich muss unbedingt vorausschicken, dass ich seit frühester Jugend ein glühender Anhänger der Harzer Schmalspurbahnen bin, damit die eine oder andere Anmerkung im nachstehenden Text nicht falsch verstanden wird. Auf DDR-Besuch in den Sommerferien in Nordhausen weilend, habe ich meinen alten Großonkel zu einer Fahrt nach Stiege und zurück überredet, nur mal so. Entgegen aller Vorschriften habe ich mich zweimal von Nordhausen nach Wernigerode und zurück getraut, als Bundesbürger mitten durch das Sperrgebiet bei Sorge hindurch. Wie anders hätte man sonst den Bahnhof Westerntor kennenlernen können? Und die vielen Stunden unter dem damals noch vorhandenen Vordach des Bahnhofs Eisfelder Talmühle kann ich gar nicht zählen. Diese Anhänglichkeit hat alle Wandlungen der letzten Jahrzehnte gut überstanden. Ich fahre immer noch gern mit der Schmalspurbahn durch den Harz, wenn auch, des Rummels wegen, nicht unbedingt auf den Brocken. Das ganze Netz bietet so viel an Schönheit, dass man den höchsten Gipfel nicht unbedingt braucht. Den erklimme ich denn doch lieber zu Fuß, ab Bushaltestelle Oderbrück und natürlich auch unter Nutzung des ÖPNV.

Die Harzer Schmalspurstrecken dienten in den letzten DDR-Jahren auch schon vorwiegend touristischen Zwecken, wiesen aber noch, siehe Silberhütte, beachtlichen Güterverkehr auf. Pendler, Schüler und andere ganz normale Harzbewohner waren hingegen schon längst zum billigeren, schnelleren und deutlich häufiger verkehrenden Linienbus abgewandert. So groß ist der Unterschied zu heute diesbezüglich nicht. Nur schaut man heute vielleicht etwas genauer auf die Zahlen. Und da muss so mancher schwach oder gar nicht genutzte Zug nervös machen.  weiter

Blick zurück durch die Heckscheibe des Triebwagens. Wenn die Sonne fehlt, spiegelt auch nichts. Die Herren vom Brockenzug müssen erst noch Wasser nehmen. Nach vorne geht es nur über den Kopf des Fahrzeugführers hinweg, der das nicht unbedingt gern haben muss. Ein Schattenriss verstößt aber wohl nicht gegen den Datenschutz. Und die Aussicht ist atemberaubend schön  weiter

Fahrkarten als Bückware? Eine Nachbetrachtung zu zwei HSB-Reisen
Als Echo auf unsere zwei Reiseberichte über Fahrten nach Drei Annen Hohne und Quedlinburg erreichten mich Hinweise darauf, dass ich deutlich preiswerter hätte fahren können, nämlich mit einer HarzTourCard für 18 €. Diese hätte sogar noch an zwei darauf folgenden Tagen gegolten.
Nachforschungen ergaben, dass dies tatsächlich zutrifft. Die HarzTourCard gilt im gesamten Streckennetz der HSB außerhalb der Brockenstrecke und auch auf den Streckenabschnitten in Thüringen. Mehr noch: Sie müsste auf den Stationen und Thüringen und im Zuge sogar verkauft werden können.
Nun könnte ich mir selbst an den Kopf greifen und mir sagen, was für ein Ochse ich doch bin, dass ich in der Agentur ganz harmlos nach „Quedlinburg und zurück“ gefragt und nicht schnurstracks eine HarzTourCard verlangt habe. Ich kenne das Angebot dieser Karte, habe es bisher aber auf das Gebiet des Kreises Harz bezogen und den Schluss auf die Gültigkeit in Thüringen einfach nicht gezogen. Soweit also zu meiner eigenen Dämlichkeit  weiter

Harz: Zwei Reiseberichte "Dampf und Schnee" und "Sangerhausen – eine vorbildliche Schnittstelle des öffentlichen Verkehrs" (Stand: 22.01.2017)

Dampf und Schnee
So nennt sich eine Erzählung des Ingenieurs und Schriftstellers Max Maria von Weber. Er, der Sohn des Komponisten Karl Maria von Weber, war der Eisenbahn sehr zugetan und setzte das geschlossene Führerhaus auf den Dampflokomotiven in Deutschland durch. Ohne Streiks übrigens.

Dieser Tage gibt es aber auch im Harz – mal wieder! – Dampf und Schnee. Wenn dann auch noch die Sonne scheint… um 9.52 Uhr, also pünktlich, was an diesem Tage auf der Südharzstrecke leider die Ausnahme war, bringt uns der Triebwagen nach Niedersachswerfen, was wir wegen Ersatzsignal in Woffleben und anderer witterungsbedingter Trödeleien (es sind minus 10 Grad, worüber man früher bei der Bahn nur müde gelächelt hätte) etwas später als geplant erreichen. Für den laut Beschilderung ca. 7 Minuten währenden Fußweg zum Bahnhof Ost der HSB ist dennoch reichlich Zeit vorhanden. Man sollte aber getrost 10 Minuten einkalkulieren – allein an der Fußgängerampel der B4 steht man ein paar Minuten herum und muss den endlosen Strom an Pkw und Lkw zur Kenntnis nehmen, der sich hier entlang ergießt. Armes Ilfeld…
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Sangerhausen – eine vorbildliche Schnittstelle des öffentlichen Verkehrs

Der Bahnhof Sangerhausen wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges durch Bombenangriff und einen explodierenden Güterzug schwer zerstört. Die DR erbaute in der durch den von Eisleben hierher verlagerten Kupferbergbau größer gewordenen Stadt ein neues Empfangsgebäude, während die Bahnsteige nur zum Teil wieder aufgebaut wurden. Der vordere Bahnsteig blieb ohne Überdachung. Unter den veränderten Vorzeichen nach 1990 – Einstellung des Bergbaus, deutlicher Rückgang der Pendlerverkehre und rückläufige Einwohnerzahl – erwies sich das Gebäude als zu groß und stand zuletzt – trotz einiger Belebungsversuche – weitgehend leer. Für Fahrgäste waren Station und Bahnsteige nicht mehr einladend.

Das hat sich in den Jahren 2015 und 2016 grundlegend geändert. Der Bahnhof Sangerhausen stellt nun eine schmucke und angemessen ausgestattete Schnittstelle für den öffentlichen Verkehr dar. Zu danken ist dies einerseits den Bemühungen des Landes Sachsen-Anhalt und der Deutschen Bahn um die Neugestaltung der Bahnsteige und der Stadt Sangerhausen, die trotz knapper Kassen das Gebäude erwarb, sanierte und mit neuem Leben erfüllte. Grund genug, sich die Sache einmal anzuschauen.

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Süd-Niedersachsen / Harz: NITAG nimmt Stellung zu Äußerungen der Initiative zum Niedersachsentarif - weiterer Schriftverkehr Initiative <-> NITAG (Stand: 17.01.2017)
E-Mail der NITAG vom 09.01.2017:
Sehr geehrter Herr Breme,
Ihren 673. Newsletter haben wir zur Kenntnis genommen. Dabei hätten wir uns vor der Veröffentlichung eine Kontaktaufnahme gewünscht, um Ihnen die benötigten Informationen an die Hand zu geben.
Wir möchten vorausschicken, dass es sich beim Niedersachsentarif um einen reinen SPNV-Tarif handelt. Unabhängig davon ist es aber tatsächlich unser Bestreben, die Mobilitätskette möglichst nicht am Bahnhof enden zu lassen, sondern die tarifliche Integration von Bahn und Bus stetig zu verbessern. Hierfür wurde mit der bestehenden „Anschlussmobilität“ für ausgewählte Zielorte mit Einführung des Niedersachsentarifs ein erster Schritt gemacht. Vor diesem Hintergrund nehmen wir zu Ihren Ausführungen wie folgt Stellung:
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Harz: Erneute Änderungen im Harzkursbuch Winter 2016_2017 - Initiative beklagt jederzeitigen Fahrplanwechsel (Stand: 17.01.2017)
Seit dem 01.01.2017 gelten auf den Buslinien 450, 451, 453, 454 und 464 geänderte Fahrpläne. Die Änderungen sind geringfügig und betreffen vorwiegend Fahrten an Schultagen. Das Angebot an Sa und So, bleibt, soweit vorhanden, unverändert. Die Änderungen sind im Harzkursbuch eingearbeitet.
Der Sprecher der Initiative Michael Reinboth beklagt unterdessen: "Wir werden uns wohl damit abfinden müssen, dass es "den" Fahrplanwechsel nicht mehr gibt... Jeder wechselt, wann und wie er Lust hat."

Süd-Niedersachsen / Harz: Tarifvielfalt sorgt für Diskussionen um NiedersachsenTicket und Niedersachsentarif (Stand: 09.01.2017)
In den vergangenen Tagen sorgten Meldungen und Leserbriefe in der örtlichen Presse für Verwirrung um das NiedersachsenTicket und den Niedersachsentarif.
Während das NiedersachsenTicket eine Fahrkarte mit Gültigkeit in Niedersachsen -inkl. westlicher Harz-, Bremen und Hamburg ist, erhebt der Niedersachsentarif seit 2013 den Anspruch ein Nahverkehrstarif für ganz Niedersachsen sein.
Auf der Homepage der Niedersachsentarif GmbH (NITAG) steht hierzu u.a.: ... Der Niedersachsentarif wurde am 9. Juni 2013 als gemeinsamer Nahverkehrstarif aller hier tätigen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) eingeführt. ....Mit Tarifeinführung besteht das Angebot der Anschlussmobilität in ausgewählten Zielorten .... So kann für diese Zielorte die Fahrkarte für die Weiterfahrt, z.B. mit dem Bus, in einem Kaufvorgang miterworben werden.....Mit einer zielgerichteten Weiterentwicklung des Tarifs, dem Ausbau der Kooperationen und innovativen Vertriebswegen sollen die Effizienz erhöht und die Zahl der Fahrgäste insgesamt gesteigert werden, um auch weiterhin ein attraktives Verkehrsangebot in Niedersachsen zu gewährleisten. 
Der Anspruch und die Realität des Niedersachsentarifs klaffen insbesondere im Harz weit auseinander. So ist es nach fast 4 Jahren Niedersachsentarif immer noch nicht möglich durchgehende Fahrkarten von Hannover in verschiedene Harzorte zu lösen. Der
Niedersachsentarif endet immer noch VOR dem Harz. Die bekannten Tourismusziele, wie z.B. Braunlage, Bad Lauterberg, Bad Grund sind mit Niedersachsentarif nicht erreichbar.
Die Diskussion zeigt einmal mehr,
wie wenig transparent unsere Tariflandschaft geworden ist. Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" fordert die NITAG auf, den Niedersachsentarif nach 4 Jahren endlich nachzubessern. Der Sprecher der Initiative Burkhard Breme fragt sich: “Auf was will die NITAG noch warten, damit sie Ihre selbst gesteckten Ziele umsetzt?".

Pressemitteilung des ZVSN: Neuer Geschäftsführer beim Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) (Stand: 03.01.2017)
Pressemitteilung ZVSN-Pm 1/17:
03.01.17 Göttingen. Seit dem 1. Januar 2017 arbeitet Michael Frömming als neuer Geschäftsführer des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN). Das Ergebnis für den aus Rotenburg (Wümme) stammenden 47-jährigen Politikwissenschaftler fiel laut der Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Frau Christel Wemheuer (Erste Kreisrätin des Landkreises Göttingen), in der ZVSN-Verbandsversammlung einstimmig.

Michael Frömming arbeitete von 1999 bis 2011 beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Bremen und koordinierte dort internationale Mobilitätsprojekte. Zu seinen Aufgaben zählte beispielsweise der Ausbau neuer Angebote für den Öffentlichen Nahverkehr, Car-Sharing und den Radverkehr. Zwischen 2011 und 2016 war der parteilose Frömming Berater für Verkehr, Wirtschaft, Umweltweltschutz und Energie bei Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen in Rheinland-Pfalz  weiter

Harz: Initiative aktualisiert Harzkursbuch Winter 2016_2017 und veröffentlicht neues Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen (Stand: 03.01.2017)
Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" hat die Onlineversion des neuen Harzkursbuch Winter 2016_2017
aktualisiert. Das Update des Harzkursbuches beinhaltet verschiedene Ankunfts- und Abfahrtsminuten in Köln bzw. Düsseldorf.
Außerdem wurde die Tabelle 601 (Nordhausen - Erfurt) angepasst, da DB Netz zum einen die Fahrzeiten um 1-2 Minuten geändert hat, was im Entwurf so nicht stand (z.B. Nordhausen nun ab 10.30 statt 10.31, Ankunft in Erfurt gleich) und die Buslinie Sondershausen - Mühlhausen nun den Bahnhof Sondershausen bedient. Letzteres verbessert die Achse Nordhausen - Sondershausen - Mühlhausen erheblich und lässt Ebeleben sowie Schlotheim wieder näher an den Harz rücken.

Als Nachfolger der einzelnen Fahrplanheftchen mit den Fernverbindungen haben wir ein Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen auf Basis des aktuellen Harzkursbuches mit Erweiterungen erstellt. Das Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen enthält alle relevanten Regionen nebst Erläuterungen.

Harz: Von stockenden Tarifgesprächen über verlängerte Bauarbeiten bis zu kleinen Fahrplanheften (Stand: 28.12.2016)
Was lange währt, wird gut. Dieser Satz gilt im Zusammenhang mit der Eisenbahn nicht mehr sehr oft. So währen zum Beispiel die Tarifgespräche zwischen der Deutschen Bahn und der GDL schon wieder mehrere Monate, und am Ende kommt wie gewohnt nichts Gutes, sondern womöglich der nächste Streik heraus. Bauarbeiten dauern zumeist deutlich länger als geplant, und am Ende ergibt sich nichts wirklich Besseres für die Fahrgäste. Und so weiter. Leider gilt der fehlende Zusammenhang zwischen langer Dauer und einem guten Produkt auch nicht mehr für Drucksachen, die im Zusammenhang mit dem Fahrplanwechsel erscheinen. Denn obwohl sie im Regelfall inzwischen erst deutlich nach dem Wechseltermin auf den Markt kommen, sind sie keineswegs fehlerfrei
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Harz: Initiative veröffentlicht aktualisierte Version vom Harzkursbuch Winter 2016_2017 (Stand: 19.12.2016)
Die Harzkursbücher sind inzwischen überall ausgeliefert (Goslar, Walkenried, Bad Sachsa, Bad Lauterberg, Herzberg und Osterode).
In der aktualisierten Fassung wurden folgende Punkte geändert:

1. Betreiberwechsel von HEX und DB Regio auf Abellio im Nordharz erst 2018
2. Umsteigeerfordernis bei einer NWB aus Richtung Paderborn in Richtung Göttingen in Ottbergen
3. Fahrzeitanpassungen bei RB89 Paderborn - Hamm (minimal, ohne Auswirkungen auf die Verbindungen)
4. Grenzlandmuseum nun in Bad Sachsa und nicht mehr in Tettenborn
5. Bei einigen Verweisen ("siehe Seite xxx") war die Umstellung auf die neuen Seitennummern noch nicht nachvollzogen

Harz: Initiative veröffentlicht Harzkursbuch Winter 2016_2017 (Stand: 14.12.2016)
Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" hat die Onlineversion des neuen Harzkursbuch Winter 2016_2017
veröffentlicht. In den letzten Jahren wird es immer schwieriger, eine rechtzeitige Ausgabe zu bewerkstelligen. Die Verkehrsunternehmen und die Aufgabenträger lassen sich Zeit und verlassen sich auf das Internet. Dabei wird allerdings übersehen, dass man gelegentlich auch ein paar Tage im Voraus planen möchte - nicht nur im Fern-, sondern auch im Regionalverkehr.
Etliche Neuerungen sind in den Vorbemerkungen (Seite 3) aufgelistet. Ebenso, soweit bekannt, größere Bauarbeiten. Erwähnenswert darüber hinaus ist noch der neue Halt der RB82 in Nörten-Hardenberg. Wegen des Reformationsjahres 2017 wurden dieses Mal mit viel Mühe die Tabellen und Hinweise rund um Eisleben eingepflegt (siehe auch Seite 204).
Die Druckversion wird ab 16.12.2016 in den Handel gebracht, so dass die neuen Harzkursbücher ab 19.12.2016 an den üblichen Verkaufsstellen verfügbar sein werden. Der Preis liegt unverändert weiter bei 2,00 €.

Göttingen: PRO BAHN: Fahrplanwechsel bringt wenige Verbesserungen (Stand: 08.12.2016)
Pressemitteilung:
Der Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2016 bei den Eisenbahnen bringt für Süd-Niedersachsen einige kleine Verbesserungen. Der Fahrgastverband PRO BAHN verweist auf einen neuen Spätzug am Wochenende von Göttingen (ab 0:23h) über Nörten nach Northeim. PRO BAHN bedauert aber, dass es nicht gelungen ist, diesen Zug wenigstens bis nach Herzberg zu verlängern, um den Südharz nach der Kreisfusion besser an das Oberzentrum Göttingen anzubinden, kritisiert der Regionalvorsitzende Michael Reinboth
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Alle Verbesserungen im SPNV des Großraum Braunschweig zum Fahrplanwechsel am 11.12.2016 gibt es hier: https://www.zgb.de/neuigkeiten

Göttingen: PRO BAHN sieht ECO-Bus-Projekt aus Fahrgastsicht skeptisch (Stand: 07.12.2016)
Pressemitteilung:
Der Fahrgastverband PRO BAHN hat davor gewarnt, große Summen öffentlicher Mittel in ein naturwissenschaftliches Forschungsprojekt des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation Göttingen zu stecken, dessen Nutzen für die Fahrgäste „völlig unsicher“ ist. Der Regionalvorsitzende Michael Reinboth wies darauf hin, dass die Organisatoren des Projektes vom Zweckverband Verkehrsverbund Südniedersachsen (ZVSN) und dem Zweckverband Großraum Braunschweig (ZGB) fast eine Million Euro erwarten, um für einen begrenzten Zeitraum gerade mal zehn VW-Kleinbusse durch die Gegend fahren zu lassen  
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Nachruf: Ein Freund der Eisenbahn ist von uns gegangen

Adolf Bischof, „Adolar“, der langjährige Redakteur des „Harzkurier“, ist kürzlich verstorben. Wir Freunde der Eisenbahn im Südharz nehmen Abschied von einem Mann, der sich während seiner aktiven Zeit immer wieder für den Erhalt der Bahn eingesetzt hat. Seine Sympathie für das Verkehrsmittel Eisenbahn war vor allen Dingen zur Zeit der Wende 1989 und in den ersten Jahren danach spürbar – kein Wunder, denn einer seiner Vorfahren war selbst bei der Bahn beschäftigt und hatte offenbar den bekanntlich nicht heilbaren Virus „Eisenbahnfreund“ erfolgreich auf ihn übertragen.

Auch uns hat er immer wieder geholfen. Durch sein Engagement konnten in der ersten Zeit nach der Grenzöffnung Beilagen mit Fahrplänen und Fernverbindungen produziert werden. Stets hatte er ein offenes Ohr für unsere Bemühungen um den Erhalt der Schiene und ließ sich für entsprechend kritische Artikel sogar von Wolf Gorka, dem späteren LNVG-Geschäftsführer, anraunzen. An uns hat er das nicht weitergegeben, im Gegenteil.

„Die Südharzstrecke lebt“ war eine klassische Schlagzeile in jenen Dezemberwochen des Jahres 1989, wo der Harzkurier beinahe täglich über Fahrgastandrang und Zusatzzüge berichtete.

Er war Journalist durch und durch und ging den Dingen auf den Grund. Das, was wir heute tagtäglich auf der Strecke Herzberg – Braunschweig erleben müssen, hätte seinen journalistischen Ehrgeiz geweckt, ganz sicher. Dabei blieb er stets fair und um Ausgleich zum Beispiel zwischen der Bundesbahn und uns unzufriedenen Kunden bemüht und ließ alle Seiten zu Wort kommen.

Zuletzt ging es Adolf Bischof nicht mehr gut. Das war schon spürbar, als ich ihn um ein Vorwort zum Buch „Der erste Lückenschluss“ bat. Nur er konnte es schreiben, ganz authentisch aus jenen Tagen und Wochen berichten. Er hat es unter großen Schwierigkeiten getan, wofür ich ihm bis heute sehr dankbar bin. Das fertige Buch konnte er noch in den Händen halten. Er rief mich an und freute sich besonders über das alte „Adolar“-Bild, was ich hierfür aufgetrieben hatte.

Nun hat er für immer die Schreibmaschine zur Seite gestellt. Wir verabschieden uns von „Adolar“ und verneigen uns zugleich vor einer beachtlichen Lebensleistung, mit der er die Südharzer Presseszene – und nicht nur diese – über Jahrzehnte bestimmt und bereichert hat.

Er möge in Frieden ruhen.

Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“  

Südharz im Oktober 2016

Hannover: Anfrage der FDP zur Zuverlässigkeit der Bahnverbindung Braunschweig - Herzberg (Stand: 20.09.2016)

Der Abgeordnete des Niedersächsischen Landtags, Christian Grascha (FDP) hat nach den Betriebssstörungen auf der Süd-Westharzstrecke eine kleine Anfrage an die Niedersächsische Landesregierung gestellt. Die Antwort ist dem nachfolgendem Zitat der Drucksache 176320 des Niedersächsischer Landtags – 17. Wahlperiode oder dem Link http://www.landtag-niedersachsen.de/drucksachen/drucksachen_17_7500/6001-6500/17-6320.pdf zu entnehmen.
46. Wie zuverlässig ist die Bahnverbindung Braunschweig–Seesen–Herzberg (RB 46)?

Abgeordneter Christian Grascha (FDP)
Antwort des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
namens der Landesregierung

Vorbemerkung des Abgeordneten
Die Bahnverbindung auf der Strecke Braunschweig–Seesen–Herzberg steht mit Bezug auf Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit in der Kritik. MdB Güntzler spricht auf seiner Homepage von „fast täglichen Verspätungen“ (http://www.fritz-guentzler.de/index.php/pressebereich/656-guentzler-undtheuvsen-fuer-verbesserungen-auf-der-bahnstrecke-herzberg-braunschweig) und bezieht sich auf Weichen-, Schranken- und Signalstörungen   weiter

Herzberg: „Ausgeträumt“ – der Umsteigeknoten Herzberg ist wieder ohne Gastronomie (Stand: 07.09.2016)
Mit größtem Bedauern muss „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ vom Ende einer segensreichen Einrichtung berichten und damit leider auch nach dem Verspätungschaos auf der Westharzstrecke einen weiteren Einbruch in der Servicequalität des Südharzer Eisenbahnnetzes vermelden: Karin Kerl hat ihren „Traum am Gleis“ geschlossen. „Ausgeträumt“, wie sie selbst auf den Zetteln formuliert, welche die nun verschlossenen Türen des Herzberger Empfangsgebäudes zieren  weiter

Harz: +++ Initiative aktualisiert Harzkursbuch Sommer 2016 (Änderungen bei den HVB und der Linie 257 -wieder bis Braunlage Busbahnhof-) +++ (Stand: 07.08.2016)

Süd-Westharzstrecke: Licht am Ende des Tunnels? „Höchste Eisenbahn“ zu Besuch bei DB Netz in Hannover (Stand: 24.07.2016)
Die Bahnstrecke Herzberg – Braunschweig hat gar keinen Tunnel. Gleichwohl nutzte Udo Diedrich, Leiter des Harz-Weser-Netzes der DB Netz mit Sitz in Göttingen, diese Metapher, um den Zustand auf dieser Strecke zu beschreiben, als Gerd Aschoff von PRO BAHN und Michael Reinboth auf Einladung von Gerd Matschke, Leiter des Bereichs Regionalnetze für Norddeutschland, in der Lindemannallee in Hannover zu Gast waren. Fast drei Stunden nahmen sich die beiden Herren Zeit, um die aus Sicht von „Höchste Eisenbahn“ katastrophale betriebliche Situation auf dieser Achse und die eingeleiteten Maßnahmen zur Stabilisierung des Betriebes zu erläutern.

Dabei schonten sich die Herren nicht und legten die Karten auf den Tisch. Der Pünktlichkeitsgrad der Strecke lag im Juni und Juli gerade mal noch bei 65-70 %, was bedeutet, dass nur noch etwa zwei Drittel der Reisezüge mit einer Verspätung von weniger als 5 Minuten unterwegs waren. Das ist ein Wert, den selbst der notleidende Fernverkehr der Bahn meistens noch schafft. Und 5 Minuten sind bei den knappen Anschlüssen in Herzberg, Seesen und Braunschweig schon fast zu viel. Das übrige Netz glänzt übrigens, auch dank der vielgescholtenen, weil teuren Zweigleisigkeit vieler Strecken, mit Werten über der 90 %-Marke. Aber was nutzt es, wenn eine Strecke dermaßen schwächelt.
Alte und neue Stellwerkstechnik kaum miteinander kombinierbar
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Harz: 15 Jahre „Fahrtziel Natur“ – Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung – Nationalpark Harz von Anfang an dabei (Stand: 18.07.2016)
Medien-Information Nationalpark Harz:
Wernigerode - Braunlage. „Fahrtziel Natur“ ist ein Gemeinschaftsprojekt, das sich für Klimaschutz durch Verkehrsverlagerung engagiert. Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland, der Schweiz und Österreich sind mit attraktiven Angeboten zur Mobilität vor Ort dabei. Es wurde vor 15 Jahren gegründet – dieser Anlass wurde jüngst im berühmten „Kaiserbahnhof“ in Potsdam gebührend gefeiert.

Wie ging es los? Am 25. April 2001 hatten sich die großen Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) und die Deutsche Bahn (DB) zur Kooperation Fahrtziel Natur zusammengeschlossen. Starthilfe gab damals auch noch der WWF. Zum Start einte alle Träger das Ziel, Nationalparke, Naturparke und Biosphärenreservate in Deutschland als attraktive Reiseziele bekannt zu machen. Weiterhin wollten sie dazu beitragen, das Naturerbe und die Biodiversität in Deutschland durch die aktive Förderung des nachhaltigen Tourismus langfristig zu sichern  weiter

Südniedersachsen: MdB Fritz Güntzler (CDU) und der CDU-Landratskandidat Prof. Ludwig Theuvsen für Verbesserungen auf der Bahnstrecke Herzberg – Braunschweig - Initiative Höchste Eisenbahn sieht Fahrplan durch Störungen erheblich beeinträchtigt (Stand: 08.07.2016)
Pressemitteilung Büro Fritz Güntzler MdB:

Der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) und der CDU-Landratskandidat Prof. Ludwig Theuvsen setzen sich für Verbesserungen auf der Bahnstrecke Herzberg – Braunschweig ein. „Derzeit kommt es hier fast täglich zu Verspätungen“, so Güntzler. Grund dafür sind nach Informationen der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ Weichen-, Schranken- oder Signalstörungen. Die Verspätungen führten dazu, dass viele Pendler ihre Anschlüsse verpassen und mindestens eine Stunde warten müssten. Die Beeinträchtigungen bewirkten, dass viele Bahnfahrer auf andere Verkehrsmittel ausweichen. „Die Störungen gefährden inzwischen die Wettbewerbsfähigkeit der Strecke und sind auf Dauer ein massiver Nachteil für den Standort Osterode und den gesamten Südharz“, ergänzt Theuvsen weiter

Harztourismus: Ab 12. Juli: Touren durch den Harz mit dem Südniedersachsenbus - Tagesausflüge für Entdecker, Wanderer und die ganze Familie (Stand: 08.07.2016)
Pressemitteilung der Regionalbus Braunschweig (RBB):

Ab Dienstag, 12. Juli bietet Regionalbus Braunschweig (RBB) mit dem Südniedersachsenbus Tagestouren durch den Harz an. Mit drei abwechslungsreichen Ausflügen macht RBB den Harz für Touristen und Wanderer noch attraktiver.

Folgende Touren mit zahlreichen Aufenthaltsmöglichkeiten werden angeboten:  weiter

Süd-Westharzstrecke: Verhältnisse im Bahnverkehr Braunschweig – Herzberg sind unerträglich geworden (Stand: 20.06.2016)
Montag, 20.06.2016:
Der Zug Herzberg – Braunschweig, Herzberg ab 7.30 Uhr, hat in Richtung Braunschweig mehr als 20 Minuten Verspätung. Der Gegenzug, welcher Herzberg eigentlich um 8.21 Uhr hätte erreichen sollen, läuft mit rund 10 Minuten Verspätung. In Braunschweig, Seesen und Herzberg gehen reihenweise Anschlüsse verloren, Fahrgäste müssen sich bis zu einer Stunde gedulden.

„Kein Einzelfall“ weiß Michael Reinboth von der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“. Die Strecke Braunschweig – Herzberg ist vor allem wegen ihrer heruntergekommenen und extrem zurückgebauten Infrastruktur seit Jahren ein Sorgenkind. Aktuell kriselt es – einmal mehr – in den Bahnhöfen Gittelde-Bad Grund und Münchehof. Während es in Gittelde seit mehreren Jahren immer wieder Störungen wegen maroder Stelldrähte im restlos veralteten Stellwerk gibt, sind in Münchehof seit Monaten einige Signale dauerhaft gestört und quasi außer Betrieb, was Züge zur Langsamfahrt zwingt weiter

Harz: Ab 01.01.2018 auch im Landkreis Goslar kostenlose Kurgast-Beförderung mit dem Harz-Ticket (HATIX) - Landkreis Osterode bleibt weiterhin außen vor (Stand: 17.06.2016)
Landkreis Goslar. Die Einführung des Harz-Tickets „HATIX“ nimmt Fahrt auf. Mit dem Ticket soll es Kurgästen ermöglicht werden, kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen (regionalHeute.de berichtete).
Auf Bitte der Städte Goslar, Langelsheim und Clausthal-Zellerfeld wird der Landkreis das Vorhaben koordinieren.
In der Kreisverwaltung wurde bereits vor Jahren ein umsetzbares Konzept des „HATIX“ erstellt, die Einführung scheiterte 2012/2013 jedoch an den rechtlichen Rahmenbedingungen. Diese Hürde wird mit der Novelle des Niedersächsischen weiter
Quelle:
http://regionalgoslar.de/kostenlose-kurgast-befoerderung-mit-dem-harz-ticket/

Harz: Flyer Harzer Fernverbindungen aktualisiert (Stand: 12.06.2016)
Im Rahmen der Initiative "Ein Harz" (Arbeitsgruppe Verkehrsinfrastruktur) wurde die Aktualisierung der Harzer Fernverbindungen mit Stand 12.06.2016 abgeschlossen.

Niedersachsen: Niedersachsen-Ticket kommt mit "Sommerferien Bonus" und gilt schon vor 9 Uhr (Stand: 12.06.2016)
Eine feine Sache: in den Sommerferien Niedersachsen-Ticket schon vor 9 Uhr gültig
Wer im VSN-Gebiet leben muss, registriert die Existenz der NITAG, also der „Niedersachsentarif GmbH“ mit großer Freude, denn diese sorgt im Unterschied zum heimischen Verbund wenigstens ab und zu für positive Momente. So auch jetzt:

Während der Sommerferien, also vom 23.06. bis zum 03.08.2016, ist das Niedersachsen-Ticket auch unter der Woche schon vor 9 Uhr gültig. Der Reisebereich eines gewöhnlichen Südharzers wächst somit immerhin um 3 ½ oder 3 Stunden, je nach Wohnort, denn die ersten Züge verlassen Herzberg in Richtung Göttingen und Braunschweig um 5.30 Uhr, Bad Sachsa oder Walkenried um 6 Uhr. Damit kommt man schon sehr weit, auch wenn sich natürlich an den mäßigen Anschlüssen an den „metronom“ in Northeim nichts ändert. Die sind in den Sommerferien genau so schlecht wie sonst auch.

Die Wartezeit von 25-30 Minuten im schönen Bahnhof Northeim (Kaffee und Brötchen gibt es dort auch schon am frühen Morgen) hat jedoch immerhin zur Folge, dass wir Südharzer während des uns in den Sommerferien erneut ereilenden Schienenersatzverkehrs dennoch eben diese „metronome“ trotz längerer Reisezeit mit dem Bus erreichen, genau so auch in der Gegenrichtung. Die Aussage von dem 3 oder 3 ½-Stunden größeren Radius bleibt somit auch während der zwei SEV-Wochen gültig weiter

Weitere Infos: https://www.bahn.de/regional/view/regionen/niedersa/freizeit/niedersa_ticket.shtml

Südharzstrecke: Rückbau des Bahnhofs Scharzfeld erst nach Erweiterung des Bahnhofs Ellrich (Stand: 12.06.2016)  
Baumaßnahmen der DB Netz AG sind hierzulande zu mehr als 90 Prozent „Rückbauten“ zur Senkung der Kosten. Hierbei muss höllisch aufgepasst werden, dass nicht zu viele Gleise und Weichen verschwinden und dadurch die Kapazität und – mindestens ebenso wichtig – die Betriebsqualität nicht in unzumutbarer Weise leiden. Leider erfahren die betroffenen Reisenden zumeist erst dann von einer solchen Maßnahme, wenn der Rückbau bereits erfolgt ist und das Kind somit schon im Brunnen liegt, da die zuständige Genehmigungs-behörde, das Eisenbahn-Bundesamt, die Planungen nicht in breiter Form bekanntgibt, sondern nur auf Insidern bekannten Kanälen im Internet publiziert.

Nach diversen negativen Erfahrungen – so ist die Betriebsqualität auf der Strecke Braunschweig – Herzberg infolge fehlender Begegnungsabschnitte und massenhaft reduzierter Kreuzungsmöglichkeiten grottenschlecht – haben wir uns angewöhnt, jedem Hinweis auf geplante Rückbauten nachzugehen. Im Falle der Umwandlung des Bahnhofs Scharzfeld in eine „Ausweichanschlussstelle“ und der damit verbundenen drastischen Reduzierung der Infrastruktur haben wir es nun erstmals gewagt, dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA), ganz genau der Außenstelle in Hannover, Bedenken hinsichtlich der zu erwartenden schlechteren Betriebsqualität vorzutragen. Diese wurden nicht etwa ignoriert, sondern ganz ordentlich bearbeitet, was das Einholen einer zusätzlichen Stellungnahme bei der DB Netz AG einschloss. Insoweit kann man Fahrgastverbände nur ermuntern, bei fundierten Bedenken diese auch im Rahmen des Verfahrens vorzubringen weiter 

Südniedersachsen: Der Verkehrsverbund erhöht die Preise - PRO BAHN kritisiert Preiserhöhung (Stand 30.05.2016)
Die Geduld der Fahrgäste von Bussen und Bahnen in Südniedersachsen wird ab dem 12. Juni ein weiteres Mal auf die Probe gestellt, denn der Verkehrsverbund VSN erhöht erneut seine Fahrpreise. Kritisch beurteilt der Fahrgastverband PRO BAHN dabei vor allem die komplette Ideenlosigkeit, wie man mit neuen Angeboten zusätzliche Kunden für Bahn und Bus im Landessüden gewinnen will
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Südharzstrecke: Erneute Streckensperrung zwischen Herzberg (Harz) – Northeim (Han) von Samstag, 25. Juni bis Donnerstag, 7. Juli (Stand: 05.06.2016)
Grund: umfangreiche Gleisbauarbeiten zwischen Herzberg (Harz) – Northeim (Han)
Linie RB 80 Göttingen – Northeim – Herzberg – Nordhausen von Samstag, 25. Juni bis Donnerstag, 7. Juli, jeweils ganztägig Schienenersatzverkehr Northeim (Han) <> Herzberg (Harz)
Die Züge dieser Linie werden zwischen Northeim (Han) und Herzberg (Harz) durch Busse ersetzt.
Beachten Sie die größtenteils frühere Abfahrt/spätere Ankunft der Busse in Northeim (Han). Dadurch besteht für Durchgangsreisende in Northeim (Han) größtenteils erst Anschluss an die Busse bzw. Züge des nächsten Taktes zur Weiterfahrt
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Die Fahrplaninformationen zu dieser Meldung finden Sie unter folgendem Link:

Fahrplan (Göttingen – Nordhausen), 25.06. – 07.07.2016 (Dateigröße: 1018,3 kB)
http://bauarbeiten.bahn.de/docs/niedersachsen-bremen/infos/RB80_2506-07072016_fahrplan.pdf
PDF-Dokument mit allen aktuellen Fahrplanänderungen (Dateigröße: 170,8 kB)
http://bauarbeiten.bahn.de/docs/niedersachsen-bremen/RB_80.pdf
Quelle: http://bauarbeiten.bahn.de/niedersachsen-bremen,8

Herzberg: Das Bahnhofsgebäude Herzberg soll für 199.000 € verkauft werden (Stand: 05.06.2016)
Laut folgender Anzeige -Auszug aus einem Internetportal- soll das Bahnhofsgebäude Herzberg für verkauft werden.

Zimmer 10.0
Wohnfläche ca. 616.00 m²
Kaufpreis 199.000,00 EUR

Haustyp Einfamilienhaus (freistehend)
Grundstücksfläche ca. 688.00 m²
Nutzfläche ca. 100.00 m²
Wesentliche Energieträger Keine Angabe
Energieausweis liegt zur Besichtigung vor

Provision für Käufer Nein

Objektbeschreibung
Das Grundstück des Bahnhof in Herzberg am Harz umfasst insgesamt 688 m². Er dient als Umsteigebahnhof und liegt auf der Strecke zwischen Northeim – Nordhausen und Herzberg - Seesen. 
Derzeit sind rund 31% der im Gebäude vorhandenen Fläche, gewerblich vermietet.
Alle Flächen haben enormes Mietsteigerungs-potential.
Quelle: https://home.immobilienscout24.de/22GTsu/expose/87517823

Südniedersachsen: Landratskandidat Theuvsen (CDU) fordert „Südniedersachsen-Express“ für bessere Vernetzung - Neuer Landkreis muss auch durch Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs stärker zusammenwachsen (Stand 14.05.2016)
Landratskandidat Theuvsen (CDU) hat in seiner Themenwoche zum Verkehr auch einen Zwischenstopp bei unserer Initiative eingelegt und mit unserem Sprecher Michael Reinboth ÖPNV-Themen erörtert.

Pressemitteilung v
on Prof. Dr. L. Theuvsen:
Der CDU Landratskandidat Prof. Ludwig Theuvsen zieht als Fazit seiner Woche der Landkreisbereisung unter dem Motto "TheuvsensThemenWochen" die zügige Einführung schnellerer Bahn- und Busverbindung durch den gesamten neuen Landkreis Göttingen vom südlichsten Zipfel Niedersachsen bis in den Südharz
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Harz: Initiative veröffentlicht Harzkursbuch Sommer 2016 als Downloadversion. Die gedruckte Fassung ist seit einigen Tagen im Handel erhältlich.  (Stand 23.04.2016)

Südniedersachsen: Vorabinformation zum geplanten Ersatzfahrplan der RB 80 / 82 Göttingen - Northeim / Kreiensen (Stand 13.04.2016)
Ersatzfahrplan Göttingen - Northeim --> http://www.suedharzstrecke.de/downloads/2016_04_23_Kundenfahrplan RB 80.pdf

Ersatzfahrplan Göttingen - Kreiensen --> http://www.suedharzstrecke.de/downloads/2016_04_23_Kundenfahrplan RB 82.pdf

PRO BAHN Südniedersachsen zur Streckensperrung: Berlin-ICE fahren an Göttingen vorbei (Stand 03.04.2016)
Nur scheibchenweise rückt die Deutsche Bahn mit wesentlichen Informationen zu den Auswirkungen der kurzfristigen Streckensperrung auf die Fahrgäste ab 23. April 2016 raus. Noch am Freitagnachmittag kündigte ein Pressesprecher Informationen für den 7. April 2016 an, doch am Freitagabend veröffentlichte „Max Maulwurf“ für Südniedersachsen brisante Informationen. Dem Flugblatt (Anlage) ist zu entnehmen, dass die ICE-Linie 11 Frankfurt-Berlin großräumig mit Halt in Erfurt umgeleitet wird und damit die Halte Kassel, Göttingen, Hildesheim und Braunschweig auslässt. Schmerzlich sei auch die weitgehende Streichung der IC-Linie 26 Hamburg-Frankfurt zwischen Hannover und Kassel, kritisiert der Göttinger PRO BAHN-Ehrenvorsitzende Gerd Aschoff 
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Südniedersachsen: „Südharzer Fahrgäste werden die Zeche für Bahn-Versäumnisse zahlen“  (Stand 02.04.2016)  
Bei der Deutschen Bahn regiert im Bereich Netz nicht erst seit gestern das Chaos. Immer häufiger zahlen die Fahrgäste die Zeche für jahrelange Planungs- und Bauversäumnisse. Jüngstes Beispiel ist die vorgesehene zweiwöchige Sperrung der Schnellfahrstrecke Kassel – Hannover wegen „dringender Bauarbeiten“. Diese sind so dringend, dass sie nicht bis zum Sommer warten können, wo ohnedies an der Strecke gebaut werden soll
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Südharzstrecke: 6.47 Uhr statt 6.50 Uhr – längere Fahrzeit nach Northeimer Bahnhofsumbau (Stand 02.04.2016)
Die Meldung, dass der werktägliche Zusatzzug ab Herzberg nach Göttingen nun wieder so fährt, dass sowohl der Anschluss zum „metronom“ in Northeim als auch der zum ICE nach Hamburg in Göttingen wieder erreicht werden, werten wir natürlich positiv. Wir bekennen auch, dass unsere Initiative schon im Dezember auf die verpassten Anschlüsse hingewiesen und die Rückkehr des Zuges in seine alte Lage gefordert hat
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Dennoch stimmt die Nachricht nachdenklich, denn der Zug fährt in Herzberg nicht wie vor dem Fahrplanwechsel im Dezember um 6.50 Uhr, sondern bereits um 6.47 Uhr ab, obwohl er dies wegen des Anschlusses an den „metronom“ nicht müsste – der verlässt Northeim wie immer um 7.20 Uhr, weswegen eine Ankunft um 7.14 oder 7.15 Uhr vollkommen gereicht hätte. Natürlich haben wir nachgehakt, da uns die 3 zusätzlichen Minuten stören. Immerhin steht der Zug nun von 7.11 bis 7.18 in Northeim herum. Warum tut er das? ... weiter

Kreiensen: Bahnknoten mit viel Betrieb und wenig Service - Ein Loblied auf die Bahnhofsmission (Stand 06.03.2016) 
Blickt man am Empfangsgebäude des Bahnhofs Kreiensen – übrigens dem schönsten in Südniedersachsen oder gar darüber hinaus – nach Süden, kann man die große Brücke der Neubaustrecke erkennen und ab und an auch einen ICE darauf vorbeirauschen zu sehen. Der große Fernverkehr macht seit deren Inbetriebnahme einen Bogen um den einstigen großen Knotenpunkt im kleinen Dorf, welcher einen ebenso legendären Ruf genoss wie Bebra oder Treuchtlingen, auch sie infolge Neubautrassen inzwischen ebenso an den Rand gedrängt wie unser Bahnhof, der sein Entstehen der früheren Grenzziehung zwischen dem Herzogtum Braunschweig und dem Königreich Hannover verdankt. Hannoversche und Braunschweigische Südbahn kreuzen sich hier. Im mit allerlei bahntypischen Symbolen verzierten, von Hubert Stier konzipierten Bauwerk dinierten einst Kaiser Wilhelm, die Kaiserin, der Kronprinz – der hat hier sogar auf der Durchreise Zeitungen gekauft ... weiter

Harz: Weiterer Flyer "Nordseeküste – Bremen – Harz" für Reisen mit Bahn und Bus in den Harz veröffentlicht (Stand 06.03.2016) 
Im Rahmen der Initiative „Ein Harz“, wurden bereits vier Flyer veröffentlicht. Nun folgte der Flyer für "Nordseeküste – Bremen – Harz"
... weiter  

  Nordseeküste – Bremen – Harz 

Harz: Flyer für Reisen mit Bahn und Bus in den Harz entwickelt (Stand 15.02.2016) 
Im Rahmen der Initiative „Ein Harz“, die Harzer Kommunen ins Leben gerufen haben, um die gemeinsame und einheitliche Vermarktung des Harzes voranzubringen, werden seit einigen Monaten die Themen „Anreise und Abreise mit Bahn und Bus“ und „ÖPNV im Harz“ von PRO BAHN und der Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“ betreut. Beim ersten Thema geht es u.a. um die Verbesserung der Zugverbindungen durch Einrichtung von durchgehenden Zügen und Stabilisierung der Anschlüsse, aber auch um die Frage, wie das – im Grunde nicht schlechte – Angebot besser an den Mann bzw. die Frau gebracht werden kann.

Hierzu wurden von uns Vorschläge unterbreitet, als Beispiel für Vermarktungsmöglichkeiten aber auch eine Reihe von Flyern entworfen, in denen An- und Abreise mit der Bahn und Weiter- und Rückreise in den und aus dem Harz mit dem Bus je Aufkommensschwerpunkt der Harzer Urlauber übersichtlich dargestellt werden ... weiter

Berlin – Magdeburg/Dessau/Braunschweig/Bitterfeld/Halle – Harz
Rhein/Ruhr – Hannover/Braunschweig/Magdeburg/Kreiensen/Northeim – Harz

 

Rhein/Ruhr – Paderborn – Kreiensen/Bodenfelde – Harz
Niederlande – Hannover/Braunschweig/Magdeburg/Kreiensen/Northeim - Harz

Südniedersachsen: Regionalbahn aus Herzberg bekommt alte Anschlüsse wieder zurück (Stand 20.01.2016)
Erfreuliche Nachricht von der Landesnahverkehrsgesellschaft aus Hannover erhielten heute PRO BAHN Südniedersachsen und die Initiative „Höchste Eisenbahn für den Südharz“. Beide hatten sich nach Bekanntwerden des neuen Fahrplans um eine Rücknahme der Verschiebung einer Regionalbahn aus Herzberg nach Göttingen bemüht. Diese, nun von Montag bis Freitag um 6.56 in Herzberg abfahrend, verpasste seither den Anschluss an den „metronom“ um 7.20 in Northeim und an den ICE nach Hamburg um 7.44 in Göttingen. Dafür wurde sie infolge Wegfall des Aufenthaltes in Northeim 3 Minuten schneller
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Südniedersachsen: : Echternach (Han) ) …oder: Wie Eisenbahnpolitik für Südniedersachsen aussieht - eine Glosse zum Jahresanfang (Stand 10.01.2016)
Damit keine Missverständnisse aufkommen: Das Städtchen Echternach liegt immer noch im Großherzogtum Luxemburg und nicht im Hannoverschen, wie, sagen wir einmal, Northeim. Aber es liegt an einem Fluss, der „Sauer“ heißt, und es ist Heimstatt der bekannten Springprozession, bei der auf zwei Schritte vorwärts stets ein Schritt rückwärts folgt. Und damit eignet es sich in gleich zweifacher Hinsicht als Angelpunkt für eine Betrachtung über die Art und Weise, wie Eisenbahn-Politik für Südniedersachsen betrieben und vom Kunden wahrgenommen wird.

Der nämlich ist ob der ständig mit Fortschritten verbundenen Rückschritte sauer, da eine kontinuierliche Entwicklung nach vorn eben nicht erkennbar ist. Die Ähnlichkeit mit der Springprozession ist frappierend, denn auf Verbesserungen im Fahrplan folgt sogleich wieder eine Verschlechterung, damit wir hier im Landessüden, im „Mezzogiorno“ Niedersachsens, nur nicht übermütig werden. Beim Tarif geht es praktisch nur noch rückwärts.

Der Anfang: Gleich 20 Schritte zurück ... weiter

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