Unterstützt u.a. von
Zur Homepage vom BUND  Zur Homepage von Pro Bahn  Zur Homepage vom NABU   Zur Homepage vom VCD

Hier können Sie den kostenlosen Newsletter  "Rund um die Südharzstrecke" abonnieren!

Harzkursbuch zum Download (Internetversion mit allen Aktualisierungen)
Harzkursbuch Sommer 2017

Stand:17.04.2017

 

Harzer Fernverbindungen
Stand:03.01.2017

Walkenried: Höchste Eisenbahn fordert Frühzug von Walkenried nach Göttingen (Stand: 31.07.2017)
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) freut sich darüber, dass sie in ihrem Verantwortungsbereich ab Dezember 2017 rund 3 % mehr Zugleistungen bestellen wird als bisher.

Wir im Südharz können uns hierüber allerdings nur sehr bedingt mitfreuen, gehen wir doch in wichtigen Punkten erneut leer aus. Zwar wird es ab Dezember zur Einrichtung von zwei Spätzügen (Göttingen 22.49 bis Herzberg und Herzberg 23.26 bis Göttingen) kommen, doch ansonsten gehen die Verbesserungen an diesem Landstrich vorbei.

Seesen – Osterode – Herzberg: Warten auf Godot

Auf Godot warten die Leute im gleichnamigen Theaterstück vergeblich. Ähnlich dürfen sich die Anwohner der Strecke Seesen – Osterode – Herzberg fühlen, denn an sich geplante Verbesserungen des Fahrplans werden bis zur Umstellung auf das elektronische Stellwerk verschoben. Die sollte bekanntlich schon vor rund 10 Jahren erfolgt sein. Unter Hinweis auf die Alttechnik und deren mangelnde Zuverlässigkeit verweigert die LNVG nun die Ausweitung des Fahrplans an Sonn- und Feiertagen auf einen Stundentakt. Ganz so zimperlich ist der benachbarte Regionalverband in Braunschweig trotz gleich alter Technik nicht – hier werden zwischen Braunschweig und Seesen ab Dezember erneut mehr Züge rollen. Bis tief in die Nacht hinein übrigens, und trotz ebenso alter Technik auch bis nach Kreiensen verlängert.

Michael Reinboth von der „Höchsten Eisenbahn“ sagt hierzu: „Das Argument, man wolle mit der Nichtbestellung Druck auf DB Netz ausüben, ist unserer Ansicht nach vorgeschoben. Wir Südharzer Kunden werden hier zum Spielball im Ping-Pong zwischen der LNVG und DB Netz gemacht. Wenn die Technik von Montag bis Samstag funktioniert, dann tut sie dies auch an Sonntagen – und umgekehrt. Wir können das keinesfalls nachvollziehen und fordern die Bestellung des Stundentakts zwischen Seesen und Herzberg an Sonn- und Feiertagen und späte Züge auf diesem Abschnitt noch im laufenden Fahrplan 2018.“

Walkenried – Göttingen: Gibt es Landesbewohner erster und zweiter Klasse?  weiter

Südharzstrecke: Schienenersatzverkehre Herzberg - Nordhausen auch am 26.+27.08.2017 (Stand: 31.07.2017)
Quelle: https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen,8

Hardegsen / Uslar: Tag der Sollingbahn am 20.08.2017 (Stand: 30.07.2017)
Am 20.08.2017 wird der "Tag der Sollingbahn" mit einigen Aktionen in Hardegsen und Uslar gefeiert. DB Regio lädt alle Interessierten auch im Namen der beiden Städte herzlich zu diesen Veranstaltungen ein.
Die DB Regio AG ist optimistisch, dass ein Zugpaar an diesem Tag mit den historischen DR-Dieseltriebwagen durchgeführt werden können.
Fahrzeiten: 13:10 Uhr ab Northeim, 14:14 Uhr ab Bodenfelde (das Fahrzeug wird für diesen Tag von der Oberweißbacher Bergbahn ausgeliehen).

Das Rahmenprogramm finden Sie im angehängten Flyer, der auch in den Regionalbahnen der Region ausliegen wird.

http://www.suedharzstrecke.de/downloads/Flyer Tag der Sollingbahn 20170728.pdf

Quelle: DB Regio AG

Newssammlung +++ 1. Buslinie zum Herzberger Krankenhaus bleibt erhalten  +++ 2. Bauarbeiten an Schnellfahrstrecke sorgen im August auch für Harzer Reisende für Fahrzeitverlängerungen nach / von Göttingen +++ 3. Fahrplanwechsel 2017/2018: Nordharzer müssen Anschlussverluste zum ICE in Göttingen in Kauf nehmen +++ Stand: 18.07.2017 +++
1. Buslinie zum Herzberger Krankenhaus bleibt erhalten

Kreistag bewilligte jährlichen Zuschuss von 18 000 Euro für Herzberger Buslinie 459.

Herzberg. Der Kreistag sprach sich in seiner Sitzung vom 13.06.2017 einstimmig für die Aufrechterhaltung der Buslinie 459 zwischen dem Herzberger Hauptbahnhof und der Helios-Klinik aus. Einstimmig beschlossen die Abgeordneten, dass der Landkreis Göttingen die finanzielle Verpflichtung aus dem Vertrag des Altkreises Osterode mit der Stadt Herzberg, der Klinik und dem Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen durch einen jährlichen Zuschuss in Höhe von 18 000 Euro an die Stadt weiterhin trägt.

Seit August 2013 fährt dort ein Linien-Taxi mit neun Sitzen. Von Montag bis Freitag werden in der Zeit von 7.30 bis 18 Uhr sieben Touren angeboten, am Samstag, Sonn- und Feiertag jeweils vier Touren zwischen 10.30 und 15.30 Uhr. Die Linie zählte laut ZVSN bis 2015 jährlich 9 000 bis 10 000 Fahrgäste, wobei circa 5 000 Personen den Ein- beziehungsweise Ausstieg im Bereich der Klinik wählen sowie 4 500 Personen andere Haltepunkte nutzten.

Umlauf von Linienbussen über das Krankenhaus nicht sinnvoll

Auch nach erneuter Überprüfung dieser Sondersituation lassen die vorhandenen Linien keinen sinnvollen Umlauf von Linienbussen über das Krankenhaus zu. Wichtige Zug-Anschlüsse könnten nur unter Einsatz weiterer Fahrzeuge und Personals erfolgen. Darüber hinaus wären bauliche Maßnahmen zum Wenden der Fahrzeuge im Bereich des Krankenhauses erforderlich.

Da die Erreichbarkeit dieser Versorgungseinrichtung, insbesondere aufgrund ihrer Funktion und Lage außerhalb der sonstigen baulichen Strukturen, sichergestellt werden muss, ergibt sich der bisherige Einsatz eines Kleinbusses auf einer separaten Linie weiterhin als finanziell günstigste Variante. Die Kosten der Linie 459 liegen laut Beschlussvorlage bei 50 000 Euro, von denen 8 600 Euro, das sind 17,2 Prozent, durch Verkaufserlöse gedeckt werden können.

Der Kreistag sprach sich außerdem mehrheitlich dafür aus, dass der ZVSN die Einrichtung einer Schnellbuslinie zwischen Göttingen und Duderstadt vorantreibt (wir berichteten).

Für die Einrichtung der Schnellbuslinie sollen die entstehenden Aufwendungen in Höhe von 100 000 Euro im Jahr 2018 und von bis zu 400 000 Euro jährlich bis zum Jahr 2025 durch den ZVSN bereitgestellt werden. mb

"Die Linie 459 zählt laut ZVSN jährlich (2013 bis 2015) 9 000 bis 10 000 Fahrgäste."

Quelle:
https://sessionnet.krz.de/kreis_goettingen/bi/vo0051.asp?__kvonr=6812

https://sessionnet.krz.de/kreis_goettingen/bi/getfile.asp?id=6240970&type=do&

 

2. Bauarbeiten an Schnellfahrstrecke sorgen im August auch für Harzer Reisende für Fahrzeitverlängerungen nach / von Göttingen
Vom 1. bis 31. August 2017 werden südlich von Edesheim Gleise und Weichen erneuert. Das Fahrplankonzept in diesem Zeitraum sieht wie folgt aus:

Für den Nahverkehr kommt es zu folgenden Änderungen:

Linie RB 80 Göttingen – Northeim – Herzberg – Nordhausen

folgende Meldung geändert

von Dienstag, 1. August, 7.30 Uhr bis Donnerstag, 31. August, 8.15 16.15 Uhr

veränderte Fahrzeiten Göttingen <> Northeim (Han)

Zahlreiche Züge dieser Linie verkehren an unterschiedlichen Verkehrstagen mit 8 – 17 Min. früheren/späteren Fahrzeiten zwischen Göttingen und Northeim (Han). Die genauen Fahrzeiten entnehmen Sie bitte der Fahrplantabelle.

Die Fahrplaninformationen zu dieser Meldung finden Sie unter folgendem Link:

Fahrplan (Göttingen – Nordhausen), 01. – 31.08.2017 (Dateigröße: 324,3 kB)

Grund: Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke zwischen Hannover und Göttingen

PDF-Dokument mit allen aktuellen Fahrplanänderungen (Dateigröße: 71,4 kB)

Quelle: https://bauinfos.deutschebahn.com/niedersachsen-bremen,8
 

3. Fahrplanwechsel 2017/2018: Nordharzer müssen Anschlussverluste zum ICE in Göttingen in Kauf nehmen
Die bisherigen Anschlüsse vom RE2 auf den ICE nach Frankfurt gehen zur Hälfte, in der anderen Richtung vollständig verloren. Geplant sind 5 Min und die sind für Göttingen als Übergang nicht ausreichend. Also wird der Bahncomputer die Verbindungen ignorieren.
Den Reisenden ab Kreiensen bleibt südwärts -alle 2 Stunden- nur mehr die Variante RB82/ICE. Die RB82 ist jedoch zu bestimmten Zeiten nach/von Göttingen bereits heute stark ausgelastet, so dass es wohl nur noch Stehplätze geben wird.

Nördlich von Kreiensen, also in Freden, Alfeld usw., fallen die ICE-Anschlüsse gänzlich weg. Kunden aus Elze usw. haben vielleicht die Möglichkeit, eine Verbindung über Hildesheim zu nutzen.Natürlich will die LNVG an den Fahrplan des RE2 nicht ran, vor allem wegen der prekären Anschlüsse in Kreiensen, Elze und der Übergänge in Hannover, dennoch scheint man zumindest nach Süden bei jeder zweiten Fahrt noch eine Minute gefunden zu haben (Göttingen an .46 statt .47, womit dann der ICE erreicht würde). In der Gegenrichtung müsste man .10 statt .09 abfahren, was aber wohl nicht geht (ICE kommt .04 an). Alles in allem eine mehr als unbefriedigende Situation für das Leinetal und den Nordharz.

Neu ist ab Dezember auch, dass die ICE in dieser Zeitlage nur noch die Ziele der 2. Klasse in Frankfurt (Süd und Flughafen statt Hbf) anfahren. Hier wird die neue Linie wohl von Beginn an um Fahrgäste kämpfen müssen und die des Leinetals und des Nordharzes sitzen schon mal nicht mehr drin. Zudem sinkt der Stellenwert des Knotens Göttingen, wenn auch nur leicht, ab - der RE2 ist m.E. neben den ICE und IC dort die wichtigste Linie und wird ab Dezember an 21 bisherigen Anschlüssen vorbeifahren.
Michael Reinboth

Harz: Fahrgastverband ProBahn kritisiert Zurückhaltung bei HATIX-Einführung (Stand:08.06.2017)
Der Fahrgastverband PRO BAHN hat die Gemeinden im Südharz davor gewarnt, den Rückgang der Übernachtungszahlen ohne Gegenmaßnahmen klaglos hinzunehmen.
Der Göttinger Ehrenvorsitzende Gerd Aschoff äußerte die Befürchtung, dass die weitere Entwicklung rückläufiger Übernachtungszahlen in der Konkurrenz mit anderen Touristikregionen absehbar sei. „Dazu muss man nicht in die Ferne zum Schwarzwald oder nach Schleswig-Holstein blicken, sondern muss nur mal hinsehen, wie sehr sich die Nachbarn im Ost- und Nordharz bemühen, gerade in verkehrlicher Hinsicht für Übernachtungsgäste mehr Anziehungskraft zu entfalten.“
 weiter

Harz: Der Südharz verliert schon wieder den Anschluss - Höchste Eisenbahn fordert mehr Bewegung bei HATIX-Einführung (Stand: 05.06.2017)
 Im Landkreis Harz funktioniert die kostenlose Beförderung von Urlaubsgästen im Linienbusverkehr seit Jahren ausgezeichnet. Björn Smith, Geschäftsführer der Harzer Verkehrsbetriebe, teilte auf einer Veranstaltung der Initiative „Ein Harz“ in Goslar kürzlich mit, dass dort inzwischen jeder fünfte Fahrgast im Gelegenheitsverkehr ein HATIX-Kunde sei. Zwar müsse man nach mehreren Jahren nun über eine Anpassung der aktuell 0,36 € pro Tag und Gast sprechen, die für HATIX von den Kurbetrieben abgeführt werden, doch stelle niemand im Ostharz dieses werbewirksame Instrument in Frage.

Im Landkreis Goslar ist dank des Engagements des Landratsamts und mit Unterstützung u.a. durch Goslars OB Junk inzwischen Bewegung in der Szene. Goslar, Langelsheim und Clausthal-Zellerfeld wollen HATIX im kommenden Jahr einführen – damit sind auch Tourismusorte wie Hahnenklee, Bockswiese, Lautenthal, Wolfshagen, Wildemann, Altenau und Schulenberg mit dabei. Seesen und Braunlage zeigen Interesse, lediglich das – von einem grünen OB regierte – Bad Harzburg steht derzeit abseits. Der Landkreis Goslar hat eigens für HATIX eine Arbeitsgruppe eingerichtet.

In ganz Deutschland schwenken immer mehr touristische Regionen um und führen die kostenlose Nutzung des Bus-, fallweise auch des Bahnverkehrs für ihre Gäste ein. Negative Rückmeldungen der Gäste wegen der erforderlichen Anhebung der Kur- und Gästebeiträge sind weitestgehend ausgeblieben, da es hierfür ja einen enormen Gegenwert gibt: Man kann die ganze Urlaubsregion kosten- und stressfrei erkunden. Gäste, so wusste die Touristinformation der Stadt Ilsenburg zu berichten, entschieden sich bei der Wahl zwischen West- und Ostharz oft deswegen zugunsten eines Ostharzer Urlaubsorts, weil man dort eben jeden Tag kostenfrei den ÖPNV nutzen kann.
Im Südharz herrscht Funkstille

Sieht man vom Antrag der Grünen in Bad Sachsa und von einer entsprechenden Anfrage in Bad Lauterberg ab, herrscht hingegen bei diesem Thema im Südharz Funkstille. Die Äußerungen, die im Zusammenhang mit dem Antrag in Bad Sachsa gefallen sind, sprechen überdies eine deutliche Sprache: Man weiß offenbar nicht, wovon man redet
 weiter  

Harz: Initiative veröffentlicht Harzkursbuch Sommer 2017 als Downloadversion und in gedruckter Fassung (Stand 25.04.2017)
Die gedruckten Harzkursbücher sind inzwischen überall ausgeliefert (Goslar, Walkenried, Bad Sachsa, Bad Lauterberg, Herzberg und Osterode). Bei den Harzer Schmalspurbahnen wird der Regelverkehr im Selketal eingeschränkt und wird mit SEV-Bussen durchgeführt. Diese Information kam nach Redaktionsschluss und konnte im Harzkursbuch nicht berücksichtigt werden. Download SEV Fahrplan der Selketalbahn

Osterode: Nachtrag zur Verkehrspolitischen Podiumsdiskussion vom 29.03.2017 - Literaturnachweise der Initiative (Stand: 02.04.2017)
Bei der Verkehrspolitischen Podiumsdiskussion hat die Initiative verschiedene Themen aufgegriffen. In nachfolgender Liste gibt es weitergehende Infos zum Nachlesen und Nachdenken:

Thema:
Weiterentwicklung des ÖPNV i.V.m. touristischen Angeboten in dünnbesiedelten Gebieten / Urlaubsregionen:
Hier hinkt der Harz gegenüber anderen Tourismusregionen um Jahrzehnte hinterher!
 weiter

Sauerland --> 20 Jahre:

 Thema:
Tarifverbünde

Vergleich VSN mit VRB --> insbesondere die Fahrpreise, aber auch die Tarifbestimmungen (Note VSN: 5,56 , Note VRB: 1,56) sind beim VSN deutlich schlechter. Siehe Vergleichstest vom 21.05.1999, der heute in fast allen Teilen noch Bestand hat  weiter  

Newsticker: +++ Bad Lauterberg: Wählergruppe im Rat (WgiR) unterstützt Einführung des Harzer-Urlaubs-Ticket HATIX +++ SEV Gittelde - Herzberg vom 08.04.2017 - 18.04.2017 --> Fahrplan +++  Pünktlichkeitsstatistik der LNVG: Am zuverlässigsten aus Sicht der Pendler waren 2016 die Zugverbindungen in Südost-Niedersachsen. Im Dreieck Braunschweig-Salzgitter-Göttingen erreichte die DB Regio AG in ihrem Dieselnetz eine Pünktlichkeit von 95,8 Prozent und belegt damit zwischen Harz und Küste einen Spitzenrang. Unsere Initiative fragt sich wie das sein kann, wo doch gerade im vergangenen Jahr auf der Linie Herzberg - Braunschweig Verspätungen und sogar Zugausfälle nicht selten waren +++ (Stand: 02.04.2017)

Harz: Diese Fernbusse fahren durch den Harz (Stand: 06.04.2017)
Anbei eine Zusammenstellung der aktuell  durch den Harz fahrenden Fernbusse. Nach der Konsolidierung ist nur noch der Linienverkehr von FlixBus übrig geblieben. Neu hinzu kommt ab 6. April die Linie Düsseldorf - Kassel - Nordhausen - Sangerhausen - Halle - Berlin.
Diese Information wurde zur Verfügung gestellt von http://www.fernbusliniennetz.de/ und http://www.simplexmobility.de/ . Dort steht auch der 750seitige aktuelle Fahrplan aller Fernbusse mit vielen Tipps zum Download bereit
 weiter  

Südharzstrecke: Güterverkehr auf der Südharzstrecke - Zugsichtungen der Initiative (Stand: 25.03.2017)
Die Bundesregierung redet an Sonn- und Feiertagen von der Stärkung des Güterverkehrs auf der Schiene. Montag bis Freitag wird hingegen alles getan, um den Straßengüterverkehr zu fördern und den auf der Schiene auszutrocknen. Die Trassenpreise für den Lkw werden gesenkt, Gigaliner weithin erlaubt, die Kosten für die Nutzung der Schiene hingegen immer weiter in die Höhe getrieben.

Die Bahn selbst tut ebenfalls alles, um die Kunden von der Schiene auf die Straße zu treiben. Sie hat jüngst wieder jede Menge Tarifpunkte dichtgemacht. Und während für die Lokführer neue tarifliche Regeln mehr Freizeit und mehr Geld verheißen, werden Lenk- und Ruhezeiten auf der Straße an allen Ecken und Enden unterlaufen, fahren Unternehmen zu absoluten Dumpinglöhnen, ohne dass seitens der Politik eingeschritten würde.

Aber noch gibt es ihn, den Güterverkehr auf der Schiene, der einstmals DIE Einnahmequelle schlechthin der Bahn war, denn am Personenverkehr gab es noch nie viel zu verdienen. Der Bahn ging es gut, so lange viele Güter zu transportieren waren.

Auf der Südharzstrecke, einst Schlagader des West-Ost-Güterverkehrs, rollen auch noch Züge. Nicht jeden Tag, aber immerhin. Letzten Donnerstag war in Northeim die G1206 von InfraLeuna mit sechs Kesselwagen auf dem Weg von Leuna nach Duisburg zu sehen. Sie durchmaß mit ihrem Zug die komplette Südharzstrecke und die Sollingbahn bis Ottbergen und wartete hier den entgegen kommenden Zug der Linie RB81 aus Bodenfelde ab. Diese Züge gibt es nicht regelmäßig, ebenso wenig wie die Holzzüge aus Herzberg und die nur im Sommer fahrenden Kalkdüngerzüge aus Scharzfeld. Regelmäßig dienstags und samstags sind hingegen die Kalkzüge zwischen Scharzfeld und Bitterfeld unterwegs. Am östlichen Streckenende wird das frühere RAW in Woffleben mehrmals wöchentlich von Nordhausen her bedient, und in Niedersachswerfen herrscht derzeit geradezu Hochbetrieb, da ebenfalls mehrmals wöchentlich Züge von der Stuttgarter Großbaustelle eintreffen und in das Anschlussgleis von Knauff rangiert werden. Der Aushub wird dort zum Verfüllen des Steinbruchs am Kohnstein verwendet  weiter  

Osterode: Bündnis 90/Die Grünen veranstalten Verkehrspolitische Podiumsdiskussion am 29.03.2017 (Stand: 25.03.2017)
Der Ortsverband Altkreis Osterode und der Kreisverband Göttingen laden Interessierte zu einer Podiumsdiskussion zu verkehrspolitischen Themen ein - Wie geht die Reise wohin? Zukunft von Landleben & Mobilität-.

Teilnehmer:

Themen:

Die Herausforderungen für die Politik in Bezug auf eine gute und verlässliche Mobilität sind groß:
Abnehmende Bevölkerung,
ein höherer Anteil älterer Menschen,
immer dünner besiedelte Gebiete
 weiter   
Quelle: http://www.gruene-osterode.de/home/expand/643893/nc/1/dn/1/

Harz: Das Harz-Kursbuch für den Sommer 2017 erscheint Mitte April (Stand: 25.03.2017)

Nein, für 20 Pfennig können wir Ihnen das „Harz-Kursbuch“ heute leider nicht mehr anbieten. Das konnte im Jahr 1939 noch die Reichsbahndirektion in Hannover. Auf 130 Seiten wurde alles Wissenswerte über das Reisen in den Harz und zurück  sowie das Reisen und Wandern im Harz angeboten.

Einiges, was damals wichtig war, können wir heute nicht mehr darstellen. So gab es 1939 ein sehr umfangreiches Verzeichnis der Sonntags-Rückfahrkarten und Preisangaben für Unterkunft und Verpflegung. Heute gibt es für den Harz keine einheitlichen Fahrpreise mehr, an deren Stelle sind Ländertickets, Verbundfahrscheine und anderes mehr getreten. Und zu Unterkunft und Verpflegung kann man heute andere Quellen konsultieren.

Unser Harz-Kursbuch ist 215 Seiten stark und enthält alle aktuell gültigen Fahrpläne für Bahn und Bus im Harz sowie eine ausführliche Darstellung der An- und Abreisemöglichkeiten, Liniennetzpläne, ein Verzeichnis der Knotenpunkte mit Hinweisen auf Sehenswürdigkeiten am Ort, Wander- und Ausflugstipps mit Angabe der zu nutzenden Linien, Hinweise auf die Informationsmöglichkeiten der einzelnen Verkehrsbetriebe und Verbünde, Angaben zu den UNESCO-Welterbestätten im Harz, zu Streckenwanderwegen wie dem „Harzer Hexen-Stieg“ oder dem „Kaiserweg“, zu Fahrten „rund um den Harz“ mit dem Zug und vieles mehr. Als Zugabe haben wir in diesem Sommer Fahrpläne und Tipps zum nördlichen Vorharzland mit Fallstein, Huy und Asse sowie dem „Großen Bruch“ aufgenommen. Das ganze kostet weiterhin nur 2 € und bietet damit ein wirklich einmaliges Preis-Leistungs-Verhältnis  weiter  

Helmstedt: Eisenbahnfreunde Helmstedt feiern 30jähriges Jubiläum mit Dampfzugsonderfahrt (Stand: 25.03.2017)
Zum dreißigjährigen Bestehen führen die Eisenbahnfreunde Helmstedt e.V. am 18.06.2017 eine einmalige Dampfzug-Sonderfahrt mit einem Personenzug der Dreißigerjahre durch. Dieser stammt von der ehemaligen Bergedorf-Geesthachter Eisenbahn und der Hafenbahn Braunschweig. In Helmstedt findet ein Tag der offenen Tür bei den Eisenbahnfreunden Helmstedt statt. Dort wird ein vielfältiges Programm für Jung und Alt geboten.
Quelle: https://eisenbahnfreundehe.jimdo.com/2017/06/18/30-jahre-efh-dampfsonderfahrt/

Harz: Vorschau Harzer Fernverbindungen Sommer 2017 und 2018 (Stand: 12.03.2017)
Nachstehend werden die Fahrplantabellen der Vorschau auf die Harzer Fernverbindungen des Sommers 2017 erläutert. Außerdem wird anhand der von der NASA und der NVS bereitgestellten Tabellen des Nahverkehrs für das Fahrplanjahr 2018 und der im Vorfeld verfügbaren, noch nicht sehr ergiebigen Informationen ein Ausblick auf das Fahrplanjahr 2018 gegeben. In beiden Fällen ergeben sich für den Harz (wenige) Chancen, (viele) Risiken und auf alle Fälle Handlungsbedarfe.

Details für 2017 können der beigefügten Vorschau entnommen werden, die praktisch alle für den Harz verfügbaren An- und Abreisemöglichkeiten für wesentliche Ballungsräume enthält.

Harzer Fernverbindungen Sommer 2017
Die An- und Abreisemöglichkeiten in den Harz und zurück und somit natürlich auch die Reisemöglichkeiten für uns Harzer werden ab Mai bis in den Spätherbst hinein wieder durch umfangreiche Bauarbeiten auf den Haupt- und Nebenverkehrsstrecken geprägt. Man kann gelegentlich den Eindruck gewinnen, dass der Zugverkehr eigentlich nur noch stört. Auf der anderen Seite zeigen die sehr zahlreichen und großen Baustellen, in welchem Maße die Schieneninfrastruktur in Deutschland in der Ära Mehdorn und im Zeichen des Börsengangs verkommen ist und welch enormer Nachholbedarf nun besteht. Teilweise sind die Arbeiten jedoch auch der Anpassung an die Inbetriebnahme der neuen Schnellfahrstrecke Nürnberg – Erfurt geschuldet.
Wie auch immer: Die Summe der Baustellen ergibt für den Reisenden in den und aus dem Harz eine fast ununterbrochene Kette von Ausnahmen zum Regelfahrplan, weil eigentlich immer irgendwo gebaut wird.

Eine Auswahl der Baustellen im Sommer 2017 möge dies belegen:

  1. Hannover – Göttingen Sperrung der Schnellfahrstrecke 01. bis 31.08., Umleitung der ICE, weitgehender Ausfall der IC und Ausfall der RB82 zwischen Kreiensen und Göttingen, deutlich schlechtere Anschlüsse der RB80 in Northeim nach/von Göttingen
  2. Paderborn – Altenbeken Totalsperrung der Strecke mit Bus-SEV vom 16.05. bis zum 30.06., Fahrzeitverlängerung und mehrfaches Umsteigen
  3. Ottbergen – Bodenfelde Umbau des Bahnhofs Bodenfelde (nur der Gleise, nicht etwa auch der Bahnsteige – das kommt später mit erneuter Sperrung) im Juli. Zeitweise Ausfall der NWB-Züge und Ersatz durch Busse, Umstieg auch in Ottbergen, Zeitverlust. Als Alternative steht hier allerdings der zeitneutrale Umweg über Kreiensen nach Northeim zur Verfügung
  4. Kreiensen – Bad Harzburg Bauarbeiten bei Seesen, Neuekrug-Hahausen und Umbau des Bahnhofs Oker mit zeit- und abschnittsweisem SEV, Fahrzeitverlust, mehrfaches Umsteigen erforderlich
  5. Braunschweig – Herzberg Arbeiten in den Oster-, Sommer- und Herbstferien mit SEV auf den jeweils betroffenen Abschnitten (u.a. Seesen bis Gittelde, Osterode bis Herzberg)
  6. Halle – Erfurt – Eisenach Arbeiten zwischen Erfurt und Eisenach zwingen die RB in andere Zeitlagen mit fallweisen Anschlussverlusten in Erfurt Hbf
  7. Halle – Bitterfeld – Berlin Zwar sollen Mitte April die umfangreichen Arbeiten im Bereich Hohenthurm – Landsberg beendet werden, doch gibt es weiterhin Ausfälle und Fahrzeitverschiebungen der ICE Halle – Berlin und zurück
  8. Und so weiter. Die Kumulierung der Arbeiten bedeutet u.a. für die Strecken Ruhr – Nordharz über Kreiensen und Frankfurt – Nordharz über Göttingen und Kreiensen, dass der reguläre Fahrplan nur während weniger Wochen gefahren werden kann. Für die Relation Frankfurt – Halberstadt über Goslar bedeutet es, auf die schlanken Verbindungen nahezu komplett zu verzichten  weiter  

Harz: Änderung des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetztes (NKAG) beschlossen - Initiative: Kommunen müssen Chancen für den Tourismus nutzen (Stand: 12.03.2017)
Bislang war den Kommunen in Niedersachsen die Möglichkeit verwehrt die Kurbeiträge der Touristen für deren Mobilität vor Ort einzusetzen. Mit der Novelle des Niedersächsischen Kommunalabgabengesetztes (NKAG) können nun auch die Kommunen auf Westharzer Seite den Touristen einen Mehrwert durch kostenfreie Mobilität vor Ort anbieten.
In den Zusammenhang fordert die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" insbesondere die Kommunen Bad Lauterberg, Bad Sachsa und Bad Grund auf, umgehend Maßnahmen zu ergreifen, um auch hier das Harzer Urlaubs-Ticket (HATIX) anzubieten.
Pressemitteilung Bündnis90/Die Grünen:

Novelle des Kommunalabgabengesetz
Julia Willie Hamburg: „Tourismusbeitrag kommt – HATIX jetzt auf den Weg bringen“
 weiter 

Harz: Erneute Änderungen im Harzkursbuch Winter 2016_2017 im Raum Goslar (Stand: 03.02.2017)
Was ist neu? Was hat sich geändert?

Die ab Anfang Februar verfügbare Online-Version des Harz-Kursbuchs berücksichtigt die Anpassungen auf der Buslinie 810 Goslar – Bad Harzburg. Hier ist Anfang Januar ein neuer Fahrplan mit zusätzlichen Fahrten an Samstagen in Kraft getreten.
Das haben wir zum Anlass genommen, noch einmal alle Fahrpläne rund um Goslar durchzugehen:

Harz: Reisebericht "Tolle Landschaft, herrliche Strecken, wenig Fahrgäste" - Fahrkarten als Bückware (Stand: 29.01.2017)

Tolle Landschaft, herrliche Strecken, wenig Fahrgäste
Ich muss unbedingt vorausschicken, dass ich seit frühester Jugend ein glühender Anhänger der Harzer Schmalspurbahnen bin, damit die eine oder andere Anmerkung im nachstehenden Text nicht falsch verstanden wird. Auf DDR-Besuch in den Sommerferien in Nordhausen weilend, habe ich meinen alten Großonkel zu einer Fahrt nach Stiege und zurück überredet, nur mal so. Entgegen aller Vorschriften habe ich mich zweimal von Nordhausen nach Wernigerode und zurück getraut, als Bundesbürger mitten durch das Sperrgebiet bei Sorge hindurch. Wie anders hätte man sonst den Bahnhof Westerntor kennenlernen können? Und die vielen Stunden unter dem damals noch vorhandenen Vordach des Bahnhofs Eisfelder Talmühle kann ich gar nicht zählen. Diese Anhänglichkeit hat alle Wandlungen der letzten Jahrzehnte gut überstanden. Ich fahre immer noch gern mit der Schmalspurbahn durch den Harz, wenn auch, des Rummels wegen, nicht unbedingt auf den Brocken. Das ganze Netz bietet so viel an Schönheit, dass man den höchsten Gipfel nicht unbedingt braucht. Den erklimme ich denn doch lieber zu Fuß, ab Bushaltestelle Oderbrück und natürlich auch unter Nutzung des ÖPNV.

Die Harzer Schmalspurstrecken dienten in den letzten DDR-Jahren auch schon vorwiegend touristischen Zwecken, wiesen aber noch, siehe Silberhütte, beachtlichen Güterverkehr auf. Pendler, Schüler und andere ganz normale Harzbewohner waren hingegen schon längst zum billigeren, schnelleren und deutlich häufiger verkehrenden Linienbus abgewandert. So groß ist der Unterschied zu heute diesbezüglich nicht. Nur schaut man heute vielleicht etwas genauer auf die Zahlen. Und da muss so mancher schwach oder gar nicht genutzte Zug nervös machen.  weiter

Blick zurück durch die Heckscheibe des Triebwagens. Wenn die Sonne fehlt, spiegelt auch nichts. Die Herren vom Brockenzug müssen erst noch Wasser nehmen. Nach vorne geht es nur über den Kopf des Fahrzeugführers hinweg, der das nicht unbedingt gern haben muss. Ein Schattenriss verstößt aber wohl nicht gegen den Datenschutz. Und die Aussicht ist atemberaubend schön  weiter

Fahrkarten als Bückware? Eine Nachbetrachtung zu zwei HSB-Reisen
Als Echo auf unsere zwei Reiseberichte über Fahrten nach Drei Annen Hohne und Quedlinburg erreichten mich Hinweise darauf, dass ich deutlich preiswerter hätte fahren können, nämlich mit einer HarzTourCard für 18 €. Diese hätte sogar noch an zwei darauf folgenden Tagen gegolten.
Nachforschungen ergaben, dass dies tatsächlich zutrifft. Die HarzTourCard gilt im gesamten Streckennetz der HSB außerhalb der Brockenstrecke und auch auf den Streckenabschnitten in Thüringen. Mehr noch: Sie müsste auf den Stationen und Thüringen und im Zuge sogar verkauft werden können.
Nun könnte ich mir selbst an den Kopf greifen und mir sagen, was für ein Ochse ich doch bin, dass ich in der Agentur ganz harmlos nach „Quedlinburg und zurück“ gefragt und nicht schnurstracks eine HarzTourCard verlangt habe. Ich kenne das Angebot dieser Karte, habe es bisher aber auf das Gebiet des Kreises Harz bezogen und den Schluss auf die Gültigkeit in Thüringen einfach nicht gezogen. Soweit also zu meiner eigenen Dämlichkeit  weiter

Harz: Zwei Reiseberichte "Dampf und Schnee" und "Sangerhausen – eine vorbildliche Schnittstelle des öffentlichen Verkehrs" (Stand: 22.01.2017)

Dampf und Schnee
So nennt sich eine Erzählung des Ingenieurs und Schriftstellers Max Maria von Weber. Er, der Sohn des Komponisten Karl Maria von Weber, war der Eisenbahn sehr zugetan und setzte das geschlossene Führerhaus auf den Dampflokomotiven in Deutschland durch. Ohne Streiks übrigens.

Dieser Tage gibt es aber auch im Harz – mal wieder! – Dampf und Schnee. Wenn dann auch noch die Sonne scheint… um 9.52 Uhr, also pünktlich, was an diesem Tage auf der Südharzstrecke leider die Ausnahme war, bringt uns der Triebwagen nach Niedersachswerfen, was wir wegen Ersatzsignal in Woffleben und anderer witterungsbedingter Trödeleien (es sind minus 10 Grad, worüber man früher bei der Bahn nur müde gelächelt hätte) etwas später als geplant erreichen. Für den laut Beschilderung ca. 7 Minuten währenden Fußweg zum Bahnhof Ost der HSB ist dennoch reichlich Zeit vorhanden. Man sollte aber getrost 10 Minuten einkalkulieren – allein an der Fußgängerampel der B4 steht man ein paar Minuten herum und muss den endlosen Strom an Pkw und Lkw zur Kenntnis nehmen, der sich hier entlang ergießt. Armes Ilfeld…
 weiter

Sangerhausen – eine vorbildliche Schnittstelle des öffentlichen Verkehrs

Der Bahnhof Sangerhausen wurde gegen Ende des Zweiten Weltkrieges durch Bombenangriff und einen explodierenden Güterzug schwer zerstört. Die DR erbaute in der durch den von Eisleben hierher verlagerten Kupferbergbau größer gewordenen Stadt ein neues Empfangsgebäude, während die Bahnsteige nur zum Teil wieder aufgebaut wurden. Der vordere Bahnsteig blieb ohne Überdachung. Unter den veränderten Vorzeichen nach 1990 – Einstellung des Bergbaus, deutlicher Rückgang der Pendlerverkehre und rückläufige Einwohnerzahl – erwies sich das Gebäude als zu groß und stand zuletzt – trotz einiger Belebungsversuche – weitgehend leer. Für Fahrgäste waren Station und Bahnsteige nicht mehr einladend.

Das hat sich in den Jahren 2015 und 2016 grundlegend geändert. Der Bahnhof Sangerhausen stellt nun eine schmucke und angemessen ausgestattete Schnittstelle für den öffentlichen Verkehr dar. Zu danken ist dies einerseits den Bemühungen des Landes Sachsen-Anhalt und der Deutschen Bahn um die Neugestaltung der Bahnsteige und der Stadt Sangerhausen, die trotz knapper Kassen das Gebäude erwarb, sanierte und mit neuem Leben erfüllte. Grund genug, sich die Sache einmal anzuschauen.

 weiter

Süd-Niedersachsen / Harz: NITAG nimmt Stellung zu Äußerungen der Initiative zum Niedersachsentarif - weiterer Schriftverkehr Initiative <-> NITAG (Stand: 17.01.2017)
E-Mail der NITAG vom 09.01.2017:
Sehr geehrter Herr Breme,
Ihren 673. Newsletter haben wir zur Kenntnis genommen. Dabei hätten wir uns vor der Veröffentlichung eine Kontaktaufnahme gewünscht, um Ihnen die benötigten Informationen an die Hand zu geben.
Wir möchten vorausschicken, dass es sich beim Niedersachsentarif um einen reinen SPNV-Tarif handelt. Unabhängig davon ist es aber tatsächlich unser Bestreben, die Mobilitätskette möglichst nicht am Bahnhof enden zu lassen, sondern die tarifliche Integration von Bahn und Bus stetig zu verbessern. Hierfür wurde mit der bestehenden „Anschlussmobilität“ für ausgewählte Zielorte mit Einführung des Niedersachsentarifs ein erster Schritt gemacht. Vor diesem Hintergrund nehmen wir zu Ihren Ausführungen wie folgt Stellung:
 weiter

Harz: Erneute Änderungen im Harzkursbuch Winter 2016_2017 - Initiative beklagt jederzeitigen Fahrplanwechsel (Stand: 17.01.2017)
Seit dem 01.01.2017 gelten auf den Buslinien 450, 451, 453, 454 und 464 geänderte Fahrpläne. Die Änderungen sind geringfügig und betreffen vorwiegend Fahrten an Schultagen. Das Angebot an Sa und So, bleibt, soweit vorhanden, unverändert. Die Änderungen sind im Harzkursbuch eingearbeitet.
Der Sprecher der Initiative Michael Reinboth beklagt unterdessen: "Wir werden uns wohl damit abfinden müssen, dass es "den" Fahrplanwechsel nicht mehr gibt... Jeder wechselt, wann und wie er Lust hat."

Süd-Niedersachsen / Harz: Tarifvielfalt sorgt für Diskussionen um NiedersachsenTicket und Niedersachsentarif (Stand: 09.01.2017)
In den vergangenen Tagen sorgten Meldungen und Leserbriefe in der örtlichen Presse für Verwirrung um das NiedersachsenTicket und den Niedersachsentarif.
Während das NiedersachsenTicket eine Fahrkarte mit Gültigkeit in Niedersachsen -inkl. westlicher Harz-, Bremen und Hamburg ist, erhebt der Niedersachsentarif seit 2013 den Anspruch ein Nahverkehrstarif für ganz Niedersachsen sein.
Auf der Homepage der Niedersachsentarif GmbH (NITAG) steht hierzu u.a.: ... Der Niedersachsentarif wurde am 9. Juni 2013 als gemeinsamer Nahverkehrstarif aller hier tätigen Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) eingeführt. ....Mit Tarifeinführung besteht das Angebot der Anschlussmobilität in ausgewählten Zielorten .... So kann für diese Zielorte die Fahrkarte für die Weiterfahrt, z.B. mit dem Bus, in einem Kaufvorgang miterworben werden.....Mit einer zielgerichteten Weiterentwicklung des Tarifs, dem Ausbau der Kooperationen und innovativen Vertriebswegen sollen die Effizienz erhöht und die Zahl der Fahrgäste insgesamt gesteigert werden, um auch weiterhin ein attraktives Verkehrsangebot in Niedersachsen zu gewährleisten. 
Der Anspruch und die Realität des Niedersachsentarifs klaffen insbesondere im Harz weit auseinander. So ist es nach fast 4 Jahren Niedersachsentarif immer noch nicht möglich durchgehende Fahrkarten von Hannover in verschiedene Harzorte zu lösen. Der
Niedersachsentarif endet immer noch VOR dem Harz. Die bekannten Tourismusziele, wie z.B. Braunlage, Bad Lauterberg, Bad Grund sind mit Niedersachsentarif nicht erreichbar.
Die Diskussion zeigt einmal mehr,
wie wenig transparent unsere Tariflandschaft geworden ist. Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" fordert die NITAG auf, den Niedersachsentarif nach 4 Jahren endlich nachzubessern. Der Sprecher der Initiative Burkhard Breme fragt sich: “Auf was will die NITAG noch warten, damit sie Ihre selbst gesteckten Ziele umsetzt?".

Pressemitteilung des ZVSN: Neuer Geschäftsführer beim Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) (Stand: 03.01.2017)
Pressemitteilung ZVSN-Pm 1/17:
03.01.17 Göttingen. Seit dem 1. Januar 2017 arbeitet Michael Frömming als neuer Geschäftsführer des Zweckverbandes Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN). Das Ergebnis für den aus Rotenburg (Wümme) stammenden 47-jährigen Politikwissenschaftler fiel laut der Vorsitzenden der Verbandsversammlung, Frau Christel Wemheuer (Erste Kreisrätin des Landkreises Göttingen), in der ZVSN-Verbandsversammlung einstimmig.

Michael Frömming arbeitete von 1999 bis 2011 beim Senator für Umwelt, Bau, Verkehr und Europa in Bremen und koordinierte dort internationale Mobilitätsprojekte. Zu seinen Aufgaben zählte beispielsweise der Ausbau neuer Angebote für den Öffentlichen Nahverkehr, Car-Sharing und den Radverkehr. Zwischen 2011 und 2016 war der parteilose Frömming Berater für Verkehr, Wirtschaft, Umweltweltschutz und Energie bei Landtagsfraktion Bündnis90/Die Grünen in Rheinland-Pfalz  weiter

Harz: Initiative aktualisiert Harzkursbuch Winter 2016_2017 und veröffentlicht neues Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen (Stand: 03.01.2017)
Die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" hat die Onlineversion des neuen Harzkursbuch Winter 2016_2017
aktualisiert. Das Update des Harzkursbuches beinhaltet verschiedene Ankunfts- und Abfahrtsminuten in Köln bzw. Düsseldorf.
Außerdem wurde die Tabelle 601 (Nordhausen - Erfurt) angepasst, da DB Netz zum einen die Fahrzeiten um 1-2 Minuten geändert hat, was im Entwurf so nicht stand (z.B. Nordhausen nun ab 10.30 statt 10.31, Ankunft in Erfurt gleich) und die Buslinie Sondershausen - Mühlhausen nun den Bahnhof Sondershausen bedient. Letzteres verbessert die Achse Nordhausen - Sondershausen - Mühlhausen erheblich und lässt Ebeleben sowie Schlotheim wieder näher an den Harz rücken.

Als Nachfolger der einzelnen Fahrplanheftchen mit den Fernverbindungen haben wir ein Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen auf Basis des aktuellen Harzkursbuches mit Erweiterungen erstellt. Das Fahrplanheft Harzer Fernverbindungen enthält alle relevanten Regionen nebst Erläuterungen.

Übersicht 1999 Übersicht 2000 Übersicht 2001 Übersicht 2002 Übersicht 2003 Übersicht 2004 Übersicht 2005 Übersicht 2006 Übersicht 2007
Übersicht 2008 Übersicht 2009 Übersicht 2010 Übersicht 2011 Übersicht 2012 Übersicht 2013 Übersicht 2014 Übersicht 2015 Übersicht 2016